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Abschreiben ist kein Journalismus, auch wenn Tools angeboten werden, mit denen man nicht nur rechtssicher abschreiben, sondern auch Journalismus vortäuschen kann. Abgeschrieben hat die MZ unsere Geschichte vom vorbestraften OB-Kandidaten der AfD, die nun den Wahlkampf ohne einen solchen bestreitet. Diesen Wahlkampf begleiten wir weiter mit unserem Podcast – und ich wundere mich über ein Wahlversprechen der CSU.

1. Plausch mit dem jüngsten OB-Kandidaten

Letzten Sonntag hatten wir in unserer Live-Sendung bei Ghost Town Radio Sebastian Wanner, den OB-Kandidaten der Linken, zu Gast. Er ist mit 23 Jahren der Jüngste beim Rennen ums Rathaus, steht aber als Vermittler bei der Agentur für Arbeit mit beiden Beinen im Leben und wirkt mit seinen kommunalpolitischen Ansichten kompetent und realistisch, könnte glatt ein Sozi sein. Hier gibt es das Gespräch zum Nachhören.

Kolumne

Morgen, Regensburg! Ein frohes Neues, ein Neuer und Neuigkeiten vom Presserat

Nach einer Pause kann es gelegentlich schwierig sein, wieder neu durchzustarten. Da ist es gut, wenn ein Neuer zuliefert. Regelmäßig geliefert haben wir trotz Pause bei unserem Podcast. Und mir haben MZ und Presserat eine Steilvorlage für das notwendige Aufwärmen einer etwas angejahrten Geschichte geliefert.

Kolumne

Morgen, Regensburg! Dankesworte, Friedl und ein bisschen Shit

Sehr geehrter Damen und Herren,

liebe Regensburger Bürgerinnen, Bürger und Burger,

Jetzt reicht’s! Frohes Fest wünsche ich – und mehr Mut, mehr Wirkung, mehr Zukunft. Sie mögen mit leichter Schaidinger-Nostalgie fragen: Wer ist dieser Mann? Meistert der das? Aber Regensburg kann mehr. Wenn man sich mit ganzer Kraft und mit Herz bei der Sache für Regensburg einsetzt, kann man Regensburg einfach besser machen. Und in der Mitte die Brücke, wie schon Paul Celan zu sagen pflegte.

Kolumne

Morgen, Regensburg! Mehr Menschlichkeit wagen

Es war ein fast schon bedenklich angenehmes Gespräch, das ich mit CSU-Chef Michael Lehner letzten Sonntag geführt habe. Nicht immer sind Regensburgs CSU-ler so redselig. Im Stadtrat fallen sie durch ihr Schweigen manchmal richtig auf. Schweigsam war auch die OB-Kandidatin bei den bisherigen Podiumsdiskussionen: sie war nicht da. Dass es deshalb ein anderer meistert, lässt sich daraus aber noch lange nicht schließen.

Kolumne

Morgen, Regensburg! Licht, Romantik und Frauen von gestern

In einem Gespräch die Waage zwischen reden und zuhören zu halten, ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht – nachzuhören in zwei aktuellen Podcasts. Ein Künstler, den ich kennengelernt habe, schafft es hingegen bestens, Frauen von gestern in den Fokus zu nehmen und beim „Romantischen Weihnachtsmarkt“  beherrscht ein Duo von gestern die Kunst, Israel-Solidarität und PR für ein Magazin mit antisemitischen Inhalten unter einen Hut zu bringen. Eine Kunst ist es auch, wie die Stadt Regensburg das Lichtproblem in der Maximilianstraße ignoriert. 

CSU gegen Sperrung

Wegen 120 Metern Straße: Verkehrspolitische „Ideologiekeule“ im Regensburger Kommunalwahlkampf

Die Sperrung eines kurzen Straßenabschnitts in Margaretenau für den Pkw-Verkehr gerät zum Wahlkampfthema. Für das Planungsreferat und die Mehrheit des Stadtrats ist es eine Lösung für mehr Verkehrssicherheit. Für CSU-Chef Michael Lehner ist es eine Bestätigung dafür, „dass der Autofahrer zum Bösen erklärt“ werde. 

Kolumne

Morgen, Regensburg! Zwischen Kaufhof-Gekoffer und blankem Entsetzen

Regensburg kann mehr, auch wenn es vor 20 Jahren bei der Kulturhauptstadt-Bewerbung scheiterte. Schön, dass es dazu nun einen Song gibt – der aber besser sein könnte. Verbesserungsbedarf gibt es auch bei der Empörungskultur des Diözesankomitees und bei den Wahlkampfvideos mancher Kandidaten. Immer besser wird hoffentlich unser Gesprächsformat bei Ghost Town Radio. Den ersten Versuch mit Joachim Wolbergs gibt es zum Nachhören.

Wohnbaukrise

Wohnbaukrise: Regensburg zwischen Bauträger-Forderungen und fehlenden Fördermitteln

Nach dem Offenen Brief der Bauträger steht das Regensburger Baulandmodell zur Diskussion. Das Schreiben enthält gute Ansätze zur Diskussion, erwähnt aber das wesentliche Problem nur nebenbei – die Vorgehensweise wirkt wie ein Ultimatum im Kommunalwahlkampf. Heute treffen sich Stadträte und Planungsreferent.

Kolumne

Morgen, Regensburg! Wenn ein Stadtrat übergriffig wird…

Manchmal können Rechtsextreme unangenehm „touchy“ werden, bei anderen ist bekannt, dass sie sowieso keine Berührungsängste mit noch weiter Abgedrifteten haben. Und auch manche Linke sollten sich überlegen, mit wem sie auf die Straße gehen. Außerdem habe ich mich mit Frau Freudenstein unterhalten – ungewöhnliches Setting für uns beide.

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