Eisenberg: Staatsanwaltschaft nimmt Stellung

Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat Stellung zu dem neuen Gutachten zum Tod von Tennessee Eisenberg genommen. Wir dokumentieren die Stellungnahme von Günther Ruckdäschel im Original-Wortlaut. „Die von Mitgliedern der Familie Eisenberg beauftragten Rechtsanwälte haben der Staatsanwaltschaft ein von ihnen erhaltenes Gutachten der Sachverständigen Professor Dr. Pfeiffer und Privatdozent Dr. Karger vorgelegt. Das Gutachten bestätigt in wesentlichen Punkten die in den Gutachten des Landeskriminalamtes, des Bundeskriminalamtes und des gerichtsmedizinischen Instituts der Universität Erlangen vorgelegten Erkenntnisse. Auch nach den Feststellungen des neuen Gutachtens ist der Einsatz von Pfefferspray gegen den Hals und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch gegen das Gesicht von Herrn Eisenberg nachgewiesen. Eine Unterblutung in die Muskulatur des linken Unterarms könne von einem Schlagstockeinsatz herrühren. Sämtliche Schüsse hätten Herrn Eisenberg in aufrechter Körperhaltung getroffen. Ein Teil der zuerst abgegebenen Schüsse sei konsequent nach unten gegangen. Trotz acht erlittener Treffer sei Herr Eisenberg dann auf einen der schießenden Polizeibeamten zugegangen. Vor den letzten Schüssen, die ihn von vorne getroffen hätten, sei Herr Eisenberg in einer Entfernung von 1 m bis 1,70 m vom Schützen entfernt gestanden. Abweichend von dem Gutachten des LKA halten es die Sachverständigen jedoch für wahrscheinlich, dass der Schütze dabei in oder in der Nähe der Haustüre gestanden sei. Die fehlende Reaktion auf das Pfefferspray und der Umstand, dass Herr Eisenberg trotz der Schussverletzungen bis zum Schluss aufrecht stand, deute auf das Bestehen eines akuten Schubes einer Erkrankung aus dem psychotischen Formenkreis hin. Es wird nunmehr geprüft, ob und welche weiteren Ermittlungsansätze sich aus dem Gutachten ergeben. Den beteiligten Anwälten wurde Gelegenheit gegeben, schriftlich und detailliert im Ermittlungsverfahren zu den Gutachten und den sich daraus ergebenen tatsächlichen und rechtlichen Konsequenzen Stellung zu nehmen.” Landtagsabgeordnete: „Personelle Konsequenzen“ Unterdessen hat sich die Landtagsabgeordnete Maria Scharfenberg (Grüne) zu Wort gemeldet. Sie äußerte Unverständnis darüber, dass die polizeilichen Ermittlungen offensichtlich nicht ausreichte und ein privates Gutachten überhaupt notwendig gewesen sei. Scharfenberg: „Dass das Gutachten notwendig war, steht bei den abweichenden Ergebnissen außer Frage. Wenn sich herausstellt, dass hier nicht mit ausreichendem Nachdruck oder schlampig ermittelt worden ist oder von den Polizeibeamten nicht aus Notwehr beziehungsweise Nothilfe gehandelt wurde, müssen personelle Konsequenzen erfolgen.“ Die Grünen wollen sich dafür einsetzen, dass die Kosten für das private Gutachten vom Freistaat übernommen werden.

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Kommentare (69)

  • Bert

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    Schön, dass Herr Ruckdäschel so viele Belege für seine Notwehr-Theorie gefunden hat. Das ging auch richtig schnell! (Ironie-Ende)

    Hat dieser Mann einen an der Waffel? Warum dauert der Rest eigentlich wieder mehrere Wochen? Was ist hier die Botschaft? „Wir ermitteln Richtung Notwehr und da steht einiges drin. der Rest interessiert nicht?“ Eins ist klar: Dieser Mann sieht seine Aufgabe nicht in neutraler Aufklärung, sondern im Verschleiern. Ist das strafbar?

  • peter sturm

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    „Dass das Gutachten notwendig war, steht bei den abweichenden Ergebnissen außer Frage. “
    sehr gut, dass frau scharfenberg als regensburger politikerin reagiert.
    andere sollten folgen.
    wer schützt uns eigentlich vor diesem staatsanwalt.

  • Sternenfee

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    Pfefferspray im Gesicht kann nachgewiesen werden Herr Ruckdäschel; wie wär es denn mit entsprechenden Kontrollen der Schleimhäute; dann kaönnte man die Wahrscheinlichkeit ausschließen und eine Antwort geben, die auf Sicherheit beruht.

  • Student

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    Kugelsichere Westen an die ERSTIS!!!! Oder zumindest Unterweisung in sozial konformen Verhalten, damit der Ordnungsservice sie nicht zur Polizeit bringt.

  • eduard buchinger

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    an @all

    O-Ton des derzeitigen LOSTA Günther Ruckdäschel: „“Die fehlende Reaktion auf das Pfefferspray und der Umstand, dass Herr Eisenberg trotz der Schussverletzungen bis zum Schluss aufrecht stand, deute auf das Bestehen eines akuten Schubes einer Erkrankung aus dem psychotischen Formenkreis hin.““

    Wie bitte, haben wir da richtig gehört, der
    (Noch)-LOSTA Ruckdäschel psychiatrisiert schon wieder das Opfer Tennessee Eisenberg. Jetzt ist wirklich Vorsicht geboten! Jeder der da eine andere Meinung wie diese Korifae im Amt hat, könnte ja psychisch erkrankt sein.
    Was Ruckdäschel da frech behauptet, sahen wir in dem Kinofilm „Einer flog über das Kuckucksnest!“ Ihr wisst schon… der Indianer und Freund vom „Patienten Jack Nickolson“ der im Schub ein Waschbecken aus der Wand riß, um dieses für seine Flucht aus der Anstalt, zweck zu entfremden.
    Ja genau solches unterstellt dieser Gutmensch
    im Amt, unseren Freund Tennessee Eisenberg!
    Womöglich hat der Günther als junger Student der Rechtswissenschaften diesen Klassiker schon einmal gesehen, dass hilft ihm jetzt in seinem, …ach so wichtigem Amt(sicher) weiter, oder?

    Es reicht jetzt wirklich Herr Ruckdäschel,
    üble Nachrede an einem Toten der sich nicht mehr wehren kann? Sie sind ja ganz ein Mutiger!

    Fakt ist nach Ruckdäschel’s Denkweise, dass ein Mensch der nach (womöglich sträflichen Beschuss durch Polizeibeamte) nicht gleich zu Boden geht: Ein solches „deute auf das Bestehen eines akuten Schubes einer Erkrankung aus dem psychotischen Formenkreis hin.“

    Allerdings muß auch er sich vorsehen, es könnte
    ja sein, dass einer seiner Vorgesetzten, Ruckdäschel`s abwertenden, ja beleidigenden -einschlägigen Äußerungen nicht mehr glauben schenkt. Und diese „falsch deutet“, womöglich auf die sicher unangebrachtge Idee käme, ihm dem Günther einer sogen.Diensttauglichkeits-untersuchung zu zuführen.
    Solches gäbe das Beamtenrecht allemal her.
    So, jetzt erwarte ich mit großem Interesse Ihre Reaktion auf meine freie Meinungs-äußerung, wie deuten Sie diese Herr Ruckdäschel? ;-)

  • marga rine

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    Die Stellungnahmen der StA in diesem Fall sind das grauenhaft-widerlichste Beispiel von Untertanengeist, das mir jemals untergekommen ist.

