SOZIALES SCHAUFENSTER

Mahnwache

24 Stunden für den Klimaschutz

Am vergangenen Wochenende haben mehrere Dutzend Mitglieder der Fridays for Future-Bewegung eine 24-Stunden-Mahnwache auf dem Haidplatz abgehalten. Es sei bereits Fünf nach Zwölf, so die Botschaft der Protestbewegung.

24 Stunden blieben die Teilnehmer der Mahnwache auf dem Haidplatz Foto: Bothner

Freitagabend in Regensburg. Noch ist es angenehm warm und trocken. Über den Haidplatz schwingen immer wieder kubanische Klänge. Die Musikcombo „Conexión Cubana“ tritt gerade im Thon-Dittmar-Palais auf. Die Musiker scheinen mächtig Eindruck hinterlassen zu haben, denn beim Verlassen des Konzertes wenig später haben die Besucher nur wenig Interesse an dem direkt gegenüber liegenden Protestcamp der Fridays for Future-Bewegung. Doch die Schüler wollen auch in den Sommerferien weiter für den Klimaschutz auf die Straße gehen.

Mit einer 24-Stunden-Mahnwache wollen einige Dutzend junge Aktivisten Bewusstsein für den Klimaschutz schaffen. „Es ist bereits Fünf nach Zwölf“, sagt Laura Wanninger. Deshalb habe man die Kundgebung auch um 12.05 Uhr Freitagmittag gestartet. „Wir werden 24 Stunden hier auf dem Haidplatz bleiben, da auch der Klimawandel 24 Stunden jeden Tag stattfindet.“ Wenn nicht jetzt etwas passiere, dann sei es womöglich endgültig zu spät. Mit dieser Sorge ist Laura nicht allein.

1.400 Menschen bei Vernetzungstreffen

Anfang August haben sich erstmals über 1.400 Anhänger der FFF-Bewegung aus ganz Deutschland in Dortmund getroffen. „Wir haben dort viele engagierte und motivierte Menschen kennen gelernt“, erzählt Wanninger. Zusammen mit mehreren Regensburger Schülerinnen und Studenten war sie selbst vor Ort. „Es ist wichtig, die Vernetzung untereinander auszubauen und den Kontakt zu verbessern.“ Aus den unterschiedlichen Erfahrungen und Ideen könne man voneinander lernen. „In Dortmund kamen nun mehrere Projektideen auf, die in den kommenden Wochen und Monaten weiterverfolgt werden sollen.“ Was genau geplant sei möchte sie aber noch nicht mitteilen.

Doch das Treffen habe auch gezeigt, wie schwierig es ist eine solch große und heterogene Bewegung zu koordinieren. „Da ist viel Einsatz und Zeit der Beteiligten gefragt“, gibt die Schülerin zu verstehen. Zudem hofft sie, dass der Schwung der vergangenen Wochen weiter aufrecht erhalten werden kann. „Das ganze ist nunmal kein Selbstläufer. Wenn wir den Druck nicht aufrecht erhalten, kann das ganze auch schnell wieder im Sande verlaufen.“ Das habe sich bei anderen Bewegungen in der Vergangenheit immer wieder gezeigt.

Ein Klimacamp auf dem Haidplatz

Wanninger hat die Kundgebung auf dem Haidplatz angemeldet. Zusammen haben die jungen Leute ein kleines Camp aufgebaut. Unter einem Pavillon sitzen einige im Kreis und machen Musik. Neben einem kleinen Zelt wird gerade eine Schach-Partie ausgetragen. Andere diskutieren miteinander. An einem Infotisch können sich Passanten über die Aktion aufklären lassen. „Wir haben den ganzen Tag über schon tolle und interessante Gespräche geführt“, so Wanninger. Man habe viel Zuspruch bekommen.

Einige musizieren, andere spielen Schach.

Ein Workshop am Nachmittag sollte rhetorische Argumentationsmethoden für Diskussionen mit Politikern vermitteln. „Am Abend wird es noch einen Vortrag geben, der sich mit den Klimaleugnern und deren Argumenten beschäftigt und Tipps an die Hand gibt, wie man diese entkräften kann.“

So langsam kündigt sich ein Wolkenbruch an. Einige räumen bereits alle Sachen unter die Pavillons und in die Zelte. Banner werden an den Seiten angebracht, um zumindest leichten Regen abzuhalten. „So lange es keinen heftigen Sturm gibt, sind wir hier gut aufgestellt“, ist sich Wanninger sicher. In der Früh soll es dann noch einen Yoga-Kurs geben, bevor dann langsam der Abbau beginnen wird – am Ende werden die Teilnehmer das Protestcamp bis Samstagmittag durchgezogen haben.

