Das Jahr 2015: Rückblick - Ausblick

Das Jahr der offenen Briefe

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Das Jahr 2015: Ausgewählte Aus- und Rückblicke unserer Redaktion. Heute: Nicht nur zur MZ gab es offene Briefe.

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Es war wahrscheinlich der aufsehenerregendste Briefwechsel, den Regensburg seit langem gesehen hat: Im Zuge der Auseinandersetzungen um die Entlassungen im MZ-Verlag missbilligten 20 Stadträtinnen und Stadträte das Verhalten von Verleger Peter Esser in einem offenem Brief. Weil dem Verlag selbst – zumindest zunächst – kein anderes Publikationsmedium zur Verfügung stand, reagierten ihrerseits 28 Führungskräfte des Mittelbayerischen Verlags mit einer ebenfalls als offenem Brief betitelten Antwort, die vom Verlag selbst zwar nicht veröffentlicht wurde, aber dennoch den Effekt hatte, dass das Thema eine breitere Aufmerksamkeitauch in überregionalen Medienerfuhr.

Schließlich reagierten die entlassenen Beschäftigten selbst mit einem offenem Brief, in dem sie ihre Position klarstellten. Am Ende erschien dann auch etwas zum Thema auf der Online-Seite der Mittelbayerischen Zeitung, von dem man halten kann, was man will. Im Februar, wenn die ersten Entscheidungen zu den Entlassungen vor dem Arbeitsgericht fallen, wird man mehr wissen. Vielleicht gibt es dann ja weitere offene Briefe.

Dem Wolli das Du entziehen…

Hinter alledem geriet aber in Vergessenheit, dass es 2015 noch weit mehr offene Briefe gab. Oberbürgermeister Joachim Wolbergs erhielt derer gleich zwei.

Der Künstler Kurt Raster etwa schrieb dem OB ein Briefchen im Zuge der Diskussion um die Schließung des Michlstifts. In diesem entzog er dem Wolli, der Raster zuvor in einer Stadtratssitzung hart angegangen war, das Du und kündigte ihm eine Strafanzeige wegen Beleidigung an. Von der Strafanzeige hörte man anschließend nichts mehr. Ob Wolbergs einen Brief an Kurt Raster zurück schrieb, ist nicht überliefert. Sozialbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer schaffte es, mit sachlichen Informationen statt aggressivem Gebaren die Schärfe aus der Michlstift-Debatte zu nehmen.

Ebenfalls öffentlich schrieb Stadträtin Irmgard Freihoffer an den OB. Wolbergs hatte Freihoffer im Zuge der Diskussion um die Stadtbahn vorgehalten, dass ihre Zahlen zu Fahrgastzuwächsen in anderen Städten wohl falsch wären und er ihr 100 Euro zahlen würde, wenn sie ihm dafür auch nur ein einziges Beispiel liefern könnte. Freihoffer lieferte sechs Beispiele, erlies dem Oberbürgermeister aber großzügigerweise 500 Euro. Dass die Stadtbahn in Regensburg kommen wird, darf man aber derzeit dennoch arg in Zweifel ziehen.

Briefe gegen die Entfriedelung

Auch der Künstler Jakob Friedl schrieb einen offenen Brief – dieses Mal an Stadtverwaltung und Stadtrat. Es ging – nein, nicht um den Europabrunnen – sondern um Kunst am Dachauplatz. Friedl hatte im dortigen Brunnen einige Betonköpfe versenkt. Die Stadt war davon wenig erbaut und ließ Friedl die Köpfe rasch wieder entfernen. Er bat nun um die Möglichkeit einer angemeldeten Kunstaktion, die ihm ebenso verweigert wurde wie weitere Tätigkeiten rund um den Europabrunnendeckel. Dort gibt es nun den Vorschlag aus der Verwaltung, einen „Römerrastplatz“ inklusive irgendeiner verrosteten Metallplatte zu errichten, an die dann noch irgendwas mit Kunst gemacht werden soll. Was man nicht alles tut für die Entfriedelung des öffentlichen Raums…

Stimmungsmacher offener Brief

Ein trauriges Kapitel sind die offenen Brief im Zuge der Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen. Nach der ARD-Reportage zu den „Sünden an den Sängerknaben“ schrieb die SMV des Domspatzen-Gymnasiums einen offenen Brief an Filmemacherin Mona Botros, übte viel Kritik und lud Botros ein, sich doch vor Ort ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Botros nahm diese Einladung an. Doch gehört hat man von der SMV nie wieder etwas – es ging wohl nur darum, etwas Stimmung gegen „Nestbeschmutzer“ zu machen. Vielleicht hätte die SMV einmal die offenen Briefe des Betroffenen Georg Auer lesen sollen, anstatt sich zum Büttel derjenigen zu machen, denen der Schutz der „Domspatzen-Familie“ über alles geht – auch vor Ehrlichkeit, Aufklärung und menschlichem Umgang mit den Betroffenen.

