Archiv für 30. Juni 2008

Helle Aufregung herrscht im Stadtrat. Der SSV Jahn hat der Stadt aber auch eine saubere Rechnung beschert. Am Dienstag Nachmittag wird der Sportausschuss 275.000 Euro bewilligen, um die – vom DFB geforderten – sicherheitstechnischen Umbauten im Jahn-Stadion zu finanzieren. Werden die nicht gemacht, gibt’s keine Lizenz für die Dritte Liga. Und das will keiner. Insgesamt werden wohl 425.000 Euro fällig werden. Da regt man sich im Stadtrat jetzt maßlos darüber auf, dass der böse, böse SSV die Stadt nicht rechtzeitig darüber informiert hat. Dann hätte man Einspruch einlegen können. Erfolg ungewiss. Die Auflagen des DFB sind ja auch ein Staatsgeheimnis, echt wahr. Die muss man sich als Stadtrat oder Sportbürgermeister glatt im Internet suchen. Oder sogar beim DFB nachfragen. Es ist auch wirklich zuviel verlangt, sich über solche geheimen Sachverhalte zu informieren. Muss man das heutzutage als Kommunalpolitiker, nur weil der Stadt das Stadion gehört? Nur weil man ständig bekundet, wie wichtig der SSV Jahn ist, seit Jahren über ein neues Stadion dampfplaudert und sich noch im März mit Plakaten („Wir kämpfen gemeinsam“, meinten CSU-Schaidinger und SSV-Binder seinerzeit.) im Wahlkampf bei den Jahn-Fans anbiedert, um ein paar Stimmen abzugreifen? Was muss der Jahn auch den Sprung in die Dritte Liga schaffen. Und dieser Jahn-Präsi Nerb es dann auch noch schaffen, das Geld für die Lizenz zusammen zu bekommen. Damit hat doch keiner rechnen können, Kruzifix! Das viele schöne Geld! Das hätte man sich so fein sparen können – für „Jetzt oder Nie“-Stadthallen-Kampagnen, feine Donaumarkt-Architekten-Wettbewerbe und überteuerte Grundstückskäufe. Böser, böser SSV. Dafür gibt es die nächsten zwölf Jahre wahrscheinlich wieder kein Stadion. Strafe muss schließlich sein. Aber: Vielleicht holt sich die Stadt das Geld ja wieder rein. Zum Beispiel, indem sie die Eisbären mal Hallenmiete in der Donauarena zahlen lässt. Diese Miete konnte sich die professionell in die Pleite geführte Eishockey-GmbH ja auch jahrelang sparen. Auf Kosten der Stadt. Genauer gesagt der Regensburger Bäderbetriebe, die wegen ihres hohen Defizits im vergangenen Jahr die Preise für Kinder über ein Meter erhöht haben. Darüber hätte es sich auch mal gelohnt sich aufzuregen. (Ent)spannende Lektüre!

Sallerner Regenbrücke: Ratsbegehren gefordert

Die Diskussion um die Sallerner Regenbrücke geht weiter. In der nächsten Stadtratssitzung wollen die Freien Wähler den Antrag stellen, ein Ratsbegehren über das umstrittene Bauvorhaben durchführen zu lassen. Bekanntermaßen war die BI LOS mit ihrem Vorhaben, einen Bürgerentscheid zu den Themen Sallerner Regenbrücke und Überdeckelung der Osttangente vor dem Regensburger Verwaltungsgericht gescheitert. Gleichwohl sei es […]

Zwei Brände: Drei Leichtverletzte

Drei Leichtverletzte und fünf ausgebrannte Fahrzeuge – das ist die Bilanz eines Feuers in der Mühlhausener Straße am Sonntagmorgen. Gegen 8.30 Uhr hatten Anwohner die Feuerwehr über den Brand einer Gartenlaube unterrichtet. Das Feuer griff auf die benachbarten Garagen über, wo drei Pkws und zwei Motorräder geparkt waren. Bei den Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann einen […]

Demo: Ganghoferer contra „Grüne Mitte“

Allen Beteuerungen und Beschwichtigungsversuchen der „Grünen Mitte“ zum Trotz: Die Bewohner der Ganghofersiedlung haben offenbar nur wenig Vertrauen in die Tochtergesellschaft des Immobilienzentrums Regensburg. Für den kommenden Samstag hat die „Interessensgemeinschaft Ganghofersiedlung“ deshalb zu einer Demonstration durch die Altstadt aufgerufen. Die „Grüne Mitte“ hat die 149 Siedlerhäuschen im September 2007 erworben. Nun steht unter der […]

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