Eine Schule sammelt Almosen

bos4„Heute lösen wir mal die Schüler und Lehrer ab.” Der Vater, der hier spricht, ist einer von über 100 Eltern, deren Kinder entweder die FOS oder BOS besuchen. Um 18 Uhr haben sie sich alle vor dem Regensburger Alten Rathaus versammelt, um der Forderung der Schulgemeinschaft „Neubau jetzt!” weiter Nachdruck zu verleihen. Mütter und Väter mit Spendendosen bitten die Passanten um „Almosen für den Neubau”. Viele sind richtig sauer. Selina Qasim, ihre Tochter besucht die BOS, nennt das Verhalten der Rathauskoalition „eine Sauerei”. „Die machen mal Hü, mal Hott, wie es gerade passt. Unsere Kinder werden als Schüler zweiter Klasse behandelt.” Von SPD und CSU wurde der noch im September für 2011 versprochene Neubau verschoben. Es sei kein Geld da, so die Argumentation. Umschichtungen zugunsten des Neubaus im Haushalt scheinen nicht möglich zu sein. „Nächstes Jahr feiern die vollmundigen Versprechungen 40jähriges Jubiläum”, so der kurz-knackige Rückblick des Elternbeiratsvorsitzenden Franz Schuster auf die Chronik einer Schule, die seit 1970 stets auf mehrere Gebäude aufgeteilt war und immer wieder vertröstet wurde. Noch 2007 verschickte die CSU Briefe an Eltern, Schüler und Lehrer und versprach: Wenn ihr uns wählt, kommt der Neubau. „Jetzt sieht man, was Wahlversprechen wert sind”, ärgert sich Helmut Broll. Er gehört zum Elternbeirat der FOS, Gebäude Landshuterstraße. Dort ist die Gesundheitsgefährdung nicht ganz akut wie am Ziegelweg, wo die Berufsoberschule untergebracht ist. In der Landshuterstraße haben Schüler und Lehrer nicht mit Asbest, sondern mit Schimmel, viel zu engen, stickigen und vor allem zu wenigen Klassenzimmern zu kämpfen, deren Fenster zur Straßenseite nicht geöffnet werden können, weil man sonst während des Unterrichts sein eigenes Wort nicht mehr versteht. „Das sind skandalöse Zustände”, so Broll. An die Versprechungen der SPD glaubt er nicht. „Das Gespräch mit Elternvertretern war eine Alibi-Veranstaltung.” bos3Die SPD-Fraktion im Stadtrat hat jüngst dem Neubau eines Schulgebäudes oberste Priorität eingeräumt. Kein anderes Bauprojekt soll vorher die Zustimmung der Sozialdemokraten bekommen. Spatenstich 2013 lautet das Versprechen – für den ersten Bauabschnitt, Ersatz für die BOS am Ziegelweg. Das Gebäude in der Landshuterstraße wird – selbst, wenn dieses Versprechen eingelöst wird – noch länger seinen Dienst tun müssen. Das haben Fraktionschef Norbert Hartl und Sozialbürgermeister Joachim Wolbergs den Schülern, Eltern und Lehrern in einem gemeinsamen Gespräch auch so mitgeteilt. Franz Schuster lobt das Gespräch als „sehr offen, sachlich und konstruktiv”. „Damit enden aber auch die Gemeinsamkeiten.” Das Problem müsse, sowohl am Ziegelweg, als auch in der Landshuterstraße schnell gelöst werden. „Es geht hier um die Gesundheit unserer Kinder.” Für nächste Woche ist eine weitere Mahnwache angekündigt. Ehemalige FOS/BOS-Schüler und deren Eltern will die Schulgemeinschaft für ihre Proteste gewinnen, aber auch Eltern, deren Kinder später diesen Schulzweig wählen. „Realschüler, Hauptschüler vom M-Zweig und selbst Förderschüler können hier durchstarten, wenn’s erst etwas später schnackelt”, erklärt Schuster. „Das ist nicht nur deshalb eine der wichtigsten Schulen. Wir bleiben hartnäckig.” Derzeit besuchen knapp 1.500 Schülerinnen und Schüler FOS und BOS. Die Tendenz ist seit Jahren steigend. Entsprechend fallen auch die Prognosen für die kommenden Jahre aus. Jährlich verlassen rund 750 Abiturienten die Schule.bos2

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Kommentare (19)

  • hansdampf

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    An wen kann ich mich denn wenden? Da steht man soll sich melden als Ehemaliger!

  • Joachim Datko

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    Intelligenz kann man nicht in eine Sammelbüchse werfen! Schüler und Lehrer der FOS/BOS können selber denken.