Merke: Nicht jeder offene Brief ist offen

Den erstaunlichsten offenen Brief 2015 schrieb die Betriebsratsvorsitzende der Stadtbau GmbH, Renate Gilde. Anlass war unsere Berichterstattung zum knallharten Vorgehen von Geschäftsführer Joachim Becker gegen einen Rollstuhlfahrer. Pflichtschuldig, wie unsere Redaktion nun mal ist, veröffentlichten wir ihr Schreiben sogleich, nur um wenig später von Frau Gilde aufgefordert zu werden, ihren an mehrere Medien verschickten „öffentlichen Brief“ wieder zu entfernen, weil von ihr dazu „keine Freigabe“ erfolgt sei. Obwohl, wie gerade gesehen, viele offene Briefe geschrieben werden, weiß selbst nicht jeder Verfasser, was es damit auf sich hat. Nach unserer intensiven Berichterstattung zur Stadtbau, hat der Stadtrat dem Geschäftsführer übrigens öffentlichkeitswirksam einige Daumenschrauben angelegt und Vorgaben gemacht. Ob es was bringt, muss sich aber erst noch zeigen.

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Kommentare (7)

  • Mathilde Vietze

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    Wenn man sich ansieht, von w e m die meisten „offenen Briefe“
    sind, kann man sich seinen eigenen Reim machen.

  • Angelika Oetken

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    „Nach der ARD-Reportage zu den „Sünden an den Sängerknaben“ schrieb die SMV des Domspatzen-Gymnasiums einen offenen Brief an Filmemacherin Mona Botros, übte viel Kritik und lud Botros ein, sich doch vor Ort ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Botros nahm diese Einladung an. Doch gehört hat man von der SMV nie wieder etwas – es ging wohl nur darum, etwas Stimmung gegen „Nestbeschmutzer“ zu machen.“

    Die Masche ist auch von anderen institutionellen Tatorten bekannt. Bezeichnend, dass die zuständigen Erwachsenen SchülerInnen instrumentalisieren, anstatt sich selbst ihrer Verantwortung zu stellen.
    Bsp.: „Odenwaldschule“. Hier die Antwort des Opfervereins „Glasbrechen e.V.“ an die VerfasserInnen des Schreibens. Wobei ich anregen möchte, immer im Hinterkopf zu behalten, dass die UnterzeichnerInnen eines Schreibens nicht identisch mit wahren AutorInnen sein müssen. Will sagen: vermutlich hat man da ein paar Minderjährigen was aufs Blatt diktiert http://glasbrechen.de/2015/06/unsere-antwort-auf-das-schreiben-der-schuelerschaft-der-odenwaldschule/

    Das war nur eines von vielen überemotionalisierten „Spielchen“ der OWS-Seilschaft. Irgendwann hatten die Finanziers (öffentliche Hand) genug und kein „Vertrauen“ mehr. D.h. der Geldhahn wurde zugedreht. Die Odenwaldschule ist jetzt Geschichte, auch wenn ein paar Eltern alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen wollen http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/behoerden-bleiben-bei-nein-zur-odenwaldschule-13989096.html Im Übrigen gibt es noch eine Parallele zum Tatort „Domspatzen“: auch das Odenwaldschulnetzwerk behauptet bis heute, der Missbrauch sei „Geschichte“. Dabei sieht es ganz anders aus: http://www.fr-online.de/missbrauch/odenwaldschule-paedophilieverdacht-verschwiegen,1477336,27180990.html

    Es ist bei institutionellem Missbrauch ähnlich wie bei familiärem: damit er überhaupt geschehen kann, muss die Gruppe, die den Tatort bildet entsprechend dysfunktional sein. Erst recht wenn TäterInnen und MittäterInnen über lange Zeiträume nicht nur unbehelligt bleiben, sondern sogar gefördert und bejubelt werden. Dieses Prinzip bestätigt ja die serielle, systematische Missbrauchskriminalität an der Odenwaldschule und in den Domspatzeneinrichtungen.

