Pilotprojekt in Regensburg

Ein Ausrufezeichen für saubere Energie

Solarstrom direkt  vom Anbieter? Die CIC Group Regensburg will hier im kommenden Jahr mit einem Pilotprojekt an den Start gehen. Während die Branche insgesamt schwächelt, erwirtschaftete das Unternehmen nach sechs Millionen Euro 2011 ein Jahr später einen Umsatz von 45 Millionen Euro. Während man bei der Gründung 2006 zunächst den Schwerpunkt auf Kapitalanlagen gelegt hatte, ist die CIC Group seit geraumer Zeit Komplettanbieter von Photovoltaikanlagen. Ein Gespräch mit Geschäftsführer Jens Schulz. Jens SchulzHerr Schulz, Sie verdienen Ihr Geld mit Photovoltaik. Sind Sie jetzt politisch gesehen ein Grüner? Wen haben Sie gewählt? Es ist dramatisch, dass ich als Unternehmer weder FDP noch CSU wählen konnte, weil ich dort meine Interessen momentan am wenigsten vertreten sehe. Man kann sich also ausmalen, wen ich – zum ersten Mal seit ich wahlberechtigt bin übrigens – von den jetzt im Bundestag vertretenen Parteien gewählt habe. Mit Sicherheit gefallen mir da nicht alle Vorstellungen hundertprozentig, aber gerade bei der heutigen Politik muss man eben die eine oder andere Kröte schlucken. Sie kommen ursprünglich aus der Finanzbranche. Mittlerweile investieren Sie nicht nur in Photovoltaikanlagen, sondern bauen Sie gleich selber. Sind das ethische Motive oder ist es die Lust am Geldverdienen? Bevor wir die Zahlen gesehen und gemerkt haben, dass das für uns interessant ist, habe ich mich mit dem Thema Energiewende nicht wirklich beschäftigt. Seitdem wir in diesem Bereich investieren, passiert das ganz automatisch. Dann eignet man sich auch die Einstellung an. Ich hab den Stromanbieter gewechselt, weil es bei der REWAG keinen grünen Strom gab. Jetzt hab ich 100 Prozent Grünstrom. Dafür zahl ich zwar etwas mehr, aber mit der Hoffnung, dass das irgendwann viele Deutsche so sehen und wir das Thema Energiewende in den Griff bekommen. Viele Deutsche sehen das nicht unbedingt so. Momentan bestimmt eher das Thema Kosten die Diskussion um die Energiewende. Und immer stehen dabei die Subventionen für erneuerbare Energien im Fokus der Kritik. Woher kommt denn ursprünglich die Idee, den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern? Daher, dass wir irgendwann zu dem Schluss gekommen sind, dass es wichtig wäre, uns komplett mit sauberer Energie zu versorgen. Wir können einerseits nicht das Risiko eingehen, dass uns irgendwann ein Atommeiler um die Ohren fliegt. Andererseits können wir auf Dauer auch nicht diese Gesundheitsbelastung durch Kohlekraftwerke mitmachen. Das war der Ursprungstenor. Leider haben mit dem Regierungswechsel auf Schwarz-Gelb die falschen Lobbyisten an Einfluss gewonnen – nicht die Erneuerbaren-Lobby, die hat das ganze verschlafen, sondern die Kohle-, Erdgas- und Öllobby. Jetzt werden die Erneuerbaren medial zum Teil in einem verheerenden Licht dargestellt. Was bei der Diskussion gern vergessen wird ist, wie viele Milliarden bereits für Atomenergie, Stein- und Braunkohle geflossen sind. Wie viele Milliarden die Zwischenlagersuche bereits gekostet hat. Wie viele Billionen wird uns der Rückbau von Atommeilern noch kosten? Und über ein Atomendlager will im Moment gleich gar niemand reden. Welche Kosten verursachen eigentlich die Gesundheitsschäden durch Kohlekraftwerke jedes Jahr? Davon liest man überhaupt nichts. Allein gemessen an diesen Summen sind die Kosten der Energiewende durchaus zu verkraften. Trotzdem wird der Strom erst Mal teurer. Da kann es sich nicht jeder leisten, umzusteigen. Den Verbrauchern wird doch hier nur die halbe Wahrheit erzählt. Es stimmt: Im Moment sind die kleinen Leute die Dummen. Sie müssen die Energiewende bezahlen und nicht die Schwerindustrie. Die hat mit der Befreiung von der EEG-Umlage einen Weg gefunden, sich von den Kosten befreien zu lassen. Dabei könnten die Erneuerbaren durchaus mit den „normalen“ Stromanbietern konkurrieren und entsprechende Preise bieten, wenn die Rahmenbedingungen stimmen würden. Dann wären wir wieder bei der Politik. Was müsste in Ihren Augen geändert werden? Viele Köche verderben den Brei. Wir bräuchten also an erster Stelle eine übergeordnete Energiekontrollbehörde, ein Bundesenergieministerium, das berechenbar festlegt, welchen Weg wir gehen. Das Ganze darf kein Thema parteipolitischer Auseinandersetzungen sein. Schließlich geht es um ein Grundverbrauchsgut. Dann müsste das ganze Tarifsystem, mit erneuerbare Energien derzeit noch gefördert werden gekappt werden. Die Förderung ist ohnehin viel zu niedrig und Banken sind angesichts dessen sehr zögerlich bei der Finanzierung entsprechender Vorhaben. Nach momentanem Stand der Dinge lohnt es sich auf dieser Basis nicht mehr, noch Photovoltaikanlagen in Deutschland zu bauen. Stattdessen müsste es erleichtert und unterstützt werden, den Strom direkt an die Endverbraucher zu verkaufen. Deshalb entwickeln wir ein Modell, dass es den Endkunden ermöglicht von uns den Strom zu beziehen – zwischen zehn und 20 Prozent günstiger als die herkömmlichen Anbieter. Wann ist so etwas spruchreif? Das wird noch ein bisschen dauern. Die Gesetzgebung dazu ist so umfangreich, dass selbst renommierte Kanzleien sich schwer damit tun. Allerdings rechnen wir damit, im Januar oder Februar das erste Pilotprojekt in Regensburg zu starten. Und wenn Banken sich damit schwer tun, weil sie Bonitätsprobleme befürchten, dann bezahlen wir das erst einmal selber. Regensburg ist eine Modellregion mit vielen Unternehmen, einem vergleichsweise hohem Wohlstand und vielen weichen Standortfaktoren. Da wollen wir mal ein Ausrufezeichen setzen und zeigen: Hier kann man auch mit sauberer Energie leben – zu akzeptablen Strompreisen.

