„Ein Haufen Geld ist hier”

csuWeißwürscht, Bier und Blasmusik. Das erwartet das gemeine CSU-Mitglied von einem Neujahrsempfang. Doch die Zeiten haben sich geändert. Am Sonntag im Haus Heuport zu Regensburg gibt es Schnittchen, Prosecco und Oper. Das wird dennoch goutiert – der Prosecco und die, auf meterlangen Holztabletts in den Saal geschleppten, Käse-, Lachs- und Schinken-Schnittchen sind schließlich kostenlos zu haben. Lediglich die ungewohnte Musikauswahl macht den einen oder anderen unruhig. „Sche is scho, aber a bisserl lang”, wird da zum Kulturgenuss gemurmelt. Der Mös Sepp, treues CSU-Mitglied, Chef des Seniorenbeirats und des Siedlervereins, hat sich und seinen Bekannten, Prosecco hin, Prosecco her, ein paar schöne Weißbiere aufs Stehtischchen stellen lassen. So viel Tradition muss sein.schnittchen „Na, dann drehn mia uns halt wieder um”, hört man von den hinteren Rängen, nachdem Klavierspiel und Arien verklungen sind und die mit Spannung erwartete Festrede – am anderen Ende des Saals – folgen soll. Was fürs christlichsoziale Herz. Es ist – so bekunden alteingesessene CSUler – der erste Neujahrsempfang des hiesigen Kreisverbands. Landtagspräsidentin Barbara Stamm hat Kreischef Armin Gugau als Festrednerin gewinnen können. Die, die für das „S” in CSU steht, wie MdL Franz Rieger bekundet. Die ehemalige Sozialministerin ist für herzerwärmende Reden bekannt. Dafür, dass sie es versteht, Balsam auf gebeutelte Parteiseelen zu schmieren. Dafür, den Unterprivilegierten und Benachteiligten, den Armen und Schwachen das Gefühl zu geben, in der CSU eine Heimat zu haben. Diesem Ruf wird Stamm auch am Sonntag gerecht.Neujahrsempfang: Landtagspräsidentin Barbara Stamm mit dem Führungspersonal der Regensburg-CSU.                                                                                                                                                                             „Die Würde des Menschen ist oberster Maßstab”, „die CSU ist mit über 40 Prozent die Volkspartei”, Werte, Heimat und Familie, Bildung, Mittelstand und Verantwortung. „Wichtig ist, dass wir uns Gottes Segen wünschen.“ Immer wieder führt Stamm diese und andere bekannte Schlagworte ins Feld, immer wieder beschwört sie die Geschlossenheit der CSU, die Verpflichtung zum „Dienst am Bürger” und die sprichwörtliche Kompetenz-Kompetenz der Christsozialen. Ein Potpourri an wohlfeilen Slogans. Das Vertrauen der Bürger, das Gefühl, Bayern – das ist die CSU, gelte es zurückzuerobern, appelliert Stamm an ihre Parteigenossen. Sie gestikuliert, beschwört, motiviert, verbreitet Optimismus – und schafft es während ihrer Rede, die Anwesenden mitzureißen, ohne tatsächlich eine konkrete Aussage zu treffen. Sie redet viel und sagt fast nichts. Mit Blumenstrauß und Schmankerlkiste bedanken sich Rieger und Gugau anschließend für Stamms Unterstützung. Die brav applaudierenden Zuhörer sind zahlreich. Wenigstens 250 sind der Einladung von Armin Gugau und Franz Rieger gefolgt. Nicht nur die üblichen Verdächtigen von der Anti-Schaidinger-Fraktion wie CSB-Stadtrat Gero Kollmer. Nicht nur bekannte Rieger-Unterstützer wie der Bundestagsabgeordnete Peter Aumer. Da sind nicht nur mehrere alte CSU-Schlachtrosse, die im Anschluss an Stamms Rede Urkunden für ihre langjährige Mitgliedschaft überreicht bekommen. riegher-schleglDa ist auch CSU-Fraktionschef Christian Schlegl (li. im Bild), der zu Rieger (re.) und Gugau ein nicht gerade freundschaftliches Verhältnis pflegt. Da sind Ex-Bürgermeisterin Petra Betz, Neustadträtin Astrid Freudenstein und der Schwabelweiser CSU-Boss Armin Zimmermann oder Altbürgermeisterin Hildegard Anke, die gleichfalls nicht zu den leidenschaftlichen Unterstützern des Kreisverbands zählen. Da sind aber auch AOK-Boss Deml, die Chefin der Arbeitsagentur Gabriele Anderlik und Polizeipräsident Rudolf Kraus, begleitet von Polizeidirektor Wolfgang Mache. Da sind einige Größen der hohen Geistlichkeit und der Regensburger Wirtschaft. „Ein Haufen Geld ist hier”, fasst ein Mitglied des CSU-Kreisvorstands die Situation zusammen. Hans Schaidinger ist übrigens nicht erschienen. Das wird registriert, allerdings ohne Überraschung. „Der ist nicht da? Ja mei, was soll’s”, sagt ein Unternehmer. Auch in dieser Hinsicht haben sich die Zeiten bei der Regensburger CSU verändert. Fotos: Günther Staudinger

