SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 9. Juni 2020

Ein Kripobeamter bestätigt kurz vor dem Urteil im zweiten Wolbergs-Prozess Vorwürfe aus einem anonymen Schreiben gegen einen leitenden Ermittler der Kripo. In seinem Schlusswort rechnet am Dienstag der Unternehmer Ferdinand Schmack mit der Staatsanwaltschaft ab. Es sei „absolut tragisch“, dass er vor Gericht stehe. Er verabscheue Korruption.

Über drei Stunden widmete sich der Unternehmer Ferdinand Schmack in seinem Schlusswort den Korruptionsvorwürfen – und der Staatsanwaltschaft. Foto: Archiv

„Wenn wir mit ihm fertig sind, dann kann er froh sein, wenn er nicht aus dem Fenster springt.“ Diesen Satz soll Bernhard B., der Hauptsachbearbeiter bei den Ermittlungen gegen Joachim Wolbergs, zu einem Kollegen gesagt haben. So steht es in einem anonymen Schreiben, das Wolbergs beim vergangenen Verhandlungstag den Richtern der 5. Strafkammer vorgelegt hat. Und das bestätigt am Dienstag auch ein darin namentlich genannter Kriminalhauptkommissar bei seiner Zeugenaussage. Er habe seinen Kollegen auf der Toilette gefragt, wie es bei den Ermittlungen laufe. Darauf sei dann diese „unbedachte Äußerung“ gefallen.

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