Nutzungskonzept neu ausgeschrieben

Evangelisches Krankenhaus – alles auf Anfang?

Die Stadt hat sich von einer Beraterfirma getrennt, die ein Nutzungskonzept für das frühere Evangelische Krankenhaus erarbeiten sollte. Aktuell wird der Auftrag neu ausgeschrieben. Eine zentrale Frage bei der künftigen Nutzung lautet: Setzt man auf möglichst viel Profit oder können hier Räume für Vereine, Initiativen und Kultur abseits des Kommerz entstehen? Im Evangelischen Bildungswerk startet dazu bereits im Februar die Debatte.

5.000 Quadratmeter Grundstück, 14.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche – das ehemalige Evangelische Krankenhaus harrt einer Nutzung. Foto: Archiv

Ist bei der Neunutzung des Evangelischen Krankenhauses „Rendite zwingend erforderlich“, wie es Oberbürgermeister Joachim Wolbergs einmal formuliert hat, oder kann das Gebäude – Grundstücksfläche 5.000 Quadratmeter, Bruttogeschossfläche 14.000 Quadratmeter – vor allem ein Platz für Initiativen und Vereine, Kultur und soziales Engagement werden? Wie könnte eine Mischung aus beidem aussehen? Welche Nutzungsformen wären vom Stiftungszweck der städtisch verwalteten „Evangelischen Wohltätigkeitsstiftung“, der das Areal am Emmeramsplatz gehört, gedeckt? Diese Fragen stellen sich heute genau so wie 2016.

Damals wurde die übergangsweise Nutzung des Krankenhauses durch die Barmherzigen Brüder endgültig beendet (Bereits drei Jahre zuvor hatte federführend Oberbürgermeister Hans Schaidinger abseits der Öffentlichkeit und mit zumindest umstrittener Argumentation erfolgreich das Aus für das Evangelische Krankenhaus durchgesetzt.). Die Stadt Regensburg vergab an ein Münchner Beratungsunternehmen den Auftrag, ein Nutzungskonzept für das Gebäude nebst umliegenden Flächen zu erarbeiten.

Was war eigentlich KOMPLEX?

Frühere Nutzungsvorschläge

Evangelischer Hof

KOMPLEX

Der Vorschlag für die Nutzung als soziokulturelles Zentrum durch die Initiative KOMPLEX wurde seinerzeit ebenso stiefmütterlich durch die Stadt behandelt wie ein erstes Konzept „Evangelischer Hof“, das die Evangelische Kirche vorgelegt hatte. Die anfänglich noch leidenschaftlich geführte Debatte über die künftige Nutzung innerhalb der Stadtgesellschaft, vor allem der evangelischen Gemeinde, darüber verebbte, öffentlich wahrnehmbar tat sich nichts mehr und bis heute gibt es kein Nutzungskonzept.

Dies mag unter Umständen auch Ausfluss der Verhaftung und Suspendierung von Joachim Wolbergs sein, dem damit einhergehendem Vakuum in der Stadtverwaltung und der Tatsache, dass es zunächst dringlicher Dinge gab, mit der sich die geschrumpfte Stadtspitze beschäftigen musste. Derzeit wird das Gebäude noch bis Ende 2019 übergangsweise von verschiedenen Institutionen der Diözese Regensburg genutzt, deren Büroräume am Obermünsterplatz gerade saniert werden.

Die Neuausschreibung für ein Nutzungskonzept läuft

Doch nun scheint wieder alles offen. Bereits vor geraumer Zeit hat sich die Stadt Regensburg bzw. die Evangelische Wohltätigkeitsstiftung nach Informationen unserer Redaktion von dem Münchner Planungsbüro getrennt, das ein Konzept erarbeiten sollte. Aktuell läuft eine neuen Ausschreibung mit nahezu gleichlautendem Auftrag: ein „Nutzungskonzept Emmeramsplatz sowie die begleitende Betreuung dieses konzeptionellen Prozesses“ zu erarbeiten.

Allerdings erhalten auch hier die Vorstellungen für ein (sozio)kulturelles Zentrum, günstige öffentliche Nutzungen und dergleichen einen deutlichen Dämpfer, wenn es in den Ausschreibungsunterlagen der Stadt Regensburg heißt:

„Es existieren diverse Ideen und Vorschläge Außenstehender bezüglich einer zukünftigen Nutzung. Dabei wird verkannt, dass es nicht um die Entwicklung eines öffentlichen Gebäudes mit einer Beteiligungskultur geht. Die Stiftung ist ein privater Eigentümer und die Entwicklung hat gemäß ihrem Stiftungsinteresse zu erfolgen.“

Ein Stiftungszweck wird „vergessen“

Im Wahlkampf hochgelobt, dann ausgebremst: die KOMPLEX-Initiative 2013/14.

