Ein subjektiver Überblick

Kleine Wochenschau

Ein kleiner, höchst subjektiver Aus- und Rückblick zu aktuellen Themen und Ereignissen. Es geht um das Jobcenter, Albrecht Dürer, Erwachsenenbildung und die SPD. 

Parteiöffentlich: sozialdemokratische Meinungsbildung

WolbergsTeil zwei der großen Wolbergs-Comeback-Tour unter der Überschrift „Unschuldsvermutung“. Nach seinem tränenreichen Auftritt beim Vorstand der Landkreis-SPD, anlässlich dessen sich die stellvertretende Landkreisvorsitzende Ursula Hildebrand zu einem furiosen journalistischen Rührstück im Wochenblatt hinreißen ließ (freilich ohne Erwähnung der eigenen Parteizugehörigkeit), wird sich der Noch-Oberbürgermeister und Noch-SPD-Unterbezirksvorsitzende am kommenden Montag, 19 Uhr, im Hotel Wiendl beim Vorstand des SPD-Unterbezirks ein weiteres Stelldichein geben.

Die Versammlung ist nach Auskunft von Wolbergs‘ Stellvertreter Rainer Hummel ausdrücklich parteiöffentlich, das heißt: Nicht nur Vorstands- auch ganz normale SPD-Mitglieder dürfen Wolbergs‘ Worten lauschen, denen bislang jede Menge Pathos, aber wenig Konkretes zu entnehmen war. Das eine oder andere Plätzchen bei dieser Tour zur Wiederwahl zum Unterbezirksvorsitzenden dürfte frei sein. Die Regensburger Parteichefin Margit Wild zum Beispiel hat ausdrücklich betont, nicht teilzunehmen. Sonstige Öffentlichkeit, insbesondere Presse ist nicht zugelassen. Die waren ja – zumindest bis auf ein Medium – immer so gemein.

Öffentlich: katholische Erwachsenenbildung

17362793_1848706055397400_2835465516631863525_nVor einer Bedrohung namens „Gender“ warnt Pfarrer Harald Scharf kommenden Dienstag im Rahmen eines Vortrags der Katholischen Erwachsenenbildung. Kenner wissen: Es geht nicht um die englische Vokabel, die Scharf als bedrohlich ansieht, sondern um jene „Ideologie“, die in katholischen Kreisen gern auch liebevoll als „Gender-Wahnsinn“, „Perversion“ oder „teuflische Ideologie“ bezeichnet wird und bei der es um die Unterscheidung von biologischem („sex“) und soziale geprägtem Geschlecht („gender“) geht. In den Augen von Referent Scharf bedroht diese „neue Ideologie“ – zumindest laut Vortragsankündigung – „unser Zusammenleben“.

Gut, dass man da mal offen und vorurteilsfrei drüber reden kann. Es laden ein: die Pfarrgemeinderäte Harting und Burgweinting.

Dürer-Blamage

Können diese Augfen verantwortlich sein? Kulturreferent Klemens Unger. Foto: Archiv/ Staudinger

Können diese Augfen verantwortlich sein? Kulturreferent Klemens Unger. Foto: Archiv/ Staudinger

Im Oktober 2016 bot das Kulturreferat der Stadt Regensburg mit stolz geschwellter Brust dem Hobbyhistoriker Rudolf Reiser im Historischen Museum eine Bühne. Der wollte einen echten Dürer in den Tiefen des städtischen Museumsfundus entdeckt haben. Recht rasch zeichnete sich ab: Diese Behauptung ist Quatsch. Schon unmittelbar nach der vermeintlichen Sensationsmeldung bezeichneten Experten Reisers Theorie als Hirngespinst. Und nun ist dieses Hirngespinst auch gutachterlich belegt. In einer städtischen Pressemitteilung mit der recht unverdächtigen Überschrift „Gutachten liegen vor“ wird nun auch das letzten Fünkchen Hoffnung auf einen echten Dürer in Regensburg mit brachialer Gewalt vollends ausgelöscht.

Zwei Gutachten belegen nicht nur: Das ist kein Dürer. Sie klären auch darüber auf, dass diese Tatsache seit 1984 bekannt ist und in Fachpublikationen veröffentlicht wurde. Bloß gut, dass Klemens Unger schon im Oktober erklärt hat, dass man selbst doch nie von einem Sensationsfund gesprochen habe. Wäre ja noch schöner, wenn einer der Verantwortlichen der Stadt Regensburg dafür verantwortlich wäre, dass man so einem Humbug eine städtische Bühne präsentiert.

Teure Spielchen mit Hartz

Die Stellungnahme von Birgitt Ehrl. Zum Vergrößern anklicken.

Die Stellungnahme von Birgitt Ehrl. Zum Vergrößern anklicken.

Zu unserem Bericht über die Verweigerung von Hartz IV-Leistungen für Forensik-Insassen durch das Jobcenter Regensburg hat uns heute eine Stellungnahme von Geschäftsführerin Birgitt Ehrl erreicht, die sich in etwa so zusammenfassen lässt: Der Gesetzgeber und de Bundesagentur für Arbeit sind schuld. Wir halten uns nur an Weisungen. Wir hatten darüber berichtet, dass jene Forensik-Insassen, die sich in der letzten Lockerungsstufe befinden und damit außerhalb der Forensik leben und einer Arbeit nachgehen dürfen, vom Jobcenter konsequent keine Leistungen erhalten. Ebenso konsequent urteilen bislang die Richter am Sozialgericht Regensburg unter Berufung auf eine Grundsatzentscheidung des Bundessozialgerichts: Die Leistungen müssen gewährt werden.

So ergibt sich in schöner Regelmäßigkeit dasselbe Spiel: Betroffener stellt Antrag – abgelehnt. Betroffener legt Widerspruch ein – abgelehnt. Betroffener nimmt sich Anwalt und geht vor Gericht – dort gibt das Jobcenter klein bei.

Seite 2 der Stellungnahme. Zum Vergrößern anklicken.

Seite 2 der Stellungnahme. Zum Vergrößern anklicken.