    Zu „Eine Schule sammelt Almosen“

    Bald wird die Stadt Geld sammeln, weil viele unnütze Ausgaben vorgenommen werden. Die hohen Gebühren und hohen Steuern werden uns hart treffen, die „freie“ Wirtschaft wird abgewürgt, Arbeitsplätze werden vernichtet.

    Das ist erst der Anfang:
    „Freisitze: Die Stadt erhöht Gebühren um bis zu 300 Prozent!“
    Siehe:
    http://www.localxxl.com/de/lokal_nachrichten/regensburg/freisitze-die-stadt-erhoeht-gebuehren-um-bis-zu-300-prozent-1258748158/

    Die Schülerzahlen gehen massiv zurück. Woher kommen die Schüler für die vielen unnützen Schulen?

    “Die Zahl der Schulanfänger beträgt 9.955 und damit um 657 (6,2 %) Erstklässler weniger als im Vorjahr.”
    Siehe:
    http://www.ropf.bayern.de/aktuell/presse/pressemitteilung-1696.htm

  • Joachim Datko

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    Aktuell: Demografiewandel :
    Kein weitere riesiges Schulgebäude für die FOS/BOS

    „Auf Nachfrage überlegt Karin Bucher laut, die Vilzinger Kinder auf die Schulen in Chammünster und Untertraubenbach zu verteilen, die ebenfalls saniert worden sind und denen gleichfalls die Folgen des Demografiewandels drohen.“
    Siehe MZ:
    http://www.mittelbayerische.de/region/cham/cham/artikel/schulgebaeude_wird_wilting_san/494771/schulgebaeude_wird_wilting_san.html

    http://www.datko.de/Datko.gif

    Heute schon an morgen denken!

  • future?

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    Das Schulgebäude wird kommen, die Frage ist nur wann. Dass der OB verärgert ist, wird den Prozess nicht im Sinne der Schule beschleunigen. Ohnehin dürfte die Inaussihtstellung eines Spatenstichs für 2013 blauäugig sein. Das DAtum ist zwar mit Bedacht gewählt, weil 2014 Komunalwahlen sind, es bedeutet aber nicht mehr, als dass der in Ferne gerückte Spatenstich zum Wahlkampfthema werden wird. Sehhen wir uns die Fakten an:

    Wir haben 2010. Dass es in diesem Jahr zu einem tragbareb Abschluss mit dem Bund über den KAuf der Nibelungenkaserne kommen wird, ist anbetrachts der Finanzlage der Stadt und der im Nachhinein verhängnisvollen Taktik des OB um den Erhalt des Bundeswehrsatndortes eher unwahrscheinlich. Es sei denn, die Stadt ist bereit nahezu jeden Preis für das Gelände zu bezahlen. Wer auf ein Produkt dringend angewiesen ist, ist in einer schlechten Verhandlungsposition. Vor Kenntnis, auf welchem Grundstück die Schule errichtet werden soll, kann seriöser Weise nicht mit der Planung begonnen werden. Das bedeutet, dass beim Verzögern oder Scheitern der Erwerbsverhandlungen, erst mit der Beplanung des alternativen Geländes in Burgweinting begonnen werden kann, d.h. im Laufe von 2012 muss die Planung fertig sein , wenn im November 2013 der Spatenstich erfolgen soll. Wunschdenken? Vielleicht erhalten die Befürworter ja 2013 einen Brief mit der Erklärung wer für das Scheitern verantwortlich ist verbunden mit der ZUsage, wenn das „richtige“ Wahlergebis zustande kommt, wird die Schule sofort gebaut.

  • eduard buchinger

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    an @all

    # Dass der OB verärgert ist, wird den Prozess nicht im Sinne der Schule beschleunigen #

    „…Spruch-Wahl-Bruch!“ Getäuchste und daher zurecht verärgerte Regensburger Eltern, rufen
    zur MAHNWACHE bzgl. einer „durch den OB versprochenen Einhäusigkeit der BOS/FOS“ auf!!
    Zuständig wäre eigentlich der hier Wortlose zweite BM Gerhard Weber bzw. auch ein Herr BM Wollbergs, aber von denen hört man hier nicht’s.
    Klaro,
    reine Chefsache, der Hans S. soll sich die Finger ruhig verbrennen, so vermutlich der Tenor?
    Hilft alles nichts, versprochen ist versprochen,
    zudem eine wohl nachgewiesene Aspestbelastung das Lehren und Lernen in der BOS eigentlich zum
    mittel- bis langfristigen VERANTWORTUNGSLOSEN ‚““ Aspesttose – Tripp““‚ werden lassen könnte!! :-)

    Darum Eltern, Schüler, Lehrkräfte und Regensburger! -nehmt „Wortbrüchige und wegen einer angeblichen (lt. Referenten Mittermeier)
    Sachbeschädigung im alten Rathaus, noch immer
    sauere Oberbürgermeister aund Konsorten“ nun endlich in die PFLICHT!

