Zu Beginn dieses Jahres hat die Stadt Regensburg das Naturkundmuseum Ostbayern übernommen. Seitdem ist es geschlossen. Wie lange? Unklar. Eine Mängelliste sieht erheblichen Sanierungsbedarf. Doch schon bei weitaus weniger Geld für das Naturkundemuseum gab es vor zwei Jahren Widerstand von Teilen der CSU.
Seit dem 1. Januar ist das Naturkundemuseum Ostbayern geschlossen. Wann es wieder öffnet? Unklar. Foto: as
Seit 65 Jahren residiert das Naturkundemuseum Ostbayern im altehrwürdigen ehemaligen Württembergischen Palais in der Prebrunnstraße beim Regensburger Herzogspark. Raimund Schoberer, Vorsitzender des Bund Naturschutz, spricht von einem „Schatzkästchen“ und einem „Umweltstützpunkt“, der nicht zu ersetzen sei.
10.000 bis 15.000 Besucher kamen laut einer Übersicht von 2024 jedes Jahr in das Museum – vor allem Schulklassen und Kindergartengruppen. Nicht umsonst schwärmt der benachbarte Verein „Regensburger Eltern“ von einem Kleinod: „Altehrwürdig, charmant und voller Überraschungen – von lebensechten Tieren bis zur klingenden Kugelbahn.“
Deutliche Lockerungen für Bauherren sollen die Wende beim Wohnungsbau bringen – so ein Antrag von CSU, SPD, Freien Wählern, Brücke, FDP und CSB. Scharfe Kritik kommt von ÖDP und Grünen. Das sei ein „Kniefall vor den Bauträgern“.
Heimspiel für die CSU, ein harter Stand für die anderen Stadträte. Bei einem Ortstermin in Margaretenau machen Anwohner ihrem Ärger über die bereits beschlossene Sperrung der Georg-Herbst-Straße für Autos Luft.
Der Wahlkampf ist sicher ein einziges Gehetze, aber nach Motto „Inhalte überwinden“ sollte man trotzdem nicht wahlkämpfen. Überwinden kann man hingegen ehemals Trennendes wie zuletzt Brücke und SPD. Die CSU-Kandidatin hat sich überwunden, eine Brücke bauen zu wollen, redet sich aber etwas seltsam raus. Außerdem: neuer Podcast.
Warum haben wir über die Vorwürfe gegen Lisa Brenner berichtet? Was ging dabei schief und was sind die Hintergründe. Eine Mitteilung, auch in eigener Sache, die wir aufgrund der Länge in einem eigenen Beitrag veröffentlichen.
Die Stadtbau Regensburg braucht Geld von der Stadt, um ihrer Aufgabe nachzukommen und mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das sehen bei einer Befragung durch das Armutsforum alle OB-Kandidaten so – außer Astrid Freudenstein (CSU).
Bäume in bunten Pflanzkübeln mögen zwar schön aussehen, aber sie bringen nichts. Etwas bringen könnte eine Art Regensburger Wahl-O-Mat, den ein 29-Jähriger für die Kommunalwahl aufgesetzt hat. Etwas bringen könnte auch eine Schulung für die Verantwortlichen am Uniklinikum – in vernünftiger Kommunikation.
Die 40-Prozent-Quote für geförderten Wohnraum steht in der Kritik von Bauträgern. Die CSU plädiert für eine Aussetzung. Andere Fraktionen lehnen dies ab. Jetzt steht nächste Woche ein Kompromissvorschlag des Planungsreferenten auf der Tagesordnung.
Gut integriert, erfolgreich absolvierte Deutschkurse und Arbeitsangebote aus der Pflege – dennoch soll eine Familie mit drei Kindern nach Äthopien abgeschoben werden. Ein Versuch am Mittwoch scheiterte am Flughafen. Die Schulfamilie an der Pestalozzi-Grundschule will das nicht hinnehmen.
Fehler passieren, doch bei Fehlern in Serie könnte man Absicht vermuten, wie ein Blick nach Sinzing zeigt. Absicht steckt mit ziemlicher Sicherheit hinter den rassistischen und verzerrenden Videos eines jungen AfD-Kandidaten, doch mit Sicherheit hatte das Museum der Bayerischen Geschichte nie die Absicht, Hans Well in seiner Ausstellung zur WAA zu vergessen. Außerdem unser neuer Podcast.
Der siebenjährige Neven Pirk braucht dringend eine außerklinische Intensivbetreuung – sonst droht akute Lebensgefahr. Vier Jahre wurde das von der Krankenkasse übernommen. Doch nun schaltet die Audi BKK auf stur – mit fadenscheiniger Begründung.
Ghost Town Radio: Am Sonntag ab 18.30 Uhr haben wir Helene Sigloch, OB-Kandidatin der Grünen, bei uns zu Gast um mit ihr über Regensburg und den Wahlkampf zu plaudern. Ein lockeres Gespräch, 90 Minuten lang.
Nach einem Brand bei dem Postdienstleister City-Mail erheben Beschäftigte schwere Vorwürfe. Akkus, die das Feuer auslösten, wurden demnach nicht ordnungsgemäß gelagert. Beschäftigte wurden unmittelbar nach dem Feuer ins Gebäude geschickt, um es auszuräumen – trotz der offenkundigen Gesundheitsgefährdung ohne Schutzausrüstung.
Abschreiben ist kein Journalismus, auch wenn Tools angeboten werden, mit denen man nicht nur rechtssicher abschreiben, sondern auch Journalismus vortäuschen kann. Abgeschrieben hat die MZ unsere Geschichte vom vorbestraften OB-Kandidaten der AfD, die nun den Wahlkampf ohne einen solchen bestreitet. Diesen Wahlkampf begleiten wir weiter mit unserem Podcast – und ich wundere mich über ein Wahlversprechen der CSU.
Trotz einer ersten Klatsche vor dem Arbeitsgericht Regensburg geht der Möbelkonzern IKEA weiter mit harten Bandagen gegen einen Betriebsrat vor. Ein neuerlicher Gerichtstermin zeigt: Es geht weniger um die Sache, als darum, den Mann mit allen Mitteln loszuwerden.
Nach dem millionenschweren Fehlkauf am Hollerweg und der Überarbeitung des Bebauungsplans stellt sich der Bund Naturschutz Regensburg gegen die Pläne. „Die Realisierung der geplanten Bebauung wird das wertvolle und einzigartige Biotop dauerhaft zerstören“, heißt es in einer Stellungnahme.
Nach einer Pause kann es gelegentlich schwierig sein, wieder neu durchzustarten. Da ist es gut, wenn ein Neuer zuliefert. Regelmäßig geliefert haben wir trotz Pause bei unserem Podcast. Und mir haben MZ und Presserat eine Steilvorlage für das notwendige Aufwärmen einer etwas angejahrten Geschichte geliefert.