Keine besonders sinnvolle Lösung – weder für den Gedanken der Resozialisierung, noch für den Steuerzahler, der dieses Spielchen finanziert. Aber offenbar, folgt man Ehrl, vom Gesetzgeber genau so gewollt.

Birgitt Ehrl beruft sich in ihrer Stellungnahme auf eine Änderung des SGB II, die zum August 2016 auf Empfehlung des Sozialausschusses im Deutschen Bundestag vorgenommen wurde. Demnach seien auch die erwähnten Forensik-Insassen vom Leistungsbezug ausgeschlossen. Das wiederum hatte eine entsprechende Weisung der Bundesagentur für Arbeit zur Folge und an diese Weisung, so Ehrl, sei das Jobcenter „gebunden“. Und so darf man nun abwarten, wie lange das teure Spielchen, das sich der Gesetzgeber ausgedacht hat und bei dem Bundesagentur und Jobcenter als willfährige Erfüllungsgehilfen tätigt sind, weitergeht. Rechtsanwalt Otmar Spirk, der mehrere Betroffene vertritt, spricht von „destruktiver Politik“. Das ist noch milde ausgedrückt.

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Kommentare (43)

  • Giesinger

    |

    Zu Parteiöffentlich: sozialdemokratische Meinungsbildung

    “ Sonstige Öffentlichkeit, insbesondere Presse ist nicht zugelassen. Die waren ja – zumindest bis auf ein Medium – immer so gemein.“

    Das klingt mehr nach Sekte, denn nach Partei.

  • Mr. T

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    Katholische Erwachsenenbildung erinnert mich immer irgendwie an contradictio in adiecto …

  • Peter Lang

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    An der „Dürer“-Blamage ist Kulturreferent Unger unschuldig! Er hätte gerne Schlimmstes verhindert, scheiterte aber an des damaligen OBs Beratungsresistenz. Die FAZ schrieb hierzu sehr treffend: „Reiser appellierte an den Oberbürgermeister, der sich über das zuständige Ratsmitglied hinwegsetzte und den Museumsdirektor anwies, Reiser die Bühne für seine Enthüllung zur Verfügung zu stellen. (…) Er stellte das für Entdecker typische Geltungsbedürfnis nicht in Rechnung und hat dadurch Regensburg zum Gespött gemacht.“

  • 1.FC Gender Südkurve-Ultra

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    haben sich schon ein paar Gender-ApologetX vorangemeldet ?

    *popcorn einpack, livestream aufsetz… :-P

  • erich

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    „die sich in der letzten Lockerungsstufe befinden und damit außerhalb der Forensik leben und einer Arbeit nachgehen dürfen, vom Jobcenter konsequent keine Leistungen erhalten“ – das sind welche von vielen, weil dieses Politik- und Wirtschaftssystem bietet nicht mehr allen Teilhabe, nicht ein Paar Tausend sondern Millionen, die Politik und Wirtschaft ist auch nicht daran interessiert daran was zu ändern, das was zählt ist Rendite und der shareholder value, und das ist die Aufgabe diverser Statistiken wie Arbeitslosenstatistik, Statistiken zur Vermögensverteilung, Renten und anderer nämlich diese Sachverhalte zu vertuschen und zu verschleiern. Welche Auswirkungen diese geisteskranke Politik auf weite Teile der Bevölkerung inzwischen hat war kürzlich auf HartzIV org zu lesen, nämlich wie z.B.
    Hartz IV Sanktionen gnadenlos – auch gegen Familien mit Kindern
    oder
    Kein Hartz IV Schonvermögen: Eltern müssen Haus verkaufen
    oder
    Laut einer Meldung (basierend auf einer Berechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsfoschung) verzichten 3,1 – 4,9 Millionen Antragsberechtigte auf Hartz IV und leben so in verdeckter Armut. Herrscht doch in diesen Ämter ein unhöflicher und oft menschenunwürdiger Ton. Hinzu kommt das Drohzenario, das in diesen Ämtern aufgebaut wird und so manchen Anspruchsberechtigten davon abhält, zum JobCenter zu gehen.
    oder
    In Deutschland gibt es immer mehr Menschen, die in Armut leben. Dabei sind nicht nur Erwerbslose stark von Armut betroffen, sondern auch immer mehr Alleinerziehende.

  • reinerr

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    @1.FC Gender Südkurve-Ultra

    det mit dem livestream würd isch saugern sehn….

  • Mathilde Vietze

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    Zu „Mr.T“ – Wer das Programm der Katholischen Erwachsenenbildung genau
    durchsieht und nicht nur das herauspickt, was ihm gerade in den Kram paßt,
    wird da einiges entdecken, was der „gottgewollten Obrigkeit“ nicht unbedingt
    gefällt. Und das ist auch gut so. Ich habe vor kurzem ein Tagesseminar mit
    dem Titel „Damit die Kirche nicht an ihrer Sprache verreckt“ besucht. Es war
    sehr interessant. Und warum soll die KEB nicht auch mal ein Thema bringen,
    das dann ganz kontrovers diskutiert wird. Themen, wo alle brav einer Meinung
    sind, bringen gar nichts.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zum Wolbergs-Auftritt: Es ist weder Pflicht, dorthin zu gehen, noch ist es ver-
    boten, die Versammlung zu besuchen. Und – die Presse muß gar nicht anwesend
    sein; es gibt genügend „Maulwürfe“, die sich ganz groß vorkommen, wenn sie
    der Presse etwas „stecken“ dürfen. Ob eine geschönte Berichterstattung, von
    welchem Medium auch immer, sinnvoll und hilfreich ist, sei dahingestellt.

  • Schmidt Johann

    |

    Zu Parteiöffentlich: sozialdemokratische Meinungsbildung

    Scheinbar wollen Teile der Regensburger SPD den Zug der Lemminge nachstellen. Scheuklappen auf und durch.

  • mkveits

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    Nach der auditiven Phonetik „Predulje“ komme ich nicht umhin, die Schreibweise nachzuliefern, als da ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Bredouille .

    Außerdem muss man sich wünschen, dass die Stadt, ich meine: die Zivilgesellschaft transparente und aufklärerische Wege findet, um nicht länger als nötig in der Sumpf-Bredouille stecken zu bleiben. Der Bürger in seiner Rolle als Souverän ist gefordert.

