Polizeieinsatz am Pfarrheim St. Emmeram

Ehemalige Dombesetzer treten in Hungerstreik

Im Zuge eines großen Polizeieinsatzes am Mittwoch im Bereich des Pfarrheims St. Emmeram, in welchem sich seit einer Woche die ehemaligen Dombesetzer befinden, spricht die Polizei von einer Vorsichtsmaßnahme. Die Gruppe der ehemaligen wirft währenddessen der Kirche vor, Abmachungen zu missachten und tritt in einen Hungerstreik.

Die Geflüchteten im Pfarrheim St. Emmeram treten in Hungerstreik. Foto: Mathias Roth

Die Geflüchteten im Pfarrheim St. Emmeram treten in Hungerstreik. Foto: Mathias Roth

Am Mittwochvormittag schien sich die Lage der vergangene Woche ins Pfarrheim St. Emmeram umgezogenen Dombesetzer zuzuspitzen. Auf allen Zufahrts- und Zugangswegen wurde der Wiesmeierweg, in dem sich das Pfarrheim befindet, von mehreren Polizeifahrzeugen abgeriegelt. Passanten durften die Gasse nicht mehr betreten, selbst Journalisten wurde der Zugang verwehrt.

Etliche Polizeibusse fuhren im Bereich des Bismarckplatzes und des Jakobstors vor, eine mögliche Räumung des Pfarrheims durch dir Polizei machte schnell die Runde, so dass sich bald Dutzende Unterstützer der protestierenden Geflüchteten auf beiden Seiten des Wiesmeierwegs einfanden. Zwischenzeitlich wurde eine Spontankundgebung am Jakobstor angemeldet, die am morgigen Donnerstag in eine Dauerkundgebung überführt werden soll.

Polizei und Generalvikar versichern: Keine Räumung geplant

Hintergrund des überraschenden und großen Polizeieinsatzes sei laut Polizeisprecher Albert Brück ein Hinweis seitens eines Betreuers der Flüchtlinge gewesen, diese würden einen geschlossenen Auszug aus dem Pfarrheim planen. Die Polizeipräsenz sei lediglich eine Vorsichtsmaßnahme, um bei einem kollektiven Verlassen des Pfarrheims die 36 Personen („Asylanten“, wie ein Polizist am Rande bemerkte) geordnet begleiten zu können, ohne dabei die angrenzenden verkehrsreichen Straßen in Mitleidenschaft zu ziehen.

Eine Räumung hingegen sei „überhaupt nicht geplant“, der Polizeieinsatz beziehe sich auch nicht „auf das Objekt“ [das Pfarrheim, Anm. d. Autors] selbst. Auch Generalvikar Michael Fuchs dementierte Spekulationen über eine Räumung bereits am frühen Nachmittag via Twitter.

Auf die Frage, was eine längere und komplette Sperrung einer öffentlichen Straße nötig mache, meinte Polizeisprecher Brück, dass dies eben eine besondere Situation und die Gruppe keine wie jede andere sei. Das große Polizeiaufgebot sei zunächst abwartend. „Schauma hoid amoi was do tatsächlich passiert“, so Brück wörtlich.

Sperrung des Wiesmeierwegs. Foto: om

Sperrung des Wiesmeierwegs. Foto: om

Flüchtlinge dementieren vermeintlichen Auszug und treten in Hungerstreik

In Begleitung des Polizeisprechers war es den anwesenden Journalisten gegen 14 Uhr möglich vor das Pfarrheim zu gelangen, um mit den Geflüchteten in Kontakt zu treten. Albana Ademi, die als Sprecherin der Gruppe auftrat, widersprach dabei vehement der polizeilichen Darstellung, dass ein Auszug geplant sei: „Wir sind hier um Schutz zu suchen und bleiben hier!“

Ademi teilte außerdem mit, dass alle sich im Pfarrheim befindenden Erwachsenen noch heute in einen Hungerstreik treten würden. Drei zu erfüllende Bedingungen seien an Beendigung des Hungerstreiks geknüpft: Das Ende des Polizeieinsatzes am Wiesmeierweg, die Aufhebung des Hausverbots des Sprechers der Gruppe, Isen Asanovski, dem seit Tagen von der Kirche der Zutritt zum Pfarrheim verwehrt wird und ein Bleiberecht für die Protestierenden.

Albana Ademi bei der Verkündigung des Hungerstreiks und der Forderungen der Gruppe vor der Presse. Foto: Mathias Roth

Albana Ademi bei der Verkündigung des Hungerstreiks und der Forderungen der Gruppe vor der Presse. Foto: Mathias Roth

Vorwurf: Kirche hält sich nicht an Abmachungen

Der Zuspitzung vorangegangen war ein aus Sicht der Flüchtlinge überaus unzufrieden verlaufenes Gespräch mit einer Sozialberatung am heutigen Morgen. Die Gruppe wirft außerdem dem Bistum vor sich nicht an die Vereinbarung zu halten, die Grundlage für den Umzug aus dem Dom in das Pfarrheim St. Emmeram war. Bereits im Vorfeld des heutigen Tages war vonseiten der Flüchtlinge und aus Unterstützerkreisen zu vernehmen, dass die Kirche nach und nach „Lagerstrukturen“ einführe und die geschlossene Abmachung zunehmend ignoriere.

So seien weder ein Schulbesuch der Kinder vorgesehen noch selbstständige Einkäufe möglich und eine hinreichende Gesundheitsversorgung gesichert. Auch werde die „Türpolitik“ immer strenger. Für das erlaubte Betreten des Pfarrheims würden eigens Ausweise ausgestellt.

Die massive Polizeipräsenz ist auch in den Abendstunden unverändert und eine Klärung der Situation bislang nicht in Sicht.

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Kommentare (53)

  • Jacques Bressot

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    Kommentar gelöscht.