    Besonders clever scheint mir der Hr Ruckdäschel wirklich nicht zu sein. Die Äusserungen triefen nur so von dümmlich – gezwungenen Deckungsversuchen, die ein Hinterfragen ja geradezu provozieren. Wenn er wenigstens vortäuschen würde, die Tat aufklären zu wollen, könnte er sie doch viel besser vertuschen. Das setzt aber Grips voraus.

    Wie kommen solch schwache Leute in solche Positionen ? Vielleicht auch durch vorauseilenden Gehorsam ?

    Vielleicht sollte man den mal wegen versuchter Strafvereitelung im Amt und Rechtsbeugung anzeigen. Vielleicht haben wir ja Glück und es gab nie ein Messer. Dann ist sie dahin, die Notwehrthese. Dann muss man sich aber fragen, warum uns dann so ein Mist erzählt wird. Und vielleicht gibt die Krankheitsgeschichte des T.E. keine psychotischen Schübe her. Dann wird man sich fragen müssen, wie der LOSTA auf eine solche Aussage kommt.

  • Waldorf

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    Ich habe die amtliche Stellungnahme mit großem Interesse gelesen.

    Mehr Interesse noch habe ich den Kommentaren gewidmet.

    Es ist schon mehr als erstaunlich, wie sich die Leute hier ih ihre ihnen lieb gewordenen Vorurteile verbissen haben.

    Anders als der von den Hinterbliebenen und Freunden bezahlte Rechtsanwalt, hat die Staatsanwaltschaft gerade keine persönlichen Interessen !

  • Max

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    @ Waldorf
    …. gerade keine persönlichen Interessen !

    Der Ruckdäschel hat nach dem voreiligen Vorpreschen kurz nach der Tat sehr wohl ein ureigenes Interesse. Das er die „Seinen“ schützen wollte ist verständlich, jedoch nur bis zum ersten Obduktionsbericht !
    Die dubiosen Verzögerung, die dubiosen Stellungnahmen sowie das ganze Verhalten der Polizei und der Staatsanwaltschaft lässt nach dem zweiten Gutachten den Schluss zu, dass Köpfe rollen werden.
    Sollte das Ermittlungsergebnis Totschlag letztendlich heraus kommen dann haben die Polizisten und der Staatsanwalt mit Konsequenzen zu rechnen.

    …. gerade keine persönlichen Interessen !
    Diehler, Bullen und Schweine können nicht fliegen, oder?

  • Arbeiter

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    @Sternenfee:
    Ihre Kontrollen haben die Gutachter sicher nicht gemacht, da sie tagsüber als Metzger tätig sind un daher von der Materie wenig AHnung haben (da man das hier wirklich erklären muss: Vorstehender Satz war Ironie!).

    Die Überheblichkeit und Hybris mancher hier ist wirklich noch größer als ihre Thorheit.

  • Beobachter

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    @Waldorf:
    Ihre Aussage lässt darauf schliessen, dass Sie einem Personenkreis angehören, welcher zumindest im „Dunstkreis“ der staatlichen Ermittlungsbehören steht. Insofern mangelt es Ihrem Urteil schon dadurch an Objektivität.

    Zweifelsohne machen viele Staatsanwälte und Polizisten ihr Arbeitprofessionell und engagiert. Dafür schuldet diesen jeder Bürger auch Dank.

    Bei einer – letztlich ministerial – weisungsgebunden Behörde (im Übrigen eine schreckliche Vorstellung, Politikern mit dem bekannten Maß an Fachkompetenz nach der Pfeife tanzen zu müssen!) von absoluter Neutralität zu sprechen, ist absurd.
    Jeder, der nur am Rande mit den Ermittlungsbehörden zu tun hat weiss, dass die Aussage, die Staatsanwaltschaft sei die neutralste Ermittlungsbehörde der Welt, nichts anderes ist, als die Perpetuierung einer Dummheit.

  • deejay12345

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    ähm – ich mag mich nicht zu herrn ruckdäschel äußern da ich ihn nicht kenne. aber er zitiert aus dem gutachten. anscheinend sind beide gutachten zu dem schluss gekommen dass der täter einen psychischen ausnahmezustand hatte. was also soll herr ruckdäschel da verdrehen? die gutachten stimmen also von beiden seiten überein. nur wo der schütze zuletzt stand, da weichen die gutachten voneinander ab. das wird jetzt durch eine ortsbegehung (so wie ich das verstanden habe) geklärt. wo also soll also hier etwas unterschlagen werden? herr ruckdäschel holt sich seine informationen aus den gutachten. das sind nicht seine gedanken sondern hardfacts vom bundeskriminalamt, landeskriminalamt und des gerichtsmedizinischen instituts der universität erlangen. ich glaube wenn er hier was erzählen sollte was nicht in diesen gutachten stehen würde, wäre von diesen stellen bereits ein amtsenthebungsverfahren beantragt worden. daher sehe ich keinen grund für die überzogenen beiträge einiger hier.

  • bert

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    @deejay

    Die Frage ist doch, warum eine solche Ortsbegehung erst durchgeführt wird, nachdem die Familie aus eigener tasche ein Gutachten finanziert hat. Fünf Monate später. Da kann mir doch keiner erzählen, die Staatsanwaltschaft hätte sauber ermittelt.

  • deejay12345

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    @bert

    sorry, sollte nicht ortsbegehung heissen. anhand der beiden gutachten wird vor ort das geschehen rekunstruiert. die gutachter sind zu unterschiedlichen ergebnissen gekommen bezüglich des standords des schützen. es heisst: „nahe der tür“. nur um diesen abstand vom schützen zum täter geht es. für eine lückenlose aufklärung ist es doch gut, dass bis ins letzte detail aufgeklärt wird. das spielt ja auch für ein gerichtsverfahren eine grosse rolle. ist wüsste nicht was daran verkehrt oder nachlässig sein sollte, wenn man nochmals rekonsturiert. jeder schreit hier doch nach aufklärung. und wenn tatsächlich lückenlos aufgeklärt wird, stimmts wieder nicht. für mich zeugt es schon von größe, wenn man nachträglich noch weitere ermittlungen anstellt um eventuelle lücken oder unstimmigkeiten zu schliessen.

  • Max

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    … als die Perpetuierung einer Dummheit.
    Ein befreundeter Rettungsassistent berichtete mir von einem Einsatz mit einem Täter in einer psychischen Ausnahmesituation.
    Nach dem Einsatz stellte er fest das er einen chirurgischen Fall behandeln musste.
    Ein anderer Polizist wurde befragt warum er den Beruf des Polizisten gewählt hat. Die Antwort: Weil ich dadurch auf „Linke“ draufhauen kann.
    Sicherlich hat die Mehrzahl der PolizeibeamtInnen gute Ziele, dennoch befindet sich in der Polizei der Durchschnitt der Bevölkerung mit allen Abarten.
    Die Aktion im April schadet dem Ruf der Polizei. Deshalb sollten sich die Guten von den Anderen absetzen. Also ehrliche Aufklärung unterstützen.
    Ruckdäschel verhielt sich loyal, wobei hier Loyalität fehl am Platz ist. Deshalb gehört er ggf. genau so entfernt wie die Polizisten die außerhalb der Notwehr bzw. des angeblichen Notstandes geschossen haben.

  • hans

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    deejay und waldorf:
    Lügen, leugnen und lamentieren wird nicht weiterhelfen, die Wahrheit wird auf den Tisch kommen! Wo ist das angebliche Messer denn nun?
    Oder war es eine Gabel oder ein Löffel oder ein Wattestäbchen??