Nur unvollständig genannt wird in der Ausschreibung der Stiftungszweck der „Evangelischen Wohltätigkeitsstiftung“ (EWR), an der sich das Konzept zu orientieren habe. In den Ausschreibungsunterlagen werden lediglich „Alten-, Kranken- und Bedürftigenhilfe“ genannt, nicht jedoch „Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe“, der ebenfalls in der EWR-Stiftungssatzung aufgeführt wird. Die komplette Satzung liegt den im Internet abrufbaren Ausschreibungsunterlagen bezeichnenderweise nicht bei.

Dabei käme gerade der nicht genannte Stiftungszweck – Erziehung, Volks- und Berufsbildung – den Nutzungsvorschlägen der Evangelischen Kirche bzw. der Initiative KOMPLEX als soziokulturelles Zentrum, einer Art Bürgerhaus oder Ort für Initiativen und Vereine weit mehr entgegen als „Alten- Kranken- und Bedürftigenhilfe“.

Wie erfüllt man einen Stiftungszweck?

Es geht um den eingangs erwähnten Grundsatzkonflikt zweier unterschiedlicher Vorstellungen.

Entweder:

Der Stiftungszweck wird am Besten dadurch erfüllt, dass man Areal und Krankenhausgebäude möglichst profitbringend nutzt, um das erwirtschaftete Geld in Dinge stecken, die diesem Stiftungszweck entsprechen.

Oder:

Die künftige Nutzung des Gebäudes selbst – etwa als „Evangelischer Hof“, als soziokulturelles Zentrum, als eine Mischung aus beidem – entspricht dem Stiftungszweck und sofern dabei ein Defizit entstehen sollte, das die Stiftung decken müsste, wäre dies vom Stiftungszweck gedeckt.

Die Stiftung hat ein fettes Finanzpolster

Die Evangelische Wohltätigkeitsstiftung ist mit einem Polster von rund 60 Millionen Euro finanziell bestens ausgestattet, um ein gewisses Defizit decken zu können, ohne dass das Stiftungsvermögen gefährdet wäre. Den Betrieb des Evangelischen Krankenhauses beispielsweise stützte die EWR zuletzt alljährlich mit 1,5 Millionen Euro. Dennoch stand bei jedem Jahresabschluss am Ende ein sechsstelliges Plus für das Stiftungsvermögen. Ein alljährlich wiederkehrender Sermon in den Haushaltsplänen der EWR für den Stadtrat lautet:

„Die EWR entwickelt sich seit Jahren positiv. Die Investitionstätigkeit der letzten Jahre hat eine verzinsliche Mehrung des Stiftungsvermögens mit sich gebracht.“

Vor diesem Hintergrund ist die Aussage, dass bei einer künftigen Nutzung des Evangelischen Krankenhauses Profit zwingend erforderlich wäre zumindest in dieser Absolutheit nicht unbedingt zu halten. Doch zumindest ist in der Ausschreibung auch die Erarbeitung eines „Kommunikationskonzepts“ vorgesehen, in dessen Rahmen die „verschiedenen Interessengruppen“ beteiligt werden sollen. 

Vierteilige Reihe im EBW

Carsten Lenk will die Debatte über ein Haus für Vereine, Initiativen und Engagement wieder ankurbeln.

Doch schon bevor es so weit ist, will ab Februar das Evangelische Bildungswerk (EBW) die erlahmte öffentliche Debatte (auch) über diese Frage wieder in Schwung bringen. In einer vierteiligen Reihe geht es um die Frage, wo „Platz für Engagement – ein Haus für Regensburger Bürger/innen“ entstehen könnte. Zwar wird in der Ankündigung explizit betont, dass man darüber „unabhängig vom Standort“ diskutieren wolle, doch das Evangelische Krankenhaus und die früheren Vorschläge über die künftige Nutzung werden ausdrücklich erwähnt. EBW-Leiter Carsten Lenk hat schon in der Vergangenheit keinen Hehl daraus gemacht, dass er das Evangelische Krankenhaus für geeignet hält, um den Regensburgerinnen und Regensburgern einen Ort abseits von Profitmaximierung und Kommerz zu bieten.

Dass man zumindest bei der politischen Jugend Unterstützung finden dürfte, deutet ein Leitantrag der Jusos für das Programm zu kommenden Kommunalwahlkampf an. Darin wird gefordert, zu prüfen, ob im Evangelischen Krankenhaus nicht ein „Volks- und Kulturhaus“ geschaffen werden könnte.

