Archiv für 12. März 2009

viewZwei junge Männer standen am Donnerstagvormittag wacker, aber etwas verloren vor dem Arbeitsamt Regensburg. Sie verteilten Flyer der Partei Die Linke zum Thema Hartz IV. Anlass war ein bundesweiter Aufruf, vor Arbeitsämtern und Betrieben in Sachen Wirtschaftskrise mobil zu machen. Die Aktion gehört mit zum Vorwahlkampf der Partei und soll in 40 Städten stattgefunden haben. Die beiden hatten keine zehn Flyer verteilt, als sich ein erster Sicherheitsmensch zeigte, dann seine etwas besser gekleidete Vorgesetzte. Die beiden Verteiler wurden „nach Rücksprache mit dem Agenturleiter kurzum vom Gelände des Arbeitsamts auf den Bürgersteig geschickt. Es waren unerwartet wenige „Kunden der „Agentur“ unterwegs. Manche zeigten freundliches Interesse, der eine diskutierte kurz, ein anderer wusste, dass Linke und SPD eh in zwei Jahren zusammengehen. Die meisten steckten den Flyer weg und huschten mit ihrem wettergemäßen Gesichtsausdruck weiter. Keine mobilisierten oder politisierten Erwerbslosen, keine Stimmung, die auch nur irgendwie an streitbare Völker wie die Isländer oder Griechen erinnern würde. Die Linke mobilisiert auch im Hinblick auf die Demonstrationen „Wir zahlen nicht für eure Krise“ am 28. März in Berlin und Frankfurt. Will die Partei mit mehr als einer Handvoll Regensburgern dort hin, hat sie wohl noch jede Menge Arbeit vor sich, angesichts des tristen Stillebens am Donnerstag. Kommende Woche soll wieder verteilt werden, dann in 60 Städten bundesweit.

Jubiläum: Ein Jahr Brückenbrand!

Brückenjubiläum! Am Freitag ist es auf den Tag genau ein Jahr her, seit die Protzenweiherbrücke in Stadtamhof bei einem Brand zerstört wurde. Ein Schiff hatte die Gasleitung unterhalb der Brücke aufgerissen; das Gas entzündete sich. Die Stahlträger wurden weich. Die Brücke knickt in der Mitte ein (Mehr dazu). Seitdem ist nicht viel passiert, abgesehen davon, […]

Friedlicher Krieg um den Ortsvorsitz

Die Regensburger CSU scheint dazu gelernt zu haben. Im Vorfeld der Ortsverbandswahl in Winzer am morgigen Freitag haben sich die potentiellen Kontrahentinnen, Ex-Bürgermeisterin Petra Betz (Schaidinger-Lager) und JU-Chefin Martina Dräxlmaier (Rieger-Lager), bei einem Tässchen Kaffee darauf geeinigt, Stillschweigen zu bewahren. Ob man daraus nun schließen kann, dass Dräxlmaier nicht antritt, um Betz als Ortsvorsitzende zu […]

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