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Kommentare (14)

  • Joachim Datko

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    Vergleich der Strompreise in Europa:

    So sieht die Ausbeutung der Bürger in Deutschland durch die Subventionen über das EEG aus: pro kWh über 6 Cent

    http://www.test.de/Grafik-des-Monats-Strompreise-in-Europa-4115835-0/?ft=bild&fd=1

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    Die Wohnnebenkosten sind ein Eldorado für Abzocker. Ohne die vielen Abkassierer wären unsere Wohnnebenkosten wesentlich geringer.

    Meiner Ansicht nach ist es bei der Photovoltaik wie in der Fabel vom Zug der Lemminge, es laufen so viele in dieselbe Richtung, dass der Einzelne die falsche Richtung nicht mehr erkennt.

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    Den Arbeitnehmern in der deutschen Solarindustrie sind mittlerweile die Augen weit aufgegangen, die Betrieb sind pleite.

    Subventionen setzen die Regelungsfunktion des Geldes außer Kraft und führen oft zu fatalen Fehlinvestitionen.

    Joachim Datko – http://www.monopole.de
    Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft

  • Harald Klimenta

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    dank für den text!

    1) Die REWAG bot bis vor kurzem 100 % Grünstrom an: direkt von der Naturstrom AG. wir sind dann aber direkt zur Naturstrom AG gewechselt, wegen Gas-Bezug (auch den Gasanbieter kann man wechseln!!!), jetzt bietet die REWAG 100% wasserkraft-ökostrom, das ist m.e. „RECS“-strom, d.h., der standard-strommix wird für andere schlechter und der bezieher kauft sich ein reines gewissen. aber immerhin fördern sie neuanlagen.
    2) Grünstrom kostet kaum mehr. (rewag standard 24,5ct; naturstrom standard 25,7 ct)

  • Locusblume

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    Ich lach mich tot. Schauen Sie sich mal die Autos an, die die Herren fahren. Da ist nicht viel grün dabei :D

  • Kuno Küfer

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    Herr Schulz,

    was ist denn daran „dramatisch“, dass Sie „weder FDP noch CSU wählen“ konnten, wenn dort ihre „Interessen momentan am wenigsten vertreten“ werden?
    Die Wahl anderer Parteien neben FDP und CSU hat doch unter diesem Aspekt nichts mit einem Drama zu tun. Sie ist doch nur zwingend konsequent.

    FDP und CSU nicht zu wählen wäre für mich auch noch unter vielen anderen Gesichtspunkten nicht dramatisch.

