SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 26. März 2009

Der SSV Jahn hat wieder Strom. Das gab die REWAG heute Nachmittag via Pressemitteilung bekannt. Der Oberbürgermeister vermittelte (erneut) zwischen der REWAG und der SSV-Führung bzw. Jahn-Vizepräsident Manfred Kraml und dem sportlichen Leiter Horst Eberl. Der Jahn wird die ausstehenden Forderungen bis kommenden Dienstag bezahlen. Präsident Franz Nerb war bei dem Gespräch nicht zugegen. Scharfe Kritik für ihn gab es dennoch: Ohne seinen Namen zu nennen, griff der REWAG-Vorstandsvorsitzende Norbert Breidenbach mehrfach die „Jahn-Spitze“ an. „Wir wollten weder dem SSV Jahn als Traditionsverein noch dem Sport eins auswischen“, so Breidenbach. „Aber das in den vergangenen Jahren an den Tag gelegte Verhalten der Jahn-Führung und die immer wieder ausstehenden Zahlungen machten diesen Schritt zum Schutz unserer gesamten Kundschaft notwendig.“ Breidenbach spricht von positiven Reaktionen der REWAG-Kunden auf die Stromsperre für den Jahn. Immer wieder würden Vereine oder Unternehmen wegen Zahlungsschwierigkeiten auf die REWAG zukommen, so Breidenbach. In gemeinsamen Gesprächen habe man bisher noch immer eine Lösung gefunden. Aber, so der REWAG-Boss: „Noch nie hat dabei jemand eine Zusage nicht eingehalten. Anders die Jahn-Spitze.“ Eine Zusammenarbeit sei anscheinend nicht gewollt gewesen, mutmaßt Breidenbach. Auslöser der Sperre war die Weigerung des SSV Jahn gewesen, eine Sicherheitszahlung in Höhe von 10.000 Euro zu bezahlen. Die REWAG hat auf dieser Forderung bestanden und als Grund dafür über 300 Mahnungen und 48 angedrohte Sperren seit 2005 angeführt. Diese Forderung sei „völlig legal“, so die REWAG. Die Jahn-Spitze habe zuerst klar gesagt, dass sie diesen Betrag nicht zahlen werde und sei sich der Konsequenz bewusst gewesen, heißt es in der Erklärung weiter. „In einem einzigen Gespräch mit Manfred Kraml und Horst Eberl ließ sich nun die Situation klären und eine Lösung finden.“

BOS-Neubau: „Ohne PPP geht’s jetzt gar nimmer“

Da geht die Sonne auf! Lauter gute Nachrichten! Gestern hat der Stadtrat einstimmig Sonderinvestitionen von 21,4 Millionen Euro auf den Weg gebracht – vorbehaltlich der erhofften Zuschüsse vom Freistaat. Der soll im Rahmen des Konjunkturpakets II 75 Prozent der Kosten übernehmen. Noch eine gute Nachricht gab es zwei Tagesordnungspunkte später: Im Rahmen eines Förderprogramms des […]

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