Ehrenwerte braune Herren

Geheimniskrämerei um Engert-Gutachten

Der frühere NS-Bürgermeister Hans Herrmann ist aller städtischen Ehren ledig. Das wird kommende Woche im Stadtrat wohl so beschlossen werden. Nach der Sommerpause soll das auch dem antisemitischen „Universitätsvater“ Josef Engert widerfahren. Erstaunlich: Während die von der Stadt beauftragte Untersuchung zu Herrmann veröffentlicht wurde, soll das Gutachten zu Engert unter Verschluss bleiben.

Beiden sollen ihre städtischen Ehren aberkannt werden: Josef Engert und Hans Herrmann. Mit der Veröffentlichg der jeweiligen Untersuchen gibt es gravierende Unterschiede. Fotos: Stadt Regensburg

Beiden sollen ihre städtischen Ehren aberkannt werden: Josef Engert und Hans Herrmann. Mit der Veröffentlichg der jeweiligen Untersuchen gibt es gravierende Unterschiede. Fotos: Stadt Regensburg

Es ist eine beeindruckende Kehrtwende. Jahrzehntelang hatte die CSU die vermeintlichen Verdienste des BVP-NSDAP-CSU-Politikers Hans Herrmann verteidigt und durch Recherchen belegte Kritik an dessen Rolle im II. Weltkrieg stets zurückgewiesen. Fälschlicherweise wurde sogar behauptet, der SS-Förderer und Chef-Arisierer von NS-Oberbürgermeister Otto Schottenheim hätte sich vom NS-Regime distanziert. Ein Regensburger Anzeigenblatt verbreitet im Internet sogar heute noch die ahistorische Fabel, Hans Herrmann habe als BVP-Reichstagsabgeordneter gegen das Ermächtigungsgesetz gestimmt und sei dafür ins KZ Dachau gekommen.

Stadtrat soll sich von Herrmann distanzieren

WERBUNG
anigifRobWer

Doch seitdem just das von der CSU geführte bayerische Kultusministerium im August 2013 auf eine Anfrage der Grünen hin ein Papier zu belasteten Schulnamenspatronen veröffentlicht hatte und sich darunter auch Hans Herrmann befand, ist einiges in Gang gekommen. Nun soll er aller städtischen Ehren ledig werden. Ab kommender Woche werden die dafür notwendigen Beschlüsse dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt (die Vorlage als PDF).

Die nach ihm benannten Schulen bekommen neue Namen (Willi-Ulfig-Mittelschule bzw. Grundschule der Vielfalt und Toleranz), ebenso der angrenzende Park (Albert-Schweitzer-Park). Von der Ehrenbürgerschaft Hans Herrmanns soll sich der Stadtrat laut Verwaltungsvorlage distanzieren, ebenso von der Verleihung der Silbernen Bürgermedaille. Das von der Stadt finanzierte Ehrengrab Hans Herrmanns soll mit dem Ablauf der bereits bezahlten Unterhaltskosten 2021 aufgelöst werden. Lediglich sein Porträt in der Ahnengalerie der Regensburger Oberbürgermeister soll bleiben.

Das Ehrengrab von Hans Herrmann auf dem oberen katholischen Friedhof soll 2012 aufgelöst werden. Foto: Archiv/ Werner

Das Ehrengrab von Hans Herrmann auf dem oberen katholischen Friedhof soll 2012 aufgelöst werden. Foto: Archiv/ Werner

Etwas erstaunlich: Begründet wird dies mit der Stellungnahme von Stadtheimatpfleger Dr. Werner Chrobak und Professor Dr. Bernhard Löffler zu Hans Herrmann. Belastendes Material wird darin zum Teil unterschlagen oder beschönigt. Entlastendes in den Vordergrund gerückt. Das Papier hatte für heftige Kritik gesorgt. Der NS-Überlebende Ernst Grube sprach angesichts dessen von „Larifari“.

Statt Gutachten nur ein „Diskussionsbeitrag“

Auch die Verfasser selbst scheinen sich ihrer Sache nicht ganz sicher gewesen zu sein. So bezeichneten sie ihr Papier, das eigentlich als Gutachten in Auftrag gegeben war, ausdrücklich nur als „engagierten Diskussionsbeitrag“. Stadtheimatpfleger Werner Chrobak verwahrte sich gegenüber unserer Redaktion auch gegen die Aussage von Oberbürgermeister Joachim Wolbergs, derzufolge es dafür Honorar gegeben habe.

