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Bischof trifft sich mit Gewalt-Betroffenem

Der Bischof bereut. Wird auch das Bistum Buße tun?

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Bischof Rudolf Voderholzer traf eine Betroffenen des „Terror-Systems“ in der früheren Domspatzen-Vorschule in Etterzhausen.  

Gastbeitrag von Wolfgang Blaschka 

Dem Beschwerdeführer war es bitter ernst: Er wollte eine detaillierte schriftliche Stellungnahme des Bischofs von Regensburg zu den grausamen Verhältnissen in Etterzhausen, unter deren Nachwirkungen er bis heute leidet, und eine bischöfliche Bitte um Vergebung, wenngleich Dr. Rudolf Voderholzer für damalige Vorkommnisse keine persönliche Verantwortung trägt. Doch sein Bistum hat die früheren Zustände und deren Folgen sehr wohl zu verantworten.

Eine Trauerrede von Harald Klimenta

In Regensburg wird die Demokratie beerdigt

Üblicherweise berichten wir im Nachhinein von Veranstaltungen, bei dieser ist eine Ausnahme notwendig. Denn es wird die Demokratie beerdigt, und ob danach noch freie Meinungsäußerungen zulässig sind – wer weiß. Spaß beiseite. Am morgigen Samstag (26.9.) beerdigt das aus über 25 Gruppen und Initiativen bestehende “Stop TTIP – Regensburger Bündnis” die Demokratie. Soweit käme es zumindest in den Augen des Bündnisses, wenn die obskuren Handelsabkommen TTIP und CETA Realität werden. Zu der Aktion wird ein Sarg begleitet von Trauermusik und schwarz gekleideten Trauergästen durch die Altstadt getragen. An sieben Plätzen wird Station gemacht und eine Trauerrede gehalten.

Kommentar eines Mitbegründers des "Bündnis gegen rassistische Umtriebe"

Fight back, eine Demonstration als Appell

Zur Fotostrecke der DemonstrationBerlin-Marzahn, Neustadt an der Waldnaab, Weissach im Tal, Nauen, Döbeln, Parchim, Leipzig, Berlin-Reinickendorf, Salzhemmendorf, Aue – diese Liste der alleine in den letzten sieben Tagen bekannt gewordenen Orten, an denen Anschläge auf geflüchtete Menschen und deren Unterkünfte stattfanden, ist lange nicht vollständig.

Deggendorf

„L(i)ebenswertes“ Neonazizentrum

Der Landkreis Deggendorf spielt seit Langem eine wichtige Rolle in der Infrastruktur der extremen Rechten in Niederbayern. Mit dem Gasthof Gruber existiert seit Jahren ein Anlaufpunkt für verschiedenste Akteure der rechten Szene. Ein zielführendes Engagement gegen die neonazistischen Umtriebe von offizieller Seite bleibt bisher aus, stattdessen werden engagierten Menschen Steine in den Weg gelegt und der Landrat selbst facht die Stimmung gegen Asylsuchende an. Ein Überblick.

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