„Politik könnte Vorreiterrolle einnehmen“

Für den 20. September steht der nächste große bundesweite Aktionstag der Protestbewegung an. „An diesem Tag wird das Klimakabinett seinen Abschlussbericht und Maßnahmen zum Klimaschutz vorstellen.“ Doch Wanninger und ihre Mitstreiter erwarten hiervon nicht allzu viel. „Da wird erneut nur wenig dabei herumkommen. Wir brauchen politische Maßnahmen, die jetzt umgesetzt werden und schnell Wirkung zeigen.“ Klimaschutz werde immer mehr zum Wirtschaftsstandortfaktor, sagt Wanninger. „Die Hitzeperioden der letzten Monate und Jahre setzen der Landwirtschaft und der Natur stark zu. Das Wasser wird auch bei uns knapper.“

Aktuell führen die Regensburger Schüler Gespräche mit Kommunalpolitikern. „Wir merken durchaus, dass einige sehr bemüht sind und sich Gedanken machen“, so Wanninger. Doch oft seien die Politiker vor allem beschwichtigend. „Immer wieder hören wir: Man sei nicht zuständig. Die Landesregierung müsse hier aktiv werden. Oder: Die Bundespolitik sei verantwortlich.“ Bei einer „hiesigen Spitzenpolitikerin“ habe man schnell gemerkt, dass man auf keinen gemeinsamen Nenner kommen werde. „Das war sehr ernüchternd“, teilt Wanninger enttäuscht mit.

„Dabei könnten sich die Politiker gerade jetzt exponieren und eine Vorreiterrolle einnehmen.“ Die REWAG habe bereits mehrfach signalisiert, mehr tun zu wollen. „Die politischen Rahmenbedingungen setzen weiterhin viele Grenzen beim Ausbau der erneuerbaren Energien.“ Insbesondere die in Bayern geltende Abstandsregelung bei Windkraftwerken ist den Klimaaktivisten ein Dorn im Auge.

Inhaltlich sind es auch dieses mal die gleichen Forderungen, wie sie seit Monaten zu hören sind: Der sofortige Ausstieg aus der Kohleenergie. Die Einahltung des 1,5 Grad Ziels. Der Ausbau der erneuerbaren Energien. Das Bewusstsein in der Gesellschaft müsse sich weiter ändern. „Man merkt an den derzeit geführten Debatten, dass da viel in Bewegung ist. Doch noch haben wir keine greifbaren Ergebnisse.“ Die jungen Leute wissen in jedem Fall, was sie nicht wollen – ein Weiter wie bisher. Wie der angestrebte  Wandel konkret aussehen könnte, bleibt an vielen Stellen aber weiterhin offen.

Die soziale Frage in den Blick nehmen

„Wir müssen das Ökologische mit der sozialen Frage verknüpfen“, sagt die Schülerin. „Nur dann können wir einen sozial und ökologisch nachhaltigen Wandel vollziehen.“ Man wolle am Ende alle Menschen mitnehmen. „Niemand darf bei den anstehenden Veränderungen hinten herunter fallen.“ Hier müsse sich auch die Bewegung noch breiter aufstellen, möchte man den Ansprüchen gerecht werden, räumt Wanninger ein.  Die Gewerkschaften hätten mittlerweile Unterstützung signalisiert, sehr zur Freude von Wanninger. „Die Gewerkschaften sind für uns ein unglaublich wichtiger Partner.“ Auch wenn diese immer etwas länger bräuchten, wie Wanninger mit einem Schmunzeln ergänzt.

Die Fridays for Future-Bewegung wird in den kommenden Wochen zeigen müssen, dass sie weiterhin einen langen Atem hat. Zuletzt waren bundesweit die Teilnehmerzahlen in vielen Städten rückläufig. Hier gilt es neue Akzente zu setzen und sich inhaltlich noch besser aufzustellen.

Print Friendly, PDF & Email

Ist Ihnen dieser Text etwas wert?