  • Unsicher

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    Das Asylrecht ist grundgesetzlich verankert und wird von der Bevölkerungsmehrheit befürwortet. Man muss aber aufpassen, dass die Entwicklungen der letzten Monate nicht dazu führen, dass dieser Grundkonsens kippt. Ein Bleiberecht für alle wäre moralisch zu befürworten, wird aber in der Realität nicht darstellbar sein.

    Die Dombesetzung (mit Umzug ins Pfarrheim) ist aus meiner Sicht nicht zielführend. Im Gegenteil schadet sie aus meiner Sicht den Forderungen eher als dass sie ihnen nutzt. Ohnehin scheint diese Gruppe sehr speziell zu sein und ihr Verhalten und Vorgehen wird Wasser auf die Mühlen der Gegner des Asylrechts geben.

  • Lothgaßler

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    Das Polizeiaufgebot war nicht zu übersehen und ich finde überzogen. Die angeführte Begründung für den Auftrieb ist drollig, natürlich war ein Abtransport vorbereitet, und wahrscheinlich war der Flug schon gebucht. Was soll man den Leuten raten? Den Hungerstreik würde ich lassen, das ist kein positives Signal. Das jetzige Kirchenasyl ist eine Sackgasse, irgendwann wird es für beide Seiten unerträglich. Trotzdem finde ich den Kampf fürs eigene Glück legitim.

  • hutzelwutzel

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    „Polizei und Generalvikar versichern: Keine Räumung geplant“
    ———————————————————————————–
    Nee, wirklich nicht. Gar nie nicht! Aber dann war plötzlich irgendein Zwischenfall mit den Kindern, oder sonst eine Notwendigkeit. Schon mußte man ins Pfarrheim, und vor allem der Kinder wegen helfen. Schwupp di Wupp war die Sache erledigt, und die Diözesanen waren aus dem Schneider.
    ——————————–
    Ihr werdet sehen, dass es genauso kommt. Nun war ja noch einmal der Bischof selbst bei seinen Pfarrheim-Gästen zu Besuch.

  • Mr. T

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    Ich bin gespannt…
    Wenn Kirchenasylsuchende irgendwo auf der Welt abgelinkt werden, dann nur in Regensburg!

  • hutzelwutzel

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    @Unsicher: So schlimm wäre es nun auch wieder nicht, diesen konkreten Leuten zu helfen. Asylrecht hin oder her. Sinti und Roma werden nahezu weltweit verfolgt, haben keine Lobby, und es geht doch im Grunde nur darum, dass man ihnen in ihrer traditionellen Freiheit keine Heimat geben will.
    Wie wäre es denn – vielleicht liest die NMgasse mit – wenn beide Bischöfe – kath. und ev. – morgen je mit einem Obstkorb die Leute öffentlichkeitswirksam besuchen?

    Keine Sorge, deshalb kommt dann nicht gleich der gesamte Balkan oder alle Sinti dieser Welt und wollen hier Asyl.

  • hutzelwutzel

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    @Unsicher:

    Das muß jetzt leider auch noch sein, zu Ihrem Kommentar.
    ——–
    Wir haben keine Asylbewerberschwemme. Wie OXFAM vor kurzer Zeit recherchierte, nehmen gerade die reichsten Länder weltweit die wenigsten Flüchtlinge auf. Wir leben aber in einer Zeit der weltweiten Migration, da eben reiche und reichste Länder die Bodenschätze wollen, die in den ärmsten Ländern eigentlich für deren Aufbau gedacht sind.

  • larifari

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    Auch wenn man die Kirche, gerade die Kirche in Regensburg, eher negativ sieht, muss man aber auch sehen, dass die Kirche eigentlich keine Chance hat sich „richtig“ zu verhalten. Immerhin hat die Kirche bisher Engagement gezeigt, obwohl die Aktion zweifelhaft ist („Sprecher“ aus Berlin, beteiligt an mehreren ähnlichen Aktionen, angeblich alle Personen unmittelbar von Abschiebung bedroht, dann aber doch „nur“ drei, Personen ziehen wieder in Gemeinschaftsunterkunft, um staatliche Zuwendungen nicht zu verlieren etc.).

    Die Forderungen sind berechtigt, aber das ist sicher nicht der richtige Weg für die Durchsetzung. Ohnehin bringt einen der Artikel zum Zweifeln, wenn man liest, dass die Betroffenen die „Türpolitik“ der Kirche kritisieren und anprangern, dass man keine „selbständigen Einkäufe“ tätigen darf.

  • joey

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    eins muß den Besetzern klar sein: sie können nicht bleiben. Ansonsten wäre der Dom gleich wieder von den nächsten besetzt, ebenso die anderen Dome und sonstige touristische Höhepunkte in Deutschland. Sie werden abgeschoben wie das Amen in der ….

    Richtig, es wird nur abgewartet, bis das möglichst geräuschlos möglich ist. Vielleicht hilft jemand mit 500€ pro Person nach, da kommt dann eine gute Summe für eine Familie zusammen und ist wesentlich billiger als der ganze Polizeieinsatz.

    Wahrscheinlich reden ihnen irgendwelche Aktivisten ein, daß man (also sie) kämpfen muß gegen das System. Dann halt ohne 500 Euro über Los, gehen sie direkt in das Gefängnis.

  • joey

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    @hutzelwutzel
    die Bodenschätze (und Gewinne daraus) werden von den Clans geplündert (ja, genau dieses Wort), die gerade an der Macht sind. Das hat mit den reichen Ländern eigentlich nichts zu tun. Vielleicht etwas mit dem Computer, an dem Sie gerade sitzen, da sind nämlich diese Rohstoffe drin. Oder im Reifen Ihres Fahrrads.

    Suchen Sie die Schuld an der Flüchtlingswelle nicht bei uns, sie werden diese Schuld nicht finden.

  • El

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    Dann waren die ca. 10 Polizeibusse, die heute gg. 11.30 an der Theresienkirche vorbeifuhren wohl auch dieser „Aktion“ zuzuordnen.
    Da ist dann sehr schnell und großspurig „Polizeigewalt“ präsent, wenn Menschen, die nirgends eine Lobby haben und gg. die seit Jahrhunderten Vorurteile kursieren, rausgeschmissen werden sollen !

