SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 30. März 2022

Die kürzliche verfügte Komplettsperrung der Oberpfalzbrücke traf die Stadt Regensburg offenbar völlig unvorbereitet – mangels ausreichender Kommunikation der verantwortlichen Bundesbehörde. Spärlich bleibt aber auch das Bemühen der Stadt, die untragbare Verkehrssituation in Stadtamhof zu entschärfen. Das nervt zunehmend auch die SPD-Fraktion.

Dauert bis mindestens November: Die Sanierung der Oberpfalzbrücke. Foto: as

Stadtamhof, Gräßlschleife und Gräßlstraße, Protzenweiherbrücke und die Kreuzung zur Frankenstraße – seit die Oberpfalzbrücke am 7. März wegen Sanierungsarbeiten für den Verkehr gesperrt wurde, herrscht hier Dauerstau. Anwohner am Wöhrd und in Stadtamhof, Busse, Lieferverkehr, Pendler und andere, die auf den Dultplatz zum Parken wollen oder diesen verlassen, fahren hier vor allem zu Stoßzeiten Kolonne. Die ansonsten nur spärlich befahrene Gräßlstraße am Pylonentor ist eine Hauptverkehrsachse geworden – Tempo 50.

Verschiedene Rechtsauffassungen

Demo oder nicht? Polizei stoppt Fahrradtross

Vergangenen Freitag war eine „Critical Mass“ unterwegs. Knapp 50 Fahrradfahrer fuhren dabei als geschlossener Verbund durch Regensburg. Eine Aktionsform, mit der bundesweit immer wieder für die Verkehrswende geworben wird und die eine Regelung der Straßenverkehrsordnung ausnutzt. Die Polizei sah das diesmal allerdings anders und griff ein.

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