Archiv für 7. Juli 2008

„Das ist wie wenn man Hautkrebs hat und macht Make Up drüber. Es schaut schöner aus, aber es löst das Problem nicht.“ Das ist der Kommentar eines Ostengasslers zur „Rasenskulptur“ am Donaumarkt. Das grüne Fleckchen schaut schon ganz gut aus (Auch wenn sich manchem der Kunstcharakter einer Rasenfläche verschließen mag.). Vertrauen mit Bezug auf die Frage „Wie geht’s weiter am Donaumarkt?“ stiftet die Rasenaktion hingegen nicht. Nun hat man in der Stadtverwaltung also „das Ziel“, im Herbst mit einem Investorenwettbewerb zu beginnen. Eine recht nebulöse Formulierung. Man fragt sich doch, warum es so lange dauert, bis man mit dem alternativen Bebauungskonzept am Donaumarkt zu Potte kommt. Das wurde Januar 2006 vorgestellt und spätestens seit dem Bürger- entscheid zur Stadthalle am Donaumarkt (Dezember 2006) wäre es an der Zeit gewesen, sich an die Umsetzung zu machen. Allein: Die Mühlen der Verwaltung mahlen langsamAuch mit Blick auf die Entwürfe für die acht Stadthallen-Alternativ-Standorte. Die waren ja schon für Februar angekündigt und lassen weiter auf sich warten. Das macht misstrauisch. Denn viel zu oft hat man schon gedacht: „Den Donaumarkt als Stadthallen-Standort? Noch einmal? Das können die doch nicht bringen?“ Und „die“ haben es doch gebracht. Das Misstrauen wuchert also weiter. Trotz dem vielen schönen Make Up. (Ent)spannende Lektüre

Freie Wähler: Mit Trio in den Wahlkampf

Dass man mit Sachthemen auf Granit beißen kann, ist Günther Riepl gewohnt. Seit 18 Jahren sitzt er im Regensburger Stadtrat und die Vorschläge des Freien Wählers wurden von der – damals noch allmächtigen – CSU fast schon prinzipiell abgelehnt. Insofern ist der 61jährige gut gerüstet, sollte ihm im September der Sprung in den Landtag gelingen. […]

Mittwoch: Martin Daut contra Stadt(bau)

War der Rausschmiss von Martin Daut (im Bild) rechtens oder nicht? Der ehemalige Geschäftsführer der Stadtbau GmbH musste seinen Hut nehmen, nachdem Ende Dezember 2007 eine Bestechungsaffäre öffentlich geworden war. Eine Mitarbeiterin hatte Wohnungen gegen Schmiergeld vergeben. Die Affäre wurde unter der Decke gehalten und hatte für die Mitarbeiterin keine Konsequenzen. Nachdem das Wochenblatt die […]

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