    Wenn allerdings die Nachbarin von ihrem psychotischen Lebensgefährten grün und blau gedroschen wird, kommen sie im Bummeltempo mal eben nach ner halben Stunde an ….

  • Die Lösung

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    @Mr. T: hier war es ja wohl eher so, dass die „Asylsuchenden“ die Kirche gelinkt haben.

    Diese war ja sehr zuvorkommend zu ihnen, hat sogar „Bedingungen“ für den Umzug in das Pfarrheim akzeptiert. Das hätte sie nicht müssen, sie hätte die auch einfach aus dem Dom entfernen können.

    Zum „Dank“ dafür aber nur falsche Tatsachenbehauptungen und nun neuerliche Provokationen. Wie schon andere hier geschrieben haben, da muss man sich über den schlechten Ruf dieser Gruppierungen nicht wundern.

    Und, hutzelwutzel, wenn die alles bekommen was sie fordern, dann ist das natürlich ein Anreiz für alle Roma auf dem Balkan (nicht Sinti!) hier her zu kommen und das selbe zu fordern. Weil es einfach absolut keinen Grund gibt, das nicht zu tun.

  • Eva-Maria

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    Asyl im Kirchenbereich zu suchen halte ich für unfair.
    Die Kirche wird in Deutschland von der Bevölkerung seit Jahren so sehr angegriffen, dass sie fast nicht mehr handlungsfähig ist.
    Daher wäre es sinnvoll, diesen Leuten kein Kirchenasyl zu gewähren.
    Zudem kommen diese Menschen aus Ländern wo es Wasser und Land gibt, im Gegensatz zu den Menschen aus Afrika, die nicht einmal Wasser haben, um sich Lebensmittel anzubauen. In Afrika müssen die Menschen wirklich verdursten und verhungern.

  • Die Frage

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    @die Lösung

    Es ist immer eine Abwägung, wie man auf die vielfältigen Abwehräußerungen und rassistischen Vor-Urteile über „diese Gruppe“ reagiert. Bei Ihnen versuch ich es mal mit Statistik. Wie viele Menschen, die sich selbst oder von anderen als Roma bezeichnet werden, leben in den Nicht-EU Staaten der Balkanhalbinsel? Wie viele davon haben 2016, 2015, < Jahre einen Asylantrag in Deutschland gestellt? OMG und die wollen alle nach Regensburg kommen?

  • semmeldieb

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    das bistum hatte doch geschrieben, es seien nur ein paar – drei glaube ich -, für die es einen abschiebebescheid gäbe. bei allen anderen wird noch geprüft.

    wer lügt denn da nun?

  • Regina

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    Hatte die Sperrung des Doms gestern Mittag durch die Polizei („… für den ganzen Tag …“) auch mit dieser Aktion zu tun?

  • Gotthold Streitberger

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    Bei meinem Besuch am Montag abend war alles verhältnismäßig ruhig. Mindestens unglücklich war aber schon die regelung „Besuchersausweise“. Ich bin wohl einer der ganz wenigen, der einen Besucherausweis erhalten hat. Die Flüchtlinge haben auch Recht mit ihrer von allen unterschriebene Bitte, das Hausverbot für Hern Isen Asanowski als Repräsentant von Romano Jekipe Ano (ich empfele deren homepage anzuschauen) aufzuheben . Er ist einer Ihrer Sprecher.

    Zugespitzt hat sich die Lage aber erst am Dienstag früh durch die Falschmeldung, dass die Flüchtlinge das Pfarrheim verlassen oder dies überlegen. Wer hat diesen falschen Hinweis lanciert? Dadurch wurde eine fatale Kettenreaktion ausgelöst. …Gestern Dienstag abend um ca 17.45 Uhr wurde ich mit meinem Besucherausweis noch durch die Polizeiabsperrung gelassen und konnte die Flüchtlinge im Pfarrheim ca. 1 Stunde besuchen. Danach war mit der Polizeinsatzleitung fest veinbart, dass ich um ca 21 Uhr nochmal reingelassen werde. Bei der Polizeisperre am Jakobstor gab es um 21 Uhr auch keinerlei Probleme. ich wurde durchgelassen. Aber drinnen vor dem Pfarrheim hat mit dann der Polizei- Einsatzleiter nach einigen Telefonaten den Zugang ins Pfarrheim verwehrt und mir erklärt mein Besucherausweis habe keine Gültigkeit mehr. Er hat sich dabei auf Generalvikar Herr Fuchs berufen. Meine Mitbringsel für die eingeschlossenen Flüchtlinge musste ich über die hohe Mauer des Pfarrheims reichen. Das ist ein Beispiel einer Kette von Handlungen, durch die eskaliert statt deeskaliert wurde. Das kritisiere ich . Mein Dank gilt Pfarrer Gerl und KHG Pfarrer Eckl, die im Laufe des späten Abends eine gewisse Beruhigung erreichen konnten und genauso denjenigen, die die Dauerkundgebung organisiert und durchgeführt haben. Meine Solidarität, Mitgefühl und gilt den Flüchtlingen im Pfarrheim, deren Forderungen ich unterstütze.
    Auslöser und Ursache des ganzen ist das Konstrukt der sicheren Herkunfsländer und die Asylverschärfungen. Beides wurde gegen breiten Protest der Zivilgesellschaft , u.a. der Kirche, von der Bunderegierung im Eiltempo durchs Parlament gepeitscht.
    Gotthold Streitberger, Mitglied BI Asyl Regensburg und im Sprecherrat Bayerischer Flüchtlingsrat, 21.07.2016

  • Benno

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    …Schutzsuchende die ihre Gastgeber als Idioten titulieren, Unterstützer mit
    Plakaten auf denen das Verwaltungsgericht als „Scheißverein“ bezeichnet wird…
    da geht die Sympathie gegen null

  • Jaque

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    Habe eben mal kurz die Unterstützer diese Gruppe am Jakobstor besucht. Für mich überraschend waren die Jugendlichen nicht solidarisch ebenfalls im Hungerstreik, sondern reichlich mit Limo/Spezi, Schokolade, Keksen, etc ausgerüstet. Streiken und Demonstrieren macht wohl mit leerem Magen nur halbsoviel Spaß?
    Ansonsten kann ich nur ins gleiche Horn wie manche Vorredner blasen. Mit dieser Forderungshaltung bzw Einstellung kommt diese Gruppe sicherlich nicht weiter und treibt nur mehr Leute in die Arme von AfD/Pegida usw. Vorher denken, dann Handeln!!

