Infineon will Ziele erreichen: 600 Jobs in Regensburg weg!

Infinieon baut weltweit 3.000 Stellen ab, 2.000 davon in den Deutschland, 600 in Regensburg. Das ist ein Viertekl der derzeit in Regensburg Beschäftigten. Diese Meldung wurde am Freitag morgen bekannt. In einer ersten Stellungnahme bezeichnet Oberbürgermeister Hans Schaidinger die Entscheidung des Konzerns als einen „herben Schlag“ und forderte „Kompensationsmaßnahmen zur Auslastung des Standortes Regensburg“. Finanz- und Wirtschaftsrefrent Dieter Daminger wies darauf hin, dass die Stadt Regensburg in der Vergangenheit die Infrastruktur am Standort „sehr kooperativ und konstruktiv“ aufgebaut habe. „Man denke nur an den Ausbau der Clermont-Ferrand-Allee“, unterstrich er. Auch die Erweiterungsinvestitionen des Konzerns seien nur durch das große Engagement der Stadt ermöglicht worden. Fraglich bleibt, ob diese Argumentation bei Infinieon auf offene Ohren stoßen wird. Konzernchef Peter Bauer wollte in einer Telefonkonferenz betriebsbedingte Kündigungen nicht ausschließen. „Wir wollen mit diesem Schnitt einen Schritt machen, der reicht, um unsere Ziele zu erreichen.“ Weltweit beschäftigt Infineon 43.000 Menschen, 6.000 davon in Deutschland und im österreichischen Villach.

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