  • Schmidt Johann

    |

    @mkveits

    Schreibfreiheit hat inzwischen den gleichen Stellenwert wie Meinungsfreiheit.

    Ihr Kommentar endet leider zu abrupt. Ich hätte gerne noch erfahren, was Sie konkret vom souveränen Bürger erwarten – außer kommentieren und labern.

  • Dagmar Willhalm

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    Zu Gender Debatte:
    In Anbetracht dessen, was gerade in diesem Bereich weltweit so abläuft, sehe ich mich auch als Feministin eher dazu geneigt diese Gender Auswüchse abzulehnen.
    Beispiele sind:
    In England wurde einem zu lebenslänglicher Haft verurteilten Vergewaltiger, eine Geschlechtsumwandlungs-Operation bezahlt um ihn dann anschließend in ein Frauengefängnis zu überstellen. Manche bekommen dann auch noch eine Rückoperation bezahlt.
    In Vancouver haben Transwomen (Männer, die sich als Frauen fühlen, Frauenkleider tragen, aber nicht umoperiert sind) die Eröffnung einer Frauenbibliothek mit Gewalt gestört und verlangten die Verbannung von feministischen Büchern z. B. von Andrea Dworkin, da sie sich ausgegrenzt fühlten.
    In Neuseeland hat ein solcher Transwoman bei Gewichtshebewettbewerben gewonnen, weil er sich als Frau fühlt und die von dem IOC geforderten Testosteronwerte (die an der unteren Grenze für normale Männer liegt) erfüllt.
    In den USA treten Jungen aus dem gleichen Grund in Mädchensportveranstaltungen auf. Teils freiwillig, teils nicht.
    Es gibt auch dort die „WC“ Debatte. Wer darf wo rein?
    Ferner beschweren sich Transwomen lauthals, daß sie bei lesbischen Veranstaltungen und Zusammenkünften nicht eingeladen werden.
    Eine Schriftstellerin sollte sich öffentlich entschuldigen, weil sie gesagt hat, daß Transwomen nicht den gleichen Erfahrungshintergrund wie geborene Frauen haben und somit manche Dinge nicht richtig verstehen können.
    Geborene Frauen werden andauernd von dieser kleinen Minderheit von Transwoman (von denen sich viele erstaunlich männlich aggressiv und übergriffige benehmen) gemaßregelt, was sie unter Feminismus zu verstehen hätten.
    Dagegen möchte ich mich verwehren!
    Im umgekehrten Fall habe ich es noch nicht gehört, daß sich Transmen ähnlich gegenüber geborenen Männern aufführen.
    Jeder Mensch darf sich aus freien Stücken kleiden oder fühlen wie er will. Er oder sie darf so leben wie er/sie will. Solange sie andere Menschen dadurch nicht einschränken, benachteiligen oder gar verletzen.
    Mir ist schon manchesmal der Gedanke gekommen, daß solche radikalen Transwomen, den Feminismus und die Emanzipation der Frau, eine von radikalen Männern geschickte Abordnung getarnter Männer ist, die die Frauenbewegung von innen her zerstören soll, da wir geborenen Frauen unserer Ausdrucksmöglichkeiten und Frauenräume beraubt werden.
    Abschließend möchte ich sagen, daß Feminismus keinesfalls Männer generell zu Feinden von Frauen erklärt. Es gibt viele männliche Unterstützer des Feminismus, die sehen, daß wir in dieser Welt dringend einen Ausgleich von männlicher und weiblicher Ernergie brauchen, ein Gleichgewicht! Und genau das ist das was Frauen wollen. Daß es in unserer Welt nicht nur schwarz/weiß, klein/groß oder männlich/ weiblich gibt und alles seine Daseinsberechtigung hat,, das dürfte doch mittlerweile jedem Erwachsenen klar sein.

  • dünnster künstler

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    @reinerr
    „@1.FC Gender Südkurve-Ultra
    det mit dem livestream würd isch saugern sehn….“ ! Livestream in die Resi?
    Ein superinteressantes Abendprogramm auf dem Burgweintinger Katholikenkampus! Wir gehen da alle hin um uns aufklären zu lassen und hoffen auf wertvolle Impulse für unser Zusammenleben. Ob es auch Regensburger bis nach Burgweinting schaffen? http://europabrunnendeckel.de/download/Genderteufel_im_BUZ.jpg

    Ich möchte an dieser Stelle auch daran erinnern, dass die burgweintinger Pfingstprozession 2014 und 2015 bereits zwei mal wegen A.L.`s kopflosen Lederhosenbayernskulptur (es ist ein Mann und keine Frau!!!) am burgweintinger Freibaum umgeleitet wurde… Es gab angeblich hunderte von Beschwerden von den Prozessionsteilnehmer-innen beim Gartenamt! 2015 stellte sich heraus, dass die Statik-Unterlagen des städtischen Maibaumständers unauffindbar sind und Regensburgs höchstes Kunstwerk (an der Grenze zum Landkreis) folglich unverzüglich abgefrakt werden muß. Aufgrund der verschollenen Untelagen wird nie wieder ein Mai- oder Juni- oder Freibaum in der Käthe Kollwitz Siedlung aufgestellt werden können. (Es sei denn das Gartenamt investiert ca 6 000€ in ein entsprechendes Gutachten für den städtischen Maibaumständer – Ich finde, das könnte die Stadtteilkultur der Stadt schon wert sein! Die allermeisten Burgweintinger-innen hatten ja großen Gefallen am Junibaum und A.L`s Skulptur war auch ein humoristisches Meisterwerk)
    Infos zum nun wieder nutzlosen Maibaumständer:
    europabrunnendeckel.de/?p=5283

    Die Pfingst-Prozession verstreute dann 2016, wohl aus Dankbarkeit, dafür dass ihre Gebete erhört wurden, Blumenblüten rund um den nicht mehr nutzbaren Maibaumständer. Eine Freundin vom Fvfu-uüiUF.e.V. aus der Siedlung dekorierte die Blüten auf den Freibaumstumpf und machte ein Foto:
    http://europabrunnendeckel.de/?p=5283

