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Nach Kritik an einem polemischen Artikel der Regensburger Stadtzeitung mit rechtsradikalen Anklängen ließ CSU-OB-Kandidatin Astrid Freudenstein eine Wahlkampfwerbung dort entfernen. Doch damit scheint es nicht getan. Auf der Seite des Veranstalters Peter Kittel geht es recht enthemmt zu.

Das Umfeld, in dem sich die Werbung von OB-Kandidatin Astrid Freudenstein bewegt. Jetzt interveniert die CSU-Politikerin. Screenshots: Regensburger Stadtzeitung

„Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR), finanziert mit Zwangsgebühren aller potentiellen Nutzer, ist unterwandert von einem krakenartigen, nachgerade mafiösen Netzwerk aus fanatischen, hochbezahlten und als ‘Journalisten’ getarnten Linksaktivisten. So zumindest die Meinung eines immer größer werdenden Teils der Bevölkerung. Und dieser Teil fühlt sich nahezu täglich vom manipulativen Treiben diverser Protagonisten vom Schlage Böhmermann, Hayali, Reschke oder Miosga bestätigt. ‘Umerziehungsjournalismus’ und ‘Meinungsterror’ sind da noch die eher schwachen Vokabeln, mit der Kritiker die jeweiligen Formate der genannten Personen klassifizieren.“

Selbst scharfe Kritiker von Astrid Freudenstein würden nicht auf die Idee kommen, dass die OB-Kandidatin der CSU eine solche Haltung vertritt – und dass sie einen solchen Text im Internet veröffentlichen oder auch nur unterstützen würde. Wortwahl und Duktus passen eher zum rechtspopulistischen Pöbelmedium Nius oder dem rechtsextremen Compact.

Erheblicher Sanierungsbedarf

Zum 65. Jubiläum: Stadt Regensburg schließt Naturkundemuseum – macht es jemals wieder auf?

Zu Beginn dieses Jahres hat die Stadt Regensburg das Naturkundmuseum Ostbayern übernommen. Seitdem ist es geschlossen. Wie lange? Unklar. Eine Mängelliste sieht erheblichen Sanierungsbedarf. Doch schon bei weitaus weniger Geld für das Naturkundemuseum gab es vor zwei Jahren Widerstand von Teilen der CSU.

Kolumne

Morgen, Regensburg! Töff, töff, bumm, bumm, krachbumm!

Der Wahlkampf ist sicher ein einziges Gehetze, aber nach Motto „Inhalte überwinden“ sollte man trotzdem nicht wahlkämpfen. Überwinden kann man hingegen ehemals Trennendes wie zuletzt Brücke und SPD. Die CSU-Kandidatin hat sich überwunden, eine Brücke bauen zu wollen, redet sich aber etwas seltsam raus. Außerdem: neuer Podcast.

Kolumne

Morgen, Regensburg! Kommunalwahl, Kommunikation und bunte Kübel

Bäume in bunten Pflanzkübeln mögen zwar schön aussehen, aber sie bringen nichts. Etwas bringen könnte eine Art Regensburger Wahl-O-Mat, den ein 29-Jähriger für die Kommunalwahl aufgesetzt hat. Etwas bringen könnte auch eine Schulung für die Verantwortlichen am Uniklinikum – in vernünftiger Kommunikation.

Integrationswille wird nicht belohnt

„Kinder brauchen Freunde, keine Abschiebung.“ An der Pestalozzi-Grundschule Regensburg kämpft man für das Bleiberecht einer Familie.

Gut integriert, erfolgreich absolvierte Deutschkurse und Arbeitsangebote aus der Pflege – dennoch soll eine Familie mit drei Kindern nach Äthopien abgeschoben werden. Ein Versuch am Mittwoch scheiterte am Flughafen. Die Schulfamilie an der Pestalozzi-Grundschule will das nicht hinnehmen. 

Kolumne

Morgen, Regensburg! Fakenews, Rassismus und eine rote Lederhose

Fehler passieren, doch bei Fehlern in Serie könnte man Absicht vermuten, wie ein Blick nach Sinzing zeigt. Absicht steckt mit ziemlicher Sicherheit hinter den rassistischen und verzerrenden Videos eines jungen AfD-Kandidaten, doch mit Sicherheit hatte das Museum der Bayerischen Geschichte nie die Absicht, Hans Well in seiner Ausstellung zur WAA zu vergessen. Außerdem unser neuer Podcast.

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