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Es ist gar nicht lustig, als ich – am letzten Donnerstag – zur Pressekonferenz der Faschingsgesellschaften komme. Statt unterm pompösen Podium auf der Köwe-Plaza sitzen wir in einem schwer zu findenden Büroraum. Statt eines großen Aufgebots an Hoheiten (das Seniorenprinzenpaar Goppel ist ein echtes Desiderat) sitzen da nur die beiden Präsidenten von Narragonia (Roscoe Pielmeier) und Lusticania (Armin Ogurek) und ein freundlicher Edi Lehner. Verkleidet, in Narragonenuniform, ist nur einer: Ein gewisser Josef Bauer, der während des ganzen Gesprächs keine Miene verzieht und kaum was sagt. Und statt ausufernder Ansage heißt es heute nur: „Fragen Sie. Wir sagen Ihnen, was Sie wissen wollen.” Leicht angefressen sind sie schon, die Faschingsleut. Von der Aufregung über die Terminwahl sind sie richtig überrollt worden, das sieht man ihren müden Gesichtern an. Dass es „650 Umzüge an diesem Tag” gibt, mag ich ihnen nicht so recht glauben, aber egal. Sie haben’s verschoben – obwohl sie nicht gemusst hätten und deshalb weisen wir ab sofort in jeder Ausgabe darauf hin: Der Faschingsumzug steigt am Faschingssonntag (3. Februar). Start um 10 Uhr in der Maxstraße, Aufstellung um 9 in der Albertstraße. Eine Umfrage im Internet soll belegen, dass angeblich 77 Prozent der Regensburger die Verschiebung für falsch halten. Da werde ich Faschingsmuffel. (Ent)spannende Lektüre!

Morgen, Regensburg

Morgen wird in Regensburg der Holocaust-Gedenktag begangen. In der Debatte um den zeitgleich geplanten Faschingsumzug (dazu morgen mehr) hat Regensburg gerade noch die Kurve gekriegt – die Gaudi wurde um eine Woche verschoben, während München sich als Hauptstadt der Bewegung profiliert. Narren! Die Forderungen der Regensburger Parteien, den Gedenktag gesetzlich als „Stillen Tag” zu verankern, […]

Morgen, Regensburg

Weil ich es am Donnerstag nicht in den Presseclub geschafft habe ist mir die absolute Top-Neuigkeit entgangen: Hans Schaidinger schließt eine große Koalition nicht mehr aus. WOW! EEEcht? mit der SPDeee? Also ganz ehrlich: Das hätte ich mir nie gedacht. Fällt es auf, dass ich das ironisch meine? Wer glaubt wirklich ernsthaft, dass Hans Schaidinger […]

Morgen, Regensburg

Ein Plakat fällt mir heute an der Straße auf. Von einem halb herunter gerissenen Horst-Meierhofer-Konterfei prangt groß „Danke” und im ersten Moment denke ich, der FDP-Spitzenkandidat meint die CSU, dank deren Streitereien er sich doch ein paar Prozentchen mehr erwarten darf. Erst beim zweiten Hinschauen fällt mir auf, dass es ein altes Plakat aus dem […]

Morgen, Regensburg

Interessante Begleiterscheinung eines Wahlkampfes sind die zahlreichen Accessoires, mit denen die Parteien auf sich aufmerksam machen wollen. Hans Renter und Hans Melzl (beide CSU) verteilen Streichholzbriefchen mit Fotos, auf denen die beiden – mit Verlaub – kaum wieder zu erkennen sind. Die Aufnahmen liegen mindestens schon eine Wahlperiode zurück. Aber immerhin: Kippen kann ich mir […]

Morgen, Regenburg

An dieser Stelle muss ich mich bei Herrn Caspers entschuldigen, dessen Name in unserer gestrigen Ausgabe („Egon, erinnerst Du Dich?”) in recht verschiedenen Schreibvarianten zu finden war. Also: Er heißt Klaus Caspers (nicht Claus Kaspers) ist Künstler, Architekt, SPD-Urgestein und einer jener altgedienten Herren altgedienter Bürgerinitiativen. Jetzt sind wir wieder gut, oder? Gar nicht gut […]

Morgen, Regensburg

Joachim Wolbergs fürchtet sich… Nein! Stopp! Er „fürchtet um”. Um das Image unserer Stadt nämlich. Das erfahre ich gestern abend aus einer Pressemitteilung. Welche Parteien in Regensburg die Regierungsverantwortung übernehmen könnten, sei sechs Wochen vor der Kommunalwahl „klar erkennbar”, stellt er fest. Wolbergs erwähnt zwar nicht, welche Parteien das sind, aber weil er selbst als […]

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