    Um „Toleranz Fördern Kompetenz“ stärken ging es auch bei diesem Antrag auf Stadtteilfördergelder, die der Kunstverein exemplarisch weiterverteilen wollte: „Fördermittelverteilung durch Würstel runter holen“, der von der KJF mit der Begründung abgelehnt wurde, dass Würstel keine förderfähigen Zusammenhänge seien. Nun man kann das bischen Kohle von Bund und Stadt auch eigennütziger und sinnloser und satzungsfremder ausgeben, wie üblich. Vergl.: http://europabrunnendeckel.de/download/maibaumstandorteins/antragkjf_anonymisiert_maerz_2014.pdf

    Noch mehr Infos:
    …hier im Blog: http://jakob-friedl.de/?p=3684

    Infos zum Standort (analoge Raumorganisation): http://jakob-friedl.de/?p=3684#analoge_raumorganisation
    Am Maibaumplatz befinden sich auch die meist ungenutzten Informationstafeln der Vereine, die sich Anfang der 2000er hier in den Stadtteil hineinbetonieren durften. Der Fvfu-uüiUF.e.V. scheiterte mit dem Vorhaben hier temporär auch einen Infokasten aufstellen zu können: http://europabrunnendeckel.de/download/maibaumstandorteins/schaukasten_illustration.pdf

    Es ging beim Junibaumschmuk des FUF über A.L.`s Gender-Skulptur jedoch auch um die Baumrodung, Aubachbetonierung, das privatisierte Vorstadtzentrum, Lärmschutzwand und weitere Burgweintinger Themen: http://europabrunnendeckel.de/download/maibaumstandorteins/maibaum_almanachentwurf.pdf

    Der städtische Backofen wird vom OGV verwaltet, und steht dem Kunstverein, bzw. der Freibaumpartei auch in keinster Weise zur Verfügung….daweil machen wir es doch am schönsten und können auch Pizza und nicht nur Leberkas:
    http://europabrunnendeckel.de/slideshow.php?title=Maibaumparteifest_am_Backofen2014MAI2&slides=download/maibaumstandorteins/maibaumparteikl/
    http://europabrunnendeckel.de/slideshow.php?title=Maibaumpartei_Buehne_mit%20Redenerpult_und_Steuerknueppel2014MAI2&slides=download/maibaumstandorteins/parteibuehnekl/

    Man sieht sich bei der Waldweihnacht…

    bis denne
    Maulwurf

  • Dagmar Willhalm

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    Verbesserung zu meinem obigen Kommentar ( auf dem Handy ist die Übersicht etwas schlecht, deshalb bitte ich den falschen Satzbau zu entschuldigen )

    „Mir ist schon manchesmal der Gedanke gekommen, daß solche radikalen Transwomen, eine von radikalen Männern geschickte Abordnung getarnter Männer sei, die die Frauenbewegung von innen her zerstören solle, da wir geborenen Frauen unserer Ausdrucksmöglichkeiten und Frauenräume beraubt werden.“

  • joey

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    Medien werden sonst nur von der AfD ausgeschlossen, was regelmäßig als Skandal gewertet wird.
    Vielleicht findet sich auch jemand, der wie bei AfD üblich die Lokalreservierungen durch Gewaltandrohung bzw aktives Fenstereinwerfen verhindert – und damit zum Opfermythos beiträgt.

    Das wären super tags: Wolbergs von katholisch forensischen Gegnern angegriffen, Brandanschlag auf Hotel … Wolbergs wird von regensburg digital politisch verfolgt… Stefan Aigner etwa in CSU Verschwörung beteiligt…? Wolbergs deckt Hintergründe über Außerirdische beim SV Jahn auf…

  • Giesinger

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    Der Ausdruck Abkassierer ist auf RD wohl auch schon gefährlich.
    Also belasse ich es bei der einfachen Botschaft.
    Der nette, freundliche Herr Wolbergs ist meinen Informationen nach immerhin schon 46 Jahre alt. Super-Pensions-Eintritts-Alter, gell Frau Vietze und Rentnerin!

  • Annika

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    Dagmar, Sie sind einfach nur widerlich transphob.
    Transwomen/Transfrauen SIND Frauen und es heißt deswegen auch DIE Transfrau. Und weil Transfrauen Frauen sind, haben sie durchaus die Berechtigung, sich in Frauenarbeit und Feminismus einzubringen und Diskriminierung ihnen gegenüber zu bekämpfen, also genau solcher, die Sie in Ihrem Kommentar anbringen. Und ja, es gibt inklusiven Feminismus, den vertreten aber weder die rassistische Alice Schwarzer noch eine männerhassende Andrea Dworkin (aber „Feminismus [erklärt] keinesfalls Männer generell zu Feinden von Frauen“, fällt der Fehler auf?). Und wenn Ihr Feminismus nicht für ALLE Frauen kämpft, kann ich ihn genausogut in die Tonne treten.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Giesinger“ – Herr Wolbergs wird seine Pension frühestens mit
    65 Jahren bekommen und ob es sich dann um eine „Super-Pension“
    handelt, sei dahingestellt.

  • melle

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    @Mr. T
    Ihre Bemerkung vom 22.März um 18:54 Uhr ist klasse!

  • Lenerl

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    Was mir zur „Gender- Debatte“ einfällt:

    „Gender- Auswüchse“. Was ist das? Eine Sammlung der verrücktesten Einzelfälle from all over the world? Diese Auswüchse kenne ich in dieser Häufigkeit in meinem Lebensumfeld nicht. Auch die „Gender- Ideologie“ ist mir fremd.
    Ich kenne z.B. „Gender Studies“. Ist eher so eine Wissenschaft, weniger ´ne Glaubensfrage.
    Diese Wissenschaft bringt übrigens interessante Ergebnisse, die man natürlich sachlich und kontrovers diskutieren kann. Aber eben nicht unter den Arbeitstiteln „Ideologie“ oder „Auswuchs“.
    Sie sagen es selbst sehr schön, Dagmar Willhalm:
    „Jeder Mensch darf sich aus freien Stücken kleiden oder fühlen wie er will. Er oder sie darf so leben wie er/sie will. Solange sie andere Menschen dadurch nicht einschränken, benachteiligen oder gar verletzen.“
    Solange Sie den Begriff „Mensch“ noch nicht vergessen haben ist ja alles gut. Auf diesen Begriff reduziere ich übrigens alle, die da draussen so rum rennen. Das finde ich weniger kompliziert und es erinnert mich immer daran, dass wir am Ende alle mehr Gemeinsamkeiten haben als uns scheinbar lieb ist.

