SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 2. Juli 2021

Vor sieben Jahren versenkte die Stadt Regensburg am Nibelungenareal noch ihr eigenes, zukunftsweisendes Energiekonzept. Am Freitag stellt Umweltbürgermeister Ludwig Artinger dort den „Green Deal Regensburg“ vor und verspricht, die Anstrengungen und insbesondere das Tempo in punkto Klimaschutz zu erhöhen. Die Verbrennung von Erdgas zu reduzieren sei dabei ein „zentraler Erfolgsfaktor“.

Das Rubina-Gebäude auf dem Nibelungenareal ist ein Vorzeigeprojekt der Stadt Regensburg in punkto Energieefizienz und Klimaschutz. Bei der Vergabe von Wohnbauflächen auf dem Areal ließ man das vorhandene innovative Energiekonzept unter den Tisch fallen. Foto: as

Es ist ein Vorzeigeprojekt der Stadt Regensburg in Sachen Klimaschutz: das Rubina-Gebäude auf dem Areal der früheren Nibelungenkaserne. Moderne Holzbauweise, energieautark dank Geothermie und Photovoltaik. Und demnächst auch Standort des bayernweit ersten und bislang einzigen Energiebildungszentrums. Ein passender Ort also für Umweltbürgermeister Ludwig Artinger, um die höheren Ziele für den „Green Deal Regensburg“ vorzustellen, in deren Zuge die städtischen Treibhausgasemissionen bis 2030 um 65 Prozent reduziert werden sollen (im Vergleich zu 1990). „Außerdem soll die Stadtverwaltung bis 2030 und alle städtischen Töchter sowie die Gesamtstadt bis 2035 klimaneutral werden.“ So steht es in einer Beschlussvorlage, die kommende Woche den Stadträtinnen und Stadträten im Umweltausschuss vorgelegt wird. Eine „gigantische Aufgabe“ sei das, sagt Artinger. „Aber es gibt keine Wahl.“

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