SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 10. März 2009

bischofshofAb 6 Uhr morgens ging nichts mehr bei der Brauerei Bischofshof. Zwei Stunden lang haben sich die Beschäftigten der kirchlichen Brauerei heute Morgen an einem zweistündigen Warnstreik beteiligt, zu dem die Gewerkschaft NGG (Nahrung Genuss Gaststätten) aufgerufen hatte. Damit hat die seit 27. Februar rollende Streikwelle nun auch Regensburg erreicht. In den vergangenen beiden Wochen haben sich der NGG zufolge 1.200 Beschäftigten an den Streiks beteiligt. Unter anderem bei Augustiner, Paulaner und Kulmbacher wurde in der Vergangenheit die Arbeit niedergelegt. Hintergrund des Arbeitskampfes sind die derzeit laufenden Tarifverhandlungen im bayerischen Brauereigewerbe. Bislang haben die Arbeitgeber 1,7 Prozent mehr Gehalt geboten. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr sowie eine garantierte Übernahme der Auszubildenden für wenigstens zwölf Monate. Bei der Brauerei Bischofshof arbeiten derzeit 76 Beschäftigte, darunter drei Azubis. Nahezu die komplette erste Schicht befand sich für zwei Stunden im Ausstand. Scharfe Kritik übte der Bundesstreikbeauftragte Jürgen Hinzer an Bischofshof-Geschäftsführer Hermann Goß. „Bei den Tarifverhandlungen ist er einer der Hardliner.“ Auf die Beschäftigten – insbesondere jenen, die sich am Arbeitskampf beteiligen – werde von der Geschäftsführung erheblicher Druck ausgeübt. Gewerkschaftssekretär Erich Starkl drohte mit unbefristeten Streiks, für den Fall, dass die Arbeitgeber nicht einlenken sollten.

Schaeffler: Kabale und Conti

Die Sitzung des Aufsichtsrates der Continental AG am vergangenen Freitag in Frankfurt zeigt einmal mehr, wie konfliktbeladen das Verhältnis zwischen Conti und Hauptaktionär Schaeffler ist. Ungefähr 90 Prozent der Aktien dürften der Schaeffler-Gruppe gehören. An den Standorten von Continental und Schaeffler, so auch im ehemaligen Siemens VDO Werk in Regensburg, herrscht angesichts der offenkundigen Zwistigkeiten […]

Sparfuchs-Affäre: Wie viel Geld schuldet Schaidinger der CSU?

Gut zwei Stunden tagte der Regensburger CSU-Kreisvorstand am Montag im Hotel Bischofshof. Lediglich ein Thema stand bei der eilends einberufenen Dringlichkeitssitzung auf der Tagesordnung: Die Schulden von Bürgermeister Gerhard Weber und Oberbürgermeister Hans Schaidinger an die CSU. Mehrere Jahre sollen beide der Partei sowohl Mitglieds- wie auch Mandatsträgerbeiträge vorenthalten haben. Letztere machen den Löwenanteil der […]

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