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Kommentare (29)

  • Joachim Datko

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    Sind wir noch im Mittelalter?

    Realsatire?
    Zitat : „Da sind einige Größen aus der hohen Geistlichkeit und der Regensburger Wirtschaft. „Ein Haufen Geld ist hier”, fasst ein Mitglied des CSU-Kreisvorstands die Situation zusammen.“

    Da kann es für einige aber eng werden, wenn der katholische Religionsgründer „Jesus“ recht hat: „Denn es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als daß ein Reicher in das Reich Gottes komme. Lukasevangelium 18,25“ ( http://de.wikipedia.org/wiki/Nadel%C3%B6hr)
    ===========================================
    http://www.datko.de/Datko.gif

  • otto reicher

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    Man merkt, wie die Stimmung kippt. Schaidinger`s Beliebtheit schwindet dahin. Und die Betzend, Schlegl, Freudensteins etc. woll ja noch `was werden, weil mit dem Hansi geht es nicht mehr.
    Interessant war für mich als Teilnehmer, dass die positive Stimmung durchgehend war. Die Zeiten ändern sich sehr schnell und die Leute mit ihnen. Ade, Herr Oberbürgermeister!

  • Eduard Buchinger

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    an @all

    …10.000 Regensburger müssen mit 360 Euro im Monat auskommen, so die Schlagzeile vom Donau Blizz.
    Aber da gibt es auch noch die „Oberen Zehntausend“ in
    Regensburg, die Alles umsonst wollen, nicht nur
    billige Arbeitskräfte, auch Law and Order und
    last not but least: Freibier und gschmackiges Essen, versteht sich kostenlos und solches nicht nur beim Neujahrsempfang der hiesigen „Starkbier CSU!“…
    Also eine „kostenneutrale“ Rundum Versorgung für unsere Regenssburger F r e i b i e r l ä t s c h e n
    jedweder politischer Coleur!“…

    Ein Schelm der dabei Böses denkt, i soag nur des: „Leit stellts Bierkriageln weg, Widerstand is angsagt!

    Mit besten Grüßen an all Schlegls, Schaidingers and Vasallen in this happy Hour and last Minutes City from the CSU and more.
    ;-)

    Eich wer ma no so richtig im Neuen Jahr eihoazen, das Eich’s Freibier no recht woarm wird und’s guate Völlern (auf Kosten Anderer) noa aufstäißen werd.

  • Mitglied

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    Hohe Geistlichkeit? Also ich hab keine gesehen. Herr Dr. Paul M. war da, aber den zählt man nun wahrlich nicht zur „hohen Geistlichkeit“. Wenn überhaupt noch zur Geistlichkeit…
    Ah und Herr Datko:
    „Der katholische Religionsgründer…“ Jesus war kein Katholik, sondern Jude…

  • Neuromancerr

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    Verbannt Datko!