(via Paypal)

oder:

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (12)

  • Beobachter*in

    |

    Ich habe die Mahnwache über mehrere Stunden als weitgehend stille*r Beobachter*in begleitet um mir ein Bild von der Regensburger FfF Bewegung zu machen.
    Grundsätzlich bin ich erstmal sehr erfreut dass es eine derart junge Bewegung für Veränderungen gibt.
    Leider hat sich auch bei mir der Eindruck verhärtet es handelt sich hier um eine zahme, von reformistischer Konformität geprägte Bewegung die getragen von kleinbürgerlichen Kräften wird. Eine Bewegung die dem Glauben anhängt durch ein paar Reförmchen die das Verhalten von Menschen beeinflussen sollen wie einer CO2 Steuer oder Veränderung individueller Verhaltensweisen wie Veganismus oder den Verzicht auf Flugreisen eine der größten Krisen der Menschheit zu verhindern und das Wohlgemerkt obwohl es bereits 5 NACH 12 ist.
    Natürlich gibt es auch innerhalb dieser Bewegung progressive Ansätze wie „System Change Not Climate Change“ allerdings wird nicht erläutert wie das progressive System denn aussehen soll.
    Die Konformität insbesondere der Regensburger FfF Bewegung zeigte sich schon am Blockadeptotest der Regensburger Innenstadt wo penibel darauf geachtet wurde aber auch jede Anweisung der Exekutive sofort und kritiklos umzusetzen bzw. sogar als Handlanger*in dieser zu fungieren was sich darin zeigte das Aktivist*innen Menschen die den Aufforderungen der anwesenden Exekutive nicht sofort nachgehen wollten von der Straße gedrängt wurden.
    Bei der Mahnwache fiel mir ein*e junge*r Aktivist*in auf der in einem Gespräch mit eine*m Passanten* die Idee aufbrachte ein StartUp zu Gründen um Senior*innen in einer Autofreien Innenstadt von A nach B zu verhelfen, was das suchen von marktkonformen Lösungen mit der Minuten später gerufenen Parole „Systen Change“ zutun hat erschließt sich hier nicht.
    Trotz alle dem habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben dass sich aus dieser Bewegung doch etwas progressives entwickelt und der untrennbare Zusammenhang zwischen Marktwirtschaft und Klimawandel analysiert wird.

  • Giesinger

    |

    Sehr geehrte Laura Wanninger und Team:

    Gegen „Conexión Cubana“ am Haidplatz werden Sie nie eine Chance haben!

    Warum versuchen Sie Ihr Glück mit den Protestaktionen nicht mal an den Brennpunkten?

    Schiffsanlegestellen, Busterminal in Stadtamhof, um nur Beispiele zu nennen!

    Seien Sie herzlichst gegrüßt von einem Giesinger, der seit seinem 13. Lebensjahr aktiv tätig war beim Bund Naturschutz; dessen Eltern und Großeltern dort auch seit Bestehen Mitglied waren waren.

    Nur sah es zu meiner Schulzeit (ich bin gerade 53 geworden) leider noch sehr anders aus.

    Wir haben damals nicht nur gegen den Rhein-Main-Donau-Kanal, sondern auch vehement gegen die Kernkraft demonstriert.

    Was glauben Sie, wie oft ich vor dem großen Tisch des Apian-Gymnasiums in Ingolstadt dem Oberstudiendirektor gegenüber sitzen mußte?

    Keines meiner als „Pamphlete“ getauften, für das Schwarze Brett gedachten, Mitschriften ging damals durch.

    Verweise und Streß mit den Lehrern/Leerern hatte ich ohne Ende.

    Es gipfelte nach der Schule 1987, als ich den 20 Monatigen Zivildienst irgendwo antreten mußte.

    Durch einen Freund, dessen Bruders Zivildienst damals gerade zu Ende ging, wurde mir eine Stelle beim Bund Naturschutz im Landkreis Eichstätt empfohlen.

    Das wäre echt mein Ding gewesen, mit Kartierungen und Beobachtungen…usw.

    Mein Problem war nun folgendes:

    Die zwei Vorstände waren damals mein ekeliger Chemie-Lehrer, sowie mein Bio-Lehrer, Herr Dr. K., bei dem ich nie anwesend war.

