SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 19. Juli 2010

Freiheitsberaubung, räuberische Erpressung und Körperverletzung sind nur die schwerwiegendsten Vorwürfe der Regensburger Staatsanwaltschaft gegen vier Männer, von denen die Kripo am Freitag drei festnehmen konnte. Nach einem 23jährigen wird derzeit noch gefahndet. Ein all zu unverfrorener Erpressungsversuch wurde dem Quartett zum Verhängnis. Die vier sollen bereits vorletzten Sonntag, acht Uhr morgens, im Stadtnorden einen 20jährigen vom Fahrrad gestoßen, verprügelt und Geld von ihm erpresst haben. Nach den Ermittlungen der Kriminalpolizei zwangen sie den Mann, mit seiner EC-Karte einen vierstelligen Geldbetrag abzuheben. Anschließend verschleppten sie ihn in eine nahegelegene Wohnung, hielten ihn dort mehrere Stunden fest und prügelten weiter auf ihn ein. Kurz nach Mitternacht zwangen sie ihn erneut, eine vierstellige Summe abzuheben. Anschließend ließen die vier den Mann frei. Zuvor bedrohten sie ihn mit einem Messer: Er solle bis zum Mittwoch erneut Geld bei ihnen abliefern. Dieser unverfrorene Versuch klappte nicht. Der 20jährige erstattete Anzeige. Die Männer kponnten rasch von der Kripo identifiziert werden. Am darauffolgenden Mittwoch erließ das Amtsgericht Regensburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft vier Haftbefehle. Zwei Tage später wurden drei der vier Männer festgenommen. Der flüchtige 23jährige ist der Polizei namentlich bekannt. Bis auf einen schweigen die Verdächtigen zu den Vorwürfen. Die vier Männer, zwei Russlanddeutsche, ein Ukrainer und ein Österreicher, sind zwischen 21 und 25 Jahren alt. Drei von ihnen wohnen in Regensburg, einer im Landkreis. Bei Durchsuchungen im Rahmen der Festnahmen stellte die Kripo 730 Gramm Amphetamine sicher (Foto). Deshalb wird nun auch gegen eine 23jährige wegen Hehlerei ermittelt. Update am 22.07.10: Mittlerweile hat die Polizei auch den vierten Tatverdächtigen festgenommen.

Tennessee Eisenberg: „Öffentlichkeitsarbeit absolut unprofessionell“

Hermann Benker – der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft übt scharfe Kritik an Staatsanwaltschaft und Innenminister. Foto: as Hermann Benker ist ein Freund klarer Worte. In Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen auf den Studenten Tennessee Eisenberg hat sich der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft mehrfach zu Wort gemeldet. So hat er die – während der laufenden Ermittlungen […]

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