Entdecke Veranstaltungen in Regensburg Alle Kultur Oekologie Soziales Kino

Beiträge mit Tag ‘Kunst und so’

Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet

Das Mischwerk ist pleite

Die Betreiber-GmbH der Konzerthalle beim KÖWE-Center hat Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht Regensburg hat am Montag die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet.

Terrorgruppe im November 2016 im Mischwerk. Foto: om

Es war ein Lichtblick für viele, die mehr Livekultur in Regensburg gefordert hatten: Im April 2016 eröffnete Samin „Sam“ Sohrabi mit dem „Mischwerk“ in Königswiesen eine Konzerthalle für bis zu 1.000 Besucher. Der Unternehmer ließ die Räumlichkeiten, in denen früher Discos wie das „Qu“, „Delux Night“ und „7Reasons“ untergebracht waren, komplett umbauen. Alleine in die Musikanlage investierte Sohrabi dem Vernehmen nach rund 220.000 Euro. Doch nun scheint auch das Mischwerk das Schicksal einiger Vorgänger zu ereilen: Am Montag hat das Amtsgericht Regensburg die vorläufige Insolvenzverwaltung über die Mischwerk GmbH angeordnet.

The Wave-Festival

Mehr als nur Gothic

Von der Szene für die Szene – gemäß diesem Motto haben vor knapp zwei Jahren acht Regensburger Musiker, DJs und Organisatoren den „Wave – Subkulturen e. V.“ aus der Taufe gehoben. Das Ziel: Eine Plattform, ein eigenes Festival für Künstler aus der „angedunkelten“ Szene, nicht eng begrenzt auf ein einzelnes Genre, sondern offen für Musiker, Autoren, DJs etc.. Am kommenden Wochenende findet das 30-Stunden-Festival zum zweiten Mal statt und bietet weit mehr als nur Gothic. 

Kein Erbarmen mit der Kunst

Bistum feuert Bambule-Baby

Erst das Kulturreferat, nun das Bistum: Die Künstlerin Anna Valeska Pohl (bambule.babys) wird in Regensburg wegen eines kleinen Videoschnipsels zur persona non grata. Nach der abgesagten Performance in der Ostdeutschen Galerie hat das Bistum Regensburg nun die Zusammenarbeit bei einem Theaterprojekt via Presse für beendet erklärt.

Zu provokant für Regensburg

Madonnen-Schändung befürchtet: Kulturamt sagt Kunst-Performance ab

Von „großen inhaltlichen Diskrepanzen“ ist in einer Stellungnahme des Regensburger Kulturamts die Rede. Eine Performance des Künstlerkollektivs bambule.babys wurde kurzfristig abgesagt. Die Betroffenen sprechen von Zensur. „Alles wird auf ein angeblich pornographisches Bild reduziert, das nur ein kleiner Teil des Ganzen gewesen wäre und wir werden in die Ecke plumper Provokation gestellt.“

Bachs „Messe in h-Moll“ am Theater Regensburg

Apocalypse Ratisbona Now

Wenigstens kann man diesmal nicht behaupten, sie hätten sich nicht getraut. Jochen Biganzoli verhackstückt am Theater Regensburg Bachs „Messe in h-Moll“ zu einem plakativen, politischen Lehrstück, das gerade ob seiner Brachialität sehenswert ist.

Filmkritik

Das Paradies ist für alle da

„Bananas, Pancakes und der Lonely Planet“ bietet eine vielschichtige Möglichkeit, um über den vergangenen, oder kommenden Urlaub zu reflektieren, und das direkt nach der Hauptsaison.

1. Regensburger Weltausstellung

Endlich Weltliga!

Diesen Montag fand die Eröffnung der “1. Regensburger Weltausstellung” statt. Klaus Schwarzfischer (schwafi) und Hubert Lankes präsentierten im Namen ihres humoristischen Kunstgebildes „Touristifikation Regensburg“ eine spöttische Vernissage, die Retro- und Perspektiven insbesondere auf die städtische Kultur- und Baupolitik richtete. Eine etwas andere Liebeserklärung an die Stadt: Gar keine.

Kino

Filmrausch mit Dario

Eine Empfehlung für Kunststudenten und Genre-Liebhaber: Dario Argentos harte Gruselmär “Suspiria” am 25. März in Medard Kammermeiers Cineastenbutze.

Kritik zu „Les Enfants Terribles“ am Theater Regensburg

Kreuzbrave Opiumträume

Das kulturelle Reflexionsniveau, bei einem Cocteau-Stück die Kulisse mit populären Schnappschüssen aus surrealistischen Stummfilmen zu schmücken, entspricht ungefähr dem, sich Andy-Warhol-Replika in die Café-Bar zu hängen!

Filmkritik zu Nocturnal Animals von Tom Ford

Der Hohlraum der Rache

„Nocturnal Animals“ von Tom Ford hingegen maßt sich an, ein seriöses und intensiv inszeniertes Rachedrama nach Fords eigenem Buch zu sein.

Das war das Hard:Line-Festival

“Fear the Vier”

Das Hard:Line-Festival ist dieses Jahr vom Andreasstadl in das Ostentorkino umgezogen. Erstmals wurde an das Wochenende auch noch der Donnerstag davorgehängt. Vier Tage, 13 Filme – ist das schon zu viel des Guten, oder gar immer noch zu wenig? Dieter Ehneß glotzte sich für die geschätzte Leserschaft und nicht zuletzt zu seinem Privatvergnügen die Augen […]

Sharkula-Premiere im Ostentor-Kino

Hai nun!

Die in Regensburg gedrehte Splatter-Komödie „Sharkula“ überzeugt bei der ausverkauften Premiere im Ostentorkino auf ganzer Linie – und macht Durst auf Meer.

Doch kein con_Temporary im KARE

Ein (klitzekleines) Häuflein Kulturkericht

Regensburg ächzt unter der Affenhitze, die Donau dampft und die Altstadt hat sich so langsam vom Bürgerfest erholt. Für Kunst und Kultur hatte da in den vergangenen Tagen kaum jemand einen Nerv, und wenn, dann waren es Touristenmeuten mit Audioguides und Spiegelreflexkameras im Anschlag.

drin