    Dass die Missbrauchsverbrechen an diesen, wie auch an vielen anderen ähnlichen Tatorten von Bereicherung auf Kosten anderer flankiert sind, versteht sich dabei wohl von selbst. Auch dies ein gewichtiger Grund fürs große „Schweigen“.

    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  • Radlertölpel

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    Alles über die Kunstaktion „Kepf in der Dusche des Dachauplatzbrunnen“ hier:
    http://europabrunnendeckel.de/?p=3028#dachauplatzbrunnen
    Im Herbst gab es eine weitere Aktion die auf das Design der Kunstmesse aufsattelte.
    „Dachauplatz Erinnerung Gestalten“
    http://europabrunnendeckel.de/?p=5018
    :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
    Zum Biber in Burgweinting ist zu sagen: Geplant sind über 100 Meter Betonrinne durch die Reibergasslschleife beim Aubachweg. Einige hundert Bäume müssen gefällt werden… Mein Biberkampf: zum Beginn der Renaturierungsmaßnahme am Ortsausgang 8 Zettel an 8 Bäume getackert, die angeblich nicht gefällt werden sollten:
    http://jakob-friedl.de/download/meinbiberkampf1.pdf
    Biberkampagne: siehe „Burgweinting Biber“ oder „Burgweinting Hochwasser“
    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
    Das Gartenamt fand auch nach intensiven Recherchen die Unterlagen für den städtischen Maibaumständer nicht mehr, weshalb nicht mehr sichergestellt werden konnte, dass das Fundament des Maibaumständers sicher ist, und der vom Kunstverein versicherte Junibaum gefällt werden musste. Der alte Maibaumständer wird entfernt. Der Fvfu-uüiUF.e.V. setzt sich nun, passend zum Jahresthema des Kulturreferats für 2016 (Kunst an den Stadträndern für alle Bevölkerungsschichten), mit Unterstützung aus der Burgweintinger Bevölkerung für einen neuen Maibaumständer am Burgweintinger Bahnhof ein. Wir hoffen auf die wohlwollende Unterstützung des Gartenamtes. Wir wollen ein Kulturprogramm organisieren und den Freibaumschmuck restaurieren und weiter verfeinern.
    Der Rudolf Aschenbrennerplatz am Burgweitinger Bahnhof ist ein guter Platz für die Kunst. (…frei nach Prof.Mane Schneckenburger der schon 2 mal die Dokumenta kuratiert hat und hier 1998 die jURY eines bundesweiten Wettbewerbs für zukünftige Kunst in Burgweinting und die Lärmschutzwand angeführt hat, siehe auch Art BuZZ`l…)
    Hier ganz runterscrallen bis zum Standort 2: http://jakob-friedl.de/?p=3684

    Zeitlich fällt die „Abfrackung“ (MZ) des 1 ½ Jahre alten Junibaums mit dem Beginn der großteils noch bevorstehenden Rodungs- und Betonieraktionen im Rahmen des Aubachausbaus zusammen, wie sie auch am Junibaumschmuck zu sehen sind…
    (siehe: http://europabrunnendeckel.de/?p=3844)
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    Wie geht es nun mit dem Reiterstandbildschutz am Domplatz weiter?
    Antwortschreiben des OB und ein Link zur illustrierten Webseite mit unseren Anfragen, Plänen und Briefen:
    http://www.regensburg-digital.de/verhuellung-verboten-koenig-in-teils-fragilem-zustand/04122015/#comment-341509
    (((23.12.perPost: Die Antwort des OB:
    „Würde die Stadt Regensburg als Eigentümerin ihr Einverständnis zu der von Ihnen geplanten Verhüllung geben, ergäbe sich daraus ein Bezugsfall, der angesichts des bekanntermaßen weitgefassten Kunstbegriffs unkalkulierbare Folgen hätte.“ )))
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    „Die Europabrunnenanlage könnte eine qualitative Ausgleichsfläche für die Planungen, den Bau und den Betrieb des RKK und die Stadtumgestaltung im Rahmen des ZOB sein. Hier könnte ein sozialer Anknüpfungspunkt in Form eines „offenen Werkzeugkastens“ für interessierte KünstlerInnen und die engagierte Bevölkerung entstehen…..“
    Presseerklärung und Brief an alle Stadträte vom 2.3.2015
    http://europabrunnendeckel.de/download/hirn/Presseerklaerung_FUF_2.3.15_ZOB_Ausgleichsflaeche.pdf