  • Jacques Bressot

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    Wie man soeben aus den aktuellen Nachrichten erfahren kann, wollen die Unterstützer der Hungerstreikenden längere Zeit vor Ort ausharren. Ich frage mich dabei, welcher geregelten Arbeit diese nachgehen, dass dies in dieser Art möglich ist? Oder handelt es sich bei dieser Sympathiesantengruppe ebenfalls um solche, die dem Staat und somit dem ehrlichen Steuerzahler auf der Tasche liegen und vielleicht nebenher auch noch ihren Antifa- Sold beziehen?

  • Martin Oswald

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    Der Antifa e.V. zahlt Demonstrantinnen und Demonstranten in der Regel etwa 45 € pro Demostunde. Bei Dauerkundgebungen und Nachtschichten gibt es entsprechende Zuschläge gemäß dem gerade geltenden Haustarif. Warum sollten sie also einer geregelten Arbeit nachgehen wie Sie? Die wären ja schön blöd.

  • menschenskind

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    Zahlreiche der obigen Kommentare liegen „voll im Trend“:

    Studie Zustimmung zur Willkommenskultur ist deutlich gesunken
    Das „Integrationsklima“ in Deutschland hat durch die Flüchtlingskrise gelitten. Nach einer Studie lehnen immer mehr Deutsche Zuwanderung ab – und verlangen von den Migranten vor allem Bescheidenheit. http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/studie-zustimmung-zur-willkommenskultur-ist-deutlich-gesunken-14328870.html

    Eine Affenschande, für ein so reiches Land.

  • Mr. T

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    Nicht zu vergessen, dass Essen und Getränke (auch alkoholische) frei sind. Das Ganze bar auf die Hand direkt nach Versammlungsende. Kein Wunder, dass ich von PEDGIDA zu Antifa gewechselt bin. Ein sattes Handgeld hats beim Wechsel noch obendrauf gegeben. Finanziert wird das Ganze vom FSB und unseren V-Männern im Verfassungsschutz. Und nicht zu verachten auch, dass das ganze Personal etwas lustiger ist. Da gibt’s noch mehr zu lachen.

  • semmeldieb

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    das ist ja übel…

  • Schnarchnase

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    @Martin Oswald und @Mr T, ich verstehe ja, dass man ob der Tatsache, eine Aufgabe zu übernehmen, die eigentlich eine gesamtgesellschaftliche ist, nämlich die Republik vor faschistoiden Tendenzen zu bewahren und dafür nur gedisst wird, schwer zum Sarkasmus neigt. Das ist aber dem Niveau der Diskussion nicht übermässig förderlich und grad mit dem Internet hat man ja gemerkt, wie wenig Leute Satire kapieren, geschweige denn Sarkasmus. Und ich finds der Lage der Balkanflüchtenden nicht angemessen, es geht wirklich um Wichtiges, da ist eine Kommunikation mit kühlem Kopf entscheidend.

  • menschenskind

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    Interessant wie eine internationale Internetplattform über Regensburgs neue Romaaffäre berichtet. Der Autor ist übrigens gebürtiger Altöttinger.

    http://www.hagalil.com/2016/07/st-emmeram/

  • Tobias

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    Wenn sogar die MZ schon leicht gedämpft gegen die „Flüchtlinge“ schreibt und in den Leserkommentaren sogar die Hälfte ähnlich ausformuliert wurden kann man sich denken, was wirklich gedacht wird.

    Ich frage mich nur, wo diese „Verfolgung“ stattfindet bzw. wie diese stattfinden soll. Wenn man sich weigert, einsperrt, Hausverbote aufweichen will, die Presse und Polizei gegen sich aufhetzt und dies dann als „Verfolgung“ bezeichnet ist man selber Schuld. Das ist wie Arno Dübel, der Langzeitarbeitslose mit Absicht, welcher sich auch über die ARGE aufgeregt hat. Oder der Arbeitslose, der vom Jobcenter „gestresst“ wird.

    Es sind illegale Migranten. Punkt aus.
    Es steht Gotthold Streitberger frei, eine Erklärung zu unterzeichnen, in denen er für 100% der Kosten aufkommt, für illegale „verfolgte“, die seit Jahrhunderten (!) auf der Ganzen Welt (!) nicht gern gesehen sind. Dann ist das vom Tisch. Aber mit Hilfe von „Aktivisten“ hier den Rechtsstaat auszuhebeln und irgendwelche Leute auf Kosten ALLER hier einzuladen ist unter aller Sau.

    Wo kommen wir da hin?

  • hutzelwutzel

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    @joey:

    Stimme Ihnen grds. zu. Aber wer liefert mit die meisten Waffen in diese Regionen? Seltene Erden gibt es auch auf dem Weltmarkt zu kaufen, aber eben nicht so günstig, dass sich vor allem auch in D mit Hauptsitz anässsige Konzerne, oder eher die Aktionäre daran bereichern können.