  • deejay12345

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    @hans

    polemik. und das ich lüge und leugne verbitte ich mir. wenn sie es immer noch nicht kapiert haben was da passiert ist, tut es mir leid. dann lesen sie mal alles nach. wenn sie das messer aus ihrer sensationsgier heraus sehen wollen, rufen sie die staatsanwaltschaft an.

    hier geht es um die gutachten. sie stimmen in wesentlichen punkten überein. in den punkten wo es nicht übereinstimmt muss man nachbessern. heute steht in der mz einer der besten kommentare die ich bislang zu dem ganzen gelesen habe (von holger schellkopf). dieser bringt alles auf den punkt. er spricht neutral die offenen fragen an. vorallem die zusammenfassung hat mir imponiert. er zeigt nicht mit dem finger auf die polizei oder auf einzelne personen (weil er die grade nicht mag) sondern spricht das an was sache ist: es soll aufgeklärt werden! ich zitiere: „das sind politik und ermittler nicht nur den angehörigen eisenbergs und der öffentlichkeit schuldig. sie sind es vorallem den polizeibeamten schuldig, die jeden tag ihren dienst machen und nicht selten kopf und kragen riskieren müssen.“ da bringt es einer mal auf den punk!

    man kann ich dieser sache verlangen, dass sich alle anstrengen und alles auf den tisch bringen. auch die gegenseite! aber diese polemik in diesem forum und dieses „ich weiss alles besser“ getue kotzt mich echt an. ich verfolge interessiert. mehr nicht. habe auch keinen bezug zu dem ganzen. daher stehe ich neutral.

    @hans: sie bezichtigen mich der lüge. ich werde mit ihnen nicht mehr diskutieren. wenn einer blind und taub ist geht das nämlich nicht. sie stehen auf der seite der familie? ihr gutes recht! aber sie leben dann auch in der gefahr nicht alles zu wissen.

  • bert

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    @deejay

    Man kann Dinge schon absichtlich missverstehen. Es gab noch keine Rekonstruktion/ Tatortbegehung. Das bezeichne ich als nachlässig, dass habe ich kritisiert. nicht dass das jetzt endlich gemacht wird.

    Dass jetzt intensiver ermittelt wird (was für das Gerichtsverfahren ja sehr wichtig ist, wie Du schreibst), hat nichts mit „Größe“ zu tun, sondern wäre von Anfang an eine Selbstverständlichkeit gewesen. Aber dafür musste die Familie erst Geld in die Hand nehmen. Ist das normal? Finde ich nicht. Das ist eigentlich ein Skandal.

    Soll man einem Staatsanwalt noch dankbar dafür sein, dass er Arbeit nachholt, die vor dem Privatgutachten nicht gemacht wurde? Was ist das für eine seltsame Auffassung?

    Solltest Du antworten: Bemüh Dich mal, einem nicht das Wort im Mund umzudrehen. Danke.

  • deejay12345

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    @bert

    wenn du (ich übernehme jetzt das du von dir) wie im letzten kommentar schreibst und erklärst, dann unterschreibe ich das sogar. da haben wir eine übereinstimmung. dann kann man dich auch nicht mißverstehen (oder wie du schreibst: dir das wort umdrehen – war nicht meine absicht)

    mir geht es auch nicht um das privatgutachten (wobei ich bei sowas immer vorsichtig bin, weil ich dem bka doch einfach mehr zutraue, aber das ist eine persönliche einschätzung). jeder kann gutachten erstellen so viel er will.

    es ergibt sich mir aber aus dem privatgutachten die frage: sind die abweichungen relevant? wurde etwas tatsächlich vergessen oder spielte es einfach keine rolle und man musste im privatgutachten einfach etwas finden? das bka kann hier einen fehler gemacht haben. was hat das aber mit dem staatsanwalt zu tun? der bekommt das und muss es glauben. der kann kein privatgutachten anfordern. ergo: es wird jetzt geprüft ob weitere untersuchungen folgen müssen.

    und da gehe ich mit dir konform: die müssen folgen wenn es relevant ist! dann kann die abweichungen in den gutachten bewertet werden. aber nicht vorher. ich mag keine vorverurteilungen.

    leider heisst es aber durch die bank bei einigen: „es wurden fehler gemacht“. ich hatte beruflich viel mit jungen leuten zu tun und habe abgründe gesehen die kannst du dir nicht mal im traum vorstellen. ich habe leute gesehen die waren freundlich, lieb, nett, ausgeglichen. hat denen aber was nicht gepasst (und da brauchte es keinen alkohol oder drogen sondern teilweise nur einen blick) sind die auf andere leute losgegangen und haben sie fast tot geschlagen. die konntest du nicht bremsen. darum kann ich auch die aussagen der familie nicht bewerten ob tennessee so war wie beschrieben.

    ich kann auch nicht beurteilen ob fehler gemacht wurden oder nicht.

    ich halte mich daher nur an die fakten die uns allen gegeben werden. ohne etwas dazu zu dichten oder hinein zu interpretieren. ich lasse auch emotionen (ja die gibt es auch bei mir) aussen vor.

    wahrscheinlich habe ich deinen kommentar einfach mißverstanden. ich bitte aber zu bedenken, dass gutachten die aus privater tasche bezahlt werden, gerne zugunsten des auftraggebers ausgelegt werden. sollte das gutachten tatsächlich aus staatsgeldern rückerstattet werden (was ich ebenfalls für sinnvoll erachte, man könnte bei solchen fällen nämlich grundsätzlich zwei gutachten erstellen für die zukunft) hätte es in meinen augen einen höheren wert als ein privatgutachten. das ist vielleicht der unterschied in unseren meinungen.

  • grace

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    „Die fehlende Reaktion auf das Pfefferspray und der Umstand, dass Herr Eisenberg trotz der Schussverletzungen bis zum Schluss aufrecht stand, deute auf das Bestehen eines akuten Schubes einer Erkrankung aus dem psychotischen Formenkreis hin“
    Ist das eine(mehr oder weniger) wörtliche Aussage des Gutachtens,
    oder
    die Interpretation des Herrn Ruckdäschel?
    Wie kommt so eine Aussage zustande?

  • hans

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    deejay:
    Von Ihnen kommt hier das meiste unnötige Gelaber was nichts zur Sache tut. Ihr Leben und Ihre Erlebnisse interessieren hier wirklich niemanden!
    Ihr unsinniges Gelaber nervt einfach!

  • Waldorf

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    ***Insofern mangelt es Ihrem Urteil schon dadurch an Objektivität.***

    Da ist das Urteil aus dem Umfeld des Eisenberg und das der hier vertretenen Staathasser und Polizistenfresser schon wesentlich objektiver.

  • Altstadtfreund

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    @deejay12345 am 19. Sep 2009, 13:52 Uhr
    Hätten Sie sich nicht vielfach gegenteilig geäußert zum von Ihnen gelobten Kommentar, wären Sie nicht so stark (Holger Schellkopf,MZ:)“in den Ruch des Vertuschungsversuches geraten“ bzw. dessen Unterstützung, der Ablenkung vom Kern, der vorschnellen Annahme von Nothilfe, der pauschalen Unterstellung von Hass etc.