  • Mündige Bürgerin

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    Der Presse war zu entnehmen, daß bei diesem
    Festakt auch der frühere „Star-Journalist“
    Jakob Schwager geehrt wurde. Dieser hat über
    die Jahrzehnte mit erzreaktonären und frauen-
    feindlichen Verlautbarungen geglänzt und
    – Gott sei Dank – nichts erreicht.

  • Zeitungleser

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    Ja, Herr Schwager ist ein wichtiger Unterstützer von Kollmer, Rieger, Renter und Gugau. Auch er wurde natürlich geehrt.
    Wussten Sie übrigens, dass Herr Gugau in seiner Rede den MdL Dr. Franz Rieger zum Guttenberg von Regensburg ausgerufen hat? Gemeint ist der Minister, nicht der Erfinder des Buchdrucks. Immerhin hat Dr. Rieger 0,3%-Punkte weniger Stimmen erhalten als seine Partei. Herr zu Guttenberg bekam etwa 30%-Punkte mehr als seine Partei. Das ist im Prinzip doch nahezu das selbe, oder? Solche Hoffnungsträger hat die CSU in Regensburg! Ich bin echt beeindruckt.

  • deejay12345

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    @Eduard Buchinger

    „10.000 Regensburger müssen mit 360 Euro im Monat auskommen, so die Schlagzeile vom Donau Blizz.“

    nicht nur die überschriften lesen… das wird ausbezahlt. andere leistungen übernimmt das amt…

    die spd, die linken und jede noch so kleine partei hält ihren neujahrsempfang (mit mehr oder weniger großen aufwand). warum wird hier nur über die csu berichtet? ist das mästen von parteimitgliedern und das posaunen von parolen aus anderen parteien nicht ähnlich interessant? sind linke, rechte und liberale plötzlich die lieben und netten und die csu der staatsfeind nummer 1? ich warte auf ein bisschen redaktionsarbeit…

  • Baneesha Mt. Batrial

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    Die Rede von Fr Stamm war wirklich ziemliche Dünnsuppe. Wie man einen solch inhaltsleeren Sud mit so viel Inbrunst vortragen kann, dazu muss man entweder total schmerzfrei oder a bisserl bleed sein.

    Die CSU muss sich von so niedrigem Niveau einfach mal verabschieden. Also nicht nur von der organisierten Kriminalität. Das wäre auch gut.

  • Neuromancerr

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    Genau! Warum immer nur über die CSU schimpgfen.
    Liebe Redaktion ihr seid mir schon lange ein Dorn im Auge! Immer dieses pro Wolbergs, pro SPD Geschreibe! Das ist ja echte Propaganda.
    Ist mir schon lange aufgefallen wie einseitig hier berichtet wird. OB Wolbergs am Ende selber hinter regensburg-digital.de steht?
    Danke Dee-jay für diesen kritischen und sachlich scharf beobachteten Kommentar!
    Das wir hier nicht verscheißert werden, dafür sorgst schon Du, gell?

  • deejay12345

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    @Neuromancerr

    „Das wir hier nicht verscheißert werden, dafür sorgst schon Du, gell?“

    nope – nicht mein job. ich les hier nur gern ab und an und gebe dann auch meinen senf dazu ab. wie du auch. objektive meinungen erwarte ich hier gar nicht. sonst wäre es ja auch nicht spannend und interessant zu diskutieren. aber eine meldung, ob die csu eine feier hält und dazu sekt oder selters serviert, ob da einige leute mit (hartverdientem?) geld rumsitzen (gibts die in anderen parteien nicht?) oder jemand wieder eine nutzlose rede hält ist mir eigentlich egal. belustigend finde ich, dass darüber berichtet wird. aufgrund von chancengleichheit für die nächste wahl würde ich daher gerne auch berichte über andere feiern von parteien lesen. das man die csu hier nicht sonderlich mag ist ok. ich mag die auch nicht großartig. linke und rechte mag ich aber auch nicht. liberale sind mir zu glitschig. die piraten zu sehr auf das internet fixiert (ja es gibt auch ein leben ohne computer!).