Es gab kein Geld für die Stellungnahme, sagt Stadtheimatpfler Chrobak. Foto: Werner/ Archiv

Es gab kein Geld für die Stellungnahme, sagt Stadtheimatpfler Chrobak. Foto: Werner/ Archiv

Doch sei es drum. Die Stadtspitze scheint diese peinliche Angelegenheit nicht weiter vertiefen zu wollen und kommt nun – laut der Vorlage – allein auf Basis des „Diskussionsbeitrags“ zu dem Ergebnis, dass Hans Herrmann nicht als Vorbild taugt und zieht deshalb die oben erwähnten Schlüsse.

Auch „Uni-Vater“ steht vor dem Aus

Ähnlich will man auch im Fall Josef Engert verfahren – allerdings, das teilt die Pressestelle auf Nachfrage mit, erst nach der Sommerpause des Stadtrats. Der katholische Theologe Engert galt in der Vergangenheit als einer der geistigen Väter der Uni. Ein Preis der Stadt Regensburg für Uni-Absolventen war nach ihm benannt, ebenso eine Straße bei der Universität. Ebenso wie Hans Herrmann ist Engert Träger der Silbernen Bürgermedaille. 

1962 SPD-Oberbürgermeister Rudolf Schlichtinger verleiht Josef Engert die Silberne Bürgermedaille. Foto: Fotostelle Stadt Regensburg

1962 SPD-Oberbürgermeister Rudolf Schlichtinger verleiht Josef Engert die Silberne Bürgermedaille. Foto: Fotostelle Stadt Regensburg

Nachdem Regensburg-Digital-Autor Robert Werner in ausführlichen Recherchen belegt hatte, dass es sich bei Engert um einen Antidemokraten und Antisemiten handelte – unter anderem begrüßte er die Nürnberger Rassegesetze, weil diese „das weitere Einsickern jüdischen Blutes (…), ebenso das von Negern, Zigeunern und Bastarden“ verhindern würden – hatte Oberbürgermeister Wolbergs im Juni 2014 angekündigt, dass der Preis umbenannt werden würde.

Er habe zu Josef Engert eine klare Haltung, „viel klarer noch als zu Hans Herrmann“, so der OB, als wir ihn damals zu Werners Recherchen befragt haben. Er wolle allerdings nichts übers Knie brechen, sondern erst weitere Untersuchungen anstellen lassen. Übergangsweise wurde der Josef-Engert-Preis aber schon damals in „Preis der Universität Regensburg“ umbenannt.

Gutachten ist „verwaltungsintern“

Für ein Gutachten, das die Stadt in Auftrag gab, war zunächst erneut Werner Chrobak im Gespräch. Erarbeitet wurde es aber nun von dem renommierten Regensburger Kirchenhistoriker Professor Karl Hausberger. Sein Gutachten liegt der Stadt Regensburg nach Informationen unserer Redaktion bereits seit Mitte Februar vor.

Doch im Gegensatz zur Causa Hans Herrmann, wo der tendenziöse „Diskussionsbeitrag“ von Chrobak und Löffler von der Stadt unter dem Label „wissenschaftliche Stellungnahme“ veröffentlicht wurde, damit, so hieß es weiter, sich alle eine „fundierte Meinung“ bilden könnten, bleibt Hausbergers Gutachten zu Josef Engert unter Verschluss. Dieses werde „ausschließlich für die verwaltungsinterne Entscheidungsfindung genutzt“, heißt es dazu auf Nachfrage von der Stadt.

Namensvorschlag nach der Sommerpause

Klar ist aber bereits jetzt, dass sowohl Straße wie auch Preis dauerhaft umbenannt werden. Es gibt lediglich noch Abstimmungsbedarf, teilt uns die städtische Pressestelle mit: „Die Stadt will bis dahin (nach der Sommerpause, Anm. d. Red.) gemeinsam mit der Uni einen Vorschlag für die Neubenennung der Straße vorlegen.“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Universität Regensburg hatte nach der Veröffentlichung von Werners Recherchen gegenüber dem Nachrichtenmagazin Spiegel erklärt, dass die von ihm erhobenen Vorwürfe „seit langem bekannt“ seien. Zum Handeln sah man sich aber trotz alledem aber offenbar nicht genötigt. Insofern wäre es durchaus interessant, zu erfahren wie der Regensburger Professor Hausberger all dies bewertet – schon allein, um sich, wie von städtischer Seite zumindest im Fall Hans Herrmann gewünscht, „eine fundierte Meinung zu bilden“.