    Naja, jedenfalls finde ich es verstörend, dass Sie im letzten Absatz dann für alle Frauen sprechen. Dagegen möchte ich mich auf´s Heftigste verwehren! Da läuft es mir nämlich heiß und kalt den Rücken runter. – „Frau“ weiß immer noch am besten selbst was sie will. Manche haben das „Gleichgewicht der Energien“ (auch Gleichberechtigung genannt) in ihrem Leben einfach schon hergestellt. Das ist mühsamer als jammern, aber geht. Andere (z.B. eine nicht unerhebliche Anzahl an Frauen in Bayern) wollen sogar k e i n Gleichgewicht und pflegen lieber ihre weiblichen „Erfahrungshintergründe“, da muss man auch mit leben. Dass Sie extra betonen, dass Feminismus Männer keinesfalls generell zu Feinden von Frauen erklärt, finde ich auch ein bisschen angestaubt, muss ich sagen. Das versteht sich für Erwachsene doch von selbst, oder etwa nicht?

    Seit ich denken kann haben sich übrigens Bibliotheken bewährt, zu denen alle Menschen Zugang haben. Nur so nebenbei. Man muss ja das Rad nicht immer wieder neu erfinden und dann wieder zum Viereck hauen. Vielleicht haben die in Vancouver ja für Gleichberechtigung oder das Gleichgewicht der Energien gekämpft? Nur so eine Idee.
    Wenn man kleine Jungs in den USA jetzt zu Mädchen macht, damit sie im Sport gut sind, dann finde ich das unmenschlich, es wundert mich aber nicht. Hat aber nix mit “gender“ zu tun, sondern mit verrückten Eltern.

    Die Verschwörungstheorie in Ihrem vorletzten Absatz finde ich genial. Da sieht man mal sehr schön, wohin Feminismus führen k a n n. Sie liegen damit aber voll im Trend. Findet bestimmt mehr Anhänger als „Gender Studies“.

  • Günther Herzig

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    @ mkveits:
    Das war jetzt wichtig, dieser Wissensnachweis mit „Bredouille“. Jetzt wissen es alle!

  • Hans Dampf

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    Annika

    23. März 2017 um 18:20 | #

    Dagmar, Sie sind einfach nur widerlich transphob.


    Annika na heut auch wieder in Sachen Triggerpunkttherapie unterwegs?
    Dagmars Kommentar war wenig aufgeregt aber auf den Punkt. Wie Deine Reaktion auch zeigt.
    Ich schliesse mit den Worten eines ganz Grossen:“Das Wort »Toleranz« ist kein deutsches Wort. Es ist ein Fremdwort. Und »tolerieren«, »etwas tolerieren« bedeutet so viel wie »etwas aushalten«. Also wenn früher mal wer gefoltert worden ist, dann war der tolerant.“

  • Lothgaßler

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    @Mathilde Vietze: Verstecken Sie sich nicht hinter Nebensächlichkeiten! Zum gegenwärtigen Zeitpunkt verwechseln einige Sozialdemokraten Solidarität mit Nibelungentreue. Wenn Wolbergs in offizieller SPD-Funktion zu Wolbergs einlädt und dann über Wolbergs spricht, dann ist das Realsatire. Davor muss eine Partei sich schützen! Gehen Sie hin und quetschen Sie ihn aus, z.B. zu den Vorgängen in „seinem“ OV.

    zum Gender-Thema: Von mir aus kann jeder entsprechend seiner Neigung glücklich werden, solange damit andere nicht belästigt werden. Wenn Mann als Frau bzw. Frau als Mann leben will, dann gehört zur Ehrlichkeit dazu, dass dieses Wollen nicht gleichbedeutend ist mit Können. Wir sollten uns zu Menschenrechten verpflichten und nicht zu Genderrechten. Das Geschlecht spielt keine Rolle, außer wenn es ums Biologische geht. Die katholische Kirche verliert rasant an Bedeutung. Im Gegensatz zu früheren Zeiten verhallt deren Gerede zunehmend ungehört.

    zu Hartz-IV: Haben wir eine Regelungslücke, Ausschlüsse oder was? Wenn die Bundesagentur für Arbeit nicht der zuständige Leistungsträger ist, dann muss es ein anderer sein: bei Forensik die Krankenkassen, bei dauerhafter Arbeitsunfähigkeit die Rentenversicherung? Nachdem Gerichte scheinbar x-fach einschlägig geurteilt haben, gibt es in der Sache kaum einen Zweifel an der Zuständigkeit. Eine rechtswidrige Weisung muss nicht sklavisch befolgt werden. Wir leisten uns in diesem Land so viel, dann sollten die Sicherungssysteme auch funktionieren, alles andere ist Inkompetenz.

  • Zeitungsleserin

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    @ Dagmar Willhalm:
    Auf den Punkt gebracht, dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

  • mkveits

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    Wirklich @Herzig? Um es mit dem nachfolgenden Zitat zu fragen: Springen Sie nicht zu kurz? Aber gut, dass wir darüber geredet, geschrieben, ja nachgedacht haben.

    Zitat:
    Der Schüler) Zi-lu sprach zu Konfuzius: „Wenn Euch der Herrscher des Staates Wei die Regierung anvertraute – was würdet Ihr zuerst tun?“ Der Meister antwortete: „Unbedingt die Worte richtigstellen.“ Darauf Zi-lu: „Damit würdet Ihr beginnen? Das ist doch abwegig. Warum eine solche Richtigstellung der Worte?“ Der Meister entgegnete: „Wie ungebildet du doch bist, Zi-lu! Der Edle ist vorsichtig und zurückhaltend, wenn es um Dinge geht, die er nicht kennt. Stimmen die Worte und Begriffe nicht, so ist die Sprache konfus. Ist die Sprache konfus, so entstehen Unordnung und Mißerfolg. Gibt es Unordnung und Mißerfolg, so geraten Anstand und gute Sitten in Verfall. Sind Anstand und gute Sitten in Frage gestellt, so gibt es keine gerechten Strafen mehr. Gibt es keine gerechten Strafen mehr, so weiß das Volk nicht, was es tun und was es lassen soll. Darum muß der Edle die Begriffe und Namen korrekt benutzen und auch richtig danach handlen können. Er geht mit seinen Worten niemals leichtfertig um.“
    Konfuzius (551-479 v.Chr.)

