SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 29. September 2021

Bernhard Steinbeißer vermutet hinter dem Vorgehen der AOK System. Foto: privat

Seit über zwei Jahren streitet ein chronisch Kranker sich mit der AOK Regensburg. Unter anderem geht es um fehlende Beratung und nicht gezahltes Krankengeld. Der 57jährige spricht davon, dass systematisch versucht wurde, ihn in seinen Rechten als Versicherter zu beschneiden.

Fast vier Monate ist es her, seit Bernhard Steinbeißer einen Termin vor dem Landessozialgericht in München hatte. Am 10. Juni ging es um nicht gezahltes Krankengeld und die Anwaltskosten, die der 57jährige bislang aufgewendet hat, um seine Ansprüche zu erstreiten – insgesamt rund 1.500 Euro. Nicht zum ersten Mal liegt Steinbeißer mit seiner Krankenkasse im Clinch. Die Klage vor dem Landessozialgericht ist nur ein Kapitel von vielen bei der Auseinandersetzung zwischen ihm und der AOK Regensburg. Über zwei Jahre zieht sich all das schon hin. Allein das Thema „Sozialgericht“ füllt bei ihm einen von mehreren Ordnern, in denen er den Schriftverkehr sammelt. Und obwohl er die Klage in München klar gewonnen hat, ist bis heute kein Geld geflossen.

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