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Kommentare (24)

  • dünnster Künstler

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    Der Flyer zur Veranstaltungsreihe als buntes Plakat: http://europabrunnendeckel.de/download/ebw_plakat.jpg

    „Im Februar und März 2019 wollen wir nun in einer kleinen Veranstaltungsreihe über eine mögliche Stadtentwicklung reden, die mehr Raum für das Zusammenwirken von sozialen Projekten und selbstorganisierter Kunst & Kultur bietet, und geeignete Orte dafür vorstellen. Wir tauschen uns aus, knüpfen Kontakte, planen Aktionen und laden Gäste aus Nürnberg und Dresden ein.“

    Im verlinkten Langtext zur Veranstaltung steht:

    „Wiederholt ist in den letzten Jahren die Forderung nach einem „Haus der Bürgerinnen und Bürger“, nach einem „Haus des Engagements“ oder einem „Haus der Kulturen“ ins Gespräch gebracht worden. Bereits 2014 wurden Pläne für ein soziokulturelles Zentrum im ehem. Evangelischen Krankenhaus am Emmeramsplatz diskutiert und haben es sogar in den Koalitionsvertrag geschafft. Aktuell ist mit der Ablehnung des RKK am Standort Bahnhofsareal erneut eine Diskussion in Gang gekommen – dabei geht es um die Frage, ob der bestehenden Gebäudekomplex ein guter Ort für ein öffentliches „Haus des Engagements“ werden könnte.“

    Es geht also auch um das Kepler-Areal!

    Das Bündnis Zukunft Kepler Areal will den voreiligen Abriss der Forumarchitektur des Kepler Campus verhindern, damit keine vollendeten Tatsachen geschaffen werden.
    Für rechtliche Beratung und Öffentlichkeitsarbeit benötigen wir Spenden. Hier die tollen Plakate: http://europabrunnendeckel.de/?p=7475

    Regensburg braucht mehr Raum und bessere Rahmenbedingungen zur Verstetigung von nichtkommerzieller und selbstorganisierter Kultur und Orte an denen Engagement möglich und erwünscht ist. Ein soziokulturelles Zentrum mit sozialen Einrichtungen und Studentenwohnen am Ernst Reuter Platz könnte sich sehr gut mit einem soziokulturellen Zentrum mit Altersheim im Evangelischen Krankenhaus ergänzen. Beide Einrichtungen könnten gute Effekte für engagierte Stadtteilkulturprojekte haben…. Regensburg soll eben nicht Großkongresstadt sondern eine soziale Kulturstadt werden!

  • dünnster Künstler

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    …ich möchte hinzufügen:

    Das evangelische Krankenhaus, mit seinem ruhigen grünen Innenhof eignet sich wohl für eine andere Art von sozialen Nutzungen z.B. durch therapeutische Einrichtungen und Vereine und Menschen, als der von Bäumen eingewachsene Keplercampus am Busbahnhof an dem täglich alle Bevölkerungsschichten vorbeiströmen.

    Ich will hier zum Kepler Areal sprechen:

    Hinter der Architektur des Kepler-Campus steckt die Idee eines unmittelbar mit der Stadt verzahnten öffentlichen Raums der ein Zusammenspiel vielfältiger sozialer Funktionen in sich vereinen kann: Das während der „Stadtraum gemeinsam gestalten“- Beteiligungswerkstätten für diesen Stadtraum geforderte Bürgerhaus steht hier schon da und wartet darauf von den Regensburger*innen entsprechend genutzt, ausprobiert und weiterentwickelt zu werden!

    Eine Renovierung ist wohl unter kulturellen,finanziellen, bauökologischen …und „Baum-ökologischen“ bzw. stadtklimatischen Gesichtspunkten viel sinnvoller als der Abriss und die umfassenden Baumfällungen für 5-6 Jahre Interimsbusbahnhof. (Bushaltestellen können auch vorübergehend an andere Stellen umziehen!) Leider hat die Verwaltung vom Stadtrat keine Auftrag Alternativen zu prüfen und arbeitet gewissermaßen ohne RKK mit den Rahmenbedingungen für ein RKK (nenne wir es mal anders…) weiter. Es gibt Keine Sanierungsgutachten.

    Der öffentliche Raum des Bahnhofsviertels ist ein sehr lebendiger und interessanter, doch er erscheint mir hier geradezu gegen selbstorganisierte Bürgerkultur oder selbstbestimmte Kunst imprägmiert zu sein… so wurdw z.B. der Möglichkeitsraum Europabrunnen nach einer jahrelangen Kunstverboten und einer noch längeren Denkpause für einen vandalismussicheren Römertouristenbodensprenkler zubetoniert. Grausam und trostlos. Welches traurige Exempel soll hier statuiert werden und wozu? Gerade angesichts der anstehenden ZOB Baustellen hätte hier ein kleiner variabler und selbstverwalter Ort für kulturelle Experimente entstehen können.

    Nach einem Abriss der Wirsingbauten und nach all den Großbaustellen wird auf dem „Filetgrundstück“ zwischen Ernst und Albert nie wieder bezahlbarer Wohnraum oder gar Raum für selbstorganisiertes Bürgerengagement enstehen können… Es steht allerdings zu befürchten, das der Stadtraum im Sinne einer belanglosen Vermarktung „aufgewertet“ wird. Raum und Rahmenbedingungen für das soziale und kulturelle Engagement Regensburger*innen wird an dieser Stelle, wo alle Bevölkerungsschichten täglich fußläufig aufeinandertreffen so wohl nicht entstehen.

