Entdecke Veranstaltungen in Regensburg Alle Kultur Oekologie Soziales Kino

Autor Archiv

Die Turnhalle am Goethe-Gymnasium bekommt eine komplett neue Lüftung. Das beschlossen die Stadträte am Dienstag einstimmig. Ob nun die Stadt und damit der Steuerzahler für Lüftung und allen anderen Kosten aufkommen muss, die in Zusammenhang mit der mehrfachen Sperrung der Halle entstanden sind, oder das planende Architekturbüro, ist bislang unklar. Ebenso wie hoch der entstandene Schaden eigentlich ist. „Wir wurden der Lächerlichkeit preisgegeben, obwohl wir nichts dafür können. Es kann doch nicht sein, dass das alles der Steuerzahler übernimmt.“ Am Dienstag beschlossen die Stadträte im Bauausschuss einstimmig den Einbau einer Lüftungsanlage in die Turnhalle des Regensburger Goethe-Gymnasiums. Kostenpunkt: 225.000 Euro. Und was Brigitte Schlee (CSU) da formulierte kam so oder so ähnlich von Vertretern aller Fraktionen: Wer zahlt für die ganze Misere rund um die schadstoffbelastete Halle – die Stadt oder das mit der Planung und Bauausführung beauftragte Architekturunternehmen Dömges AG? Wer übernimmt die Kosten für Ausbau des belasteten Materials, den Einbau der neuen Lüftung und wer übernimmt die Transportkosten für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, die den Sportunterricht andernorts durchführen mussten (Die Halle steht seit gut drei Jahren: Zwei Drittel der Zeit war sie wegen erhöhter Schadstoffwerte geschlossen.)? Am Dienstag blieben diese Fragen unbeantwortet. Auch gibt es bislang keine Zahlen dazu, wie hoch der entstandene Schaden überhaupt ist – ganz abgesehen vom Image- und Vertrauensverlust der Stadtverwaltung. Man befinde sich da mit der Dömges AG in Verhandlungen, so Planungsreferentin Christine Schimpfermann. Durch das von der Stadt in Auftrag gegebene Gutachten des Fraunhofer-Instituts sei mittlerweile eindeutig belegt, dass das ursprüngliche Lüftungskonzept mangelhaft war. „Die Planung dafür lag in der Verantwortung des Architekturbüros“, so Schimpfermann. Wie und wo man aber Schadenersatz fordern könne, müssten erst Gespräche, Verhandlungen und gegebenenfalls Gerichtsverfahren zeigen. Laut Michael Herrmann, Leiter des städtischen Hochbauamts, würden alle Maßnahmen mit der Dömges AG besprochen. Von Beginn an seien das städtische Rechtsamt sowie ein auf solche Fragen spezialisierter Jurist hinzu gezogen worden. Wieder geöffnet werden wird die Halle voraussichtlich in sechs Monaten.
Kampagne in Regensburg

JuLis: „Pille danach“ ohne Rezept

Die „katholische Grundhaltung“ reicht bis zum Uniklinikum: Fast alle Regensburger Krankenhäuser verweigern Frauen ein Rezept für die „Pille danach“. Als Reaktion auf die Berichterstattung bei regensburg-digital haben die Regensburger JuLis einen Antrag beim Bundeskongress eingereicht, der vergangene Woche mit breiter Mehrheit verabschiedet wurde: Die „Pille danach“ soll es rezeptfrei geben. In Regensburg starten die JuLis eine Informationskampagne.

Die Reise der Regensburger Ballonauten

Auf dem Weg nach Thüringen

Mit einem Riesenfussball reisten die Regensburger Jakob Schmid und Franz Berzel 1932/ 33 kreuz und quer durch Deutschland – wir veröffentlichen das Tagebuch der beiden Ballonauten.

