SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 7. März 2022

Externes Betreibermodell favorisiert

„Luxusklos” für ganz Regensburg

Einen Klo-Plan für Regensburg legt das städtische Planungsamt am Donnerstag den Stadträtinnen und Stadträten vor. Nicht erwähnt wird darin, dass die notwendigen Investitionen in die Millionen gehen werden und das favorisierte Betreibermodell – alles soll extern vergeben werden – Unterhaltskosten verursacht, die pro Jahr und Klo im hohen fünf- bis niedrigem sechsstelligen Bereich liegen dürften.

Die neue öffentliche Toilette am Interims-ZOB war wegen „eines vermuteten Defektes an der automatischen Bodenreinigung in der WC-Kabine“ bislang geschlossen. Sie soll nun am 8. März wieder geöffnet werden. Foto: as

Zwölf Standorte in Grünanlagen und im Innenstadtbereich. Eine genaue Auflistung mit Prioritätensetzung. Ein ausgefeiltes Betriebsmodell. Es ist ein Masterplan für ein grundlegendes Problem in Regensburg, den Planungsreferentin Christine Schimpfermann den Stadträtinnen und Stadträten am kommenden Donnerstag vorlegen wird (hier geht es zur Beschlussvorlage). Und auch wenn darin keine einzige Zahl genannt wird, soll hier ein Grundsatzbeschluss gefällt werden, der mit Investition von – niedrig geschätzt – fünf Millionen Euro zu Buche schlagen dürfte, hinzu kämen monatliche Unterhaltskosten im hohen fünf-, vielleicht sogar sechsstelligen Bereich. Es geht um öffentliche Toiletten.

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