    Alleine die Arbeitsstättenverordnung lässt aufgrund der angeblichen Kontermenierung der BOS, …weitere Lippenbekenntnisse bzw. Vertröstungen und etwaige Befindlichkeitsstörungen („OB sei noch immer sauer“)vom „großen Hans“, in der Sache, ganz einfach nicht mehr zu!
    Entweder die Einhäusigkeit, auch im Sinne unserer Elternpflichten gegenüber dem Besten was wir haben, unsere KINDER!, kommt – oder der
    Hans geht und das hoffentlich ganz ohne Ärger, will heißen: „Ein Nachffolger muß schnellstens gefunden werden, um ggf. durch den MP Seehofer gekürt zu werden.
    Benannter verweilte zuletzt
    auch in Sache Hans Schaidinger „Streit h a n s l ereien“ in der Rgbg. CSU, in unserer ach so schönen Stadt!

    ;-) beste Grüße! Aufgehts Leit, pack mias an…!“

  • Joachim Datko

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    FOS/BOS – weiteres Schulgebäude unnütz!
    – Die Schülerzahlen nehmen massiv ab. Es werden viele Schulgebäude leer stehen.

    “Die Zahl der Schulanfänger beträgt 9.955 und damit um 657 (6,2 %) Erstklässler weniger als im Vorjahr.”
    http://www.ropf.bayern.de/aktuell/presse/pressemitteilung-1696.htm

    – Die Kosten durch unnütze öffentliche Ausgaben ruinieren unsere Wirtschaft und vernichten Arbeitsplätze.
    – Regensburg ist massiv überschuldet.

  • Vor kurzem noch Student

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    Wenn die Schülerzahlen sinken, können die Gebäude anders genutzt werden (z.B. Kinderhorte, Kindergrippen gibts eh viel zu wenige und der geplante Ausbau wird aus Geldmangel nicht erreicht). Falls dies nötig sein sollte. Ansonsten endlich kleinere Klassen und mehr Qualität für den Einzelnen in der Schule.

    Die Kosten durch unnütze öffentliche Ausgaben ruinieren unsere Wirtschaft und vernichten Arbeitsplätze.
    – Regensburg ist massiv überschuldet.

    Die Steuerentlastung an die Wirtschaft und ein Aufschwung mit einem mehr an Arbeitsplätzen kommt bei den meisten nicht an, da es sich um eine strukurelle Arbeitslosigkeit handelt (weltweit fallen Industriearbeitsplätze aufgrund von Rationalisierung weg – vor 20 Jahren waren es in Deutschland noch 2/3 an Industriearbeitsplätzen heute geht diese Zahl gegen 1/3 aller Arbeitsplätze) Arbeitsplätze sichern kann mensch nur durch Arbeitszeitverkürzung. Die Steuerentlastungen für die Unternehmen und den Sehrgutverdienenden sorgen dafür, dass der Staat Pleite geht und handlungsunfähig wird, damit Menschen wir Herr Datko rumjammern können, wir haben kein Geld, Bildungsausgaben sind rausgeworfenes Geld. Wir müssen sparen.
    Liberale Wirtschaftspolitik hat derzeit das Ziel den Staat handlungsunfähig zu machen und somit das Ziel zu erreichen, dass der Markt wieder alles regelt.

  • Joachim Datko

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    Regensburg wegen unnützer Projekte massiv überschuldet!

    Zu „… damit Menschen wie Herr Datko rumjammern können, wir haben kein Geld, …“

    Öffentliche Ausgaben sind oft unnütz, man denke nur an das hoch subventionierte Stadttheater.
    Die Bevölkerung geht zurück, die Schülerzahlen werden zusammenbrechen. Kein weiteres Mammut-Schulgebäude für die FOS/BOS.

    – Kein zusätzliches Jahnstadion
    – Keine unnütze Stadthalle

    Machen Sie mit, bremsen wir die Verschuldung von Regensburg.

  • peter sturm

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    „Nächstes Jahr feiern die vollmundigen Versprechungen 40jähriges Jubiläum”
    der stadtrat kann sehr schnell (anfang 2010) das gelände der ehemaligen bundeswehrkaserne kaufen und umgehend mit den planungen beginnen.
    der hinweis auf langwierige verhandlungen mit der bima scheint mir ein ablenkungsmanöver zu sein. über den preis gibt es längst ein gutachten.

