SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 24. Februar 2020

Verärgert reagiert die Stadtspitze auf Aussagen von „Transparency International“ gegenüber regensburg-digital und sieht sich zu einer Richtigstellung veranlasst. Bei der Debatte des jährlichen Antikorruptionsberichts ist man auch ansonsten nicht begeistert von der vereinzelt vorgetragenen Kritik.

2014 wurde Karl Eckert (li.) zum neuen Personal- und Verwaltungsreferenten gewählt. Er weist Kritik am Bericht des Antikorruptionsbeauftragten zurück. Foto: Peter Ferstl/ Stadt Regensburg

„Frau Stadträtin Lorenz. Bei Ihnen möchte ich mich entschuldigen. Ich entschuldige mich deshalb, weil wir Ihre Vorurteile mit diesem Bericht nicht bedient haben.“ Karl Eckert ist sauer. Bei der Debatte zum Bericht des Antikorruptionsbeauftragten weist der langjährige städtische Kämmerer, beim Amtsantritt von Joachim Wolbergs zum Personal- und Verwaltungsreferenten ernannt, jedwede Kritik am städtischen Verwaltungshandeln zurück. Die Verwaltung stehe „in keinem Fall bei irgendeinem Vorwurf in Zusammenhang mit den sogenannten Korruptionsprozessen, die gegen Herrn suspendierten Oberbürgermeister stattfinden“. Und bei „Transparency International“ (TI) habe er jetzt mal nachgefragt, ob das denn so stimme, was da in den Medien gestanden sei, so Eckert.

drin