SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Landtagswahl 2018’

Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Jürgen Mistol holt der Regensburger CSU-Chef das Direktmandat bei der Landtagswahl, Mistol und Wild schaffen es über die Liste. Unklar ist am Nachmittag noch, ob ein AfDler aus Regensburg ins Maximilianeum einziehen wird.

Trost vom Wahlsieger: Jürgen Mistol unnd Margit Wild verlassen die Wahlveranstaltung im Leeren Beutel. Foto: as

„Porca Miseria“, murmelt Margit Wild, als sie um kurz nach 19 Uhr in den Leeren Beutel kommt. Gerade hat es eine neue Hochrechnung gegeben. Die SPD liegt zu diesem Zeitpunkt bayernweit nur noch bei 9,9 Prozent und es ist mehr als fraglich, ob Wild die avisierte dritte Amtszeit im bayerischen Landtag erreichen wird. Noch bis in die Nacht hinein wird gerechnet und verglichen und als der Wahlabend vorbei ist, ist nach wie vor völlig unklar, ob Wild es geschafft hat oder nicht. Auch der Abstand zwischen ihrem Erststimmenergebnis (mit 10,8 Prozent, knapp hinter Kerstin Radler, landet Wild auf Platz 4) und dem der Partei in Regensburg (9,21) ist im Vergleich zur letzten Landtagswahl merklich geschrumpft. Und es ist kaum ein Trost für die scheidende Regensburger SPD-Vorsitzende, dass ihr Erststimmenergebnis leicht über dem Landesschnitt liegt. „Das ist ein Desaster.“

„Wer in die Küche geht, der muss auch Hitze aushalten können.“

Nach Durchsuchungen: Ein nervöser CSU-Chef und sein „bestens gelaunter“ Wahlkampfmanager

Die Ermittlungen gegen den Regensburger CSU-Chef Franz Rieger und dessen Wahlkampfmanager Peter Kittel sorgen im Vorfeld der heutigen Vorstandssitzung zwar für etwas Nervosität, aber Kittel hat kürzlich in der ihm freundschaftlich verbundenen Mittelbayerischen Zeitung eine erstaunliche Durchhalteparole ausgegeben: „Wer in die Küche geht, der muss auch Hitze aushalten können.“ Kein Wunder, wenn man mit der MZ ein eigenes Süppchen kocht.

Interview mit mut-Gründerin Claudia Stamm

Wozu braucht man eigentlich mut, Frau Stamm?

15 Monate ist her seit die Landtagsabgeordnete Claudia Stamm mit den Grünen gebrochen und eine neue Partei namens mut gegründet hat, für die sie nun als Spitzenkandidatin in den Wahlkampf zieht. Im Moment ist Stamm in ganz Bayern unterwegs, um für mut und deren Ziele zu werben. Vergangene Woche war sie mit Vertretern anderer Parteien beim Zündfunk-Stammtisch in der Kinokneipe in Regensburg, um mit potentiellen Wählern ins Gespräch zu kommen. Wir haben auch mit ihr gesprochen.

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