    „Es ist schwer nachvollziehbar, warum sich die Ermittlungen so unendlich lange ohne erkennbare Fortschritte hinziehen. Es ist ebenso wenig plausibel, dass es erst ein von privater Seite angestoßenes Gutachten geben muss, um den Verlauf der Ereignisse genauer darstellen zu können. Es ist rätselhaft, warum ein Innenminister nicht verhindert, dass seine Beamten in den Ruch des Vertuschungsversuches geraten.

    Fünf Monate nach dem Tod von Tenessee Eisenberg ist es endlich an der Zeit, die offenen Frage wirklich zu beantworten. Das sind Politik und Ermittler nicht nur den Angehörigen Eisenbergs und der Öffentlichkeit schuldig. Sie sind es vor allem den Polizeibeamten schuldig, die jeden Tag ihren Dienst machen und nicht selten Kopf und Kragen riskieren müssen.“

  • eduard buchinger

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    an @all ;-)

    Ruhig Blut Leute, überschätzt die Intelligenz
    vom LOSTA nicht, da sitzen schon ganz andere in
    den Startlöchern. Böse Zungen könnten nun behaupten, „dass sich ähnlich wie ein roter Faden, Ruckdäschel’s Parteilichkeit gegenüber
    Staatsdienern wie Polizeibeamten, eine daraus resultierende Einseitigkeit und womögliche Befangenheit, wie im derzeitigen Ermittlungsverfahren T.E. angedeutet, sich durch seine womöglich schon viel zu lange Karriere (hier in Regensburg), zieht?

    Vielleicht erinnert ihr euch noch an einen
    besonders brutalen Einsatz eines sogen. SEK
    in einer privaten Regensburger Drogenklinik, im
    Jahre 2008.
    Aufgrund eines wohl begründeten Anfangsverdachtes „Delikte gegen das Betäubungsmittelgesetz im eher niederschwelligen Bereich“ schlugen
    damals die eingesetzten „Spezialisten“ alles
    kurz und klein. U.a. wurde Türen eingeschalgen,
    privates Eigentum beschädigt und auch brutal
    gegen die Angehörigen -der nachweislich Erkrankten, vorgegangen. Diese sahen sich deswegen zurecht genötigt, die unnötige Härte
    des Einsatzes öffentlich zu kritisieren!

    „Unser wichtiger LOSTA hatte damals ähnlich wie jetzt, sich voll hinter „seine Polizisten“ gestellt. Sein öffentlicher Beitrag war die Verhöhnung der Betroffenen, damaliger O-Ton: „So ein Einsatz eines SEK sei eben kein Spaziergang usw. und sofort!“ ;-(
    Daher ist es wirklich nicht verwunderlich, dass
    der vermeintliche Hardliner – Günther Ruckdäschel, jetzt (kurz vor seinem womöglichen Rücktritt)
    mit der Psychiatrisierung und parallelen Verhöhnung des T.E. und seiner Angehörigen,
    nochmals, wohl ein letztes Mal: „…Morgenluft
    wittert!“ Und so etwas wie vorauseilenden blinden Gehorsam und Nibelungentreue, für uns
    alle nicht mehr nachvollziehbar, lebt …!?!

    Diese(s) quasi „Selbstverliebtheit bzw. Festhalten am eigenen integeren Bild“ hat schon manchen in die Irre geleitet.
    Hinterfragen möchte ich aber schon mal, woher er, der Ruckdäschel sein “ vermeintliches psychiatriches Fachwissen“ bezieht?
    Da kann Einem ja Angst und Bange werden, wenn
    da Jeder, der ein solches Amt wie der LOSTA
    bekleidet, hergehen kann, und Andere, zudem
    noch womögliche Opfer, weil es nicht ins eigene
    Konzept passt, dann zu p s y c h i a t r i s i e r e n!
    Wo kämen wir bei solchen „Schreihälsen“ in
    unserer rechtsstaatlich – demokratischen Gesellschaft, eigentlich hin…?
    Darum schließe ich mich auch der hier im Forum
    schon öfters vertretenen Meinung: „Herr Ruckdäschel sollte etwas vorsichtiger werden,
    da eine womögliche Anzeige wegen u.a. Strafvereitelung – Übler Nachrede, wiederrum Jederman -natürlich nicht mutwillig, stellen
    könnte!“

  • Bert

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    @waldorf

    Schon klar. Du fährst jetzt wieder deinen Verunglimpfungsfilm gegen die Leute, die Fragen stellen. „Staatshasser und Polizistenfresser“. Wo sind denn die nun wieder? Ist jeder, der nicht so staatshörig ist wie Du, ein Polizistenfresser? Dir gehen einfach die Argumente aus. Deshalb musst Du zu Beschimpfungen greifen.

  • deejay115

    |

    @altstadtfreund

    „wären Sie nicht so stark”in den Ruch des Vertuschungsversuches geraten”

    ich glaube auch nicht an eine vertuschung. auch sie können heute und jetzt ein gutachten in auftrag geben. das wird seine zeit dauern. das muss man einfach abwarten können, bevor man ins blaue spekuliert oder jemanden beschuldigt.

    das man auch nach dem gutachten seine meinung ändern kann, muss man jedem zugestehen der nicht dabei war und auch nur aussagen oder berichte kennt. das gilt für mich, für sie, aber auch für einen innenminister oder staatsanwalt.

    das man fragen stellen darf ohne gleich beleidigend zu werden oder jemandem was zu unterstellen finde ich demokratisch und auch eine frage von anstand. daher fand ich den kommentar in der mz gut. da macht sich jemand gedanken. das hat niveau. ich traue aber unserem rechtsstaat. mehr zumindest als irgendwelchen privaten gutachten. das ist der unterschied meiner meinung zu den meisten hier, die unseren staat nur als korruptes element sehen.

    auch nehme ich davon abstand, sofort alles und jeden für eine sache verantwortlich zu machen. so wie es aussieht (und das steht in dem bericht neben dem kommentar in der mz), war die polizei zuvor anscheinend tatsächlich in einer notwehr position. einer der polizisten die geschossen haben wird dort entlastet. auch vom privaten gutachten. es geht also tatsächlich um die letzten schüsse, von wo sie abgegeben wurden und ob da noch notwehr vorlag oder etwas anderes. dort ist das zweite gutachten zu einem anderen ergebnis gekommen als das bka. daher muss man da nachbessern. das ist auch meine forderung. das man da auch öffentlich mal stellung beziehen könnte, da gebe ich dem kommentator auch recht. wenn aber erst die ergebnisse abgewartet werden, weil man nicht spekulationen wieder tür und tor öffnen möchte, dann muss man das als bürger auch mal akzeptieren können. man muss mittlerweile auch die beamten schützen, die nicht an der aktion beteiligt waren, sich aber täglich auf der straße damit auseinander setzen müssen, weil einige nur polizei-hetze betreiben und diesen fall schamlos für ihre aktionen oder ihren hass benutzen und alle über einen kamm scheeren. das kritisiere ich auch an den umgangsformen hier im forum.

    @eduard buchinger
    die ersten die von einer schweren lebenskrise und somit psychischer beeinflussung gesprochen haben war die familie in einem emotionalen mz bericht. nicht der staatsanwalt.

  • Beobachter

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    Fakt ist, dass das Ermittlungsverfahren gegen die Polizisten ohne das Engagement der Familie Eisenberg LÄNGST eingestellt worden wäre.
    Das ist der Skandal und daran gibt es auch nichts zu rütteln.

    Den Polizeibeamten kann man mE überhaupt keinen Vorwurf machen. Diese waren alesamt in einer Extremsituation, welche sie bisher so nich nicht durchlebten und haben – aus vielen Gründen, u.a. Angst – überreagiert.
    Das ist menschlich und dafür sollte man sie weder moralisch, noch rechtlich „verurteilen“.

