Das Wissenschaftsministerium legt offen: Der Stellenabbau am Universitätsklinikum Regensburg erfolgt ohne durchdachten Plan. Offenbar arbeitet man mit der strikten Durchsetzung der Wiederbesetzungssperre. Diese Woche wird im Landtag debattiert.
Einsparen mit der Gießkanne? So wirkt das “Konzept” am UKR. Foto: UKR/Klaus Völcker
Am Universitätsklinikum Regensburg werden Stellen „ohne Plan und Konzept“ gestrichen. Das kritisierten Ärzte, die sich im November 2025 an unsere Redaktion wandten. Sie schilderten ein Klima der Angst und Verunsicherung unter dem ärztlichen Personal. Unsere Redaktion berichtete damals exklusiv über die geplanten Kürzungen, stieß jedoch bei Wissenschaftsministerium und Klinikvorstand auf Schweigen.
Nach einer Anfrage der SPD-Abgeordneten Ruth Waldmann steht inzwischen fest: Bis zu 64 Vollzeitstellen für Ärzte sollen am UKR wegfallen – fast zehn Prozent der 680 Ärztinnen und Ärzte dort. Eine aktuelle Stellungnahme des Wissenschaftsministeriums bestätigt die Befürchtungen der Ärzte: Der Stellenabbau erfolgt offenbar tatsächlich ohne durchdachtes Konzept.
Barbara Krohn präsentierte bei der Buchhandlung Dombrowsky zwei Schriftstellerinnen aus dem Writers-in-Exile-Programm des PEN: Taciana Niadbaj aus Belarus und Stella Gaitano aus dem Südsudan.
Ex-Domspatz Matthias Podszus erhält keinen Schadenersatz vom Bistum Regensburg. Das Landgericht Regensburg stuft seine Ansprüche wegen sexueller Gewalttaten im Vorschulinternat des Domchors als verjährt ein.
Bekommen Regensburgs Stadträte zu viel Geld? Steht persönliche Bereicherung vor dem Allgemeinwohl? Und was ist notwendig, um angemessen Politik zu machen?
Wer behauptet, dass der massive Stellenabbau am Universitätsklinikum keine Folgen hätte, hat keine Ahnung. Doch nicht nur in diesem Punkt hat der bayerische Wissenschaftsminister die Lage falsch eingeschätzt.
Zwei Brandanschläge in Regensburg und Pentling verliefen glimpflich. Doch sie reihen sich ein in eine Serie von Anschlägen gegen kritische Infrastruktur.
Die Debatte um die Streichung von bis zu 64 Arztstellen am Universitätsklinikum Regensburg verschärft sich weiter. Das Bündnis „Schluss mit dem Kliniksterben in Bayern“ sieht darin erste Auswirkungen der geplanten Krankenhausreform.
Info-Abend des Aktionsbündnis „Erhalt der Donauinseln e.V.“. Mitglieder fordern Schutz von Mensch und Natur statt technischer Maximallösung. Anschließende Diskussion verläuft friedlich – viele Gegner, wenig Befürworter. Perspektive von Stadt und Freistaat fehlt völlig. Ein Anwohner befürwortet den Hochwasserschutz.
Der Plan, bis zu 64 Arztstellen am Universitätsklinikum Regensburg abzubauen, sorgt für Entsetzen bei der Ärztegewerkschaft. Im Fokus der Kritik: Wissenschaftsminister Markus Blume.
Man kann über den extrem rechten Aktivisten Erhard Brucker sagen, was man will, doch zumindest ist er konsequent. Er fällt unangenehm auf – ob nun als Stadtrat oder Abgeordneter. Der auffälligsten Regensburgerin hat sich der BR aktuell in einem Podcast gewidmet.
Das Universitätsklinikum Regensburg soll „dringend“ Personal abbauen, um das erwartete Minus für 2026 zu drücken. Das geht aus einer Antwort von Wissenschaftsminister Markus Blume hervor.
Bäckerkrieg, Oberender, Aufsichtsräte, CSU, Wildbiesler – diesen Sonntag haben wir uns ein wenig in Rage geredet bei Regensburg Analog. Die komplette Folge gibt es jetzt bei Soundcloud zum Anhören – zwecks GEMA leider ohne Musik.
Darf man einen Konkurrenzkampf zwischen Bäckern Krieg nennen? Darf die öffentliche Hand sinnlos Geld für externe Berater verballern? Darf man die Aufsichtsratsbesetzung der neuen Koalition kritisieren?
Gebäudeheizungen tragen wesentlich zu den globalen CO2-Emissionen und damit zur Erderwärmung bei. Heizungssysteme geraten immer stärker in den öffentlichen Fokus. Doch zu dieser Problematik kommen aus der Politik derzeit widersprüchliche Signale. Die Scientists for Future Regensburg veranstalten mit fünf Experten einen Informations- und Diskussionsabend.
Schlecht beraten war das Krankenhaus Kelheim zuletzt von der Bayreuther Oberender AG. Der Vertrag wurde vorzeitig gelöst, weil das Vertrauen zerrüttet war. In Lenggries wurde nun eine Reha-Klinik unter Oberender-Regie an die Wand gefahren.
Vor 50 Leuten und mit Schlagworten aus der nationalsozialistischen Volkstumspolitik traf sich die bayerische Landesgruppe der AfD im Bundestag in Neutraubling zum „Bürgerdialog“.
Das Thema Krieg ist allgegenwärtig. Egal ob Wehrdienst, Kriegstüchtigkeit oder atomarer Schutzschild. Niemand kommt daran vorbei. Selbst Regensburg nicht. Denn die Innenstadt ist zum Kriegsschauplatz geworden.
Pünktlich zur Dult interveniert ein Kunstkollektiv mit lebensgroßen Stencils eines Wildpinklers in Tracht. „Kaum ein anderes Symbol steht so zuverlässig für gepflegte Heimatverbundenheit, Maßkrugromantik und den festen Glauben, dass die Umgebung der Dult hauptsächlich als riesige Herrentoilette genutzt werden sollten.“
Die Stadt Regensburg beobachtet die baustellenbedingten Sperrung der Donauparallele genau – auch mit Blick auf künftige Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Altstadt. Das stellt die Pressestelle gegenüber unserer Redaktion auf Nachfrage klar.
Die Entscheidung der neuen Rathaus-Koalition, Joachim Wolbergs in vier Aufsichtsräte städtischer Tochtergesellschaften zu entsenden, ist ein politischer Fehler. Nicht nur, weil es eine Steilvorlage für die AfD war.