  • Joachim Datko

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    Zu Kuno Küfer 02.10.13 – 11:15

    Zitat: „FDP und CSU nicht zu wählen wäre für mich auch noch unter vielen anderen Gesichtspunkten nicht dramatisch.“

    Ich hoffe, dass die Wähler die steigenden Energiekosten richtig zuordnen und sowohl die Grünen als auch die SPD dafür verantwortlich machen.

    Subventionen führen oft zu Fehlentwicklungen. Bei der Fotovoltaik finanzieren die Armen den Wohlhabenden Renditen.

  • Joachim Datko

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    Zu 04.10.13 – 11:35 :

    Siehe: http://www.monopole.de/Donaustrudl-08-2011-Arme-zahlen-Wohlhabenden-Photovoltaik-Gewinne.jpg

    2011 betrug der Subventionsschaden noch über 4 Cent pro kWh, 2013 sind es schon über 6 Cent pro kWh
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    Mittlerweile sind auch die meisten deutschen Photovoltaik- Hersteller in Konkurs gegangen!

    Siehe z.B. http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/08/46445/

    „Deutscher Photovoltaik-Hersteller kündigt alle Mitarbeiter“
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    So erzeugen sich die SPD und die Grünen die „Armen“ selbst, denen sie dann helfen wollen.

  • Glaskugel

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    Zu 5. Oktober 2013 um 10:05 Uhr :

    Sie haben leider einen grundsätzlichen Fehler in Ihrer Argumentation: Die Betreiber von Solarstrom- und/oder Windkraftanlagen sind keine Subventionsempfänger. Denn die Einspeisevergütung wird nicht aus Steuermitteln bezahlt.

    Das könnten Sie auch in Ihren diversen Foren bitte richtigstellen.

    Und auch Ihre Darstellung der Arbeitsmarktsituation finde ich sehr einseitig. Wie viele „Arme“ haben evtl. einen Job im Bereich Erneuerbare Energien gefunden oder würden gern in dem Bereich arbeiten und bilden sich entsprechend weiter? 2012 haben bereits 378.000 Menschen Ihr Geld in der Branche verdient – da haben die Politiker doch dem ein oder anderen geholfen, oder nicht?

  • Joachim Datko

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    2014 voraussichtlich weiterer Anstieg der Solar-Subventionen!

    Siehe z.B.: http://www.t-online.de/wirtschaft/energie/versorgerwechsel/id_65915594/oekostrom-umlage-steigt-auf-6-3-cent-fairer-strompreis-gesucht.html

    Da kassieren viele ab! Von fast jedem Solardach lacht Ihnen ein Kapitalist entgegen, der in der Regel gerne auch das Geld von Armen nimmt. Den Solarkapitalisten wurden Renditen von 8% auf Kosten der Stromkunden versprochen.

    Den Vogel hatte der Grünen-Politiker Trittin abgeschossen:

    „Sie haben aber einmal gesagt, die Energiewende koste die Bürger nicht mehr als eine Kugel Eis.“

    Siehe: http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/archiv/2-13/trittin-gruene-geben-gas-teaser/

  • Glaskugel

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    Zu 11. Oktober 2013 um 12:49 Uhr

    Herr Altintop hat offensichtlich auch falsch abgeschrieben oder nicht verstanden, dass es sich bei den im EEG definierten Vergütungen NICHT um Subventionen handelt… Schade!

    “Sie haben aber einmal gesagt, die Energiewende koste die Bürger nicht mehr als eine Kugel Eis.”
    –> Hängt davon ab, wie viele Kugeln Eis Sie pro Tag ansetzen… :-)

    Daraus ergeben sich neben dezentralen Energieerzeugern und Schornsteinfegern schlussfolglich die nächsten Subventionsempfänger und Kapitalisten, die das Geld von den Armen nehmen: Bei zwischenzeitlich 1,20€ die Kugel sollte man unbedingt ein Forum gegen Eisdielenbesitzer in Erwägung ziehen. Ganz zu schweigen von den Subventionen für die Milchbauern zum Erhalt unserer Kulturlandschaft, die letztlich dafür verantwortlich sind. Oder sind es doch die Kühe selbst!?

    Machen Sie doch bitte einen konstruktiven Vorschlag für eine für ALLE bezahlbare und sichere Energieversorgung der Zukunft, wenn das aktuelle System so schlecht zu sein scheint. Ich freue mich auf Ihre Ideen…

  • Glaskugel

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    Dem bleibt wohl nichts hinzuzufügen… v.a., wenn man an die Umwelt und die folgenden Generationen denkt!