Bitte unterstützen Sie eine unabhängige Berichterstattung in Regensburg.

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (11)

  • Franz Mahler

    |

    Der Zweite Weltkrieg und die NS-Diktatur sind seit 1945 zu Ende. Dass die meisten Deutschen in den ersten Jahren kurz nach dem Kriegsende mit dem Aufräumen von Trümmern, dem Aufbau einer neuen Infrastruktur und vielen anderen Dingen beschäftigt waren, ist verständlich.

    Dass es allerdings 70 Jahre lang dauert, bis mit der Geschichtsklitterung einiger (Regensburger) Honoratioren aufgeräumt wird, ist mehr als beschämend und zeigt, welchen scheinheiligen, verlogenen und opportunistischen Charakter viele Deutsche haben, vor allem diejenigen, die heute wieder „christliche“ Werte gegen den Islam verteidigen.

    Natürlich hat nicht jeder Deutsche von 1933 bis 1945 als überzeugter Antisemit, Rassist und Nazi höchstpersönlich einen Juden oder Zigeuner umgebracht. Im Rahmen der sog. Euthanasie wurden auch schwerbehinderte Deutsche ermordet. Aber ohne die vielen Protagonisten, Opportunisten und Karrieristen, die „nur“ Befehle von oben ausgeführt haben, hätte die NS-Diktatur nicht funktioniert. Auch Honecker hat die Mauer nicht alleine gebaut und jahrzehntelang rund um die Uhr bewacht.

    MfG
    Franz

  • Veronika

    |

    Klaro, Prof. Karl Hausberger – Kirchengeschichtler der Uni Regensburg, wenn ich nicht irre, ist eine Koriphäe auf diesem Gebiet , vor allem der „Kirchengeschichte des Donauraumes“. Der wird es schon seit Jahrzehnten in seinen Büchern deutlich geschrieben haben und niemand wollte es lesen oder hören. Verständlich, dass so ein Gutachten a la Hausberger unter Verschluß bleiben muß. ;-)

  • joey

    |

    Es ist richtig, daß man den NS vor Gericht stellt, wo auch immer das geht. Daß man nun leider hektisch die letzten paar 90 Jährigen mit Lebenslänglich verknacken will, ist eine der großen Peinlichkeiten der deutschen Justiz. Die deutsche Verwaltung nach 45 war durchsetzt sowohl mit NS Karrieristen und auch alten NS Überzeugungstätern. Engagierte Staatsanwälte gab es, wurden aber zurückgepfiffen oder schlicht blockiert – mir ist ein persönlicher Fall bekannt.
    Schon seit Jahrzehnten ist eine Entfernung aus dem Dienst oder gar Strafverfolgung nicht mehr wirksam möglich. Gerechtigkeit ist keine, die nur selektiv einzelne Fälle pusht.

    Für uns bleibt nur noch die Arbeit der Historiker, die noch lange nicht abgeschlossen ist. Öffentlich bestellte Untersuchungen geheim zu halten ist indes keine gute Taktik – aus vielen Gründen. „Kirchen-“ Wissenschaftler sollte man nicht exklusiv mit diesem Prozeß betrauen, da ist die rechtsklerikale Clique um G.L. Müller einfach zu stark.

    @Franz Mahler
    Wir haben hier eine säkulare Gesellschaft, die einen Einfluß von irgendeinem Klerus in staatliche Belange zurückdrängen sollte. Mit irgendeinem Klerus meine ich auch den islamischen, der durch seine Multipolarität weit weniger konkret zu fassen ist als Irr-Bischöfe der kath. Kirche, häufig aber einen weit größeren Anspruch in das tägliche Leben nimmt als die RkK.

  • Fr.Streng

    |

    Das Hausberger-Gutachten soll angeblich „ausschließlich für die verwaltungsinterne Entscheidungsfindung genutzt“ werden. Was soll das denn?
    Werden nicht alle Gutachten genau zu diesem Zwecke – der sachlichen Entscheidungsfindung bei gleichzeitiger eigener fachlicher Unkenntnis – in Auftrag gegeben?

    Die Stadtverwaltung ließ die Untersuchung durch Dr. Hausberger (zu Recht) doch nur anstellen, um die Recherchen von R.Werner zu verifizieren oder falsifizieren. Warum kommuniziert man das daraus resultierende Ergebnis nicht? Soll hier wer geschützt werden, wenn ja wer?

