Majestätsbeleidigung?

Print page
„Wahrnehmungsverschiebungen und großer kultureller Durst ermöglichten die triumphale Rückkehr unseres geliebten Ludwig I.“. Seit zwei Monaten schon verschönert das Reiterstandbild von König Ludwig I. den Regensburger Domplatz. Kulturreferent Klemens Unger und die Brauerei Bischofshof haben dies möglich gemacht – nicht zuletzt mit der vielbeachteten Aktion „Saufen fürs Welterbe“. Seit kurzem wird die Denkmalwanderung mit einer Postkarte des „Regensburger Kulturreverrats“ gebührend gewürdigt. Ob der Postkarten-Macher nun wegen Majestätsbeleidigung oder missbräuchlicher Verwendung des Stadtwappens verfolgt werden wird, war bis Redaktionsschluss nicht mehr zu erfahren.

Trackback von deiner Website.

Bitte unterstützen Sie eine unabhängige Berichterstattung in Regensburg.

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (5)

  • Bierberg

    |

    Das Kulturreverrat bringt es wieder einmal auf den Punkt.

    Wer Reitet am Kini um?
    (Falls der Link angeht) ein mittlerweile in die Jahre gekommener Entwurf von mir:
    http://europabrunnendeckel.de/download.php?title=K%C3%B6nig%20Ludwig&download=download/konig-ludwig.jpg
    und da noch ein früherer Plan (runterscrallen)
    http://europabrunnendeckel.de/?p=377
    (Das Zeitgemäße Abbild von König Ludwig 1, wenn Roß und Reiter verschmelzen…
    horizontal gestaucht!)

    So wird das Reiterstandbild zum Denkmal!

  • grace

    |

    Der Kentaur, vielleicht eine Allegorie auf die Kentauromachie, dem Kampf zwischen Edelmenschen und Tiermenschen, zwischen Intellekt und Trieb. Übrigens habens dem damals, wie er frech worden ist,
    Nase und Ohren abgeschnitten und aus der Stadt geschmissen, Krieg und so weiter und so fort.

  • Hans Wallner

    |

    Danke an den Gestalter dieser wunderbaren Abbildung!
    Wenn es sie nicht schon gäbe, hätte ich sie gemacht.
    Wirklich trefflich.

Kommentieren