Methode Weber

Die Kunst des Anschwärzens

Keinen Erfolg hatte Schulbürgermeister Gerhard Weber mit dem Versuch, einen kritischen Lehrer des Goethe-Gymnasiums bei seinen Vorgesetzten anzuschwärzen. Doch Weber ist nicht nur für Schulen, sondern auch für Sport zuständig. Und auch hier kann es vorkommen, dass der Bürgermeister schon mal zu unsportlichen Mitteln greift.

Heute vor 67 Jahren wurde in Regensburg ein KZ eröffnet

Cowboys im Vollrausch

Am Montag ist es auf den Tag genau 67 Jahre her, seit mitten in Regensburg ein KZ eingerichtet wurde. Doch bis heute schaffen es die Verantwortlichen an der Spitze der Stadt nicht, mit dem Thema offen und ehrlich umzugehen. Und hier nicht von Absicht zu sprechen, hieße, diesen Leuten eine Intelligenz im Bereich des Debilen zu attestieren.

Die Reise der Regensburger Ballonauten

Die Ballonauten in Plauen

Mit einem Riesenfussball reisten die Regensburger Jakob Schmid und Franz Berzel 1932/ 33 kreuz und quer durch Deutschland – wir veröffentlichen das Tagebuch der beiden Ballonauten. Von Hof ab den 7. Juni 32 mittags 2 Uhr. Kamen nur bis Haid, trafen hier die Deutschland-fahrenden-Zeppelinfahrer, wir kamen in ein Gespräch, 
welches uns so lang aufhielt, das […]

Bayern-Museum und Haus der Musik

Dienstag: Sondersitzung für Mega-Ausgaben

20 Millionen muss die Stadt Regensburg für das „Museum der bayerischen Geschichte“ aufbringen. Der Stadtrat trifft sich deshalb extra zu einer Sondersitzung. Dort steht aber auch das „Haus der Musik“ auf der Tagesordnung: Das ist zwischenzeitlich um fünf Millionen Euro teurer geworden.

Theaterstück zum Tod von Tennessee Eisenberg

„zwölf zu null“

Lustig, unterhaltsam, grotesk – das sind nicht unbedingt die Attribute, die man erwarten würde, um ein Theaterstück über den Tod von Tennessee Eisenberg zu beschreiben. Am Regensburger Universitätstheater wird aber genau ein solches Stück demnächst uraufgeführt.

Koalitionsvorschlag in der Kritik

Gnadenfrist für sozialen Wohnungsbau

Die Vorschläge der großen Koalition zur Schaffung von günstigem Wohnraum stoßen bei Studierenden auf Kritik. Es geht um einen derzeit zurückgestellten Antrag von CSU und SPD vom Dezember, mit dem die erst vor zwei Jahren festgeschriebene Sozialwohnungsquote aufgeweicht werden würde. Wie mittlerweile bekannt wurde, stößt dieser Antrag auch innerhalb der SPD auf Widerstand. Der „Arbeitskreis Sozialpolitik“ befürchtet: Das Ziel einer Wohnraumversorgung für alle Bevölkerungsschichten soll aufgegeben werden.

Vertrauen ist der Anfang von allem

Ein Geheimdienst zum Kuscheln

Der Verfassungsschutz ist kein Geheimdienst. Der Verfassungsschutz, der sammelt nur Nachrichten. Warum es wichtig ist, „seinem Verfassungsschutz“ bedingungslos zu vertrauen, erläuterte am Donnerstag in Regensburg ein gut ausgebildeter Mitarbeiter des Innenministeriums.

Bischof Ackermann schreibt an Bischof Müller

„Dinge, die nachdenklich stimmen“

Der Umgang des Bistums Regensburg mit Missbrauchsopfern wird zunehmend innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz ein Thema. Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann hat seinem Regensburger Amtskollegen nun einen Brief geschrieben. „Es gibt Dinge, die nachdenklich stimmen“, sagt er dazu gegenüber einer Trierer Zeitung.

drin