Archiv für 18. Januar 2018

Maltz-Schwarzfischer: "Eine persönliche Haltung kann man immer entwickeln und sagen Afghanistan ist nicht sicher. Als Stadt, als Behörde muss man sich aber immer an Gesetze halten und die sicheren Herkunftsstaaten werden unabhängig von meiner persönlichen Haltung definiert." Foto: Archiv/ Staudinger

Maltz-Schwarzfischer: „Eine persönliche Haltung kann man immer entwickeln und sagen Afghanistan ist nicht sicher. Als Stadt, als Behörde muss man sich aber immer an Gesetze halten und die sicheren Herkunftsstaaten werden unabhängig von meiner persönlichen Haltung definiert.“ Foto: Archiv/ Staudinger

Seit einem knappen halben Jahr gibt es das „Transitzentrum“ in der Zeißstraße. Hier werden Asylsuchende untergebracht, die kaum eine Bleibeperspektive haben und bald wieder abgeschoben werden sollen. Wie steht die Stadt zu dieser Einrichtung? Und wie passt das „Abschiebelager“ mit der Resolution des Stadtrats gegen Abschiebungen nach Afghanistan zusammen? Ein Interview mit Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (Anmerkung: Das Gespräch fand bereits Anfang Januar statt.).

Frau Bürgermeisterin, seit August ist das Transitzentrum in der Zeißstraße in Betrieb. Derzeit leben dort circa 150 Personen. Waren Sie selbst schon in der Zeißstraße?

Ich werde demnächst das Transitzentrum und die Ombudsstelle besuchen und mich darüber informieren, wie die Situation derzeit ist.

Einige Initiativen und Bündnisse, kirchliche Verbände und Einzelpersonen üben scharfe Kritik an dieser Einrichtung. Wie steht die Stadt dazu, dass in Regensburg eine solche Unterkunft für Asylsuchende installiert wurde?