Gleichbehandlung a la Freistaat Bayern

18 Quadratmeter für zwei Personen: Gaaanz billig!

Wie erreicht man, dass Flüchtlinge und Hartz IV-Empfänger in Bayern gleich behandelt werden? Ganz einfach: Man zockt den Flüchtling bei der Unterkunftsgebühr ab. Jetzt läuft dagegen eine Klage vor dem Verwaltungsgericht.

Gastkommentar von Rechtsanwalt Otmar Spirk

Wie jeder wirklich um Deutschland besorgte Bürger weiß, lautet die gute Lösung für das Problem der Armut in Deutschland, dass den Flüchtlingen vom Staat nicht weiter das Geld in den A. geschoben werden sollte. Und nicht etwa, dass die Armen hierzulande mehr Unterstützung bekommen. Und wie das funktioniert, das führt uns der Freistaat Bayern mit einem wunderschönem Beispiel vor.

Kolumne

So nicht, liebe Behörde! (1)

In regelmäßigen Abständen wird sich Rechtsanwalt und Berufsbetreuer Otmar Spirk an dieser Stelle Erfahrungen mit Behörden und deren Mitarbeitern widmen. Dazu eine Vorbemerkung: Diese Kolumne richtet sich nicht gegen „die Behörden“ und „die Behördenmitarbeiter“. Sie bezweckt, Behörden und ihre Mitarbeiter anzuhalten, sich an das Recht zu halten und den Menschen, für die sie – jedenfalls in der Theorie – da sein sollten, zu Ihren oft genug wenigen Rechten zu verhelfen und sie zu unterstützen. Diese Kolumne ist auch offen für die (belegbaren) Berichte anderer Betroffener oder von Anwaltskollegen und Betreuern über ihre Erfahrungen mit Behörden und deren Mitarbeitern in der Region.