    die grünen finde ich gut. aber die leben zu sehr in einer fernen welt. aber die ideen an sich… respekt! in ein paar jahren (mit neuen leuten an der spitze wie z.b. özdemir, aber ohne roth) kann das tatsächlich was werden.

    darum würde ich es toll finden, wenn man auch mal von anderen parteien was liest. auf dauer nur immer wieder zu hören, dass die csu scheisse ist und der bürgermeister gehen soll, ist langweilig. man kann es 50mal schreiben und es wird trotzdem nicht passieren.

    man weiss zwar dann, dass man csu nicht wählen darf (ausser man kennt herrn datko gut, weil der einen dann davor warnt), aber was die anderen in ihrer freizeit treiben (oder nicht treiben) weiss man leider nicht.

    grade bei den linken gäbe es so viele tolle stories über ehemalige sed-mitglieder, möchtegern kommunisten und staatsgegnern. was hauen die bei ihren festen für parolen raus? bei der spd ist es derzeit bisschen langweilig weil man a) auf stadtebene sonst nix mehr zu melden hat und b) auf bundesebenen momentan sowieso gegen alles sein muss… bei den rechten wären paar outings ganz interessant. wer geht zu solchen treffen? bei den liberalen ist derzeit mehr das englisch von westerwelle interessant als das man erfahren würde, ob es diese partei in regensburg überhaupt gibt…

    man könnte alles von der heiteren seite sehen. so schlecht ist unsere stadt nicht. es gäbe schon alternativen. aber es ist immer langweilig sich nur über das negative zu unterhalten. schön wäre es auch mal, wenn die redaktion einige positive sachen an regensburg (kunst, kultur, entwicklungen – ja die gibt es sogar) zusätzlich präsentieren könnte. dann wäre ich auch öfter hier, weil man sich dann auch nicht nur streiten, sondern auch mal über die schönen dinge des lebens (JA – sowas gibt es) unterhalten könnte…

    so long!

  • Roland Hornung

    |

    Lieber deejay12345,

    ja, es gibt sehr sehr viel Positives auch aus
    Regensburg zu berichten ! Da kann ich Ihnen nur
    zustimmen ! Dann will ich mal positiv anfangen und schreiben, was hier ganz gut ist:

    a.) Es gibt hier zwei Hochschulen mit sehr gutem Fachangebot, auch für “ Hörer aller Fakultäten “ gut geeignete, allgemeinverständ-
    liche Angebote, und auch für Gasthörer. Manche Studenten sind sehr engagiert, durchaus auch diejenigen, die den Hörsaal besetzen, dort werden “ alternative Lehrveranstaltungen “ angeboten, zwei davon waren auch von mir:-)

    b.) Der Wirtschaft geht es – im Vergleich mit andern Regionen – gar nicht so schlecht hier.

    c.) Kulturell wird erstaunlich viel angeboten, so viel, dass man das alles gleichzeitig gar nicht annehmen und wahrnehmen kann – alleine die vielen Vorträge im ausgezeichneten (!) EBW und in vielen Pfarreien…

    Der “ Klub Schalom “ der Jüdischen Gemeinde bietet öffentlich alle 4 Wochen hervorragende Konzerte oder Liedernachmittage an !

    d.) Das interkulturelle ehrenamtliche Engage- ment ist ausgezeichnet, viele Pfarreien bieten so etwas an, und natürlich der a.a.a. ( der
    Arbeitskreis für ausländische Arbeitnehmer ), es gibt deutsch – spanische, lateinamerika- nische, deutsch-türkische, französische, italienische usw..Kulturvereine,es gibt uns, den “ Freundeskreis Israel in Regensburg und Oberbayern e.V.“ und viele mehr

    e.) Es gibt viele gute Ausstellungen, es gibt sehr gute Museen, es gibt die historische Altstadt, es gibt gute Spazierwege und Fahrradwege, und noch vieles mehr

    f.) Es gibt politisch engagierte Jugendliche, auch in Initiativen, in Umweltangelegenheiten, in lokalen Fragen…

    Bitte ergänzen/ erweitern :-)

    Euer Roland Hornung

  • CSU-Mitglied

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    Interessant wäre zu erfahren warum die beiden Bürgermeister nicht anwesend waren bei diesem CSU-Neujahrsempfang?