  • Joachim Datko

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    Stadt ruiniert die Wirtschaft durch unnütze Ausgaben! Kein unnützes Schulgebäude für die FOS/BOS.

    Zu „das gelände der ehemaligen bundeswehrkaserne kaufen … peter sturm am 06. Dez 2009, 16:20“

    Das Ende vom Kaufrausch sieht dann vielleicht so aus:

    „Wenn Städte in Schulden versinken … Doch die Misere ist oft selbstverschuldet. … Drei Freibäder sollen geschlossen werden, ebenso Hallenbäder, Schulen,“
    Siehe:
    http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article5365183/Wenn-Staedte-in-Schulden-versinken.html
    =======================
    Wer jetzt noch unnütze Schulen baut, verbaut uns die Zukunft!

  • future?

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    @datko
    Sie haben Recht und auch nicht. Wenn die Schülerzahlen an der BOS und FOS zurück gingen hätten Sie Recht. Da dies mittel- längerfristig nicht der Fall sein wird, haben sie nicht Recht.

    @ peter Sturm
    Wenn die Stadt 2010 die Gebäude von der BIMA unbedingt haben will, das sagt uns die Lebenserfahrung wird es teuer. Das Taktieren um die Kaserne enerseits und den Erhalt des bundeswehrstandorts andererseits war wohl nicht glücklich.

    Die entscheidende Frage ist doch eine ganz andere. Was soll die Stadt mit dem Gebäude in der LAndshuter Straße anfangen, wenn die Schule heraus ist.

  • Reinhold Breuer

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    Objektiv falsch oder jedenfalls ohne Beleg ist der letzte der 3 zitierten Sätze Stefan Aigners „Derzeit besuchen knapp 1.500 Schülerinnen und Schüler FOS und BOS. Die Tendenz ist seit Jahren steigend. Entsprechend fallen auch die Prognosen für die kommenden Jahre aus.“

    Laut „ Statistischer Vierteljahresbericht 2. Quartal 2009“ S.6 der Stadt Regensburg fällt das Schülerpotential für die Sekundarstufe II mit Regensburger Umland von 14 000 in 2009 auf 12 000 in 2025 ähnlich wie in ganz Bayern laut KuMi (s.u.).
    Sofern Aigners falscher Satz sich auf Beschussvorlagen des Stadtrates bezöge, wäre festzustellen, dass der Stadtrat zuletzt auf Basis der Schülerprognose 2007 entschieden hat. Doch inzwischen liegen die Prognosen 2008 und 2009 vor mit wesentlich neuen Erkenntnissen. Ein Redakteur mit bezahlter Zeit zur Recherche hätte dies wissen müssen. Schließlich hatte ich in anderem Thread den Hinweis längst gegeben. Das gilt umso mehr für Berufspolitiker.
    Vgl. http://www.regensburg-digital.de/?p=5447 17. Nov 2009, 16:08 Uhr

    Schon immer falsch war die einfache Verlängerung der vergangenen Entwicklung in die Zukunft; denn vergangene Zuwächse können grundsätzlich umkippen in künftige Rückgänge. Genau dieser klassische Fall liegt vor. In diesem Schuljahr haben wir die höchsten Schülerzahlen. Von nun an geht’s bergab.

    Vgl. aus der Beschlussvorlage 17. September: „Die Schulverwaltung hat deshalb in enger Abstimmung mit der Schulleitung und der Regierung der Oberpfalz ein Raumprogramm erarbeitet, das sowohl dieser Vereinbarung als auch den langfristig zu erwartenden Schülerzahlen Rechnung trägt (s. Tabelle unten und Anlage Schülerprognose, Stand Februar 2008).
    Entwicklung der Schüler- und Klassenzahlen in den letzten 11 Jahren:“

    Tatsächlich zeigt die Anlage die noch ältere Schülerprognose 2007. Die Abstimmung hat offenbar solange gedauert, dass die Schülerprognosen Stand Februar 2008 und 2009 unberücksichtigt blieben. Die letzte Schülerprognose zeigte auf, dass mit einem SEHR deutlichen Rückgang der Schülerzahlen im Bereich der Beruflichen Oberschule längerfristig zu rechnen ist, während die Septembervorlage noch irrig annahm, dass „mit einem deutlichen Rückgang der Schülerzahlen im Bereich der Beruflichen Oberschule längerfristig NICHT zu rechnen“ sei. Demnächst sollten vorläufige Zahlen der aktuellen Schülerprognose (für den Stand Februar 2010) den Bürgermeistern zugänglich sein. Sich kurz vorher auf Schlussfolgerungen aus der veralteten Prognose festzulegen, war ein verzeihlicher Anfängerfehler.

