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Archiv für 29. Januar 2010

Allem Optimismus zum Trotz: Die Wirtschaftskrise hat Regensburg spürbar getroffen. Das Geld ist knapp. Vor diesem Hintergrund sollte man meinen, dass die Stadt über jeden zusätzlichen Euro in der Kasse froh wäre. Eigentlich. Bei einem Grundstücksgeschäft, das in Regensburg vergangenes Jahr über die Bühne gegangen ist, scheint das nämlich nicht die Leitlinie gewesen zu sein. Dabei handelt es sich um ein wahres Filetstück: Direkt an der Donau gelegen, ruhig, idyllisch und dennoch in Fußreichweite zum Welterbe – eine begehrte und gut verkäufliche Lage für Immobilien, deren Preise in Regensburg von Jahr zu Jahr steigen. Das Grundstück dagegen war offenbar zum Schnäppchenpreis zu haben. Nicht für jeden, aber für manche.

Diese Fläche am Unteren Wöhrd soll bebaut werden. Der städtische Teil davon wurde unter fragwürdigen Bedingungen verkauft. Foto: Stadt Regensburg

Diese Fläche am Unteren Wöhrd soll bebaut werden. Der städtische Teil davon wurde unter fragwürdigen Bedingungen verkauft. Foto: Stadt Regensburg

5.300 Quadratmeter groß ist die Fläche am Unteren Wöhrd, deren Verkauf der Grundstücksausschuss des Stadtrats vergangenen März beschlossen hat – in nichtöffentlicher Sitzung. Der Stadtrat gab im Nachhinein sein Placet – gleichfalls nichtöffentlich. Der Käufer: Das Immobilien Zentrum Regensburg. Keine städtische Tochter, auch wenn es sich so anhört, sondern ein Privatunternehmen. Rund 500 Euro pro Quadratmeter sollen als Kaufpreis mit der Stadt vereinbart worden sein.

Opposition lehnt Haushalt ab

Da sollte SPD-Fraktionschef Norbert Hartl langsam hellhörig werden. In der Regensburger Stadtrats-CSU ist momentan Otto von Bismarck en vogue. Nach dem Oberbürgermeister (in seiner Neujahrsansprache) hat sich auch CSU-Fraktionschef Christian Schlegl (in seiner Haushaltsrede) auf den „großen Staatenlenker” bezogen, der nicht nur ein wahrer Fundus bei der Suche nach Zitaten zu sein scheint, sondern auch […]

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