    Hatten diese eventuell Angst vor Fragen nach den Gründe, warum sie über Jahre ihre Mandatsbeiträge nicht im vollem Umfang entrichten und damit über Jahre ca. 1.200 CSU-Mitglieder die Ihre Mitgliedsbeiträge krrekt abführten hintergangen bzw. .
    betrogen haben?

  • Joachim Datko

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    Ärgerlich : CSU – Mitgliedschaft

    Zitat: „ca. 1.200 CSU-Mitglieder die Ihre Mitgliedsbeiträge korrekt abführten hintergangen bzw. . betrogen haben? … 01. Feb 2010, 21:53“

    Wie kann man nur Mitglied bei der CSU sein? Ich freue mich über jeden, der der CSU den Rücken kehrt!

    Es ist gut, wenn sich OB Schaidinger vom „System“ CSU nicht vereinnahmen lässt. Widerstand gegen „Mandatsbeiträge“ ist meiner Meinung nach ehrenvoll.

  • auch CSU-Mitglied

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    @csu-mitglied
    gäähhn! Habt ihr in eurem parteiinternen feindbild wirklich nichts anderes als immer wieder die selbe alte geschichte? Vielleicht war den bürgermeistern einfach die Zeit zu schade, um sich am buffet den bauch vollzuschlagen und zu hören, wie der rieger den gugau, der gugau den rieger und der renter 2 gänse, die angeblich einen fuchs getötet haben sollen, lobt. Vielleicht haben sie aber auch ganz einfach ihr gewähltes Amt ausgeübt und etwas nützliches für die Stadt Regensburg getan.

  • deejay12345

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    @Roland Hornung

    genau das meinte ich!!! vielen dank! ich bin viel herumgekommen in deutschland und europa. doch das angebot und die lebensqualität in regensburg hat mich immer wieder zurück geholt. ich bin schon stolz auf unsere stadt. gerade auch die angebote im multi kulturellen bereich und das zusammenleben von kulturen sollte hier einmal positiv heraus gehoben werden. in vielen städten wird dies leider nicht gepflegt und das resultat kann man leider in anderen städten auch immer wieder sehen.

  • Roland Hornung

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    Genau deejay

    Zustimmung !!!

  • SPD-Mitglied

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    Für wie dumm hält eigentlich ein Schreiberling
    die SPD-Mitglieder, daß er hinter jedem (po-
    siven) Kommentar wähnt, Wolbergs habe den
    Schreiber angestiftet, diesen zu verfassen?

  • Joachim Datko

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    Ich mag solche Wertungen nicht!

    Zu „viel schlimmer finde ich das menschlich sehr primitve Verhalten von Sarah Wagenknecht. … 02. Feb 2010, 11:41“

    Ich mag solche Wertungen nicht, es steht jedem Abgeordneten frei aufzustehen oder sitzen zu bleiben.
    Härte in der sachlichen Auseinandersetzung ist aus meiner Sicht ok, aber bitte keine Verunglimpfungen!

  • otto reicher

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    @R. Hornung:
    Mal locker, Herr Prof. Hornung. Frau Wagenknecht, die ich gut kenne, ist bekennende Jüdin!
    Sie jedoch blieben demonstrativ (bildlich gesehen) sitzen, als man an die SS Traditionsverbände indirekt über die Bayer.Landesbank in Kärnten Gelder von Freund Haider(nicht zu verwechseln mit Heydrich)freizügig verteilen ließ.Sind Sie bei Herrn Schaidinger deshalb vorstellig geworden????