    Rührt nicht das Krude in unserer Gesellschaft auch und gerade davon? Auch von meinungsstarken, aber argumentationsschwachen Posts, welche gerne zu Unhöflichkeiten, Beleidigungen, TrueLies und mehr tendieren? Man muss nicht nach Washington ins WH schauen, um zu erkennen, was Sprache/New Speech, allseits fehlender Respekt und Intransparenz anrichten, wie die Grundlagen eines vertrauensvollen Miteinanders schrittweise ausgehöhlt werden. Auch der Brexit, die Abstimmung darüber, ist u.a. zurückzuführen auf TrueLies usw.usf. Allein etwa 360 000 EU-Ausländer nur in London sind dadurch im Ergebnis ihrer Identität, vielleicht ihrer Lebensgrundlage beraubt …

  • Günther Herzig

    |

    an mkveits: Hauptsache Sie fühlen sich wohl dabei!

  • alphatop

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    @Mathilde Vietze

    warum kann Wolbergs nicht die Füße still halten?

    Fakt ist, es gibt ein Ermittlungsverfahren mit dringendem Tatverdacht. Letzterer bestätigt durch einen weisungsunabhängigen Haftrichter und die ebenso weisungsunabhängigen 3 Berufsrichter bei der Haftprüfung.

    Warum hat Wolbergs von Juni 2016 bis zur Verhaftung nicht seien Unschuld offengelegt?

    Vor der Verhaftung hat er immer nur das offengelegt, was schon offensichtlich war.

    Was manche in der SPD im Überschwang der aktuellen Gefühle nach der Aussetzung des Haftbefehls (nicht Aufhebung!!) aber völlig außer acht lassen ist die Tatsache, dass neben der strafrechtlichen Frage noch die Frage nach dem politischen Anstand, nach der politischen Integrität steht.

    Anständig zu sein ist mehr als sich nicht strafbar gemacht zu haben.
    Anständig zu sein hat etwas mit Vorbild sein zu tun.
    Politisch anständig zu sein, integer zu handeln, hat etwas damit zu tun nichts zu machen, was nach der allgemeinen Lebenserfahrung Zweifel an der Unabhängigkeit aufwirft.

    Wenn jemand mehrere hunderttausend Euro von jemand anderem für den Wahlkampf nimmt sagt die allgemeine Lebenserfahrung: Keine Leistung ohne – aktive oder passive – Gegenleistung.

    Bei aller strafrechtlicher Unschuldsvermutung gegenüber Joachim Wolbergs als Mensch bleibt die Frage, ob der politische Joachim Wolbergs wirklich glaubt er könne politisch zurückkommen als wäre nichts geschehen.

    Die Öffentlichkeit verzeiht einem CSUler a la Strauß vielleicht, dass er hunderttausende genommen hat. Einem Sozialdemokraten verzeiht man so was in Bayern nicht.

    Wie sollten und wie würden städtische Mitarbeiter damit umgehen, wenn er zurückkäme?
    Wie wollte er im Stadtrat irgendwas bewirken nach einer Rückkehr? Wer würde noch mit ihm stimmen?

    Liebe Mathilde Vietze, liebe Sozialdemokraten
    lernt zu unterschieden zwischen dem Menschen Joachim Wolbergs, dem unser aller Mitgefühlt gilt für das, wo er durch falsche oder fehlende Beratung oder aus Unachtsamkeit hineingekommen ist und der politischen Person Wolbergs, die die nötige Vorbildfunktion nie mehr wird einnehmen können, die es für führende Verantwortung in Partei und Stadt unabdingbar braucht.

    Liebe SPDler/innen – wacht auf und verwechselt nicht Mitgefühl und Solidarität mit blinder Vasallentreue und Hörigkeit bis in den gemeinsamen Untergang.

    Lasst euch nicht bloß von der geschickten Rhetorik des Joachim Wolbergs einlullen, wenn er in Kaffeefahrtmanier seine Unschuld beteuert.
    Schaut auf die unbestreitbaren Fakten.
    Fragt ihn, wer, wann wie viel Geld überwiesen hat für den Wahlkampf und danach.
    Fragt nach wer wann mit wem über was gesprochen hat.
    Hinterfragt direkt und offen, welche der Medienaussagen über Summen, Telefonate und sonstige Vorgänge stimmen oder warum diese unzutreffend sind.

    Die Stadt und ihre Bürger brauchen auch in Zukunft eine starke SPD für die vielen sozialen Fragen, die es zu bewältigen gilt. Dies kann aber nie mehr eine SPD unter der Führung von Wolbergs sein. Es muss eine erneute SPD sein, die Fehlentwicklungen als solche benennt und diese klar hinter sich lässt und die eine Neuanfang wagt.

    Die Fraktion hat erste Schritte dazu schon unternommen und sie wird noch weitere Schritte unternehmen müssen. Nach den Statements aus der Fraktion zum geplanten „Wolbergs-Comeback“ kann man noch hoffnungsvoll sein, dass der Neuanfang gelingen kann.

  • Regensburger

    |

    Herr Aigner, auch wenn Sie meinen Beitrag wahrscheinlich einmal mehr löschen werden, folgende Info, die für einen Journalisten, der seinen Job ernst nimmt, vielleicht nicht uninteressant ist: Zu meinem Entsetzen habe ich gerade erfahren, dass der SPD-Landesvorstand am Wochenende auf Betreiben mehrere Bundestagsabgeordneten über ein Parteiausschlussverfahren gegen Joachim Wolbergs beraten will. Ich vermute, dass das auch vom geschätzten Kassier Goger losgetreten wurde. Ein weiterer Baustein im Vernichtungsfeldzug gegen einen populären OB. Das wird sich die Regensburger SPD sicher nicht gefallen lassen.

