Die Versorgungslage ist schlecht und vieles ist futsch

Die Versorgungslage ist schlecht. Nach der Wahl. In der CSU. Viele, viele Sitze: futsch! Die Begrüßung im Fleischfachgeschäft mit „Guten Morgen, Frau Stadträtin?” oder im Wirtshaus mit „Noch ein Bier, Herr Stadtrat?” Futsch! Aber: Das sind Einzelschicksale. Tragisch, aber nicht so schlimm wie die Folgen fürs große Ganze. Die Mehrheit im Stadtrat ist nämlich auch: futsch! Deshalb wird man nicht alle versorgen können, die versorgt sein wollen. Diverse Pöstchen in den Aufsichtsräten: futsch! Mindestens ein Bürgermeisterposten: futsch. Was wird nun aus Petra Betz und Gerhard Weber? Und den Pensionsansprüchen, die man erst nach zehn Jahren als Bürgermeister hat? Sind die auch futsch? Womöglich für beide? Die Versorgungslage ist schlecht und vieles ist futsch Gelingt es wenigstens einen hauptamtlichen Fraktionschef durchzusetzen? Damit könnte man wenigstens einen versorgen, der der Versorgung bedarf. Mit Zeit freilich. Nicht mit Geld. Darum geht es bei diesem Vorschlag wahrhaftig nicht. Gott bewahre. Da heißt es klug verhandeln, um jemandem diese Zeit zu verschaffen – mit der SPD. Oder den Kleinen. Dafür braucht es die Fähigkeiten der Diplomatie und des taktischen Gespürs, der Kompromissbereitschaft und des Fingerspitzengefühls. Da war – bei Manchem in der CSU – die Versorgungslage aber schon immer schlecht. Drum ist ja jetzt so vieles: Futsch. …(ent)spannende Lektüre!

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