    Die StA stand aber nicht in einem Wohngebäude, wo ein Mann mit einem Messer auf Polizisten zuging…

  • Waldorf

    |

    **Verunglimpfungsfilm gegen die Leute, die Fragen stellen.**

    Nein, es geht n icht um die Fragen. Es geht um das Vorverurteilen, Verunglimpfen, Ehrabschneiden bis hin zum Vorwurf des mordens. Und das bereits zu einem Zeitpunkt, zu dem noch keiner Bescheid wußte. Und jetzt, wo schon sehr viel klar ist, wird das (Parteien-)Gutachten einseitig interpretiert, ungewünschtes oder den lieben Vorurteilen entgegenstehendes weggelassen und das von der objektiven und neutralen(jawohl!) Stelle bekanntgebene Ergebnis negiert.

    Ach was solls. Die abschließende Entscheidung fällt nicht aufgrund von Forumsbeiträgen…..

    Ist jeder, der nicht so staatshörig ist wie Du, ein Polizistenfresser? Dir gehen einfach die Argumente aus. Deshalb musst Du zu Beschimpfungen greifen.

  • Bert

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    @waldorf

    Die Staatsanwaltschaft ist eine „neutrale“ Stelle? Diese Ansicht hat fast schon etwas rührendes.

  • hans

    |

    Als die tödlichen Schüsse aus sicherer Position abgegeben wurden gab es keine Notwehrsituation und der Getötete war bereits durch 8 Treffer schwer verletzt!
    Notwehr als Grund für die Tötung scheidet also aus! Die 8 Treffer zuvor gingen nahezu alle in den Rücken des Getöteten!
    Die beiden Schützen wurden anschließend nicht einmal von den Ermittlungsbeamten befragt! Spuren von Drogen oder Medikamente wurden beim Getöteten nicht gefunden! Eine angebliche „Tatwaffe“ (z. B. Messer) hat man der Öffentlichkeit nicht gezeigt, gibt es denn kein Messer?
    Was bleibt der Staatsanwaltschaft dann als Rettungsanker noch übrig? Dann wird dem Getöteten halt eine psychische Störung unterstellt! Der Getötete kann sich ja nicht dagegen wehren. Das ist eine Schweinerei!!
    Hat man den damaligen Mitbewohner des Getöteten und Absender des Notrufes denn nach Spuren von Drogen oder nach einer psychischen Störung untersucht?
    Was wäre, wenn der Notruf aufgrund einer akuten psychischen Störung des damaligen Mitbewohners abgegeben wurde?

  • Manfred Veits

    |

    Ist das – im wesentlichen – versammelte Schweigen der Stadträte der Domstadt ein verordnetes Schweigen?

    Couragiert, wie meistens, dagegen Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die ehemalige Bundesjustizminsterin auf
    http://www.sueddeutsche.de/bayern/824/488224/text/

  • Tom

    |

    @ Manfred,
    der Stadtrat wird vom Schaidinger dominiert und der ist bekanntlich von vielen Ja-Sagern umgeben. Die Kontakte des Schaidinger zur Staatsanwaltschaft und zum Gericht sind dir doch bekannt.
    Ausdrücklich möchte ich feststellen, dass die Justiz in Regensburg NEUTRAL und UNABHÄNGIG ist !! Allen voran die Richter und natürlich der Ruckdäschel !!!
    Wäre ein Polizist in umgekehrter Situation ums Leben gekommen dann würden sich alle Politiker mediengeil profilieren.

  • Manfred Veits

    |

    „Nobody is above the law“ – aus dem Munde des Verfassungsrechtlers und US-Präsidenten Barack Obama mag dieser Grundsatz vielleicht doch Grund zum Nachdenken geben.

    Video und Interview auf

    http://www.huffingtonpost.com/2009/02/09/obama-on-investigating-bu_n_165455.html

    Kleine Nach(t)lektüre:

    Jutta Limbach
    „Im Namen des Volkes“ – Macht und Verantwortung der Richter
    DVA
    1999

  • Sternenfee

    |

    @ deejay
    warum sollte Herr Ruckdäschel etwas anderes als die Wahrheit aus dem Privatgutachten wiedergeben? Am Anfang sagte er auch es waren 4 Schüße, dann 8, dann…. wir alle kennen die news. Warum sollte er jetzt nicht auch seine Wahrheit aus dem Privatgutachten wiedergeben?

  • Beobachter

    |

    …belassen wir Herrn „Waldorf“ in seinem Glauben.
    Er wird von diesem schlagartig abfallen, sobald er sich selbst einmal – was ihm niemand wünschen kann – eines Ermittlungsverfahrens ausgesetzt sieht…
    Für diesen Fall sei ihm schon jetzt anheim gestellt, sich dann zu fragen, ob und ggf. was die StA an „Entlastendem“ ermittelt hat.
    Ich prophezeie: Diese Frage wird sich in kürzester Zeit beantworten lassen.

  • Waldorf

    |

    **Für diesen Fall sei ihm schon jetzt anheim gestellt, sich dann zu fragen, ob und ggf. was die StA an “Entlastendem” ermittelt hat.**

    Die Staatsanwaltschaft ermittelt doch wegen des zu tode gekommenen Eisenber und entlastet dabei die beteiligten Polizeibeamten von Vorwürfen. Das ist es doch, was hier der Staatsanwaltschaft vorgeworfen wird.

  • eduard buchinger

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    An @Waldorf

    # Die Staatsanwaltschaft ermittelt doch wegen des zu tode gekommenen Eisenber und entlastet dabei die beteiligten Polizeibeamten von Vorwürfen. Das ist es doch, was hier der Staatsanwaltschaft vorgeworfen wird. #

    „Mensch Waldorf, schön langsam glaube ich Sie
    sind selbst ein StA und fühlen sich hier permanent angegriffen!“
    Wenn Sie den Einer wären, hier folgende Begründung,
    …was die StA ist bzw. deren Aufgabe wäre:

    Ein Staatsanwalt (StA) ist ein als solcher ernannter Beamter im höheren Justizdienst bei einer Staatsanwaltschaft und damit ein Organ der Rechtspflege. Staatsanwalt kann nur werden, wer als Volljurist die Befähigung zum Richteramt und zum höheren allgemeinen Verwaltungsdienst hat; tatsächlich kommen nur durch besonders gute Examensnoten ausgewiesene Bewerber in Anbetracht.

    Der Staatsanwalt ist zunächst zuständig für das Ermittlungsverfahren, er entscheidet, ob er den Beschuldigten wegen einer Straftat vor Gericht anklagt, und fungiert nach einer öffentlichen Klage in der Hauptverhandlung als Anklagevertreter. Im Falle einer Verurteilung des Angeklagten übernimmt die Staatsanwaltschaft als Strafvollstreckungsbehörde die Vollstreckung der verhängten Strafe. Diese Aufgaben sind allerdings in weitem Umfang auf die bei der Staatsanwaltschaft tätigen Rechtspfleger übertragen.

