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Podcast

Der Feinsender, 083 – Bomben und Müll

Eine explosive Mischung serviert der Feinsender 083. Es geht um Bomben. Und um Müll.

Der Feinsender, Ausgabe 083 – Bomben und Müll. Bild: om/ld.

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Kommentare (8)

  • Dieter

    |

    Wieder mal ein gelungener Podcast!
    Gut auch, dass es bis dato keine direkte Stellungnahme zu Wolbergs Hassvorwürfen gab, sondern nur durch die Blume (wahlweise Holzhammer) geantwortet wurde.

    Die Messerschmidt Werke im gleichen Atemzug mit Demokratie zu nennen, ist tatsächlich harter Tobak.

    Dass in der Altstadt als Ausflugsziel, Party- und Einkaufsmeile immer mehr Müll anfällt, sollte niemanden überraschen. Mehr Mülleimer sollten eine der logischen Konsequenzen sein, von mir aus auch höhere Geldstrafen für wildes Müllwegschmeißen.

    Andererseits wäre ein Vermüllen Deutschlands ehrlicher als der Müllexport in andere Länder und das Vermüllen der Meere. Dann gäbe es vielleicht auch ein generelles Umdenken.
    Mülleimer sind ja auch nur ein „Ventil“ für das eigene Gewissen.

    Hier mal eine aktuelle Meldung des Zweckverbandes:
    https://www.z-m-s.de/index.php

    Quo vadis, Müll?

  • Regensburger

    |

    Warum sollten sich die Bürger um wenig Abfall in der Stadt engagieren, wenn diese Frage die Verantwortlichen nicht interessiert:

    Aus meinem E-Mail an die Stadt:
    Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
    jeden Tag ärgere mich über die Abfalltüten in der Biotonne, die sicherlich
    ein enormes Kosten verursachen.
    Bitte erlauben Sie mir eine Lösung vorschlagen.
    – Auf die Biotonne kann man nur einen kleinen Abfallbehälter mit zwei-Flacheisenhacken und auf der Biotonne mit zwei Halterungen befestigen.
    Dann können die Bürger die Bioabfälle aus der Tüte in die Tonne kippen und die Tüten in den kleinen Behälter werfen.

    Die Reaktion? -Natürlich KEINE.

  • Giovanni

    |

    @Regensburger:
    Ich verstehe deinen Vorschlag nicht. Bitte erklär‘ das doch einmal genauer.

  • Biohans

    |

    Die Behauptung, dass der Kauf von Bio-Fleisch nichts verändert, wurde nicht sauber argumentiert. David meint, dass der Bio-Trend nur durch die Politik ausgelöst wurde. Du glaubst, die Politik nähert sich solchen Themen nur, weil es gerade „en vogue“ ist. Na, warum ist es denn gerade „en vogue“ ? Weil sich mehr Menschen als zuvor mit der Problematik beschäftigen und „bessere“ Produkte kaufen wollen – sei es aus Gesundheits- oder Gewissensgründen. Und die Nachfrage regelt das Angebot – deswegen ist für mich das persönliche Konsumverhalten ein zentraler Punkt um politisch zu agieren. Inwiefern ein solches Verhalten ein „Ventil“ sein soll und damit die ganze Misere noch manifestiert (so David sinngemäß), erschließt sich mir nicht. Argumentativ untermauert wurde auch diese Behauptung nicht. Siehe: Das Flugzeug fliegt ja auch ohne mich …

    Ansonsten eine schöne Sendung.

  • Wilfred

    |

    Mit „Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger“ nehmen David und Modl höchstwahrscheinlich Bezug auf die kürzlich erschienene Wolbergs-Satire. Da gibt es übrigens Nachschub, diesmal keine Rechenaufgabe, sondern zum Thema Genderproblematik: https://www.youtube.com/watch?v=5R7eMG9gF2E

  • R.G.

    |

    Dass BIO nicht besser sei als überhaupt, weise ich schärfstens zurück.
    Ich sammle leidenschaftlich persönliche Dankschreiben von geschlachteten Bio-Tieren. Die freuen sich ganz irrre, vorm Sterben beste Blutwerte gehabt zu haben.

