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Als freiwillige Leistung bezuschusst die Stadt Regensburg eine Trainerstelle des in München ansässigen Bayerischen Leichtathletikverbands. Neben dem Sportpark Ost eine weitere Maßnahme, um Leistungssportzentrum in Sachen Leichtathletik zu werden.

Regensburg will Landesstützpunkt für Leichtathletik werden. Das lässt man sich etwas kosten. Grafik: Visualisierung der Leichtathletikhalle durch Behnisch Architekten

25.000 Euro sind für eine Stadt wie Regensburg mit einem jährlichen Haushaltsvolumen von über einer Milliarde Euro nicht viel Geld. Auch dann nicht, wenn man sie jedes Jahr ausgibt. Aber die Frage stellen kann man schon, ob Regensburg diese 25.000 Euro ausgeben muss, um dem Bayerischen Leichtathletikverband eine Trainerstelle zu bezuschussen.

Zumal vor dem Hintergrund, dass die Notwendigkeit, zu sparen, in Stadtratsdebatten bei ähnlichen Beträgen im sozialen Bereich regelmäßig bemüht wurde und bemüht wird. Freiwillige Leistungen, ebenso wie besagte Trainerstelle. So wurde beispielsweise im November 2022 eine weitergehende städtische Finanzierung von Streetwork mit Verweis auf Sparzwang und angespannte Haushaltslage zunächst abgelehnt. Die Pflichtaufgaben stünden im Vordergrund, hieß es.

Ein Verbund, zwei Systeme

„Leihverkehr eingestellt“: Alleingang der Bayerischen Staatsbibliothek verursacht nicht nur in Regensburg Probleme

Mindestens bis Ende Juni können Bücher der Staatsbibliothek Regensburg nicht mehr an Uni und Hochschule ausgeliehen werden – und umgekehrt. Grund für dieses bayernweite Problem ist, dass man sich trotz jahrelanger Vorgespräche nicht auf ein gemeinsames neues Bibliothekssystem einigen konnte.

Interview

„Aussagekraft überschätzt“: Regensburger Kriminologe warnt vor Überbewertung der polizeilichen Kriminalstatistik

Von einem neuen Höchststand der Straftaten, alarmierenden Zahlen und einer düsteren Lage in Regensburg war nach der Vorstellung des Sicherheitsberichts und der polizeilichen Kriminalstatistik für Regensburg die Rede. Wir haben Professor Henning Müller, Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Regensburg, um eine Einschätzung zu den Zahlen und zu deren Interpretation gebeten.

Fragwürdiges Vorgehen

Kampf um Naturfriedhof Schlosswald: Will die Stadt Nittenau den Gründer in die Insolvenz treiben?

Seit drei Jahren wartet Schlosswald-Gründer Jürgen Kölbl auf seinen Prozess vor dem Verwaltungsgericht Regensburg. Es geht um einen Vertrag, den die Stadt Nittenau urplötzlich als nichtig ansieht, und um über 100.000 Euro an offenen Forderungen, die sie zuvor über Monate hat auflaufen lassen. Das Vorgehen der Kommune wirkt wie eine konzertierte Aktion.

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