    Ja Sie haben schon richtig gelesen, „…ein Organ der RECHTSPFLEGE, Volljurist und …zuständig für ein (neutrales, nach dem Art 3 GG entspräche dem sogen. GLEICHHEITSGRUNDSATZ) ERMITTLUNGSVERFAHREN und
    Entscheidungsbefugte Stelle über eine ANKLAGE etc. …! ;-)

    Wehrter Waldorf, und Sie wissen genau, dass die
    hiesige StA bzw. der verantwortliche LOSTA Herr Günther Ruckdäschel, wohl schlampig und einseitig ermittelt haben. Und schon alleine deswegen, größtes Interesse hegen, -hier zur EIGENEN Entlastung die verwickelten Polizeibeamten zu entlasten. Solches dient
    in keinster Weise einer RECHTSPFLEGE und ist für mein Dafürhalten: „Wohl verwerflich und
    Standesrechtlich äußerst bedenklich!“ ;-(

    Ein paar Nachhilfestunden in Staastbürgerschafts- und Rechtskunde würden
    „unseren Herrn LOSTA G.R. sicher gut zu Gesicht
    stehen, oder @Waldorf?“ :-)

  • eduard buchinger

    |

    an @deejay115

    #die ersten die von einer schweren lebenskrise und somit psychischer beeinflussung gesprochen haben war die familie in einem emotionalen mz bericht. nicht der staatsanwalt.#

    Und wenn dem so wäre, und der dem Notruf absetzende Mitbewohner „Mauro“, dann auch noch
    „Einsatzbedeutsame Hinweise in Richtung psychischer Beeinflussung der Polizei gegenüber geäußert haben sollte!“
    Dann wäre das allemal ein Grund, für den Einsatz eines Polizeipsychologen (diesen nicht nur für die traumatisierten Schützen) oder ausgebildeter Spezialkräfte, hier in Regensburg
    z.B. sogen. Verhandlungsgruppe u.a. mit einem
    PKM Trebess, mit einer ordentlicher Einsatzleitung, gewesen.
    WARUM hat man am 30.04.09 dem zuwider gehandelt
    und acht bis zehn -eher „hilflose Helfer zum sogen. Tatort“ beordert! Haben sie womöglich
    eine nachvollziehbare Antwort auf dieses Dilemma?

  • deejay115

    |

    @eduard buchinger

    die antwort habe ich leider nicht. hier wäre interessant zu erfahren, wie viel zeit vergangen ist. ein sek sitzt nicht einfach nur rum und wartet… die werden alamiert, sammeln sich, fahren los. die streifen waren ja schon in der gegend. ein psychologe kann sich auch nicht einfach ins auto setzen und losfahren. der wird in sochen fällen (nehme ich an) ebenfalls mit blaulicht abgeholt und zum einsatzort gefahren.

    die streifen sind als erste am tatort. es heisst er will sich umbringen. also müssen die zu ihm rein. wenn die warten würden und er bringt sich tatsächlich um möchte ich das geschrei sehen… sie betreten also das haus und fordern ihn auf die tür zu öffnen. das macht er. mit einem messer in der hand. jetzt wäre das sek gefragt. ist aber keines da. entweder noch nich alamiert oder auf dem weg. der täter geht auf die (wahrscheinlich selbst geschockten) beamten los und drängt einen von ab. es entsteht eine notwehrsituation. sie sagen ihm „messer weg“. er reagiert nicht. jetzt wäre der psychologe gefragt. der ist aber auch noch nicht da. pfefferspray und schlagstockeinsatz verfehlen die wirkung. es fallen die ersten schüsse. er ist schwer verletzt, aber laut gutachten immer noch handlungsfähig und anscheinend entschlossen. die beamten ziehen sich zurück (sie sind ja jetzt laut gutachten bis zur eingangstür zurückgewichen – von der haustür oben, die treppen runter, bis zur eingangstür). jetzt fallen wieder schüsse. und um die geht es… hier setze ich auch an und frage mich was da passiert ist. da gebe ich ihnen recht. es hies einmal, ein beamter hatte seine waffe verloren. war tennesse in der nähe dieser waffe und wollte diese greifen? dann wären (so schrecklich es ist) die tödlichen schüsse nachvollziehbar. das weiss aber niemand. daher sollte man da jetzt nochmal ansetzen und uns aufklären.

    das aber, um auf ihre frage zurück zu kommen, auf ein sek gewartet wird, oder auf einen psychologen, wenn der täter mit dem messer auf dem weg zur haustür ist, halte ich persönlich nicht für sinnvoll. das kann auch kein mensch wissen was tennesse da vor gehabt hatte. der zeitliche ablauf wäre interessant. geschah tatsächlich alles innerhalb von ein paar minuten (von der alamierung bis zu den schüssen) wäre kaum zeit gewesen auf sek, psychologen oder sonstiges zu warten.

  • Manfred Veits

    |

    @ Kleiner Tipp an Herrn Buchinger

    Sorry – aber es wäre hilfreich, wenn Ihre ausgiebigen Texte, die ich gerne lese, nicht so viele Absätze hätten. Das Lesen wäre um ein Vielfaches leichter.

    Womöglich:
    Beim Schreiben selbst keine aktiven Absätze setzen – immer nur die Zeilen vollschreiben.

    Danke vielmals.

  • eduard buchinger

    |

    an deejay115

    “ das kann auch kein mensch wissen was tennesse da vor gehabt hatte “

    …womöglich doch, der den Notruf absetzende
    Mitbewohner „Mauro“, und: Dieser hat bei Eintreffen der Polizei (angeblich) ausführliche Beschreibungen abgegeben und sogar die Haustüre
    mit seinem Schlüssel der Polizei aufgesperrt!“
    Allerdings wissen wir nicht, ob „Mauro“ eine
    bedingte Wahrnehmungsverzerrung hatte. Dieses
    könnte vorerst nur die Polizei, bzw. eine sogen. Kriminalaktenführende Polizei -Direktion beantworten. Womöglich würden Datenschutz- und Persönlichkeitsrechtliche Gründe gegen eine derzeitige Veröffentlichung sprechen, allerdings hätte der StA jederzeit
    Zugriff, wenn er nur wollte!
    Eine Wahrnehmungsverzerrung kann verschiedene
    Ursachen haben, jetzt nicht abgezielt auf dem
    Mitbewohner, z.B. nachhaltigen Drogenkonsum.
    So hoffe ich, dass die beauftragten RA’s, um
    wirklich nichts unversucht zu lassen, jedem
    Hinweis nachgehen und nachdrücklich, wie auch
    im Münsteraner Gutachten, die StA zur vorgeschrieben Ermittlungsarbeit „führen!“
    Danke für deine offenen und aufrichtigen Worte
    und Mitteilungen.

    Grüße ;-)

  • Sternenfee

    |

    an veits, buchinger und deejay

    Habt ihr immer noch nicht gesehen und kapiert, daß die Info´s die man von der Staatsanwaltschaft erfährt innerhalb weniger Stunden/TAge zu 80 % an Wahrheitsgehalt verlieren?! Habt ihr ein einziges Mal gelesen, daß die Info´s, die von seiten der RA kommen, nicht immer wieder von der Sta bestätigt werden?! Die RA haben noch kein einziges Mal eine Information revidieren müßen—–> Bessere ERmittlung?! Die vier letzten Schüße waren Mord. Und die eingesetzten Beamten täten gut daran, zu sagen was passiert ist; denn ist der Ruf erst ruiniert…… Es gibt auch gute Polizisten, die sollten wg. einiger Kollegen nicht büßen müssen.

  • Waldorf

    |

    ***Die vier letzten Schüße waren Mord. ***

    Eindeutig: Absolut keine Ahnung vom Strafrecht, aber mitreden wollen.