  • Querleser

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    @reinhold breuer

    Die Schülerzahlen werden sinken?

    Das Landesamt für Statistik sieht das anders : In Regensburg wird bis 2028 ein Wachstum bei den 0 bis 16-Jährigen angegeben; der prozentuale Anteil der 16 bis 19-Jährigen bleibt bei steigender Bevölkerungszahl nahezu gleich.
    https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen/webshop/download/A182aB%20200900/362000.pdf

    Was wird aus kleinen Kindern? Richtig: Große Kinder, Jugendliche, Erwachsene. Dazwischen drin: Schüler an diversen Schulen – vielleicht sogar an FOS und BOS.

    Die Schüler- und Absolventenprognose für BOS sieht noch für die nächsten elf Jahre höhere Schülerzahlen als die aktuellen. Das sollten Sie der Völlständigkeit halber auch erwähnen.
    http://www.verwaltung.bayern.de/Anlage2090097/Schueler-undAbsolventenprognose2009.pdf

    Was Ihren Hinweis zu Berufspolitikern angeht:
    Stadträte sind keine Berufspolitiker
    Was Ihren Hinweis zu Redakteuren mit bezahlter Zeit angeht, empfehle ich: http://www.regensburg-digital.de/?p=1449

    Und generell: Es geht ja wohl darum, dass beide Gebäude gesundheitsgefährdend sind. Insofern ist ihre Zahlenargumentation zynisch, sonst nichts.

  • pessimist I

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    Zum thema Standort noch ein kurzes Statement.
    Wenn der alte Standort hinter dem Caritas Krankenhaus St.Josef nicht geht, weil man da ja unbedingt Sozialwohnungen bauen muss – was keinesweges ehrenrührig ist! Warum nimmt man dann nicht einfach die Grundstücke daneben, die stehen seit Jahren leer und gammeln vor sich hin. Das Krankenhaus hat´s auch so gemacht. Siehe Ärztehaus, Parkhaus etc. Die Grudnstücke dort sind allemal billiger als die Niebelungenkaserne die ja auf alle Fälle ein Filetstück für die zukünfige Entwicklung für Uni etc wird.

  • Hannes Wagner

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    Warum wird sich denn hier über Detailsachen gestritten? Ist doch egal, ob die Schülerzahlen sinken oder steigen. Ist doch egal, ob es die Kaserne oder die Gebäude hinterm Krankenhaus werden.

    Wichtig ist: Hier wurde ganz solide betrogen! Hier wurden Wähler ganz klassisch angelogen… tja und jetzt stehen alle da, regen sich auf, aber es passiert trotzdem nichts!
    Vielleicht denken ein paar Leute bei den nächsten Wahlen ein zwei Minuten länger nach, ob sie ihr Kreuz bei der CSU oder ihrem Ableger SPD (!!!) machen werden. Alternativen gibt es in Regensburg ja zur genüge!

    Ein weiterer Schritt wäre natürlich auch, dem Herrn Scheidinger seine Legitimation zu entziehen…die FOS/BOS ist ja nicht seine erste Lüge!

  • Joachim Datko

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    Weitere Schulen unnütz!

    Zu „Warum wird sich denn hier über Detailsachen gestritten? … Hannes Wagner am 07. Dez 2009, 23:16“

    Die Hauptsachen:

    1) Die Schülerzahlen nehmen stark ab

    (“… (6,2 %) Erstklässler weniger als im Vorjahr.” Siehe:
    http://www.ropf.bayern.de/aktuell/presse/pressemitteilung-1696.htm)

    2) Den Städten droht der finanzielle Kollaps

    ( Beispiel: „Die Finanzlage der Stadt Wuppertal ist desaströs“ http://www.readers-edition.de/2009/11/25/wuppertal-zueckt-den-rotstift-gegen-sein-theater/
    =====
    Retten wir Regensburg vor dem finanziellen Kollaps und vor leerstehenden Schulgebäuden.
    =====
    Nebenbei bemerkt:
    Das Stadttheater sollte aus Kostengründen geschlossen werden.

  • Bernd Henneberg

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    Es gibt in Regensburg schon Schulhäuser, die zur Hälfte leerstehen. Die sollen verkauft werden, damit man zur Uni hochziehen kann, wo ja bereits die andere Hälfte steht. Wo das ist? Na raten Sie mal!

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