  • Matthias Beth

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    Ja die Traditionsverbände in Kärnten wurden indirekt von den CSU-Größen im Verwaltungsrat der LB Bayern über den Landeshauptmann Kärntens Jörg Haider unterstützt. Diese Unterstützung zahlt nun mit Steuergeldern der bayerische Bürger!
    Einfach TOLL! Ist hier jemeil ein Mitfglied der jüdischen Gemeinde bei H. OB Schaidinger vorstellig geworden? In Regensburg die Synagoge besuchen und auf der anderen Seite, mit Geldern die Ihm nicht gehören, indirekt die rechtslastigen Kärntner Traditionsverbände unterstützen!

  • Roland Hornung

    |

    @ datko

    Ich mag ungleiche ungerechte Behandlung NICHT !

    Wenn NPD-Leute sich so verhalten, kreischt die gesamte weltweite “ Schickeria “ und es werden Steuer-Millionen(!!!) für “ Programme gegen Rechts“ ausgegeben.
    Millionen, die wir gar nicht mehr haben !

    Wenn Sarah Wagenknecht sich so verhält, schweigt die “ Schickeria“.

    …Und der „Regensburger Stammtisch “ geilt sich an irgendwelchen Dingen in der Provinz auf! :-(

    Nie mehr Faschismus ! Nie mehr Antisemitismus – auch nicht “ sekundären Antisemitismus “ und auch nicht unter “ rotem Deckmäntelchen“ !:-(

    Euer Roland Hornung

  • SPD-Mitglied

    |

    Wie gut, daß es meinen Freund Roland Hornung
    gibt; er ist mit der einzige, der wenigstens
    fundierte Kommentare bringt.

  • Bernhard

    |

    @hornung

    Die „schickeria“ schweigt nicht. Sie gehören doch dazu, oder? Ihre unerträgliche Gleichsetzung links – rechts erstaunt mich schon etwas. Soll man die Programme gegen Rechtrsextremismus/ die NPD einstellen? So liest sich Ihr Statement.

    Zum „Regensburger Stammtisch“: Dass Ihnen lokale Gegebenheiten gleichgültig sind, weil Sie sich zu Höherem berufen fühlen (das sei Ihnen unbenommen), hat nicht zwangsläufig zur Folge, dass jedem anderen das Lokale egal sein muss.

    Und jetzt mal ganz deutlich: Was haben Sie mit Ihrem Freundeskreis bislang erreicht, außer immer neue Strukturen mit dem immer gleichen Winz-Personenkreis aufzubauen, um sich selbst eine vermeintlich gewichtige Stimme zu geben?

  • otto reicher

    |

    @Roland Hornung:
    Alles recht und gut. Aber, bitte gehen Sie doch mit Argumenten auf die Fragen ein. Sie können es nicht!
    Mit Ihrer Geisterarmee bringen Sie nichts vorwärts.
    Es wäre ganz einfach, wenn Sie erklären könnten, „wir sind erschüttert, dass indirekt über die LBB Gelder an SS Traditionsverbände in Kärnten liefen“. Können Sie diese Erklärung nicht abgeben, dann würde es besser sein (für Sie und uns) zu schweigen.

  • Roland Hornung

    |

    “ Ihre unerträgliche Gleichsetzung links
    -rechts… “

    DAS tue ich wahrlich NICHT. Das machen die
    betroffenen Personen schon selbst – leider :-(

  • Roland Hornung

    |

    @ Otto Reicher:

    “wir sind erschüttert, dass indirekt über die LBB Gelder an SS Traditionsverbände in Kärnten liefen”.

    Auf JEDEN FALL unterstütze ich diese Ihre
    Aussage ! Es ist sehr erschütternd :-(

    Allerdings haben wir uns schon mit derartigen
    „rechten Strukturen “ gefetzt, als Sie noch
    geschwiegen haben.Es gab einen sehr harten
    und deutlichen Briefwechsel.

  • Roland Hornung

    |

    Liebes SPD-Mitglied, danke für das Lob :-)

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