    @Eva-Maria:

    Wir haben aber auch in deren Ländern Kriege begonnen, die nicht sein mußten.
    Die Kirche bekämpft und handlungsunfähig?
    Warten Sie mal auf die Bekanntgabe des um ca. 75% bereinigten Regensburger Bistumsvermögens.
    Bekämpft? Och nee, nicht schon wieder diese Leier mit der „Christenverfolgung“. Diese gibt es nur da, wo man Andersgläubige immer noch zu Christen machen will, und dabei auf Widerstand – gerne zugegeben, der herrschenden Klassen – stösst.

    Afrika: Ja da sammeln doch unsere Kirchen und Zusatzeinrichtungen seit Jahrzehnten, Brillen, mechanische Nähmaschinen, Kleidung etc., und es wird immer noch nicht besser?
    Könnte es sein, dass es da – auch mit Willen der Kirchen nicht besser werden soll, bis man alles christianisiert hat?
    Aber jetzt helfen dort in Teilen ja bereits die Chinesen, was den christlichen Kirchen sicher überhaupt nicht paßt.

    @Regina: Bei dieser Sperrung können Sie davon ausgehen, dass man verhindern wollte, dass sich diese Leute wieder ins „Haus des Herrn“ flüchten. Da hätten dann zwar Bischof Manfred und die anderen Verblichenen in der Gruft Gesellschaft, aber der Bischof ein noch dringenderes Problem. ;-)

    @menschenskind: Richtig! Aber hatten wir wirklich jemals in D eine „Willkommenskultur“?
    Die freundlichen Leute am Münchner Hauptbahnhof hatten so schnell so viele Dinge parat, dass mir dies eher „gestellt“ aussah. Man mußte ja schließlich dem „Ausland“ zeigen, dass D nun vor allem in Bayern fremdenfreundlich ist.

    Ich erinnere die Filme aus den 1960ern über die Gastarbeiter. Wie diese „vermessen“ und geprüft wurden, erinnert mich immer wieder an die Zeit ein paar Jahrzehnte vorher.

    @Martin Oswald: Danke zunächst mal für den Artikel!
    Die Antifa wird in D, ja sogar in Bayern so nötig gebraucht, wie dann und wann die rechten Dumpfbacken. Nur so kann man nach außen zeigen, dass man über die Dumpfbacken gewinnen kann, und auch die Antifa in die Schranken weist.
    Mir scheint das Ganze mittlerweile als sehr groß angelegtes „Deutschland-Theater“, bei dem wir gesellschaftlich wieder sehr nahe an einer Zeit sind, die es in D aber nie mehr geben wird/ werden kann. Da werden uns andere Staaten dabei helfen!

  • keinMenschistillegal

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    Die Bistumsspitze spielt hier ein doppeltes Spiel:
    Einerseits traut man sich nicht, die Roma zu vertreiben, schliesslich hat sich Papst Franziskus auch für sogenannte „Armutsflüchtlinge“ stark gemacht und bei Treffen mit/über Sinti und Roma Papst Paul VI zitiert: „Ihr seid im Herzen der Kirche, weil ihr arm und alleingelassen seid.“(Domradio 26.10.2015). Desweiteren meinte Franziskus, die Kirche müsse sich gerade den Roma und Sinti als „den Schwächsten und Ausgegrenzten“ besonders zuwenden (Domradio 5.6.2014).
    Andererseits untergäbt die Kirchenspitze den Protest,indem sie die meisten Unterstützer aus St. Emmeram aussperrt und die Roma in der MZ denunziert, dass doch über das Schicksal der meisten noch gar nicht entschieden sei. Den Rest wird die Polizei machen, sobald die Isolation die Roma zu Verzweiflungsaktionen treibt, während die Kirche dann traditionsgemäß ihre Hände in Unschuld wäscht, oder ?
    Während ich um auf den Knien bettelnde Roma einen Bogen mache , haben wir die kämpfenden Roma, „arme Schweine“ , die sie sind, mit Geld, Lebensmitteln und gebrauchter Kinderkleidung unterstützt. Ich mag nämlich kämpfende arme Schweine, weil ich selber eines war.

  • Magnus

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    Leider steht in diesem Bericht nicht alles, was von Seiten der Gruppe geäußert wurde. Es fielen in der Aufgeregtheit durchaus Schimpfwörter und Unterstellungen an die Adresse der Kirche und des Staates.

    Darf sich der Staat durch Androhung eines Hungerstreikes erpressen lassen, damit ein dadurch weiteres Bleiberecht erzwungen werden kann? Ich denke, der Staat (die zuständige Behörde) und die Staatsgewalt sollten wissen, wie lange das aktuelle Bleiberecht besteht und danach prüfen lassen, ob dann eine Abschiebehaft beantragt werden kann.

  • hutzelwutzel

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    @keinMenschistillegal:

    Richtig, und wir haben immer noch das „Besondere Heilige Jahr der Barmherzigkeit“. Während dieser Zeit wäre auch mal eine Sonderregelung möglich. Der Bischof – oder Bischöfe beider Konfessionen könnten sich mal einmischen, um hier auch auf Bundesebene etwas voranzubringen.

    MZ – lancieren? Das Problem kennt sicher auch die RD-Redaktion. ;-)

    @Benno

    …Schutzsuchende die ihre Gastgeber als Idioten titulieren, Unterstützer mit
    Plakaten auf denen das Verwaltungsgericht als „Scheißverein“ bezeichnet wird…
    da geht die Sympathie gegen null
    —–
    Das ist mit Sicherheit nicht korrekt und unangemessen. Versetzen Sie sich aber einmal in die Lage dieser hier ebenfalls bedauernswerten Personen, und hat RD nicht schon oft darüber berichtet, dass Gerichte gerade in Bayern nicht immer so entscheiden, wie dies im Rest der Republik der Fall ist?

  • Gironimo

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    Kommentar gelöscht. Keine falschen Unterstellungen. Keine Beleidigungen.