    Wir müssen uns fragen was, die Rahmenbedingungen für Partizipation und unkommerzielles Engagement sind und wie eine entsprechende Stadtentwicklung unterstützt werden kann.

  • Rudi Faller

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    Volks- und Kulturhaus? Hört sich aber nach DDR an. Auf jedenfalls wirds darin ziemlich leer sein, sowas gibts schon genügend.

  • Richard

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    Gibt es nicht schon „Das Degginger“, in dem kaum etwas los ist und das überdimensioniert groß ist? Gibt es nicht genug anderen Raum für „Initiativen und Vereine, Kultur und soziales Engagement“.

    Warum werden die Alten aus den Altenheimen ausgelagert nach Kumpfmühl und ins Kandis-Viertel (ich erinnere hier noch mal an die unrühmliche Geschichte aus dem Schloss im letzten Sommer), wo sie mitten in der Stadt auch noch am ehesten am Leben teilhaben könnten. Die Räumlichkeiten und die daraus entstandene Infrastruktur durch das vorherige Krankenhaus sind doch vorhanden.

  • gustl

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    Mir gefällt, dass die von Schaidinger unterschriebenen Ausschreibungsunterlagen im Anhang Hinweise auf die Strafbarkeit von Vorteilsannahme und Bestechlichkeit enthalten.

  • Altbayer...

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    Bei diesem Rumgeeiere der poltische Riege kann man den Kirchenvertretern in den Aufsichtsgremien der EWR nur Mut zu sprechen ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Die Wahlgeschenkeverteiler ruinieren sonst die EWR ohne die Konsequenzen dafür tragen zu müssen.

  • Barnie Geröllheimer

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    Her mit dem soziokulturellen Zentrum. Frau Maltz-Schlagmichtod schwurbelte beim Neujahrsempfang doch schon etwas von Kultur. Möglichst unter Führung des EBW, damit das haltungs- und anstandstechnisch auch richtig wird. Vielleicht fällt für den dünnsten Künstler ja auch noch ein Europabrunnendeckelbüro ab. Zahlen, ach was, kanns natürlich die Wohltätigkeitsstiftung. Die hocken auf so viel Geld, da können doch ein paar soziokulturell verteilte Erdnüsse keine Rolle spielen. Auf jeden Fall darf niemand etwas damit verdienen, das ist ein absolutes No-Go in einer sozialen Stadt.

  • Georg Anwandler

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    Es wird wieder solange rum geschwurbelt bis sich hoffentlich eine BI bildet.

  • R.G.

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    Ein Anti-Korruptionsverein könnte in dem Haus Platz finden. Gesponsert von Bauträgern.

  • dünnster Künstler

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    @Rudi Faller: „Volks- und Kulturhaus? Hört sich aber nach DDR an. Auf jedenfalls wirds darin ziemlich leer sein, sowas gibts schon genügend.“.
    … Ja, z.B. das Haus der Kulturen in Berlin: https://www.hkw.de/de/index.php

    Wir reden in der Veranstaltungsreihe allerdings nicht über Hochkultur, sondern eher über soziale, kulturelle und gesellschaftliche Grundbedürfnisse und Raum für zivilgesellschaftliches Engagement. Vergl. Veranstaltungstext: http://www.ebw-regensburg.de/platz-fuer-engagement-ein-haus-fuer-regensburger-buerger-innen-37978/

    @Richard, das im Degginger nichts los ist und das es überdimensioniert ist würde ich nicht sagen. Schau mal ins Programm! Allerdings geht es dort um Kreativwirtschaft und nicht um soziales und zivilgesellschaftliches Engagement. Das Degginger ist beim Amt für Wirtschaftsförderung angesiedelt und im selben Haus wie die Regensburger Tourismus GmbH.

    Nach dem Einzug der Evangelischen Pfründestiftung ist es im EBW eng geworden….
    Im Konzept zum „Evangelischen Hof“ finden sich neben den ambulanten Hilfsangeboten auch betreutes Jugend- und Alterswohnen und Obdachlosenhilfe.. Weitere Nutzungen durch Vereine oder selbstverwaltete Projekte könnten dem Haus und auch dem Quartier gut tun.

    Wir wollen bessere Rahmenbedingungen für Soziales Engagement und Mitbestimmung schaffen, dazu müssen wir auch über unterschiedliche Stadträume und Stadtteilkultur reden.

