SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 18. Oktober 2010

108 Meter soll er hoch werden – der Ostenturm, den Alexander Ruscheinsky und Konrad Habbel im Businesspark Regensburg in der Nähe der Osttangente errichten wollen. Vor gut fünf Jahren haben die beiden ihre Hochhaus-Idee der Öffentlichkeit vorgestellt, das fünfthöchste Gebäude in Bayern soll es werden. Nun sieht es ganz so aus, als müssten die beiden Investoren ihre Pläne begraben. Zumindest dann, wenn man die „Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung“ als Maßstab nimmt, die am Dienstag den Stadträten im Planungsausschuss vorgestellt wird. In der 110seitigen Untersuchung kommt das von der Stadt beauftragte Münchner Büro Eisenlauer Voith zu dem Ergebnis: Der Ostenturm in seiner aktuellen Planung ist „in Bezug auf das Erscheinungsbild der Stadt Regensburg als unverträglich einzustufen“. Mit 108 Metern werde der Turm das bislang höchste Regensburger Bauwerk, den Dom, um einen Meter überragen. Trotz drei Kilometern Entfernung stelle das eine Gefahr für den Welterbetitel dar, resümieren die Gutachter: „Das Alleinstellungsmerkmal des Doms, der als das alles überragende Wahrzeichen den´außergewöhnlichen universellen Wert´ (AUW) des Weltkulturerbes repräsentiert“, werde dadurch „eliminiert und seine Bedeutung nachhaltig tangiert“. Allenfalls eine Höhe von 65 Metern sei demnach denkbar. Abschließend entschieden ist trotz dieser klaren Aussagen allerdings noch nichts: Dem Welterbe-Steuerungskomitee wurde die Untersuchung bereits vergangenen Mittwoch vorgelegt; eine Aussage zu den Hochhausplänen hat das Gremium nicht getroffen und sich auf November vertagt. Das Ergebnis dürfte Wasser auf die Mühlen von Stadtheimatpfleger Werner Chrobak sein. Der hatte den Bau des Ostenturms in der Vergangenheit stets kritisch beurteilt. Dies sei „mit der Altstadt nicht vereinbar“. Ein interessantes Detail: Das Büro Eisenlauer Voith hatte schon das umstrittene „Welterbeverträglichkeitsgutachten“ zu den Ersatztrassen erstellt. Hier hatten die Gutachter – entgegen den Stimmen der Denkmalpflege – keine Gefährdung für den Welterbetitel gesehen.

Stadtrat fordert Hausverbot für rechtsextreme „Hassprediger“

Sie sind gewalttätig, beuten das deutsche Sozialsystem aus und wollen sich partout nicht integrieren – das ist das Bild, das Udo Ulfkotte von „Orientalen“ zeichnet. Unter diesem Begriff fasst er Muslime, „zugewanderte anatolische Frauen“, „aggressive Intensivstraftäter“, „illegal hier lebende Türken“ etc., etc. zusammen. Erschienen ist Ulfkottes Hasstirade auf die „Heuschrecken der Migrations- und Integrationsindustrie“ (Titel: […]

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