  • hutzelwutzel

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    Vorschlag: Die Diözese Regensburg gibt den Leuten eine Anstellung, zumindest einmal für ein Jahr, und kann damit in der Öffentlichkeit auch ganz korrekt darstellen (lassen):

    1. für solche Leute etwas zu tun, diesen Leuten in deren Not zu helfen
    2. eine Flucht in eine Kirche – und sei es ein Dom – keine Lösung ist
    3. welche kirchlichen Einrichtungen sich auf welche Weise in derem Ursprungsland
    und diese Leute kümmern (würden)

    Geld spielt hier für die Diözese Regensburg ja am Allerwenigsten eine Rolle, und Bundesinnenminister De Maiziere wäre sicher höchst positiv überrascht, wenn sich die Kirche(n) hier einmal produktiv beteiligen würden, anstatt einmal Kirchenasyl zu gewähren oder dieses auch frei nach Belieben zu versagen.
    Ich jedenfalls kenne kein Reglement welches auch hier die Versagung von Kirchenasyl aus kirchlichen Gesichtspunkten begründen könnte.

  • joey

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    @hutzelwutzel
    ich glaube, wir haben das schon öfters ausgetauscht: deutsche Waffen sind teure high tec. Das kaufen Scheichs als Spielzeug für die Garde, der warlord braucht den gemeinen Schießprügel, z.B. die primitv ungenauen Kalaschnikov Derivate, die man in China, Rußland bis Bulgarien billig kriegt. Zum in die Menge schießen reichen die, man muß dafür auch nicht lesen können oder gar Lasergeräte warten…
    Die Unterdrückung in Afrika ist nicht unser Geschäft, aber unser Problem.

    Die Roma hier im Pfarrheim haben in Albanien wenig Chancen, hier aber noch weniger. Einzige Möglichkeit ist der Sozialstaat, der aber rein mathematisch für die anliegende Welt nicht fähig genug ist.
    Zwar könnte man eine Handvoll Leute locker mitnehmen, aber das kann sehr schnell größere Wanderungsbewegungen auslösen – die wir ja schon hatten.

    Vor 5 Jahren hätten die Roma eine Duldung bekommen, mittlerweile war aber zu viel los in der Sache. Die unbegrenzte und zur Schau gestellte Willkommenskultur hat viele kleine Spielräume und Nischen praktisch abgeschafft, der Bogen wurde politisch überspannt.

    Das sind Realitäten, die man den Roma nicht anders darstellen sollte: sie werden ausreisen müssen, es gibt niemanden, der ihnen 2016 ein Bleiberecht geben will oder kann.

  • hutzelwutzel

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    @joey:

    Zustimmung zu Ihren Ausführungen hinsichtlich der Waffenproblematik, und auch zu Ihren anderen Ausführungen.

    Dann jedoch ist zu fordern, dass die Kirche(n) – in Regensburg gibt es doch auch einen evangelischen Bischof – einmal hier und jetzt DEUTLICH sagen, dass diese Leuten in dieser Situation nicht helfen können und auch nicht helfen wollen (Siehe: Anstellung und damit ein Bleiberecht zu gewähren).

    Immer das Herumgemurkse der Kirchen! Es fällt diesen sowieso in den Herkunftsländern dieser Leute immer mehr auf die Füße, denn man kann nicht Spenden sammeln, dort Grundstücke und Immobilien erwerben, sogar mithilfe von EU-Geldern Unternehmen begründen, aber den Leute dort effektiv nicht helfen.

    Wenn ich schon jemanden „missionieren“ will, dann mit der heutigen Zeit angemessenen Mitteln, und nicht in Auswahl der finanziellen Stärke oder gar der gesellschaftlichen Akzeptanz der zu Missionierenden. Und sicher kann diese „Missionierung“ auch schief gehen, und die Leute haben damit die Kirche(n) nur „ausgenutzt“.

    Aber gibt es so etwas wie „eine Kirche ausnutzen“ überhaupt?

    Wenn der Generalvikar sagt, dass man den Leuten nicht helfen kann, dann will ich gerne die andere Hand des Bischof sehen. Schliesslich soll im katholischen Glauben die eine Hand nicht wissen, was die andere tut. ;-)

    Zeigt jetzt Eure Barmherzigkeit, oder trollt Euch aus diesem Staatswesen. Zurück in die Riege der Turn-, Sport-, Schützen- und aller anderen Vereine.

  • Lothgaßler

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    Ich fürchte auch, diesen Roma ist nicht so zu helfen, wie sie das wollen. Für diese Menschen ist keine Integrationsmöglichkeit bei uns vorgesehen. Wären sie EU-Bürger, dann könnten sie sich auf die Niederlassungsfreiheit berufen. Als Nicht-EU-Bürger könnten sie wohl Visa beantragen, um bei uns zu arbeiten. Dieser Weg scheint aber für ehemalige Asylantragssteller verbaut zu sein. Die Folge ist: Für viele Migrationswillige existiert kein legaler Weg zu uns (keine gesuchte Fachkraft, zu alt, zu jung, zu krank, aus irgendeinem Grund amtlich erfasst oder unerwünscht). Der Vorwurf „illegale Migration“ ist für mich deshalb ein Unding.
    Es braucht klare Regeln (nachprüfbar und befristet): Wer sich nicht integriert (Spracherwerb, Schule/ Ausbildung/ Arbeit, usw.), wer erkennbar nicht seinen Beitrag leistet, der muss wieder gehen, auch wenn er krank ist und in seiner Heimat in Armut leben muss. Aber die Chance vorher, die sollte jeder bekommen.
    In Sachen Roma finde ich, muss die hohe EU-Gerichtsbarkeit bezüglich Menschenrechte ein klares Wort sprechen. Anlässe tätig zu werden sollten sich finden lassen. Die Roma selber sollten sich zusammen raufen, ihre Interessen europaweit vertreten und müssen an ihrem Image arbeiten.

  • joey

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    @hutzelwutzel
    da haben Sie auch recht: einige Bischöfe springen gerne auf den Gutmenschenzug auf, sind aber ansonsten die volle konservative Härte.