    Es gibt seit April 2015 eine neuen Europabrunnendeckel, der sehr gut als Dach für ein Kunstprojekt in und über lichtdurchfluteten Räumen (8m x 6m x 2,8m) dienen könnte, und ideale Voraussetzungen bietet, um von allen Interessierten Künstlern, Handwerkern und Architekten extrem kostengünstig umgebaut zu werden. Fenster und seitlich Klappen für Materialregale und Aufzüge wären Grundlage für weitere Auf- und Abbauten.
    http://europabrunnendeckel.de/?p=4697

    Eine mit Hirnschmalz kollektiv betriebene Bühnenmaschinerie, die auf die baulichen und sozialen Veränderung ihrer Umgebung situativ eingehen kann, würde einem sie umgebenden Römer_Radler_Rastplatz ganz gut stehen und neben Donau-Radtouristen auch Künstler und Statiker aus aller Welt anlocken. (Ich verstehe nicht, warum die Möglichkeiten des Raums auf Teufel komm raus mit einer Bodensprenkleranlage zubetoniert werden müssen. Eine 520 000€ teure Bodensprenkleranlage* wird nur in der warmen Jahreszeit laufen können und 200 000€ Tourismus-Fördergelder aus Österreich/Niederbayern wären sicherlich auch mit in der bereinigten Brunnenlochsituation mit drin. (neben den überregionalen/europäischen Fördergeldern für Kunst- und Bildungsprojekte.)

    *Der Machbarkeitsstudie für den Bau einer Bodensprenkleranlage wurde 2013 vom Tiefbauamt in Auftrag gegeben und kostete 95 000€. Hier ein paar Beispiele dafür, was die B-A-U Ingenieurgesellschaft mbH sonst so an Wasserspielen bzw. “Zierbrunnen“ realisiert: http://b-a-u-ingenieure.de/Br1.html

    Wie könnte der nie gebaute Europabrunnen sinniger genutzt werden?

    Wasser, Ab-und Brunnenwasser, Kläranlage, Strom, Pumpen, Internet kommen in der Brunnenstube unter, die immer schon unter zwei Klappen im umliegenden Pflaster verborgen ist. Das benachbarte lichtdurchflutete knapp 3m tiefe Brunnenbecken unter der Abdeckelung dient als offener Werkzeugkasten, Werkstatt und Tonstudio und beherbergt Labor wie Bühnentechnik.

    Auch der umliegende Platz sollte von der Brunnenanlage aus genutzt werden:
    Interessierte Kulturaktivisten, Künstler, Handwerker, Architekten und Passanten könnten den bestmöglichen Weg finden um Wasser Ab- und Einflussrinnen in den umliegenden Platz zu fräsen, um so saisonbedingt vermehrt mit Brunnen-Wasser zu spielen zu können.

    Auch sollten es auf dem umliegenden Platz Anker für fliegende Bauten und Möblierung und situationsbedingte Installationen geben.

    Wie so ein prozessorientiertes Projekt aussehen könnte, lest hier auf Seite 3 nach:
    http://europabrunnendeckel.de/download/hirn/petitionstext_2013_Europabrunnendeckelprojekt.pdf

    Es stünde der Stadt gut an. hier Rat von renommierten Architekten, Künstler und Philosophen zu holen, die sich glücklich schätzen würden, Impulse für die Entwicklung eines so interessanten Brunnenateliers zu geben.

    Ich empfehle eine offene Klappe nicht nur Künstler, sondern auch für Philosophen und alle Interessierten!

    Die Stadt kann sich glücklich schätzen, das der OB der Angelegenheit emotionslos gegenübersteht (siehe Aufzeichnung der„Sitzung des Kulturausschusses und des Planungsausschusses vom 15. Dezember 2015“)

    Es liegt nun am Engagement der Stadträte, das Römer_Radl_Rastplatz Konzept des Kulturreferats in ein offenes Kunstkonzept einzuarbeiten und sich für eine inhaltliche Diskussion zu ertüchtigen, um den alten Karren endlich über den Berg zu schieben.