  • Bürger

    |

    @ Walldorf

    Würden sich die Polizisten und die Staatsanwaltschaft nicht SO benehmen, dann kämen Kommentare mit dem Wort „Mord“ gar nicht auf.
    Eine Vorbildfunktion ist bei diesen Typen nicht zu erkennen!
    Dieses Verhalten erachte ich als bandenmäßig!

  • Waldorf

    |

    **nicht SO benehmen, dann kämen Kommentare mit dem Wort „Mord“ gar nicht auf.**

    mit grotesken Auffassungen tut man seinem Anliegen keinen Dienst. Wer im Zusammenhang mit den Geschehnissen die zum Tod des Eisenberg führten glaubt, von „Mord“ sprechen zu müssen, gibt zu erkennen, daß er keine Ahnung wovon er spricht.

  • Sternenfee

    |

    @waldorf
    ich kenne die Mordmerkmale im Sinne des Gesetzes; jedoch sind Feigheit, Angst und Unkenntnis im Sinne der Moral Mordkennzeichen. Und auch das Verständnis der Bürger in dieser Stadt geht in diese Richtung. Denn wer auf einen schweverletzten Menschen schießt, ist kein Held.

  • deejay12345

    |

    @sternenfee

    „Und auch das Verständnis der Bürger in dieser Stadt geht in diese Richtung“

    kommt drauf an bei wem. ich kann ihnen versichern nicht bei jedem.

  • Sternenfee

    |

    @deejay12345
    mit Sicherheit nicht jeder, jedoch viele. Das ist unsere Demokratie. Wir haben Meinungsfreiheit. Und komisch, wenn einer sich traut, sind auch viele andere nicht mehr ängstlich, zu sagen was sie denken.
    Wie gesagt, es sollen nicht alle wg. einzelner leiden.

  • Waldorf

    |

    @ Sternenfee

    selbstverständlich darfst du deine Meinung haben. Ich habe ja die meinige auch. Du wirst vermutlich auch nicht nachvollziehen können/wollen, daß ich deinen Standpunkt für sehr einseitig halte, aber auch egal.Es stört mich auch nicht sonderlich, daß du den Beitrag des Eisenberg für den Geschehensverlauf konsequent ausblendest. Du wirst halt ein bestimmtes Ergebnis herausarbeiten wollen (Polizisten sind Mörder oder so ähnlich“). Und es dir auch absolut gleichgültig, wie es aus der Sicht der Polizisten aussieht. Wenn nicht, dann schau da mal rein:

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,651152,00.html

    Mann schießt Polizist mit Dienstwaffe in den Kopf

    Zur Sache:
    Mord ist, ist ganz konkret geregelt. Maßstab hierfür sind übrigens nicht die Moralvorstellungen einzelner Bürger, sondern das StGB.
    Im Sinne einer Versachlichung der Diskussion, solltest du es unterlassen von „Mord“ zu sprechen, wo kein „Mord“ sein kann. Weniger „Bauch“ und mehr „Kopf“ wären besser.

  • Mitfühlender

    |

    a zefix lujah
    “Auch der Grund für den Streit auf der Polizeiwache war unklar. Der Täter verweigerte zunächst die Aussage“.-
    Dieser Täter war sicherlich auch in einer Ausnahmesituation. Das Opfer ist dieses mal auf der anderen Seite auszumachen.
    Aber warum wissen die übrigen Polizisten nicht den Grund für den Streit!
    Schön zu reden gibt es hierzu nichts. Aber es ist auch nicht in Ordnung diesen Fall gegen einen anderen Fall heranzuziehen. Vielmehr sollte uns klar werden, dass jeder Getötete oder Verletzte ein Opfer zu viel ist!

  • deejay12345

    |

    @mitfühlender

    „Aber es ist auch nicht in Ordnung diesen Fall gegen einen anderen Fall heranzuziehen.“

    warum darf waldorf nicht auf einen anderen fall verweisen, alle anderen vergleiche (bei denen es um polizei einsätze handel) werden aber sofort aus der schublade geholt und hochgejubelt?

    @sternenfee

    „Und komisch, wenn einer sich traut, sind auch viele andere nicht mehr ängstlich, zu sagen was sie denken.“

    ja gibt leider viel zu viele mitläufer und leute die sich heute nicht mehr selbst eine meinung machen, sondern einfach mitschreien was andere schreien. es wird nur immer geglaubt und ausgelegt wie man es selbst gerne haben möchte. meist nicht konstruktiv sondern emotional beeinflusst. man darf bei uns eine eigene meinung haben (stichwort demokratie). da muss keiner angst haben.

    und weiter: „Wie gesagt, es sollen nicht alle wg. einzelner leiden.“

    richtig. aber vorverurteilungen tun hier das übrige. und eine verurteilung obligt in der demokratie einem gericht und nicht einem kommentarschreiber.

  • Sternenfee

    |

    @waldorf
    nein, ich möchte hier nichts herausarbeiten; aber da Du das Thema angeschnitten hast, kann ich Dir das selbe vorwerfen. Ich habe Anfangs wirklich versucht, die Polizisten zu verstehen; aber je mehr ich erfuhr, desto weniger konnte ich glauben, daß die Polizisten richtig gehandelt haben. Und ich sag´es noch einmal, wer auf einen schwer verletzten Menschen schießt, ist kein Held!

  • eduard buchinger

    |

    an @Sternenfee
    # wer auf einen schwer verletzten Menschen schießt, ist kein Held! #

    Hi Sternenfee! Es stimmt schon, dass waren keine
    Helden, aber Helden, die gibts oft nur im Märchen. Ein trauriger Held ist auch der Innenminister Herrmann nebst seinem „Schutzbefohlenen LOSTA Günther Ruckdäschel!“
    Dei Eine, weil er die Bayerische Polizei so
    schlecht ausbilden lässt, dass es schon fast zwangsläufig zu selben Katastrophenverläufen kommt.
    Der Andere weil er wohl „im (vorauseilenden) blinden Gehorsam“ die Ermittlungen verschleppt und dadurch erschwert, womöglich sogar „verdunkelt!“ Um somit an dem selbstgestrickten Mytos des „Helden in Bayerischer Polizeiuniform“, verzweifelt fest halten zu können!
    Das Ganze wäre schon wieder Tragikomisch, wenn
    da nicht Einer wie der Tennessee, der keiner Fliege etwas zu leide getan hat, sein Leben
    auf eine für uns doch unvorstellbare Art und
    Weise (auch von Dilitantismus) verlieren „musste!“ :-(

    Beste Grüße

  • eduard buchinger

    |

    an @Waldorf

    # Mann schießt Polizist mit Dienstwaffe in den Kopf #

    Merkwürdig…! Ich weis davon nichts, bedauerlicherweise aber von Polizisten,
    die sich selbst bzw. ihre Kollegen, im Januar 2009 in der PD Lauf, (glaublich) „in den Kopf schießen!“ Dort hat wohl eine Polizistin, in einem Beziehungsdrama, erst ihren Kollegen lebensgefährlich mit ihrer
    Dienstwaffe verletzt, dann sich selbst erschossen.

    So etwas ist sehr traurig aber wahr, und sicher kein, aber womöglich abwendbarer, Einzelfall in Bayern!