    Bei beiden habe ich übrigens alle Prüfungen nicht schlecht geschafft.
    (2 und 3)

    Nur zu blöd, daß ich nichts von ihrer Vorstandsschaft wußte, denn ich war ja in Ingolstadt aktiv und in der dortigen Stadtgruppe.

    Bei unserem Bewerbungs-Zusammentreffen haben sie mir damals echt hämisch, lächelnd und grinsend erklärt:

    „Nein, Giesinger, auf Dich haben wir sicher hier gewartet, Du kriegst die Stelle sicher nicht, hehehe..!“

    Damals fiel für mich eine Welt zusammen, mir ist die Goschen runter gefallen!

    Ich habe ich sofort meine Mitgliedschaft beim Bund Naturschutz (für den ich einiges geleistet habe) gekündigt, und konnte auch meine Eltern noch überzeugen, aus dem Scheiß-Lehrer-Verein auszutreten.

    Soviel zu jugendlichem Zorn und wie Gut/schlecht/besser Sie es heute im Vergleich dazu haben.

    Zivildienst mußte ich dann beim depperten RK-Eichstätt leisten.

  • Eingeborener

    |

    Eben las ich die interessante Theorie (?), dass die Kinder u Jugendlichen von ,fridays…‘ anstelle der Erwachsenen handeln , weil sehr viele Erwachsene
    durch ihren Konsumismus und ihre fremdbestimmte Arbeit infantilisiert sind . Jedenfalls erleben wir eine Umdrehung der Verhältnisse, dass sich Kinder verantwortungsbewusster als viele sogenante Erwachsene verhalten, die auf Dauer die Kids überfordern muss. ..
    Super, dass die fridays merken, dass sie die sog. Soziale Frage mit der ökologischen verbinden müssen. Ich hoffe,das wird bald konkret, denn
    die MZ versucht bereits unterschwellig , sie bei den normalen BürgernInnen zu verunglimpfen ; z.B. wenn die MZ vor der Mahnwache als Hauptfrage in den Raum stellte ,ob da nicht die Anwohner nachts gestört würden ? Oder wenn die MZ schrieb, die geplante Aktion ,autofreie Altstadt‘ sei ,wie eine dunkle Wolke‘ über Regensburg gehangen.

  • Joachim Datko

    |

    Ich war heute auch in Sachen Klimaschutz aktiv!

    Wie so oft, hat ein Autofahrer bei laufendem Motor auf jemanden gewartet. In aller Höflichkeit habe ich ihn gefragt, ob er den laufenden Motor momentan brauche. Die Antwort: Er warte auf seine Frau. Da habe ich ihn gebeten, den Motor abzuschalten, da wir die Luft zum Atmen brauchen. Ohne die Antwort abzuwarten, habe ich mich bedankt und bin weitergegangen. Ob meine Intervention erfolgreich war, konnte ich so nicht mehr feststellen.

  • Emil Jäger

    |

    Mit Verlaub G., vermutlich liegts doch mehr am Schanzer Sturschädel und weniger an den Anderen. Ich hoffe das wenigstens ihr restlicher Lebenslauf für Sie und die Anderen in Ordnung war ;-))
    Unter den Schanzern waren ja auch bedeutende Leute.
    Frankenstein mal ausgenommen.

  • Piedro

    |

    Ich betrachte heute einen Mann, der mit einem Gasbrenner das Unkraut in dem Schottergarten gegenüber vernichtete. Das ist gewiss besser als chemisches Pflanzengift zu verstreuen, damit zwischen diesen Steinen ja nichts gedeiht, aber es stinkt! Und die Ökobillanz ist mehr als Scheiße. Dann lieber Riebislhecken… Auch hier…

  • Tobias

    |

    Die Kommentare sind mal wieder herrlich: „Oh nein, ich habe ein Bonbon gegessen und mir ist das Plastikpapierle weggeflogen. Das ist jetzt in Indien in einem Walbauch, wie auf den Plakaten“.

    Und unsere Klamotten? Aus Indien. Selbst das Elektrogerät, auf dem Sie RD verfolgen, hat eine Scheiß Ökobilanz… Also, aus mit dem PC/Tablet, Strom frisst der auch noch!