  • Annika

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    @Hans Dampf

    Wenig aufgeregt, wenn sie Frauen den Respekt verweigert, sie als Frauen anzuerkennen? Wenn sie generell in Frage stellt, dass sich Transpersonen ausleben dürfen wie etwa im Sport? Wenn sie im Anriss in Frage stellt, dass Transpersonen Grundrechte haben dürfen wie den Zugang zu Toiletten? Ersetzen Sie mal Transpersonen mit „Schwarze“ oder „Schwule“, würden Sie dann immer noch von Toleranz faseln?
    Das ist keine Toleranz hier, kein Fünkchen davon, sondern Respektlosigkeit. Und wieso Dagmar mehr Recht hat, wenn ich sie kritisiere, egal wie emotional das ausfallen mag, entzieht sich jeder Logik.
    (Und wenn Sie Gerhard Polts Aussagen nicht richtig einordnen können und für bare Münze nehmen, was er in seinen Stammtischrollen von sich gibt, ist das nicht mein Problem.)

  • Annika

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    @Lothgaßler

    „Wenn Mann als Frau bzw. Frau als Mann leben will, dann gehört zur Ehrlichkeit dazu, dass dieses Wollen nicht gleichbedeutend ist mit Können. Wir sollten uns zu Menschenrechten verpflichten und nicht zu Genderrechten. Das Geschlecht spielt keine Rolle, außer wenn es ums Biologische geht.“
    Wie, können? Natürlich können sie. Vielleicht bekommen Sie das nicht mit, aber das passiert bereits. Und was auch immer Sie unter Genderrechten verstehen, es ist nötig, gegen Diskriminierung aufgrund von Geschlecht und Transgeschlechtlichkeit zu kämpfen, wenn jemandem aufgrund von Geschlecht oder Transgeschlechtlichkeit diskriminiert wird und seine Rechte, auch die Menschenrechte(!) verletzt werden. Und diese Diskriminierung passiert. Und dabei spielen Geschlecht bzw. Transgeschlechtlichkeit eine Rolle, egal, wie sehr Sie davor die Augen verschließen mögen.
    Im Übrigen kommt dieses Gewäsch von wegen „Gender untergrabe unsere Werte und führe zur Abwertung von Familie walla walla walla“ nicht nur von der Kirche, sondern auch von Verschwörungstheoretikern und Rechtsextremen, die dadurch einen deutschen Volkstod fürchten. Insofern ist es kein Argument, dass „der Kirche eh niemand mehr zuhört“.

  • blauäugig

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    @Regensburger (12:10 Uhr)
    Das ist ein kluger Schachzug, damit würde sich die erneute Kandidatur für Parteiposten erübrigen. Für die SPD ist zu hoffen, dass auch Frau Vietze Ihrem Schritt folgt und aus der SPD austritt – oder haben Sie den Schritt immer noch nicht vollzogen? Wissen Sie auch schon, ob die SPD den Schaden geltend machen wird, den ihr Wolbergs durch die Spendenverbuchung verursacht hat? Es geht da ja um weit mehr als 1 Mio EUR.

  • Richi17

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    @ regensburger (12:10)

    wie kann man nur so widersprüchlich argumentieren. Erst schreiben sie “ auf Betreiben mehrerer Bundestagsabgeordneten“ zu dann verdächtigen sie Herrn Goger. Seit wann ist der denn Bundestagabgeordneter?

    Welche Regensburger SPD soll sich wehren? Die Landkreis-SPD oder die Stadt-SPD oder die SPD-Stadratsfraktion oder die Regensburger-Wolbergs-SPD?

  • Mathilde Vietze

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    Verehrter „Lothgassler“ – Ich danke Ihnen ganz herzlich für
    Ihren guten Ratschlag. Nachdem Sie jedoch viel intelligenter
    und geschickter sind als ich, wäre es doch eine Option, wenn
    Sie da hingingen und Ihr Anliegen, in welcher Form auch immer
    anbringen würden. Es wird bestimmt keine Gesichtskontrolle
    geben, sodaß Sie ungestört reinkommen. Ich wünsche Ihnen
    viel Glück und – wo war denn der „Nebenschauplatz?“

  • Lothgaßler

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    @Mathilde Vietze: Jetzt verstecken Sie sich! Ich bin kein SPD-ler, und deshalb gehöre ich nicht auf diese Veranstaltung. Sie sind eine SPD-lerin, also zünden Sie hier keine Nebelkerzen!

    @Annika: Wir sind nicht weit auseinander. Zwischen Können und Wollen besteht ein Unterschied, der ist nicht allein in der Person begründet, denn die Umwelt wirkt ein und bewirkt Verhalten. Es wird immer so sein, dass eine Gender-Persönlichkeit nicht von allen Personen in der Art und Weise akzeptiert und bewertet wird, wie das die engsten Vertrauten (Freunde, Bekannte, Partner) tun. Das geht uns allen so. Eigen- und Fremdwahrnehmung werden immer zweierlei bleiben und damit wird Können und Wollen zweierlei bleiben.
    Ich denke, denn allermeisten Mitbürgern ist es vollkommen egal, ob und wie ein Mensch seine Geschlechtlichkeit lebt, solange keine Dritten in Mitleidenschaft gezogen werden. Da spielt sogar meine bayerwaldlerische Verwandschaft mit, da regt sich kaum noch einer auf. Eine Ausnahme bilden sexuell aufgeladen aggierende Personen, die bewusst provozieren wollen. Das kann böse schief gehen, vor allem zu später Stunde und bei Alkohol. Auch mit dergleichen Freiheit überforderten Personen aus anderen Kulturkreisen könnte dergleichen als Angriff auf das eigene Geschlechtsbild gewertet werden.
    Vor dem rechten Gesocks ist mir nicht Bange, dagegen wehren wir uns.

  • Mathilde Vietze

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    Verehrter „Alphatop“ – Warum kann Wolbergs seine Füße nicht
    still halten? Das fragen Sie ihn am besten selbst, weil ich es auch
    nicht weiß. Viel Erfolg und Ihnen alles Gute!