    OB Wolbergs hat vielfach erklärt, dass er die Regensburger NS-Gedenkpolitik auf neue Füße stellen will. Wie weit man davon entfernt ist, zeigt die Causa Engert. Die neue Gedenkpolitik gelänge glaubwürdig nur, wenn man auch die NS-Täter, Profiteure und ihre ideologischen Aufhetzer, wie Josef Engert einer war, beim Namen nennt und örtliche Detailrecherchen unterstützen und nicht behindern würde!

    Nächste Woche redet OB Wolbergs auf der Tagung „Widerstand im KZ“ – vielleicht beendet er dort den Widerstand der Verwaltung und die Intransparenz in Sachen Engert-Gutachten. Alles andere wäre Stinkekäse.

  • m

    |

    Dass wissenschaftliche Erkenntnisse über mehr oder weniger verdiente Promis zurückgehalten werden, aus welchen Gründen auch immer, ist leider weit verbreiteter Usus in unserem Land.

    Wer etwa zum Kronprinzen Rupprecht von Bayern unveröffentlichtes Privatmaterial einsehen möchte, muss sich erst einer vorgeschalteten Zensurbehörde im Bayerischen Hauptstaatsarchiv München, Geheimes Hausarchiv unterwerfen. Passt der Name des betreffenden Interessenten so einem höheren Beamten dann nicht in den Kram, weil er z.B. schon mal als enthüllender Autor in Erscheinung getreten ist und damit bayerische (CSU-) Tabus verletzt hat, so wird ihm ein kategorisches „Njet“ präsentiert und er abserviert.

    Im Falle des genannten Bayernroyals dürften als Gründe für die Wegsperre von inkriminierendem Material die von der CSU als für das eigene Überleben notwendig erachtete Kontinuität und Autorität zu nennen sein. Dynasten, Landes- und Staatsobere (mit Ausnahme von eindeutig überführten Nazis), Kirchenobere (Bischöfe und Kardinäle) sowie Adelige und Wirtschaftsführer sind somit sakrosankt, dürfen nicht demontiert werden, selbst wenn sie es eigentlich verdienen würden.

    Wo kämen wir denn hin, wenn der Bürger seinen Oberen, Führern, Alpha-Tierchen nicht mehr trauen würde! – Chaos, „Kommunismus“, Krise, Zusammenbruch, „Terrorismus“… wären die unmittelbare Folge (glaubt zumindest die CSU).

    Hier drei Beispiele für (gegen intensiven CSU-Widerstand) kürzlich erst endgültig demontierte bayerische Alphatierchen, einmal der Kronprinz und dann ein hoher Adeliger, schließlich ein Kirchenoberer:

    http://www.hagalil.com/archiv/2012/11/04/rupprecht-von-bayern/
    http://judenundbayern.de/pdf/kronprinz_rupprecht.pdf
    http://www.hagalil.com/archiv/2012/02/29/saloniki-4/

    http://www.hagalil.com/archiv/2013/02/05/aretin/

    http://www.hagalil.com/archiv/2009/03/05/faulhaber/

  • Franz Mahler

    |

    @joey, 4. Juli 2015 um 14:52: „Wir haben hier eine säkulare Gesellschaft, die einen Einfluß von irgendeinem Klerus in staatliche Belange zurückdrängen sollte.“

    Warum werden dann Jahr für Jahr die Gehälter von Bischöfen, Priestern, Vikaren usw. in diesem angeblich „sakularisierten“ Land immer noch aus dem allgemeinen Steuersäckel bezahlt und nicht aus Kirchensteuern und das seit über 200 Jahren? In den letzten 200 Jahren ist immerhin einiges passiert und damit meine ich nicht nur die zwei Weltkriege, die Deutschland mit dem offiziellen Segen der Kirche angefangen hat.

    Wie viele Bayern wählen immer noch „C“SU, weil sie „glauben“, dass sie dann nicht in den Himmel kommen? Dann sollte man aber Scheinheiligkeit nicht mit christlicher Nächstenliebe verwechseln, sonst steht man möglicherweise an der Himmelspforte und der Türsteher dort kann das auseinanderhalten. Dann geht es ab in die Hölle und nicht in den Himmel.

  • joey

    |

    @Franz Mahler
    die Priester werden aus Kirchen(steuer)mitteln bezahlt, die Bischöfe vom Staat. Das kommt aus alten Verträgen, deren Auflösung und Entschädigung gewaltige Summen erfordert. Eine billigere Idee (der CSU) ist, einfach zu warten, bis die RkK selber ausstirbt. Denn die theologischen Fakultäten leiden nicht an Schwund, sie sind eigentlich schon nicht mehr da. Wenn die RkK nicht plötzlich einen Haufen Fachkräfte aus Afrika erhält, ist die Thematik „Professor für Kirchengeschichte“ eigentlich erledigt. Da kann die RkK in Zukunft bei der Besetzung von Geisterfakultäten mitreden.