  • Radlertölpel

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    Mai 2014 Brief an den neuen Stadtrat die Schaidinger Wasserspiele betreffend, die nun aufgrund eines „Konzeptes“ aus dem Kulturreferat mit einer rostigen Metallplatte und ein paar Römerquadern als Beschlussvorlage neu aufgelegt wurden.
    Realsatire? Diskussionsbedarf?? Alternativlos??

    ((Auch ein Tourismusförderungstaugliches-Konzept: Ganz Regensburg ist besetzt. Ganz Regensburg? Nein, ein kleiner Kunstort umgeben von Römerquadern bleibt frei formbar. Kleinbonum, Aquarium. Laudanum… In der Mitte eine unter und überirdische Bühnenmaschine für die zeitgenössische Bearbeitung der göttlichen Komödie.))

    http://europabrunnendeckel.de/download/Europabrunnnendeckel_Bau_und_VergabeausschussJuni_2014.pdf

    28. 5.2014: Brief an den Planungs- und den Bau und Vergabeausschuß sowie an alle Stadtratsfraktionen zur Kenntnisnahme an den Verein, Freunde und die Medien : Das Tiefbauamt wurde als federführendes Amt im Juni 2013 vom Baureferat (bzw. von Ex-OB Schaidinger als Chef der Verwaltung) damit beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für eine Bodensprenkleranlage zu erarbeiten. Die Machbarkeitstudie kostete 95 000€ und sollte dem neuen Stadtrat, bzw. dem Bau und Vergabeausschuß im Juni 2014 als alternativloser Entwurf zur Absegnung vorgelegt werden. Die Machbarkeitstudie blieb aber nach der Stadtratswahl unter dem neuen OB Wolbergs verwaltungsintern im übergeordneten Baureferat, was ja eben diese Studie im Auftrag von OB Schaidinger in Auftrag gegeben hatte, hängen. Das heißt, dass die Machbarkeitsstudie des Tiefbauamts zwar existiert, jedoch von übergeordneter und koordinierender Stelle Verwaltungsintern nicht behandelt und nicht in eine Beschlußvorlage für den Bau und Vergabeausschuß verpackt wurde. Offizielle Begründung für das vorläufige Nicht- Weiterverfolgen der Bodensprenklerpläne war laut Informationen von Regensburg-digital, das die städtische Pressestelle zitierte, dass die Reaslisierung (und wohl auch der Unterhalt???) der Bodensprenkleranlage zu teuer wäre.

    vergl:
    http://www.regensburg-digital.de/hans-schaidinger-wasserspiele-vor-dem-aus/11072014/

  • Radlertölpel

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    Di, 19.01.2016: um 15:45 Uhr: Bodensprenkleranlage?
    Öffentliche gemeinsame Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Verkehr und Wohnungsfragen und des Kulturausschusses
    im Sitzungssaal des Neues Rathaus
    einziger Tagesordnungspunkt:

    Ehemaliger Europabrunnen am Ernst-Reuter-Platz; Fertigstellung als bodenebener Brunnen mit künstlerischer Gestaltung, Sitzgelgenheiten und Informationseinrichtungen (?Römerrastplatz?) 

    Beschlussvorlage:
    http://europabrunnendeckel.de/download/eurobr_19_1_2016_planungsausschuss/35.pdf
    Anlage 1:(Bodensprenkleranlage Text)
    http://europabrunnendeckel.de/download/eurobr_19_1_2016_planungsausschuss/1Anlage1-Erlaeuterungsbericht-VorentwurfRev1.pdf
    Anlage2: (Vorentwurf Bodensprenkleranlage)
    http://europabrunnendeckel.de/download/eurobr_19_1_2016_planungsausschuss/2Anlage1_Brunnen-Umbau-2014010-2-04_Draufsicht.pdf
    Anlage 3:(Bodensprenkleranlage)
    http://europabrunnendeckel.de/download/eurobr_19_1_2016_planungsausschuss/3Anlage1_Brunnen-Umbau-2014010-2-03_Brunnenanl.pdf
    Anlage 4:(Projektbeschreibung Kulturreferat)
    http://europabrunnendeckel.de/download/eurobr_19_1_2016_planungsausschuss/Anlage2_ErnstReuterPlatz_Europabrunnen.pdf
    Anlage 5:(Visualisierung rostige Metallplatte)
    http://europabrunnendeckel.de/download/eurobr_19_1_2016_planungsausschuss/Anlage2_Planung_Europabrunnen.pdf

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