    Hier eine Skizze für eine Nutzung des Kepler-Campus als öffentlicher Raum: http://europabrunnendeckel.de/?p=7475

  • weihrauchschleuder@gmx.de

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    @Georg Anwandler: Das Bündnis Zukunft Kepler Areal ist aus dem Bündnis RKK hervorgegangen. Nach dem gewonnen Bürgentscheid haben wir uns neue Ziele gesetzt und uns umbenannt. Wir treffen uns jeden 1. und 3. Donnerstag im Kolpingshaus zum öffentlichen Plenum. Dort werden Arbeitsgruppen gebildet, die sich mindestens jeden Donnerstag um 19 Uhr treffen… und Arbeitsaufträge vergeben.

    Übrigens morgen am Donnerstag, den 23.1. um 19 Uhr ist auch eine interessante Veranstaltung im EBW vom ADFC und dem VCD zum Thema Verkehr: http://www.ebw-regensburg.de/wie-geht-es-weiter-mit-dem-bahnhofsareal-37652/?fbclid=IwAR1mLYzuJ9DUUgA9Ot_6AOdD_Upfsn5uAxrgjqKN3wLEdXvTqmCB2ZecQ-k

  • Musonius

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    Für meine Begriffe wäre eine naheliegende Nutzung des Evangelischen Krankenhauses der Umbau zu einem Seniorenheim, zumal ja mit der Schließung der Seniorenresidenz im Fürstlichen Schloss eine der letzten innerstädtischen Einrichtungen dieser Art ihr Ende gefunden hat.

    Aber Naheliegendes scheint ja in Regensburg niemanden zu interessieren. Da vergibt man lieber die Ausarbeitung eines Nutzungskonzepts an externe Beratungsfirmen oder treibt wieder einmal die gleiche Sau in Form ein (sozio-)kulterellen Zentrums (auf 18.000 qm!) durchs Dorf.

  • R.G.

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    Ich schlage ernsthaft vor, das Haus zu einem Ehrenamts- und Freiwilligenzentrum zu machen.
    Ehrenamtlich und freiwillig tätig sein wollenden Menschen könnten (bei Absolvierung von Arbeit nachträglich gratis) Kurse und (oder bei Qualifikation) gleichTätigkeitsmöglichkeiten angeboten werden, organisiert von hauptamtlich Tätigen.

    Nach Freiwilligen suchenden Bedürftigen sollte damit eine seriöse Kontaktstelle geboten werden.

    Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten reicht von Begleitung zu Ämtern, (wie User Piedro für eine Frau aus Regensburg hier vergeblich suchte, und er dafür von weither anreisen wollte-alle Achtung, die Foristen hier sind eindrucksvolle Menschen!) bis zu Hospizbegleitung, Seniorenbesuchen, Suppenausschank (irgendwann allabendlich) für Obdachlose an ihren Schlaforten, Begleitung von Alleinerzieher-Familien, Organisation von Treffs für geschiedene extra Männer bzw. extra Frauen etc.

    In ein bis zwei Räumen könnte ein einige Stunden tagsüber offener“Nachbarschaftsverein“ für die Bewohner des Stadtteils angesiedelt sein.
    In einem Raum wäre Vermittlung traditioneller Handarbeiten und Fertigkeiten denkbar.
    Inländer wie Ausländer verfügen teils über hohes (Handwerks-) Können, das mangels Nachfolger nicht mehr weitergegeben werden kann – unter anderem gehört das Lesen und Interpretieren alter Texte (Altdeutsch, Kurrent, Altlatein, Altgriechisch und weitere Dokumentensprachen) dazu.

    Weiters wäre denkbar, an Schulklassen für ihren freiwilligen Einsatz Preise auszuloben, nach Losprinzip, denn mitmachen ist alles, eine Wahl zum Sieger schafft nur Verlierer.

    Als Preise rege ich an – wie es eine oberösterreichische Gemeinde praktizierte, Karten für städtische und kirchliche, gerne auch private Einrichtungen zu vergeben, für ein Schwimmbad, Veranstaltungen, Sporteinrichtungen etc.
    Das Ziel sollte eben auch für die Freiwilligen ein mehr an Teilhabe sein.

  • dünnster Künstler

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    @Musinus
    Den Begriff „soziokulturelles Zentrum“ habe ich ganz oben wohl schlecht gewählt. Es kann auch darum gehen, wie Freiräume und Kultur soziale Nutzungen bereichern können.

  • R.G.

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    Beim Freiwilligenzentrum könnten weiters angeregt werden, freiwillige Entmüllungen und Bepflanzungen einer Baumscheibe, wie es User Mark Frowein praktizierte (Ich halte ihn für einen völlig unterschätzten Performance-Künstler!).