    Bekannt sind mir u.a. auch sogen. Mobbing bedingte Suicide, wie zuletzt einer Bayerischen Kommissarin aus München, die wohl
    durch ihre Kollegen „-förmlich in den Tod getrieben wurde.“
    Oder auch der furchtbare Suicid einer Schwabacher (PD Schwabach) Polizistin vom
    01. April 2008! Die sich im Keller vorbez. Dienststelle in den Kopf schoß.

    http://www.abendzeitung.de/nuernberg/6581
    http://www.abendzeitung.de/bayern/6582

    Wir sollten die verantwortlichen CSU Minister und deren Staatsekretäre, immer noch mehr auffordern, …die Bayerische Polizei nachhaltiger, Kompetent und sachdienlicher auszubilden! Um mit dieser Forderung: „Bürgerliche Souveränität und Verantwortungsbewußtsein mit Nachdruck, in der
    Hauptsache gegenüber einer Regierungs-CSU auftreten. Solches vielleicht schon am Wahlsonntag vermitteln …!“

    ;-)

  • deejay12345

    |

    @eduard buchinger

    „Solches vielleicht schon am Wahlsonntag vermitteln …!“

    dann müssten sie aber csu wählen… das waren die einzigen die in den letzten tagen deutlich darauf hingewiesen haben, dass wir mehr polizei brauchen. jetzt werden einige wieder argumentieren das im gleichem atemzug auch eine erweiterte videoüberwachung gefordert wurde. dazu bitte aber nachlesen: videoüberwachung mit personen am bildschirm die sofort hilfe losschicken können! kein band das nur aufzeichnet und später wieder gelöscht wird. von der spd kam leider (alles im zusammenhang mit dem todesopfer auf dem münchner sbahnhof) nur ein „nicht finanzierbar“. andere parteien schreien auch groß mit, könnten aber sowas nicht durchsetzen weil zu wenig erfahrene leute in ihren reihen sitzen. das sieht man leider an deren aussagen. wollte ich nur kurz anmerken… hat mit unserer diskussion eigentlich nichts zu tun.

  • Huber

    |

    @deejay

    Man müsste CSU wählen, weil die darauf hinweisen, dass wir mehr Polizei brauchen? Ist ja schön, dass die CSU auf einen Umstand hinweist, für den ausschließlich sie, und nicht irgendeine andere Partei, verantwortlich ist. Werr hat Stellen gestrichen? Wer hat die Arbeitszeit erhöht? Wer ist für die Überalterung der Polizei, v.a. auf dem Land verantwortlich? Für eine Überlastung, die zu solchen Einsätzen wie in Regensburg führt? Das dürften wohl die sein, die in den letzten Jahrzehnten in Bayern regiert haben und jetzt populistisch das Maul aufreißen. Mann, oh Mann!

  • eduard buchinger

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    an @deejay12345

    #das waren die einzigen die in den letzten tagen deutlich darauf hingewiesen haben, dass wir mehr polizei brauchen#

    darf auch kurz dazu anmerken, dass mehr Polizei
    …alao Quantität, nicht immer gleich mehr Qualität bedeutet.
    Richtig teuer wirds, und das weis auch die csu,
    wenn man Polizei, nicht „nur“ in Afganistan, vielmehr im Heimatland, nach den international
    geltenden Standarts, noch besser ausbilden würde!
    Hätte persönlich nichts dagegen, wenn (wieder)
    mehr Polizei „zu Fuß auf Streife ginge.“
    Präsenz ist oft die bessere Prävention …, oder?

  • Waldorf

    |

    @Sternenfee:

    *wer auf einen schwer verletzten Menschen schießt, ist kein Held!*

    Es geht nich darum, ob einer der Polizisten ein „Held“ ist oder nicht. Es geht darum, daß der Vorwurf er sei ein „Mörder“ von nicht berufener Seite erhoben wird. Dies übrigens auch keine Heldentat, sondern ein Verunglimpfung.

    @Huber:

    **Werr hat Stellen gestrichen? Wer hat die Arbeitszeit erhöht? Wer ist für die Überalterung der Polizei, v.a. auf dem Land verantwortlich? Für eine Überlastung, die zu solchen Einsätzen wie in Regensburg führt? **

    Tja, wenn die Bevölkerung hört „Personal im öffentlichen Dienst reduziert“, dann bricht sie in Begeisterungsstürme aus. Sie erkennt die Botschaft (Verschlechterung des Service für die Bürger) nicht. Die Verschlechterung des Service erkennt sie dann erst im Alltag, an der geringen Präsenz, den langen Bearbeitungszeiten, den großen Klassenstärken etc…….und lastet dies dann auch noch den Mitarbeitern an.

  • hans

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    @Waldorf
    Aber Täter und Todesschütze darf man jetzt schon sagen. Das ist keine Vorverurteilung. Oder hat der Spezial-Polizist nicht die tödlichen Schüsse abgegeben?

  • Sternenfee

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    @waldorf
    ab wann ist mann den berufen, seine Meinung zu sagen?
    Ich habe nie eine Person als Mörder beschimpft; ich habe geschrieben, daß die letzten 4 Schüße in meinen Augen Mord sind. Deutsche Grammatik.

  • Das Grauen

    |

    „Ich habe nie eine Person als Mörder beschimpft; ich habe geschrieben, daß die letzten 4 Schüße in meinen Augen Mord sind. Deutsche Grammatik.“

    WENN „die letzten 4 Schüße“ „Mord“ waren (was ich allerdings nicht so sehe), dann ist der Schütze ein „Mörder“. Einfache Logik.

    Also, liebe Sternenfee, sry, aber den großen Unterschied zwischen beiden Aussagen kann ich nicht erkennen. Da hilft auch die „Deutsche Grammatik“ nichts.

  • Sternenfee

    |

    @das Grauen
    ach sie mal einer an, sie können denken..

  • Sternenfee

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    @beobachter
    Ach, ein Polizist, der aus Angst jemanden tötet, reagiert menschlich und soll in keinster Weise verurteilt werden? Und ein Mensch der aus Angst jemanden tötet und das Pech hat, nicht den richtigen Beruf gewählt zu haben, reagiert nicht menschlich und wird in unserem Rechtsstaat mindestens mit Totschlag verurteilt. Messen wir hier wieder euinmal mit zweierlei Maaß?

  • Sternenfee

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    @ beobachter
    Wie war das noch mal mit menschlicher Reaktion, wg. Angst? sprich, wenn ich den „richtigen „Beruf habe, darf ich aus Angst falsch reagieren und werde nicht mindestens wg. Totschlages verurteilt?

  • Das Grauen

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    „ach sie mal einer an, sie können denken..“
    Na klar, liebe Sternenfee! Und ich gehe davon aus, Sie auch, wenn Sie sich ein bischen anstrengen. Aber Intelligenz ist nicht alles, wie ich aus leidvoller Erfahrung weiß, und ich bin mir sicher, Sie sind auf jeden Fall ein netter Mensch. Auch wenn Sie in manchen Punkten etwas unrealistische Ansichten haben. Aber es ist interessant, mit Ihnen zu streiten.
    :-)

  • Sternenfee

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    @das Grauen
    Gleichfalls :-) aber ihr Name ist grauenvoll

  • Das Grauen

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    Ok, da ist was dran, so romantisch und vielversprechend wie „Sternenfee“ klingt er sicher nicht. Aber der wurde mir von einem Freund verliehen, und hat schon einen direkten Sinn. Er soll nicht etwa darauf hindeuten, daß ich Horrorfan wäre oder so, es ist wesentlich leichter zu verstehen…

    Hmm, was halten Sie eigentlich von Richard Gere, George Clooney und Christoph M. Orth?

  • Sternenfee

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    @das Grauen
    Was hat den das Grauen mit diesen drei Schuspielern zu tun?

  • Sternenfee

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    Aber ich mag keinen der drei gern sehen

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