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Die Reise der Regensburger Ballonauten

Ballonauten-Tagebuch: Ein Vortrag im Lichstspielhaus

Mit einem Riesenfussball reisten die Regensburger Jakob Schmid und Franz Berzel 1932/ 33 kreuz und quer durch Deutschland – wir veröffentlichen das Tagebuch der beiden Ballonauten. Heute erreichen die beiden Wunsiedel. Von Marktredwitz aus ab am 28. Mai 32 früh 9 Uhr mußten wir gleich den gefürchteten Rabitzer Berg rauf. Er war auch unheimlich lang und besitzt eine fürchterliche Steigung. Hatten sehr viel Zuschauer, denn alle sagten, den Ball bringen wir nicht herauf. Hatten uns natürlich zusammengenommen und schafften unseren Ball in 35 Minuten hinauf. Die Anerkennung unserer Leistung blieb auch natürlich nicht aus. Um 3 Uhr nachmittags trafen wir in 
Wunsiedel ein. Vor dem Lichtspielhaus hielten wir, der Besitzer machte uns einen Antrag, wir sollten in 
seinem Kino einen kurzen Bericht unserer Reise wiedergeben, das machten wir auch. Konnten ganz nettes Geld dafür einkassieren. Im Gasthaus zur Sonne, Besitzer Arthur Weinhold, Vereinslokal der Spielvereinigung Wunsiedel abgestiegen. Hier waren wir bis jetzt am Besten aufgenommen worden. Am Sonntag war Jugendtag wo wir im Festzug mitfuhren, hatten natürlich große 
Begeisterung hervorgerufen. Leider setzte ein starker Regen ein, daß das Sportfest abgesagt wurde. Ein solches Pech, der Verein hatte natürlich großen Schaden und unsere großen Einnahmen sind flöten 
gegangen. Wir sind schon recht große Pechvögel. Trotz alledem war es abends im Vereinslokal recht 
gemütlich. Der Vorsitzende begrüßte uns auf das herzlichste und forderte die Mitglieder auf uns durch 
Karten abnehmen zu helfen, daß wir unsere Reise mit viel Erfolg beenden können. 
Die Vereinskapelle trug auch viel dazu bei diesen Abend recht gemütlich zu gestalten. Als wir unsere Karten 
an den Mann gebracht hatten bedankte ich mich bei unserem Gastgeber auf das Herzlichste und gab zu verstehen, das wir uns so richtig wie zu Hause fühlen, wie bei unserem FC. Es war auch so. In Wunsiedel trafen wir ein FC Mitglied, Besse May an. Er wie wir hatten natürlich eine große Freude, 
denn schon manchen heißen Kampf bestritten wir in der Mannschaft. 

Wunsiedel wird uns auch stets in bester Erinnerung bleiben. Haben jetzt in 19 Tagen ca. 160 km hinter uns. Zur Seite des Ballonauten-Projekts Alle bisher veröffentlichten Tagebuch-Einträge

Die Reiseroute

„Bürger für Regensburg“ beschließen eigene Liste

Kommunalwahl 2014: Die CSU gibt’s (mindestens) zwei Mal

Die „Bürger für Regensburg“ treten bei der Kommunalwahl 2014 mit einer eigenen Liste an. Das teilt der aus der CSU abgespaltene Verein heute in einer Presseerklärung mit. Der CSU-Kreisvorsitzende Armin Gugau zeigt sich davon nicht überrascht, rechnet mit Parteiausschlussverfahren und macht dem als OB-Kandidaten der BfR gehandeltem Christian Schlegl ein „Angebot“. Der hat schon darauf reagiert.

Von „Deutschenfeindlichkeit“ und „Volkstod“

Vom „Extremismus“ der „Mitte“

Das ZDF lädt einen Griechenland-Experten ins heute-journal, der keine Berührungsängste mit Neonazis zu haben scheint, Familienministerin Schröder fabuliert über „Deutschenfeindlichkeit.“ Bei„1.000-Kreuze-Märschen“ gegen Abtreibung und Homosexuelle sieht man NPD-Kader ebenso wie Erzkatholiken. Die sogenannte „Mitte“ ist weit weniger demokratisch als man meint. Ein Vortrag in Regensburg. (Text geändert am 05.03.12, Anm. d. Red.)