    Zwar sind in vielen evangelischen Pfarrhäusern Kirchenasylanten, die aber auch keine allgemeine Lösung sind. Was nämlich ist mit den Kirchenasylbewerbern, die nun keinen Platz haben, weil der schon besetzt ist? Ist also bei der evangelischen Kirche auch irgendwann das Boot/Pfarrhaus voll? (ja).

  • rübi

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    @joey
    Ich sehe es wie Du. Die Willkommenskultur des Jahres 2015 und die aktuelle Berichterstattung (Syrer stalkt in Regensburg über Wochen Mädchen, Köln, Übergriffe in Schwimmbädern usw.) setzen den Staat unter Zugzwang und verändern, leider auch bei mir, die Sichtweise. Und gerade in Bezug auf die Roma, sagen werden es „offiziell“ nur die Wengisten, sind wohl 50 % der Leute nicht für eine Duldung, auch wenn viele Kinder bei einer Abschiebung mit leidtragend sind. Persönlich halte ich den Polizeieinsatz für weit übertrieben, aber auch da bin ich unter Umständen in der Minderheit. Den Vorkommentaren muss man leider recht geben, dass eine solche Aktion der von Abschiebung Bedrohten die Bürger eher aufbringen als der Sache gegenüber gewogen machen wird. Vor einem Jahr wäre das wohl noch anders gewesen, gerade wenn die Kinder der Betroffenen hier in die Schule gehen.

  • hutzelwutzel

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    @Lothgaßler
    @joey:

    Richtig, deshalb erwarte ich mir ja auch, dass die Kirchen endlich einmal eine einleuchtende Linie finden, diese öffentlich bekannt machen und dann auch DAZU STEHEN.
    Immer nur von der heilen Welt und dem eigenen Engagement zu lobhudeln, bringt Leute wie hier diese Roma in genau diese Bedrängnis.
    Erwähnen wir dann von staatlicher Seite noch, dass es bei uns zigtausenden Leuten als Staatsbürgern nicht besser geht, weil es dieses Staatswesen so will, wird den Leuten weltweit schnell klar, dass Deutschland trotz hinreichend bekannter Vergangenheit, eben der Staat ist, der er ist. Nicht besser als andere Staaten, aber vielleicht etwas scheinheiliger. Es war mit Einführung des Asylrechts schon klar, dass irgendwann die Zuwanderung kommen wird. Schließlich hat man ja auch als einer der größten Waffenexporteure mit dafür gesorgt.

  • Ritter Kuno

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    zu Martin Oswald 21. Juli 2016 um 18:07
    ’45 € pro Demostunde‘. Hey Martin, wo muß man sich da melden? Ich brauche noch Taschengeld für meinen Urlaub oder ist das doch ein Späßchen?

  • joey

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    @hutzelwutzel
    Waffenexport aus Deutschland siehe oben.-) Die Migration aus Katar ist recht gering.

  • Tollhaus

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    Mann, mann, mann…
    als ob unsere Polizei nichts Wichtigeres zu tun hätte. Da muss sie auch noch für so ein Kasperletheater herhalten.

    Ich schließe mich dem Statement von Frau Astrid Freudenstein mit „Freude“ an.

    http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Dombesetzer-Abgeordnete-Astrid-Freudenstein-sieht-Gastrecht-verwirkt-;art1172,381880

    Diese Asylerpresserei mit Unterstützung von einheimischen Demokratieunterhöhler muss aufhören.
    Liebes fahrendes Volk, steht endlich zu eurem Schicksal und nervt nicht den deutschen Steuerzahler mit eurem Sermon…

  • menschenskind

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    Unser ehrenwerter Lothgaßler sprach einen interessanten Aspekt an:

    „Die Roma selber sollten sich zusammen raufen, ihre Interessen europaweit vertreten und müssen an ihrem Image arbeiten.“

    Genau das, übrigens, war der Vorwurf, den man in Europa in der zweiten Hälfte des 19. Jhdts. den Deutschen laufend machte. Jenen Deutschen, die sich ums verrecken nicht auf einen vereinten Nationalstaat einigen konnten. Zu viele Fürsten, zu viele Könige, zu viele Stadtgemeinschaften, und alle sprachen sie durcheinander und gegeneinander. Einigkeit oder Einigung war nicht zu erzielen. In Italien übrigens nahezu ebenso, nichts als rivalisierende Regionalchefs, bis 1861. Bei den Deutschen hat es dann noch zehn weitere Jahre und einen Krieg gegen Frankreich gebraucht, bis sie mit einer Stimme zu sprechen lernten (nein, nicht ganz, denn die Bayern störten die Einigkeit noch für weitere ca. einhundert Jahre, aber das ist man von dene ja gewohnt).

    So gesehen kann man es den Roma schon nachsehen, dass sie noch etwas länger brauchen, um zueinander zu finden. Schließlich besitzen sie ja auch kein angestammtes Territorium, das ganz sicher einer Einigung förderlich und dienlich wäre.

    Die einzige Chance der Roma besteht darin, möglichst rasch möglichst viele eigene Leute mit sehr guter bis allerbester Bildung heranzuziehen und diese in den diversen Gremien und Organisationen der Welt unterzubringen. Danach sollte die Suche nach Bündnisgenossen im Vordergrund stehen. Um am Ende tatsächlich politisch wahrgenommen zu werden und etwas für die eigenen Leute bewirken zu können.

    Der hochverehrte hutzelwutzel ist dafür verantwortlich, dass ich auf diesem Strang kaum noch ebbas sagen muss, denn er hat’s mir vorweg genommen.
    I sog nua no, vergelt’s Gott!