  • Max

    |

    Bei clean up Regensburg hätten sich aber doch schon irgendwie mehr aus dieser fridays…Dingens beteiligen können.. ach stimmt sind ja Ferien … irgendwie hab ich so das Gefühl das wenn es konkret wird z.b. seine direkte Umgebung von Müll zu befreien oder auch in angrenzenden Wäldern usw…. wird es ganz schön mau mit der Beteiligung … weniger Reden und sinnlos rumstehen sondern mehr arbeiten und anpacken. Aber vielleicht ist ja körperliche Betätigung im Freien für die Umwelt auch schlecht weil ja durch einen erhöhten Stoffwechsel mehr CO2 entsteht und ausgeatmet wird …. ;-)

  • Bürni

    |

    Liebe Laura, ich bin stolz auf dein Engagement! Und andere Lehrer/innen sicherlich auch :) Liebe Grüße, Birgit Rainer

  • Pfefferminza

    |

    Es ist beängstigend, wie verführbar Menschen noch immer sind. Immer noch fällt man auf medial gehypte Allwissenheitspropheten herein. Vermutlich, weil man nicht wirklich etwas tun muß, sondern nur „folgen“ und Lippenbekenntnisse abgeben, die ohnehin niemanden stören.
    Daß der derzeitige von den Eltern hochgezüchtete „Prophet“ schon mal AKWs als CO2-freie Energiegewinnungsalternative anpreist oder nach dem Segelturn eine nach Übersee GEFLOGENE Entourage wartet, wird geflissentlich übersehen.
    Aber es passt alles so gut in dieses in Extremen lebende Deutschland. Die Leute demonstrieren gegen AKWs (2011 gab es im Erdbebengefährdeten Japan einen Vorfall mit einem AKW- na klar, da würde gewiß etwas ähnliches hierzulande passieren), gegen Kohlekraftwerke? Kein Problem, Man baut Windräder. Aber, oweh- der Bürger stört sich an deren Erscheinung, sie passe nicht in die Landschaft. Zudem falle einem im Winter die Eisschollen von den Rotoren aufs besorgte Haupt -UND! Zudem die Vögel! Sie würden in Massen zerschreddert!
    Außerdem -jaja, natürlich, die Energiewende, toll! Erneuerbare Energien, wunderbar! Aber plötzlich bekommen die Einwohner vieler Kommunen doch Bauchweh- die Windräder müssen verbunden werden, so daß der Strom letztlich zum Endverbraucher gelangen kann. MIT MONSTERTRASSEN! Oje, das wäre für die vielen Demonstranten kein Problem, ginge denn der Kelch der Monstertrasse an ihnen vorbei -auch unter der Erde verlegt.

    Das ist nur ein kleines Beispiel von „Umweltbewußt reden aber nichts tun wollen“.

    Schauen wir mal, wie es für die FFF-Kids ist, wenn in ihrem kleinen Dörflein eine „Monstertrasse“ ober- oder unterirdisch liegt.

    Oder wenn wir den Ottomotor endgültig abschaffen und der dumme, alte, weiße Papi der bei BMW malocht hat, dann arbeitslos wird und sich zusätzlich die dann hohe Stromrechnung nicht mehr leisten kann.

    Mei, vielleicht schwänzt dann eine neue Generation FFF-Kids für Handystrom die Schule. Oder wandert nach China, Frankreich oder Tschechien aus, die unsere Technologie aufgekauft haben werden.

    Ich bleibe auf jeden Fall in Regensburg, denn hier werden mutige Schüler das Klima retten und natürlich wird die ganze Welt nachziehen. Ich bin sicher, hier kann mir nix passieren.

  • Mr. B.

    |

    @Pfefferminza
    vom 18. August 2019 um 23:22| #

    !Es ist beängstigend, wie verführbar Menschen noch immer sind. Immer noch fällt man auf medial gehypte Allwissenheitspropheten herein. Vermutlich, weil man nicht wirklich etwas tun muß, sondern nur „folgen“ und Lippenbekenntnisse abgeben, die ohnehin niemanden stören.“

    Hier haben sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Menschen hierzulande wollen sich als äußerst gebildet darstellen und überlassen es anderen, für sie du denken! Da haben es die Initiatoren von „gehypten Geschichten“ -um Geld für sich zu machen- natürlich sehr, sehr leicht, ihre Sachen durchzuziehen.

Kommentare sind deaktiviert

Ist Ihnen dieser Text etwas wert?

(via Paypal)

oder:

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01