Wie das Bistum Regensburg Missbrauchsopfer abfertigt

Demütigung in Serie

Die Bischofskonferenz tagt noch bis Donnerstag in Regensburg. Mit viel Pomp und frohen Botschaften. Unter dessen speist das Bistum Missbrauchsopfer per Serienbrief ab. regensburg-digital liegen mehrere wortgleiche Schreiben vor, in denen Betroffene zu Lügnern abgestempelt werden. Erschütternd ist der Fall eines 61jährigen, der zusammen mit der Missbrauchsbeauftragten der Diözese seinen einstigen Peiniger getroffen hat. Der bat ihn um Verzeihung. Die Diözese kann die Schilderungen des Mannes dennoch „nicht nachvollziehen“. Die Bischofskonferenz äußert sich zum Verhalten der Regensburger Diözese nicht.

ARD-Reportage am Donnerstag

„Regensburger Zustände“/ UPDATE: Link zum Online-Video

Fünf Tage war ein Fernsehteam der ARD in Regensburg unterwegs. Gut ein Jahr, nachdem die katholische Kirche angekündigt hat, Konsequenzen aus den Missbrauchssfällen zu ziehen, wollte man konkret erfahren, wie Opfern geholfen wurde. Das Ergebnis der Recherchen ist kommenden Donnerstag im ARD-Morgenmagazin zu sehen.

Serie: Die Reise der Ballonauten

Ballonauten-Tagebuch: Ein paar Bier mit dem Bürgermeister

Mit einem Riesenfussball reisten die Regensburger Jakob Schmid und Franz Berzel 1932/ 33 kreuz und quer durch Deutschland – wir veröffentlichen das Tagebuch der beiden Ballonauten. Heute: Fronleichnam in Mitterteich In Tirschenreuth ab 25. Mai 32 früh 10 1/2 Uhr. In Mitterteich an um 3 Uhr nachmittags, Gasthaus zum Bären. Besitzer Richtmann DT Lokal abgestiegen, […]

Die CSU hat einen Integrationsbeauftragten

Die große Klappe der Integration

Im Sommer 2011 wurde Bora A. – Sohn türkischer Eltern, 36, seit 2008 CSU-Mitglied, Moslem – vom Kreisverband zum Integrationsbeauftragten gewählt. Seitdem sieht man ihn bei vielen Gesprächen, beim Posieren für Fotos und beim Verteilen von Visitenkarten. Er sucht die Öffentlichkeit und hat Forderungen, von denen seine Partei noch nichts zu wissen scheint.

60. Aschermittwoch der CSU

„Ameisen, Würmer, lauter Irre“: eine Reise ins gelobte Land

Aschermittwoch 2011. Wir befinden uns im gelobten Land, in Gottes eigenem Wahlkreis. Und an diesem Ort politischen Sachverstands erfährt man, dass die Bayern-SPD nur aus Ameisen und Würmern besteht, dass Joachim Gauck der beste Bundespräsident ist, den sich die CSU vorstellen kann und dass es Morde gibt, die dem Ministerpräsidenten nahegehen. Manche zumindest.

Prozess gegen Antisemiten-Bischof wird neu aufgerollt

Der Prozess gegen den Holocaustleugner Richard Williamson muss komplett neu aufgerollt werden. Das Oberlandesgericht Nürnberg hat das Verfahren wegen Volksverhetzung aufgrund von Fehlern im Strafbefehl vorläufig eingestellt. Die Regensburger Staatsanwaltschaft hat angekündigt, den Bischof der erzkatholischen Piusbruderschaft erneut anzuklagen.

Gerichtsnotorischer Arbeitgeber

Etappensieg für Schuma-Beschäftigte

Die Geschäftsführung der Schuma Frucht GmbH muss mit dem Betriebsrat intensiver über deren Recht auf einen Sozialplan diskutieren. Das entschied das Arbeitsgericht Regensburg am Donnerstag. Bemerkenswert: Wie immer erschien Schuma-Chefin Margit Schuster-Lang trotz persönlicher Ladung nicht. Und zum wiederholten Mal hatte das keine Konsequenzen.

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