  • dünnster Künstler

    |

    Die unsägliche Bewerbung für das Haus der Bayerischen Geschichte wurde auch 2017 von der Kommission, die die Vorschläge für ein Konzept für Gedenk- und Erinnerungskultur in regemnsburg erarbeitet hat kritisiert…

    „Diese eindimensionale städtische Selbstbeschreibung findet sich fernerin der Begründung der Bewerbung Regensburgs um das Haus der bayerischen Geschichte:„Die Erfindung des Papiers und der Waschmaschine, die bayerische Dampfschifffahrt und die Flugzeugindustrie Messerschmitt, heute Biopark und Mikrochip beweisen, dass wirtschaftlicher Fortschritt, politisch demokratische Stabilität und kulturelle Identität symbiotisch in Regensburg zusammenwirken und geeignet sind, ein Spiegelbild Bayerns zu demonstrieren.“

    Das Einleitende Kapitel „Städtische Identitäten und symbolische Stadträume“ wird bezüglich der exklusiven und unkritischen touristischen Imageproduktion ziemlich deutlich.
    „Städtisches Selbstbewusstsein sowie touristische und publizistische Fremdzuschreibungen verhalten sich offensichtlich kongruent, bedingen einander und verstärken sich gegenseitig. … „

    https://www.regensburg-digital.de/wp-content/uploads/2018/07/Konzeption_Ausschuss_Juli2018-1.pdf

    Hier eine Projektidee zu Messerschmitt und Erinnerung in Bildern und Wanddekoration für meinen Bildhaueruntericht an der MS-Neutraubling 2017:
    „3 Sorten Wassereis im Neutraublinger Löschteich“ Eine Legende für die schwimmenden Skulpturen/Zeichen wäre dabei die Werbe-Eistafel am Kiosk beim Löschteich gewesen… ergänzt durch Informationen zu Messerschmitt. http://europabrunnendeckel.de/download/eis_schule_kl.pdf
    Eine neue Bodensprenkleranlage gibt es dort übrigens auch… gleich neben dem Ehrenmahl.

    Messerschmitt produzierte auch in Burgweinting entlang der Bahngleise z.B hier (Foto von 2006): http://jakob-friedl.de/download/expo2005/P1010021bearb.jpg
    Ausser den Strafgefangenen, Zwangsarbeitern und KZ Häftlingen arbeiteten wurden auch viele Handwerker aus der Umgebung zur Arbeit bei Messerschmitt im heutigen „Neutraubling“ herangezogen.

    Das hat mir eine Nachbarin zum Thema Bombadierung erzählt:

    Bei der Wasserkuppe zwischen Unterisling und Höfling bauten die Nazis einen Scheinflughafen um vom Messerschmittwerk Obertraubling (heute Neutraubling) abzulenken: Das Feld wurde mit Dachbedeckungen ausgelegt. Wenn nachts, von Norden kommend, englische Bomber im Anflug waren wurde leicht brennbares Zelluloid angezündet, …. Hier befand sich am Waldrand allerdings auch ein Luftschutzbunker/Unterstand aus dem ersten Weltkrieg, in den sich einige Burgweintinger bei einem Luftangriff flüchteten und fast alle umkamen, weil der Scheinflughafen bombadiert wurde und nicht Burgweinting.
    Die Allierten bombadierten die Bahngleise und wenn sie sie ausmachen konnten die (vermeindlichen) Messerschmittwerke. Auf der Flucht vor den Abwehrgeschützen warfen sie die Bomben vor der Stadt in die Wiesen bei Burgweinting. (Die Franz-Joseph-Strauß Allee war ein einziger Schweizer-Käse aus Bombentrichtern – der Boden archiologisch gestört- total durchwühlt, ein paar Meter weiter finden sich Römer etc.)

    Die Alliierten warfen ein Flugblatt ab „Regensburg befindet sich im Loch – Wir finden es aber doch.“

    Hinter dem Haus das ich bewohne begannen die Wiesen und Felder. 1945 viel eine Brand-Bombe in dem Klo-Erker des Hauses.. Aus dem Klofenster hing des öfteren die Parteifahne, auch allerlei Dorf-Vereinswinkel etc. waren hier untergebracht. Im Kloanbau befand sich ausserdem eine Madonnenstatue, die der Hausbesitzer im 1. WK in Frankreich mitgehen hat lassen. 1945 wurde das Haus dann mit Sandmörtel und ein paar Bahnschienen wieder aufgebaut.

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