Im zweiten Wahlgang: Aumer ist Bundestagskandidat

Angesichts des Rückziehers von Wolfgang Gruber war das Ergebnis absehbar: Der Regenstaufer Peter Aumer zieht für die CSU Regensburg in den Bundestagswahlkampf. Im zweiten Wahlgang im Barbinger Rathaussaal erhielt Aumer 93 der 158 Delegiertenstimmen. Auf Gegenkandidat Christian Schlegl entfielen 65 Stimmen. Im ersten Wahlgang hatte keiner der beiden Kandidaten die absolute Mehrheit erringen können. Aumer hatte sie mit 77 Stimmen allerdings nur knapp verpasst. Der Regensburger CSU-Fraktionschef Schlegl kam auf 55 Stimmen. Für die beiden Außenseiter Astrid Freudenstein und Dr. Arthur Bechert hatten sich 21 bzw. fünf Delegierte entschieden.

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Kommentare (3)

  • Uwe Fritz

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    Das ist ein höchst interessantes Wahlergebnis.

    Gestern sagte mir ein guter Mann, dass Frauen Frauen wählen. Das konnte ich gut nachvollziehen. Frau Freudenstein sagte, dass Sie guten Gründe hat anzutreten, teilte diese jedoch nicht mit.

    Wenn nun die Frauen im ersten Wahlgang Freudenstein gewählt haben, wem wählten Sie im Zweiten?

    Wären die beiden Stadtkandidaten im ersten Wahlgang nicht angetreten und wären die 26 Stadt-, bzw. Frauenstimmen auf Christian Schlegl gefallen, dann hätte Christian gewonnen. HÖCHSTINTERESANT

    Was waren es für Gründe???

    Bröckelt die Front der soo genannten 7 Anständigen???

  • masterofdesaster

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    Schätzungsweise das war mal wieder so ein gerissen eingefädeltes Spiel nach dem Motto: „… und dann ziehst Du Deine Kandidatur überraschend zugunsten vom Schlegel zurück und…blabla… es soll Dein Schaden nicht sein, Du wirst zum einen bekannt und ich kenne ausserdem Deinen Amtschef soundso…“

    Wer seine Sekretärin in der Weltgeschichte herumtelefonieren lässt und dann ganze 8 (acht !!!) leute von 40 auf einer Ortsversammlung auf seine Seite bekommt (einschliesslich der Mütter der Kandidaten und Leuten die zu dumm sind, den Stimmzettel richtig auszufüllen) sollte halt keine Politik machen. Gehen Sie einen Häkelkurs belegen, die Herren Bürgermeister !!!

  • Jochen Schweizer

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    Hallo H. Fritz,
    ist nicht H. Christian Schlegl, Stadtrat und Ortsvorsitzender im Stadtsüden einer der Herausgeber der Pressemitteilung „Rechte Umtriebe in der Regensburger CSU“ aus dem Jahr 2007? Kein Wunder, dass der nicht gewählt wurde von vielen CSU-Delegierten, denn die versprochenen Beweise fehlen offensichtlich bis heute! Und wer wählt schon jemanden als Bundestagskandidaten einer Partei, die für sich das Wort Christlich in Anspruch nimmt, und derjenigen offenbar keine Kenntnis hat von dem Gebot „Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten

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