  • thik

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    Zu der Jobcentersache wäre wichtig zu wissen, zu welchem Gesetzesstand die gerichtlichen Entscheidungen erwirkt wurden, zu dem vor oder ab dem 01.08.2016.

  • Mathilde Vietze

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    Verehrter „Lothgassler“ – Ich bin auch vor all diesen Ereignissen
    nicht auf alle Parteiveranstaltungen gegangen und ich habe auch
    damals – bei aller Wertschätzung für Wolbergs – um seine Schwächen
    gewußt. Könnten Sie mich bitte darüber aufklären, w i e man eine
    „Nebelkerze“ zündet?

  • hutzelwutzel

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    Ja, ist schon s…blöd, dass diese EU sich dem Genderismus verschrieben hat.
    Da hätte man vorher – wie bei den Feierlichkeiten zu den Römischen Beträgen ja gezeigt – den Papst fragen müssen.
    Liegt der RKK auch viel daran ohne festes EU-Mitglied zu sein, EU-Banknoten drucken (lassen) zu können, so sollten doch die christlich-abendländischen Grundwerte in der EU gelten.
    ———————-
    So, und nun meine Meinung.

    Wenn ein Pfarrer Harald Scharf (War der nicht mal im Domkapitel?) nichts Besseres zu tun hat, als diesen erzkatholischen Separatgruppen innerhalb der RKK zu folgen, und hier gegen das Genderprojekt zu wettern, sollte er vielleicht mal eine Auszeit in einem Kloster nehmen.
    Gender ist keine Ideologie, sondern ein lang überfälliges Projekt, um allen Menschen die notwendige Gleichheit, und damit gleichen Zugang zu den Grund- und Menschenrechten zu verschaffen.
    Die RKK hatte es bislang immer wieder geschafft diese Gleichstellung „auf Teufel komm raus“ zu verhindern, um dann deren – und hier müssen wir dann von „Ideologie“ sprechen – unter die Leute zu bringen.

    Nicht vergessen: Der erste handfeste Milliarden-Betrug in der Geschichte fand über die sog. „Konstantinische Schenkung“ statt.

  • hutzelwutzel

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    Zur Jobcenter/ Forensik-Sache:

    Sehe ich durchaus als praktikables System an, was das Jobcenter Regensburg – ein interkommunales Projekt der Stadt und beteiligter Kommunen hier macht, denn:
    ————————————————————–
    Für Forensik-Patient*innen gibts Bundesmittel. Wo kämen wir da hin, wenn diese ohne durch deren eigenen Hände Arbeit Geld zu verdienen aus der Forensik entfleuchen.
    Man denkt sich wohl, dass die in der Forensik bleiben sollen. Spart den Kommunen und dem Bezirk Oberpfalz Geld, und erhält die in der Oberpfalz scheinbar sehr ausgefeilte Monopolstellung des Bezirk Oberpfalz. Wie man aufgrund der Konzentration der Gesundheitseinrichtungen auch mutmassen könnte, betreibt hier der Bezirk Oberpfalz seit Jahren ein Monopol das sowohl den EU-Richtlinien wie auch dem Gesetz gegen Unlauteren Wettbewerb widerspricht.
    Hier man anpacken und recherchieren. Bin mir sicher da kommt jede Menge bei raus, und den früheren Forensik-Patienten wie den Jobcenter-Kunden ist fortan dauerhaft geholfen.

  • Lothgaßler

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    @Mathilde Vietze: Indem Sie immer wieder in Nebensächlichkeiten ausweichen und sich mit dies und jenem aus der Sache rauszuwinden versuchen. Wenn Sie nicht wollen, dann schreiben´s das doch einfach so klar. Nett und mitunter amüsant formulierte Ausflüchte und Retourkutschen bringen niemanden mehr weiter.
    Dem Wolbergs darf jetzt nicht einfach eine freie Bühne überlassen werden. Wenn er seine Sicht vorm Parteivolk bzw. vor Partei-Funktionsträgern ausbreiten will, dann gehört auch die Gegensicht dazu, die es auch in der SPD gibt. Zur Gegensicht gehört die Einforderung von Erklärungen zu Merkwürdigkeiten (wie z.B. um den OV). Dazu sollte Wolbergs außerhalb des Gerichtsverfahrens tunlichst nichts aussagen, und deshalb sollte Wolbergs auch auf der SPD-Veranstaltung zu den anderen Dingen schweigen. Ihm das zu sagen, das wäre Aufgabe eines jeden SPD-lers, und damit auch von Ihnen. Wolbergs hat die Partei für seine Zwecke benutzt, und das tut er jetzt überdeutlich.

  • hutzelwutzel

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    Ich darf noch mal zum GENDERN ;-)

    Hier habt ihr einen wunderbaren Artikel des von mir hoch verehrten Weihbischofs von Salzburg Prof. Dr. Andreas Laun, auch Dozent an der Benedikt XVI.-Hochschule der Zisterzienser im Wienerwald, und Herausgeber faszinierender Religionsbücher für den Schulunterricht u.a. in Afrika:

    http://kath.net/news/58970

    Ich weiß nicht, aber da sind mir die Taliban in derem Land Afghanistan noch lieber.

  • Mathilde Vietze

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    Zu „Lothgassler“ – Es ehrt Sie, daß Sie sich so intensiv mit meiner
    Person beschäftigen. Offenbar überschätzen Sie meinen Einfluß
    innerhalb der SPD. Die „Gegensicht“ wird bei dieser heutigen Ver-
    anstaltung nicht auf sich warten lassen; diese wird von wichtigeren
    Leuten als mir bestritten. Und außerdem: Bei all Ihren Kommentaren
    kommt es mir so vor, als sei ich Ihre Befehlsemfängerin und wenn ich
    anders reagiere als erwartet, sprechen Sie von „Nebensächlichkeiten“.
    Wollen wir nicht mal – zum Wohle von RD – die „Zwiegespräche“ sein
    lassen. Sie können ja privat mit mir Kontakt aufnehmen. Ich werde
    Ihre wahre Identität niemanden verraten.

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