Beiträge mit Tag ‘verdi’

Nächster Warnstreik am UKR

Pflegekräfte haben die „Schnauze voll“

Am Mittwoch legten die Pflegebeschäftigten am Uniklinikum erneut die Arbeit nieder. Im Vorfeld der für das Wochenende geplanten dritten Tarifgesprächsrunde will die Gewerkschaft ver.di bundesweit mit einem 48-stündigen Warnstreik noch einmal Druck ausüben.

Als Demonstrationszug ging es zunächst vor das Bezirksklinikum und die Uni. Von dort dann wieder zurück zum UKR. Auch der Linkenkreisrat Klaus Nebl und die MdBs Carolin Wagner (SPD) und Stefan Schmidt (Grüne) nahmen daran teil.

„Die chronisch überraschte deutsche Politik“, so titelte das Nachrichtenportal t-online.de vor wenigen Tagen angesichts der derzeitigen Corona-Lage. Kurz zuvor hatte FDP-Generalsekrtär Volker Wissing etwas gewagt verkündet: „Unser Gesundheitssystem ist stabil, die Gesundheitsversorgung der Bürger gesichert.“ Handlungsdruck im Schatten der 4. Welle bestehe demnach nicht. Handlungsdruck sieht man offenbar auch bei der Tarifgemeinschaft deutscher Länder, kurz TdL, nicht. Am kommenden Wochenende findet in Potsdam bereits die dritte Gesprächsrunde der aktuellen Tarifverhandlung zwischen den Finanzchefs der Länder als Vertretung der Arbeitgeberseite und der Gewerkschaft ver.di statt. Ein Angebot für die rund 1,1 Millionen Beschäftigten hat die TDL bislang nicht vorgelegt.

Ausgelagerte Dienstleistungsgesellschaften

Zwei-Klassengesellschaft (nicht nur) an der Uniklinik

Ausgelagerte Dienstleistungsgesellschaften an Kliniken sind keine Seltenheit. Die Beschäftigten trifft das aktuell doppelt. Neben einer generell schlechteren Bezahlung gibt es für sie auch keine Corona-Boni. Am Uniklinikum, wo rund 400 Menschen über eine ausgelagerte GmbH angestellt sind, kam es deshalb am Mittwoch zu Protesten.

Streik

ver.di legt städtischen Busverkehr lahm

Rien ne va plus – nichts geht mehr: Das hieß es ab Dienstagfrüh für den städtischen Busverkehr. Die Gewerkschaft ver.di hatte zum bundesweiten Warnstreik aufgerufen und in zahlreichen Städten den Busverkehr lahmgelegt. Auch in Regensburg verließ ab den Morgenstunden kein einziger Bus das Betriebsgelände in der Bajuwarenstraße.

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