SOZIALES SCHAUFENSTER

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Seit elf Jahren ist klar, dass die Anleger für Sportboote am Oberen Wöhrd weichen müssen, vor sechs Jahren wurde erstmals die Kündigung angekündigt und vor vier Jahren fiel eine Ausweichfläche, die die Stadt in Aussicht gestellt hatte, weg. Nun hat sich Sportbürgermeisterin Astrid Freudenstein auf die Seite der Motorbootvereine gestellt, die die Flächen zum Ende des Jahres räumen müssen. Damit steht die Stadt in der Pflicht, zu liefern. Denn sie trägt an dem Konflikt eine Mitschuld.

Mit dem privaten Hafen am Oberen Wöhrd soll es Ende 2021 vorbei sein.

Die Position des Wasserwirtschaftsamtes Regensburg ist unmissverständlich. Der Kündigungstermin für die Flächen am Oberen Wöhrd stehe „nicht zur Debatte“, teilt uns Behördenleiter Josef Feuchtgruber auf Anfrage mit. Zum Ende des Jahres sollen der Regensburger Motorboot- und Wassersportverein e. V., Motorboot- und Wasserskiclub Regensburg e.V (MWSC), die RT Abteilung Faltboot und Kainz Elektro + Nautic GmbH & Co KG das Gelände räumen. Die Flächen sollen im Rahmen des Flussraumkonzepts renaturiert und die Uferzonen zugänglicher gemacht werden. Dabei sind Bootsanleger, geteerter Parkplatz und der umzäunte Bereich im Weg.

Sexpressung eines DITIB-Funktionärs

Eine Frage der Ehre

2017 wurde ein hochrangiges Mitglied der Regensburger DITIB-Gemeinde Opfer einer „Sexpressung“. Während der Fall die türkische Community bis hinauf zum Generalkonsul beschäftigte, bekam der Rest der Regensburger Gesellschaft davon nichts mit. Bei einem Zivilverfahren kam der Fall nun nochmal zur Sprache.

Ruine soll verkauft werden

Stadt hat kein Interesse am Schloss Pürkelgut

Das Interesse der Stadt Regensburg am Schloss Pürkelgut hält sich in engen Grenzen. Von einem Vorkaufsrecht der Stadt geht man ohnehin nicht aus. Auch gebe es nicht den finanziellen Spielraum, um einen Erwerb ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Interessant wären ohnehin andere Flächen und die gehören Thurn und Taxis.

Eröffnung um ein Jahr verschoben

Wöhrdbad-Sanierung: Architekt kündigte wegen ausbleibender Zahlungen

Die Verzögerungen bei der Sanierung des Wöhrdbads werden wohl noch die Gerichte beschäftigen. Der Anwalt des ehemals mit den Planungen betrauten Architekten spricht von nicht gezahlten Honoraren, deretwegen er die Zusammenarbeit beendet habe. Das Stadtwerk macht Mängel für die Zurückhaltung von Geldern geltend.

Sonderfonds „Innenstädte beleben“

Geschenktes Geld und Ideenklau

Fast 900.000 Euro bekommt die Stadt Regensburg vom Freistaat, um die Innenstadt zu fördern. Der Katalog von Maßnahmen, die damit finanziert werden sollen, erinnert verdächtig an frühere, damals noch abgelehnte Vorschläge aus der Opposition.

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