In regelmäßigen Abständen berichtet Rechtsanwalt und Berufsbetreuer Otmar Spirk an dieser Stelle über Erfahrungen mit Behörden und deren Mitarbeitern. Heute geht es um zwei Fälle aus dem Jobcenter der Stadt Regensburg. Außerdem gibt es nach der ersten Kolumne einen kleinen Erfolg zu vermelden.

Von Rechtsanwalt Otmar Spirk

Der Jagdhund, der nicht jagen will

Dem Jobcenter Stadt Regensburg ist es ja ein ganz besonderes Anliegen, überhöhte Mieten zu bekämpfen – sagt dessen Geschäftsführerin Birgitt Ehrl. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung hatte sie so auch gerechtfertigt, warum man dem Umzug eines Hartz V-Empfängers bei einem Verstoß gegen die Mietpreisbremse nicht zustimme, „Schließlich wollen wir ja Mietwucher bekämpfen.“ regensburg-digital hat mehrfach über den Fall berichtet.

Kolumne

So nicht, liebe Behörde! (1)

In regelmäßigen Abständen wird sich Rechtsanwalt und Berufsbetreuer Otmar Spirk an dieser Stelle Erfahrungen mit Behörden und deren Mitarbeitern widmen. Dazu eine Vorbemerkung: Diese Kolumne richtet sich nicht gegen „die Behörden“ und „die Behördenmitarbeiter“. Sie bezweckt, Behörden und ihre Mitarbeiter anzuhalten, sich an das Recht zu halten und den Menschen, für die sie – jedenfalls in der Theorie – da sein sollten, zu Ihren oft genug wenigen Rechten zu verhelfen und sie zu unterstützen. Diese Kolumne ist auch offen für die (belegbaren) Berichte anderer Betroffener oder von Anwaltskollegen und Betreuern über ihre Erfahrungen mit Behörden und deren Mitarbeitern in der Region.