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Die Reise der Regensburger Ballonauten

Unruhen in Chemnitz

Mit einem Riesenfussball reisten die Regensburger Jakob Schmid und Franz Berzel 1932/ 33 kreuz und quer durch Deutschland – wir veröffentlichen das Tagebuch der beiden Ballonauten. Von Oberlausitz ab am 28. Juni 32 mittags 1 Uhr. Trotz allem Ärger ging es wieder weiter, wir hatten doch recht gute Leute getroffen, das zeigt eine Aufnahme bevor wir abreisten, gab unsere liebenswürdige Wirtin einen Rosenstrauch mit. Um 5 Uhr nachmittags kamen wir in der Vorstadt Chemnitz-Schönau. Nahmen Quartier im Gasthaus Neustadt. Hatten ein Glück, die Wirtsleute gaben uns Essen, Behörde gut. Machten nicht viel, nun es wird schon werden. DT Schönau Vorstadt habe ich ganz nette Unterstützung bekommen. Aber nun bekommen wir einen Schreck, in Chemnitz sind Menschen ausgebrochen, heißt es. Alle Tage soll es so zugehen, ein paar Tote, nun das kann ja lustig werden. Nicht viel Geld besitzen und nach Chemnitz nicht reinfahren können. Wir faßten uns ein Herz und ich fuhr in die Stadt, um selber zu sehen, ob alles wahr ist. Hallo was ist da los, ein Überfallkomando rast durch die Stadt Chemnitz. Als ich auf die Polizei kam und sie ersuchte uns Genehmigung zu geben, daß wir Karten verkaufen konnten, bekam ich es nach langem Laufen mußte vom Rathaus ins Polizeipräsidium und damit in die Kreishauptmannschaft raus. Endlich bekam ich die richtige Auskunft, wohin ich mich zu wenden habe. Das war nicht weniger als in der nächsten Nähe vom Rathaus im Polizeirevier. Ist das nicht ein Blödsinn oder Unkenntnis der Beamten. Als ich mich im Polizeirevier befragte wegen der Unruhen, sagte der Beamte es wäre nicht so gefährlich. Hier sind alle Tage Unruhen. Die Hauptsache ist, wir mischen uns nicht ein. Gott sei gedankt, eine Last von uns weggenommen.

Mehr über die Ballonauten

Der Ball soll wieder rollen: Das Ballonauten-Projekt Zur Seite des Ballonauten-Projekts Alle bisher veröffentlichten Tagebuch-Einträge Alle bisher veröffentlichten Tagebuch-Einträge

Die Reiseroute

„Regensburger Gedenkkultur“

Zeichen der Annäherung?

Ein Anliegen, zwei Veranstaltungen: Das Gedenken an die NS-Opfer bleibt in Regensburg auch in diesem Jahr gespalten. Zum ersten Mal seit 40 Jahren nimmt aber ein Bürgermeister auch beim Gedenkweg am 23. April teil. Das ist wenigstens so etwas wie der Anfang eines gemeinsamen Gedenkens.

Hochwasserschutz sehr, sehr ernst genommen

In Erwartung reißender Fluten

Wenn die Polarkappen einmal abgeschmolzen sind, Hochwasser und starke Regenfälle unser Land heimsuchen und auch die komplette Oberpfalz vom Absaufen bedroht ist, dann bleibt als letzter Fluchtpunkt nur noch eines: auf nach Lappersdorf. Keine Gemeinde in der Oberpfalz scheint derart gut gegen Hochwasser gewappnet zu sein.

Spießrutenlauf im Bistum Regensburg

Ins Genick gewichst

Wenn ein erwachsener Mann den Kopf eines Kindes zwischen die Beine nimmt, stöhnend seinen Penis am Genick des Kindes reibt, während er ihm gleichzeitig auf den nackten Hintern schlägt, dann ist das kein sexueller Missbrauch. Das Stöhnen kann nämlich von der Anstrengung beim Verprügeln kommen.

Juristische Kniffe

Abrechnungsfehler: Zwei Stadträte wollen das Geld behalten/ UPDATE: Juristisch ist der Fall eindeutig

Wie man einen Nicht-Skandal doch noch zum Skandal macht – das exerzieren gerade zwei Regensburger Stadtratsmitglieder vor. Wie am Dienstag bekannt wurde, weigern sich offenbar zwei der drei freiberuflichen Stadträte, die zu hohe Aufwandsentschädigungen erhalten haben, diese zurückzuzahlen. Insgesamt geht es um rund 5.300 Euro.

Die Reise der Regensburger Ballonauten

Beim Glöckner vom Zwickau

Mit einem Riesenfussball reisten die Regensburger Jakob Schmid und Franz Berzel 1932/ 33 kreuz und quer durch Deutschland – wir veröffentlichen das Tagebuch der beiden Ballonauten.

Ein Geheimdienst und seine Vorschriften

Mancher Kunde ist König

Mordende Nazi-Trupps aufbauen oder sich bei den WAA-Protesten eine Geldstrafe einhandeln – das sind schon zwei Paar Stiefel. Klar. In beiden Fällen kann aber dasselbe passieren: Man wird „Kundschaft“ beim bayerischen Verfassungsschutz. Und die Vorschriften, was mit den Daten passiert, die über die einzelnen Kunden gespeichert werden sind streng – zumindest streng geheim.

Eine Dame höheren Standes auf Abwegen

„Das bessere Leben“: Juliette Binoche recherchiert im Milljöh

Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Aber das bessere Leben, das gibt es schon. Um das geht es in dem soeben angelaufenen gleichnamigen Film der polnischen Regisseurin Malgorzata Szumowska, und das muss man gleich vorwegnehmen: Die erfolgreiche Pariser Journalistin Anna, bis ins letzte Zucken der Mundwinkel authentisch gespielt von Juliette Binoche, erkennt, dass sie doch nicht auf der richtigen Seite steht.

Singlehauptstadt Regensburg

Warum Frauen aus- und Männer davonlaufen

Anfang des Jahres hat GfK Geomarketing verkündet, dass Regensburg seinen Titel als Singlehauptstadt verteidigt hat. Sieht so aus, als ob sich besagte Zielgruppe was Neues einfallen lassen müsste für die Liebe. Sind Speed-Dating, Single-Stadtführung und Elite-Partner denn tatsächlich hilfreich, einsame Herzen einander näher zu bringen? Ach was!

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