SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 17. Januar 2019

Korruptionsdelikt Vorteilsannahme

„Es reicht der dienstliche Bezug.“

Ermittlungen gegen rund 300 Bürgermeister und kommunale Spitzenbeamte in Bayern wurden Ende 2018 bekannt. Der Verdacht: Vorteilsannahme. Auch die Regensburger Staatsanwaltschaft ist damit beschäftigt.

Die schlechte Nachricht: Es geht wieder einmal um Korruptionsvorwürfe. Die gute: Die Stadt Regensburg ist nicht betroffen. Das bestätigt uns Oberstaatsanwalt Dr. Markus Pfaller. Bereits Ende 2018 haben verschiedene Medien über Ermittlungen gegen rund 300 Bürgermeister und kommunale Spitzenbeamte wegen des Verdachts der Vorteilsannahme berichtet. Die Vorwürfe sind Ausfluss einer Razzia, die 2016 bei einem Ingenieurbüro im Raum Landshut stattfand. Dabei fanden die Ermittler auch Auflistungen von Geschenken, die das Büro über mehrere Jahre an verschiedene Beamte verschickt hatte – unter anderem Weinflaschen, Essensgutscheine und Eintrittskarten für die Ritterspiele bei der Landshuter Hochzeit, also im zwei- bis dreistelligem Euro-Bereich.

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