    Es ist eine alte Frage, ob man die klerikale Ausbildung auch bei Minderheiten staatlich fördern und damit auch wenigstens beobachten kann – also das Thema Hinterhofmoschee bzw PiusX Seminar. Ich selbst glaube nicht, daß man die Extremisten damit kurieren kann, man spare sich das Geld.

    Auch bei SPD und Grünen ist es eher Standard, die Kinder zu taufen und in Kirchen zu heiraten, denn die Orgel gehört halt dazu. Ich aber (CSU Basis – duck…) habe meine Vermählung mit Absicht rein standesamtlich abgewickelt. Sie können vielleicht sehen, daß die Fronten nicht immer so klar sind.

  • Tobias

    |

    Franz Mahler:

    Honecker konnte die Mauer gar nicht bauen, er war dazu gar nicht in der Position in seiner Funktion zur damaligen Zeit. Es war Walther Ulbricht…

    Sorry, das konnte ich mir nicht verkneifen.

  • Herrmann

    |

    Anscheinend wacht man in Regensburg langsam auf . Als ehem. Domspatz , der in dieser schönen Stadt Jahre gelitten hat und sich deßhalb auch mit ihrer Geschichte auseinandersetzt , bedauere ich die Kurzsichtigkeit eines wohl einflussreichen Teils der Bevölkerung sehr. Daß sich so eine Stadt einen Miller leisten konnte wird ihr ewig nachhängen . Das gilt aber auch für Schremms Graber und viele andere die immer glaubten Aushängeschild von Regensburg zu sein .

  • Franz Mahler

    |

    @Tobias, 5. Juli 2015 um 12:58 | #

    Ich bitte vielmals um Entschuldigung für diese historische Ungenauigkeit. Das ändert natürlich alles oder besser gefragt: Was ändert sich an der Intention des Kommentars?

    Andere Frage: Wie viele Autobahnen hat Hitler persönlich gebaut?

    @joey, 5. Juli 2015 um 12:43 „… Das kommt aus alten Verträgen, deren Auflösung und Entschädigung gewaltige Summen erfordert….“

    Aber die Katholische Kirche ist doch nicht gezwungen, sich an diese Verträge zu halten, nur weil die Verträge „alt“ sind. Wenn es der katholischen Kirche um die Verkündigung des Evangeliums und der Botschaft Jesu Christi geht, dann muss man sich sein bischöfliches Verwaltungspersonal nicht aus Steuern bezahlen lassen, die auch von Heiden, Agnostikern und anderen Ungläubigen stammen.

    joey :“Eine billigere Idee (der CSU) ist, einfach zu warten, bis die RkK selber ausstirbt.“

    Die Katholische Kirche hat in den letzten 2.000 Jahren mehrere Kreuzzüge, eine luthersche Reformation, den Angriff von Hexen, die Inquisition, die französische Revolution, zwei Weltkriege, die schwere Sturmflut 1962 an der Nordseeküste, die „atheistische“ DDR und die Ölkrise 1973/74 Jahren überlebt. So schnell stirbt die katholische Kirche bedauerlichweise nicht aus.

    joey: „Auch bei SPD und Grünen ist es eher Standard, die Kinder zu taufen und in Kirchen zu heiraten, denn die Orgel gehört halt dazu.“

    Vielleicht ist es genau diese Oberflächkeit, die junge Deutsche in Deutschland in die Arme islamischer Extremisten treibt.

    MfG
    Franz

  • Der Bischof gibt den Trump » Regensburg Digital

    |

    […] Ebenso befürwortete Engert die sogenannte nationalsozialistische Rassenhygiene und „das Recht des Staates, Hemmungen für erbkranke Partner einzulegen“. Nach 1945 verleugnete Prof. Engert seine aktive Kollaboration, stellte sich stattdessen als Nazigegner hin und starb als ehrenwerter Hochwürdiger Herr. Die erste große Eucharistiefeier und der Hauptgottesdienst des Regensburger Katholikentags 2014, jeweils zelebriert von Bischof Voderholzer, fanden im Stadion just an der Josef-Engert-Straße statt, die kurz darauf aufgrund von Recherchen von regensburg-digital umbenannt wurde. […]

Kommentare sind deaktiviert