SOZIALES SCHAUFENSTER

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164 Millionen, knapp ein Viertel der gesamten Investitionen bis 2024, will die Stadt Regensburg in Schulen stecken. Von den Stadträtinnen und Stadträten werden die Pläne einhellig begrüßt. Enttäuscht zeigt sich die Ministerialbeauftragte für Realschulen – denn insbesondere dieser Bereich ist von Streichungen und Verschiebung betroffen.

“Den Rückstau von Jahrzehnten abarbeiten”. OB Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Foto: Peter Ferstl/Stadt Regensburg

„Verschiebung der Maßnahme (…) wegen fehlender Personal- und Finanzressourcen.“ Dieser Satz findet sich, in verschiedenen Variationen, häufiger im Auszug des Investitionsprogramms (IP) für die kommenden fünf Jahre, über den die Regensburger Stadträtinnen und Stadträte im Bildungsausschuss am Mittwoch beraten mussten. Auch wenn die Corona-Krise nicht explizit genannt wird, werden deren Auswirkungen angesichts der Sparvorschläge der Verwaltung darin deutlich. Mehrere Sanierungs- und Baumaßnahmen im Schul- und Bildungsbereich fallen den Einsparungen zum Opfer. Teils werden sie nur um ein oder zwei Jahre, teils auf unbestimmte Zeit verschoben.

Mehr Beteiligung von Bürgern und Stadtrat

Grieser Steg: Stadträte bremsen Planungsreferentin

Beim Planungsverfahren für den Neubau des Grieser Stegs soll die Öffentlichkeit nun stärker beteiligt werden, als von Planungsreferentin Christine Schimpfermann vorgeschlagen. Auch der Stadtrat soll stärker einbezogen werden, als zunächst vorgesehen. Die Begründung, warum dennoch auf einen 2018 beschlossenen Planungswettbewerb verzichtet werden soll, überzeugt nicht.

Eismond HandStrickWerk schließt

Der kuscheligste Laden Regensburgs macht dicht

Mit seiner großen Auswahl an Naturgarnen hat das „Eismond HandStrickWerk“ in der Glockengasse zwar keine großen Gewinne gemacht, sich aber auch überregional einen Ruf in Sachen Wolle erworben. Die Corona-Krise hat dem kleinen Laden jetzt den Garaus gemacht. Ende September machen die beiden Inhaberinnen zu.

Begründung: Corona

Bürgerbeteiligung bei Grieser Steg-Neubau soll drastisch eingeschränkt werden

Schon seit längerem ist klar, dass der Grieser Steg durch einen Neubau ersetzt werden muss. Planungsreferentin Christine Schimpfermann schlägt nun vor, die Bügerbeteiligung dafür massiv zu begrenzen und die Entscheidung über die Auftragsvergabe im wesentlichen „verwaltungsintern“ zu treffen. Begründet wird dies mit der Corona-Pandemie.

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