SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 21. Juli 2021

Eine 2017 losgetretene Affäre brachte es ans Licht: Das Regensburger Krematorium war ein Sanierungsfall. Am Donnerstag setzt der Verwaltungsausschuss des Stadtrats nun den Schlusspunkt und bewilligt weitere Mittel für die insgesamt knapp vier Millionen teure Komplettrenovierung.

Lange wurden die Mängel im Regensburger Krematorium bestritten. Die Behebung der Mängel kosten nun knappe vier Millionen Euro. Foto: Archiv/rw

Es ist nur einer von über 20 Punkten, die am Donnerstag auf der Tagesordnung des Verwaltungs- und Finanzausschusses im Regensburger Stadtrat stehen. Größere Debatten sind nicht zu erwarten. Doch die ausführliche Verwaltungsvorlage setzt den Schlusspunkt unter eine Affäre, die vor über vier Jahren ihren Anfang nahm, für staatsanwaltschaftliche Ermittlungen, Durchsuchungen und überregionale Berichterstattung sorgte. Es geht um das Regensburger Krematorium auf dem Dreifaltigkeitsberg. Illegale Verbrennung von Abfall, Störung der Totenruhe, Betrug und Körperverletzung lauteten seinerzeit unter anderem die Vorwürfe. Insbesondere ein Whistleblower, der selbst rund 15 Jahre bei der städtischen Friedhofsverwaltung gearbeitet hatte, war mit den Zuständen an die Öffentlichkeit gegangen.

drin