    Und, persönliches ganz großes Anliegen, Freiwilligen- Vorleseprojekte wären dringend zu fördern. Das Lesen längerer Texte ist eine aussterbende Fertigkeit.
    Eine Idee, es könnten Eltern mit ihrem besonders lesekundigen Kind , oder Erwachsene allein, an einem Wochenende im Freiwilligenzentrum auf Jugendliche treffen, die das Vorgelesene auf Aufnahmeträger speichern.
    Freiwillige sorgen dafür, dass die Texte die Hörwilligen erreichen.
    Als Beispiel, ein Regensburger Kind liest Texte aus dem Schulbuch der vorigen Klasse, Schüler mit ensprechendem Bedarf aus dieser Schulstufe können die Lerntexte so deutlich und gemächlich vorgelesen, immer wieder abspielen, was ausländischen und leseschwachen Kindern ein Üben in Lerntempo ermöglicht.
    Senioren, Blinde, Sehschwache, Deutsch Lernende bekommen nette Texte vorgelesen.
    Für Senioren werden auf Wunsch entgegenkommend Texte auf alte Tonträger gespeichert (Kasette, CD).

    Es sollten nur in und unmittelbar um Regensburg wirksam werdende Freiwilligenprojekte gefördert werden, für alle Zielgruppen in dem Gebiet, wenn die Projekte keine Herkunftsgruppe ausschließen..

  • Gerdl

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    Und wieder zeigt sich die völlige Überforderung der Stadtoberen und -verwaltung. Man meint immer, man denkt immer, man plant immer. Wieviele Begegnugsstätten, Kulturzentren und sonstiges braucht es in einer Stadt wie Regensburg? Statt die Altstadt attraktiver für die Menschen zu machen, lässt man sie lieber verkommen. Kaum eine Ecke ohne Leerstand. Die Parkgebühren erhöhen, Autos raus und dafür Kampfradler rein, so geht eine Politik für die Einkaufszentren am Rand. Aber was soll man auch von einer Politik erwarten, der die Füllung der eigenen Taschen wichtiger ist als ein sinnvolles Verkehrskonzept. Einen Vorschlag hätte ich, überall wo jetzt ein Leerstand ohne Konzept vorhanden ist, könnte man doch eine „BSV-Begegnungsstätte“ einrichten. „BSS“- Bauträger-Spenden-Stadtverwaltung“

  • Dieter

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    Die Vorschläge für die Nutzung des Evangelischen Krankenhauses sind ja alle recht löblich, aber leider Wunschdenken.
    Altenheime und Pflege generell werden privatisiert, den Ehrenämtern schmeißt man auch kein Geld nach (sonst könnte man ja gleich bezahlte Arbeitsplätze schaffen), für brotlose Kunst gibt es die geförderte Mälze und sonstige Begegnungsstätten werfen auch zu wenig ab.

    Nicht dass ich das gut finde, aber wie immer geht es um Gewinne – bei so einem Filetstück können das nur Wohnungen und Geschäfte sein. Die Frage ist wohl eher wer letztendlich das Geld für den Umbau investiert und ob sich später jemand dort die Miete leisten kann.

  • Mathilde Vietze

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    Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr: Erst neulich vernahm ich lautes Weh-
    klagen darüber, daß „es in Regensburg für Vereine usw. keine geeigneten Veran-
    staltungsräume“ gäbe. Und jetzt reagiert die St adt darauf und jetzt paßt es wieder
    nicht. Allen Menschen recht getan ist wirklich eine Kunst, die niemand kann.

  • dünnster Künstler

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    Die Gäste der Diskussionsveranstaltungssreihe haben in Nürnberg, Dresden und deutschlandweittolle selbstverwaltete Projekte auf die Beine gestellt, die weit in die Stadträume hineinreichen…

    http://www.i-fah.com/

    http://quellkollektiv.net/

    http://www.heizhaus.org/

    https://www.offene-werkstaetten.org/forum/index.php

    https://konglomerat.org/projekte/zukunftsschutzgebiete.html

    https://konglomerat.org/

    Zunächst einmal können jedoch Regensburgerinnen miteinander darüber reden
    „Warum wir Orte für Bürger-Engagement brauchen“
    am Dienstag den 5.2. um 19 Uhr im EBW

  • WerAuchImmer

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    Ja, es ist wirklich wundersam, worüber in Regensburg so alles diskutiert wird. Zumal die Stadt ja schon längst untergegangen sein müsste, weil sie ja kein (Defizite produzierendes) Konkresszentrum hat. Aber eine marode Universität hat sie, die zwar das entsprechende Raumprogramm bieten könnte, jedoch dringend der Sanierung bedürfte (ja, ja ich weiß: Zuständigkeiten, Aufwandsträger-Bla-bla, zeitliche Beschränkungen bei der Nutzung bei Studienbetrieb…; und wie oft haben wir schon erleben dürfen, was alles geht, wenn der entsprechende politische Wille vorhanden ist).