    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/foerderung-der-energiebranche-oettinger-schoent-subventionsbericht-1.1793957

    „… Im Jahr 2011, schreiben die Beamten, haben die 27 Länder der Europäischen Union erneuerbare Energien mit 30 Milliarden Euro an Staatsgeld gefördert. Mit weitaus mehr Steuermilliarden unterstützten die Regierungen herkömmliche Energien: Es gab 35 Milliarden Euro für nukleare Anlagen und 26 Milliarden Euro für fossile Kraftwerke. Indirekt wurde die Energieerzeugung aus Kohle und Gas sogar mit weiteren 40 Milliarden Euro gefördert. In einer Fußnote weisen die Bürokraten darauf hin, dass die nationalen Regierungen diese Summe jährlich aufbringen müssen, um soziale und gesundheitliche Folgen abzudecken. Summa summarum bezuschussen die Regierungen die Energiebranche also mit mehr als 130 Milliarden Euro jährlich (Haftpflichtversicherungen für Atommeiler sind da noch nicht eingerechnet), wovon aber nur 30 Milliarden Euro an grüne Kraftwerke gehen.“

  • Joachim Datko

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    Solarstrom-Subvention treibt Strompreis auf schwindelerregende Höhe!

    Ab 2014 EEG Subvention — 6,24 Cent + MwSt. pro kWh

    In was haben uns da die Grünen und die SPD reingeritten! Und die Betreiber von Solaranlagen sind mit schuld.

  • Glaskugel

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    Ich habe nichts anderes erwartet…

    Bevor konstruktive Vorschläge gemacht werden, wie eine sichere, bezahlbare, umwelt- und sozialverträgliche Energieversorgung in Zukunft aussehen soll, versucht man als Pseudo-Richter über Schuld und Unschuld zu urteilen… So was finde ich „arm“seelig.

    Vielleicht wollen Sie Ihren Horizont ja doch noch erweitern und der Volksverdummung entsagen, dazu folgender Input von der Tagesschau: http://www.tagesschau.de/kommentar/eeg122.html

    „Eines haben die Kommunikationsstrategen von RWE, E.ON und Co. gemeinsam mit ihren Freunden in Politik und Medien bereits erreicht: Der 15. Oktober ist zu eine Art Weihnachten mit umgekehrten Vorzeichen geworden. Die ganze Nation starrt wie gebannt auf diesen Tag, an dem die Höhe der EEG-Umlage fürs nächste Jahr bekannt gegeben wird. Und mindestens die halbe Nation glaubt, dass davon ihr Schicksal, wenigstens aber ihr Wohlstand abhängt. Was für eine Volksverdummung, was für ein Lügengebilde!“

    „Lüge Nummer zwei: Steigende Strompreise machen uns arm. Ja, Armut in Deutschland gibt es, aber es gab sie schon lange vor der Energiewende. Armut ist ein Problem der Sozialpolitik, nicht der Energiepolitik. Außerdem werden Privathaushalte von Heiz- und Spritkosten wesentlich stärker belastet – und deren Preise steigen noch schneller als die für Strom.“

  • Kuno Küfer

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    @ Joachim Datko

    Es wurden also Fehler gemacht. Darauf weisen Sie hin. Aber das ist nichts Neues. Ihre Botschaft lautet: Joachim Datko weiß das ! – Aber er weiß offenkundig auch nicht weiter!

    Ihre Äusserungen sind meist ziemlich knapp gehalten. Das ist ja kein Kriterium dafür dass sie falsch sind. Aber auch nicht, dass sie richtig sein müssen. Sollte denn die Kürze Ihrer Beiträge ausdrücken, dass es auf die Fragen, die Sie damit indirekt aufwerfen wollen, auch recht kurze, gar einfache Antworten gäbe? Sie sich deshalb konkrete Vorschläge, wie sie zum Beispiel Glaskugel hier von Ihnen einmal einforderte, ersparen, weil der Leser Ihrer Beiträge von selber auf die „richtigen“ Antworten kommen muss?

    Ist das Ihre Botschaft, Herr Datko?

    Woran sollten denn die Leminge ihrer Meinung nach erkennen, dass sie in die falsche Richtung laufen, Herr Datko? Die Bewegung der Massen alleine ist ja kein verlässlicher Indikator dafür, das haben sie hier fast ein wenig „philosophisch“ in einem Ihrer früheren Beiträge mit der gewählten Fabel festgestellt.

    Was ist denn die „richtige“ Richtung, Herr Datko? Ihre konkreten Vorstellungen dazu bleiben da immer etwas dürftig. Ist die „richtige“ Richtung die, mit der einem Joachim Datko am Monatsende stets etwas mehr Geld auf dem Konto bleibt?

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