  • semmeldieb

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    …um dem schalk in den nacken zu springen: in der taz wurden weiland 25 euro pro demostunde veröffentlicht, entweder also sind die tarife explodiert, es herrscht fachkräftemangel oder p.flasterstein hat geputscht und ist wieder in seinem alten amt bei der antifa e.v.

    nein, ich verlinke nicht…man suche es sich selber im netz

  • Mathilde Vietze

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    Die böse, böse Polizei, die ständig „antanzt“ – Man stelle sich nur mal vor, es
    würde einer der Bewohner draußen durch einem verrückten Rechtsgerichteten
    zu Schaden kommen, dann ginge ein Aufschrei durch die Internetforen „ja, wo
    bleibt denn da die Polizei“? Und wenn sie sich um die Sicherheit der Leute kümmert,
    dann wird das als Belästigung angesehen.

  • semmeldieb

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    was…?!

    die antänzer sind in wirklichkeit die polizisten??

    potzblitz!

  • hutzelwutzel

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    @menschenskind:

    Danke! Das Lob gebe ich sehr gerne zurück! ;-)


    Die einzige Chance der Roma besteht darin, möglichst rasch möglichst viele eigene Leute mit sehr guter bis allerbester Bildung heranzuziehen und diese in den diversen Gremien und Organisationen der Welt unterzubringen.“
    ————–
    Was man diesen Leuten jedoch fast überall in oft sehr massiver Weise verhindert, weil die damaligen Fürsten und Könige heute schon wieder am Werkeln sind.

    @joey:

    Danke! Meinte jetzt auch nicht so sehr Qatar. Vielmehr deutsche, noch mehr bayerische Hochtechnologie die in Einzelteilen – auch in Form von Blaupausen und Lizenzen – ein paar Mal rund um die Welt geistert, um schliesslich dort anzukommen, wo man mal wieder Krieg braucht. Davon lebt zum sehr großen Teil auch der Freistaat Bayern, aber nicht die einfachen Leute, sondern die Creme de la Creme, die sich damit ein erhebliches Zubrot verdient; seit Jahrzehnten.

    @joey:

  • keinmenschistillegal

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    Eben bemerkte ich,dass die Straße zu dem St.emmeramheim polizeifrei ist und besuchte die Roma. Nette Menschen

  • Tollhaus

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    @keinmenschistillegal
    Eben nachgelesen dass ein Erpresser-Vater seine Tochter anzünden möchte falls seine Forderungen nicht erfüllt werden.
    Nette Menschen!!!!!!

    http://www.welt.de/regionales/bayern/article157332967/Fluechtlinge-sollen-Pfarrheim-verlassen.html

    Ach ja. Hier macht sich wieder ein Mal ein Roma-Clan Freunde in gaaanz Europa.
    Hach wie wär dass schön wenn all dieser Einfallsreichtum einer legalen Arbeit zugutekäme… Ach ja. Geht ja nicht weil man verfolgt wird….

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/enkeltrick-mafia-ein-clan-eine-masche-ein-millionenvermoegen-a-972756.html

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/budapest-hintermann-der-enkeltrick-mafia-gefasst-a-1104931.html

  • keinmenschistillegal

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    Die rd-Berichterstattung hier ist hundsmiserabel geworden.ein lob der mz.

  • Stadtbürger

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    @keinmenschistillegal
    Die RD-Berichterstattung ist nicht hundsmiserabel geworden, sondern das ist ein sehr schwieriges Thema. Die Dombesetzer-Gruppe hat ihren Anliegen und den berechtigten Anliegen vieler Flüchtiger keinen Dienst mit ihrer Aktion erwiesen. Bei aller Kritik kann ich die Lage der Kirche nachvollziehen, die in eine Situation gezogen wurde, bei der sie sich kaum richtig verhalten konnte. Wird angegeben, dass „alle Personen von der Abschiebung unmittelbar bedroht sind“ und am Ende sind es tatsächlich nur drei, spricht das nicht für die Glaubwürdigkeit der Gruppe. Wer sich in der Flüchtlingshilfe engagiert oder engagiert hat, weiß auch, dass es viele dankbare Menschen gibt, aber leider auch einige mit unerfüllbaren Forderungen und schlimmen Verhaltensweisen. Das integere Verhalten der meisten Flüchtlinge wird dabei von einigen schwarzen Schafen immer wieder überdeckt und gerade eine Aktion wie bei dieser Gruppe bringt andere wieder in Verruf. Die Pressemitteilung des Bistums ist in dem Punkt glaubwürdig, dass die Gruppe sich gegenüber der Presse leider anders darstellte als im Einzelgespräch. Gezielt wurden „Forderungen“ vor dem Hintergrund der durch die Aktion in der Öffentlichkeit stehenden Kirche gemacht. Zeigt mir einmal eine syrische Flüchtlingsgruppe die so etwas bisher gemacht hat? Kirche hin oder her, auch andere Flüchtlingshelfer hätten das Verhalten der Dombesetzer-Gruppe dauerhaft nicht mitgemacht. Und wer der Flüchtlingshilfe nach der letzten Woche nicht noch weiter schaden will, der tut sich einfach schwer mit der Berichterstattung über diese Gruppe.

  • blauäugig

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    @keinmenschistillegal
    Nicht motzen, handeln! Wenn recht viele von denjenigen, welche dieses Medium nutzen, wenigstens das, was ein e-Abo der Tageszeitung kostet (21,99€/Monat) als Spende dem Förderverein zukommen lassen, können wir sicher über mehr Artikel diskutieren.

  • Keine „geduldete Präsenz“ mehr für Asylsuchende im Pfarrheim St. Emmeram » Regensburg Digital

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    […] Die Lage der nach unterschiedlichen Angaben 34 (Bistum) bzw. 36 (Gruppe der Geflüchteten) Personen im Pfarrheim St. Emmeram ist in den vergangenen Tagen nicht übersichtlicher geworden. Die Balkan-Flüchtlinge, die am 5. Juli den Regensburger Dom St. Peter besetzten und aufgrund einer Vereinbarung mit dem Bistum zwischenzeitlich in das Pfarrheim St. Emmeram im Wiesmeierweg gezogen waren, traten am 20. Juli in einen Hungerstreik, nachdem Gespräche mit Caritas-Sozialberatern aus ihrer Si…. […]

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