    Und jetzt also die neusten Schildbürgerdebatten um ein Kultur-/Bürger-/Initiativenhaus. Natürlich wäre sowas für Regensburg mehr als wünschenswert. (Erinnert sich eigentlich noch irgendwer ans L.E.D.E.R.E.R?) Aber da muss jetzt erst noch ein Problem daraus gemacht werden, dass zur Realisierung in den besten Lagen (!!!) mehr Optionen (Keppler-Areal & Evangelisches Krankenhaus & letztlich ja auch das unbesehen (!) überteuert gekaufte Gift-Schnäppchen in der Maxstraße) zur Verfügung stehen, als überhaupt benötigt werden.

    Und bitte nicht bös sein: Das Degginger ist eine feine Sache. Nur machen wir uns nichts vor: Dass es derzeit derart genutzt wird, ist doch nicht der Aufgeschlossenheit der Stadt für die Kreativwirtschaft geschuldet, sondern schlicht der Einfallslosigkeit, was – nach landläufiger Meinung – ‚G’scheits‘ daraus zu machen. Ein verlegenheitshalber bis auf Weiteres bestehendes Provisorium. Es wird wohl noch auf einen potenten Bau-/Projektträger gewartet, der irgendjemandem ‚inspirierende‘ Spenden zusteckt. Blöd, dass der Denkmalschutz da wohl ein wenig hemmend wirkt.

    Dazu passt letztlich auch das Vorgehen am Keppler-Areal: „Wir haben zwar keine Ahnung, was es werden soll, aber wir reissen es schon mal ab.“ Nicht, dass wir am Ende noch d’rauf kommen, dass z.B. die Wohn- und Veranstaltungsräume/-saal noch hätten gebrauch werden könnten. Wobei ich auch hinzufügen möchte: Betonsanierung ist in der Regel eine echte und zweifelhafte Herausforderung. Aber das scheint ja gar kein Argument zu sein. Für ein Provisorium (Ausweich-Busbahnhof) soll Bestehendes (für das es unter Umständen noch Bedarf geben könnte) weichen! Da sind sich fast alle politischen Fraktionen einig und vertrauen neuerlich auf die Vorlagen einer Verwaltung, die sie (natürlich nur bedingt aus eigenem Antrieb) in der Vergangenheit offenbar mehr als einmal mit unzureichenden Informationen über den Tisch gezogen hat, sofern die entsprechenden Stadträte – so wie sie es selbst behaupten – nicht bewusst so manche fragwürdige Entscheidung mitgetragen haben. Ich glaube, sowas kann man Lernresistenz nennen.

    Zur Ehrenrettung der Verwaltung: Dass es da durchaus kreative Köpfe mit Seele und Gespür gibt, haben ja nicht zuletzt die urspünglich von dieser Seite vorgelegten Pläne für das Marinaquartier bewiesen. Daher ja auch der Name: Es war eine Marina vorgesehen, die erstmalig Donau und Stadt stimmig miteinander in Verbindung gebracht hätte (wenn man om zugeschütteten Gondelhafen an der königlichen Villa absieht). Ein Hauch Venedig in der Oberpfalz! Klar, dass das keine Chance hatte, gegen die Profitoptimierer, welche die Grundstücke erstaunlich günstig ergattern konnten und dann erschrecken einfallslos zugebaut haben.

    Da fügt sich letztlich auch die Debatte um die Trambahn stimmig ein, über deren Wiedereinführung ja letztlich auch diskutiert wird, seit man sie abgeschafft hat. Und die derzeit in einer Art geplant wird, dass sie kaum einen nützlichen Beitrag zur präkeren Verkehrssituation in und um Regensburg leisten kann, selbst wenn sie tatsächlich noch in diesem Jahrhundert realisiert werden sollte.

    Es ist zum Weinen: Regensburg ist eine derart tolle Stadt, dass uns die Leute aus aller Welt deswegen die Bude einrennen, aber uns (und speziell den im engeren Sinne Verantwortlichen) selbst fällt offenbar nichts und vor allem nichts Originelles (siehe Museum der Bayerischen Geschichte, vulgo ‚Hans-Schaidinger-Memorial‘) dazu ein.

    Insofern schlage ich vor: Macht aus dem Evangelischen Krankenhaus eine Parkgarage und aus dem Keplerareal einen (Bus-)Großparkplatz (als Ersatz für den verlorengegangenen Donau-Markt und Gegenstück zum Protzenweiher), aus dem Gifthaus eine Dauerbaustelle (Herr Adler hat ja eindrucksvoll vorgemacht, wie man eine Immobilie in bester Lage publikumswirksam verkommen lassen kann) und aus dem Degginger werden die Kreativlinge zugunsten einer städtischen Schmiergeldannahmestelle verdrängt. Bezahlbarer Wohnraum für Einkommensschwache, Senioren und Studenten kann ja dann irgendwo außerhalb, an noch eventuell zu schaffenden Autobahnausfahrten bzw. neben den 08/15-Gewerbegebieten mit Automaten-Spielhölle und Fastfood-Station realisiert werden. Wenn sich die Stadträte ins Zeug legen, bietet McDonalds /BurgerKing dort dann ja vielleicht auch einen verbilligten offenen Mittagstisch an?

  • Lothgaßler

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    Der Gebäudekomplex ist groß und bietet Platz für viele Nutzungen. Ohne die Nutzungsform Wohnen (bitte denkt an die mit Schwierigkeiten am überteuerten Wohnungsmarkt und Bedarf an zentraler Wohnstätte) wäre das zukünftige Konzept aber pervers.
    Räume für sozio-kulturelles Ehrenamt wären sicher machbar, aber der Anspruch sollte dann schon sein, diese zentrale Basis (direkt gegenüber die Regierung der Oberpfalz) auch engagiert zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt zu nutzen.
    Was mich etwas skeptisch stimmt ist der Bau selber: Ob die vorhandene Architektur die Freiheit für eine gelungene Umwandlung in Neues bietet? Irgendwie ist das schon ein rauer Klotz.

  • Barnie Geröllheimer

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    „Ob die vorhandene Architektur die Freiheit für eine gelungene Umwandlung in Neues bietet? „Ganz klar Nein. Das Gebäude zeigt keinerlei Offenheit. Die Fenster sind zu klein, um die Gedanken an neue Horizonte schweifen zu lassen, die Mauern zu dick, dass kosmische Inspriation Eingang in die Kulturschaffung finden könnte, das innere Layout zu kleinkariert, dass große Kulturinnovationen gar nicht erst entstehen können.

    Mal ernst: Es stünde der Stadt Regensburg gut zu Gesicht eine Obdachlosenunterkunft nebst Gesundheits und Suchtambulanz a einzurichten. Die gebäudliche Infrastukur ist da. Ein paar Sozpädisbei der Stadt auch. Voraussetzung Meldung beim Einwohnermeldeamt um den pullfaktor zu reduzieren.

  • Piedro

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    @Barnie Geröllheimer

    Sie halten große Fenster für notwendig um weit zu denken? (Wie groß Ihre Fenster wohl sind…?“

    Hier bietet sich die Möglichkeit eine Vielzahl von Bedürfnissen unter ein Dach zu bringen. Man sollte mal die Bürger fragen, was sie sich da vorstellen. Man könnte ein Bürgercafé betreiben, gemeinsam mit Vereinen und Gruppen, die das Gebäude nutzen, um Einnahmen zu generieren und einen Treffpunkt zu gestalten. Man kann Verantstaltungsmöglichkeiten erschließen, Proberäume anbieten (in allen Städten ein Problem), man kann Wohnformen etablieren, in denen soziale Arbeit, Kreativität und Gemeinsinn auf einen Nenner gebracht werden. Suchthilfe, auch Obdachlosenhilfe schließt sowas nicht aus, aber diese Gestaltungsmöglichkeit sollte nicht geopfert werden, damit die Stadt ihre Fürsorgepflicht endlich erfüllt. Und ja, da stimme ich RG von Herzen zu: eine Beratungsstelle für Menschen in schlimmen Lebenslagen und mit Behördenproblemen wird offenbar dringend gebraucht. Meine Erfahrung als Begleiter eines JC-Kunden in dieser Stadt spottet jeder (!) Beschreibung. Vokabeln wie Willkür, Überheblichkeit, Rechtsbeugung und Ausgeliefertsein kratzen da nur ein wenig am Lack dieser Behörde. Die Suppenküche könnte in den Cafébetrieb integriert werden. Die Einkünfte könntet verwendet werden sozialversicherungspflichtige Stellen zu schaffen, wo zB Alleinerziehenden eine Anstellung geboten wird. Dieses Gebäude bietet gewaltige Möglichkeiten, und offenbar liegt es nur an den Menschen, ob und wie die umgesetzt werden können. Jene Menschen, die da von zu kleinen Fenstern für große Gedanken und zu dicken Mauern für kosmische Inspiration fabulieren kann man dabei außen vor lassen. Leute dieses Schlages kennen weder das eine noch das andere.

  • WerAuchImmer

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    …um hier auch noch einen erntshaften Vorschlag beizusteuern: Das ehemalige Krankenhaus dürfte weitgehend barrierefrei sein, bietet viel Platz und liegt recht zentral. Es gäbe speziell in Regensburg noch reichlich Bedarf an innovativeren Wohn- und Versorgungskonzepten, für die unterschiedlichsten Zielgruppen, die sich dort wahrscheinlich gut realisieren ließen. Ob dabei an Senioren gedachte wird, an Menschen mit Behinderung (mit und ohne eigener Familie / Partner), an Konzepte, die auf eine Mischung unterschiedlichster Gruppen setzen… was auch immer. Da sieht es in Regensburg verglichen mit anderen (Groß)Städten jedenfalls mitunter ziemlich mau aus.

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