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Der Feinsender, 094 – Große Töne spucken

Ideen verbinden Menschen nicht nur, sie können sie auch trennen. Der Feinsender 094 definiert und diskutiert vier kontrovere Visionen für Regensburg. Die Zeit ist reif für große Würfe.

Der Feinsender, Ausgabe 094 – Große Töne spucken. Bild: om/ld.

Schluss mit Vorgeplänkel – der Kommunalwahlkampf 2020 braucht endlich Inhalte! David und Modl entwickeln vier kommunalpolitische Ideen, die sich die Kandidatinnen und Kandidaten für das OB-Amt in Regensburg gern zu eigen machen dürfen. Fliegen wir bald von einem Regensburger Flughafen in die Welt? Sollte man mittelalterliche Häuser für Parkplätze abreißen? Wie kuschelig darf es für Stadt und Kreativwirtschaft noch werden? Und: Braucht Regensburg wirklich noch eine Brücke?

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Kommentare (4)

  • Dieter

    |

    Großprojekt -> die Stadtbahn.

    Das unifizierende Regensburger Projekt, das den Stadtnorden – über den Grieser Steg, vorbei am Museum der bayr. Geschichte über den ZOB, dem RKK und der Uni – mit dem Pentlinger Papstflughafen im Süden verbindet.
    Wahlweise die arbeitende Bevölkerung von Burgweinting zu Infineon und von Prüfening zu Osram und BMW bringt.

    Als Spin-Off eine Märchenbahn für Touristen durch die Altstadt, die letztendlich im angesprochenen „Emmeramsloch“ unter den Augen von Jakob Friedl als Nachfolger von „Amaro Ameise“ verschwindet.

  • dünnster Künstler

    |

    Hier ein paar Malkampf*-Ideen aus meiner Mottenkiste für Großprojekte.

    (Als weitere Themen wurden u.a. vorgeschlagen: Ankerzentren für Touristen, Rollkofferverbot, Touristen teeren und federn, Kostenlose Abschiebung für Alle, Autodarm Altstadt, eine Brücke zum Platz der Einheit, Mehr Lohnarbeit für Geringverdienerinnen, Regensburg muß geil bleiben, …. )

    Autoarena für das Gesellschaft-Spiel Regelverkehr:
    Wer bekommt den vergoldeten SUV Quartiers-Parkplatz an der Landkreisgrenze?
    http://europabrunnendeckel.de/download/bahn3_pimmelspiel.jpg

    Ein Leuchturmprojekt „Sky Beach am Ernst-Reuter-Platz“ entwickelt als Verbindung von aeroplanen (Freudenstein`s Flugtaxis) und automobilem Verkehr ( Hoch-&Tiefgarage) überregionale Strahlkraft: http://jakob-friedl.de/?p=12

    Radständer mit g(e)Funktion verhindern das Abstellen von Rädern im Alleengürtel:
    http://jakob-friedl.de/?p=25

    Temporäres Großprojekt Maulwurfrasen in allen öffentlichen Grünanlagen:
    http://jakob-friedl.de/?p=41

    :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

    Macht mit beim Malkampf* und kandidiert als Stadträtinnen: http://europabrunnendeckel.de/

    Einladung zum fuüiuf-Backofenfest am 3.August von 14-21 Uhr in Burgweinting hinter dem Grünabfall beim Islinger Weg:

    Bunstifte, Lack und Sperrholz stellt der FUF. Roman S, 7track und Carl Klein`s Orderly Queue of One spielen live auf unserer tollen Bühne.

    Es gründet sich die Wählergruppe „Ribisl Partie“, die die „Liste Ribisl für Diverses, Sonstiges und Übriges“ aufstellt und mit allen Interessierten einen Malkampf mit Materialresten führt. Große Malkampf-Ausstellung an Regensburger Straßenrändern und Laternenpfosten von Mitte September bis Mitte März.

  • dünnster Künstler

    |

    Gesellschaftliche Großprojekte:

    eher klein – Dezentrale Ribisl Großprojekte und Very Good Governance:

    Sollte ich Ober-Bürgermeister werden, so würde ich mein Amt und mein Gehalt durch 10 Teilen, mich für 1000€ ins Rathaus setzen, in der näheren Umgebung umsonst zum Essen gehen und den Tausi mit nach Hause nehmen. In den 9 Regensburger Stadtteilen würde ich 9 Streetworker-, Philosophen-, Künstler-, Ribislbeergermeister*innen prekär beschäftigen, die sich dort freiwillig engagieren (ohne dass ihnen permanent Knüppel zwischen die Beine geworfen oder Unterlagen geschreddert werden), und den ganzen Tag mit dem Rad im Kreis herum fahren, Leerstände und öffentlichen Freiraum nutzen, öffentlich nutzbar machen und diese interessierte Gruppen/Projekten überlassen. Ausserdem sollen sie 100 Ribisl-Stecklinge pro Jahr in die Plazentas einbringen, Ribisl-Kinderstuben anlegen und dabei helfen Ribislhecken zu verziehen. (Nach 4 Jahren sind das dann 4000 Ribisl in den Stadteil-Plazentas, 4000 einjährige in den Ribislgärten, 4000 zweijährige in Reihen mit Fruchtansatz, 4000 reichtragende dreijährige und 4000 schwer mit Beeren behangene vierjährige Ribislpflanzen von denen bei der Pflege wieder zigtausende Stecklinge genommen werden können… Die Ribisl-Konturstärke im zunehmend selbstverwalteten regensburger Freiraumplan würde sich exponentiell erhöhen. So eine Ribislkonjunktur wäre wohl ein guter Grundstock für eine weitere Ribisllegislaturperiode.) Neben diesen entspannenden, sozialen und feldforschenden Tätigkeiten in den Stadtteilen sollen sich die herumlungernden Stadtteilphilosophen regelmäßig im Rathaus treffen um mir Büroarbeit abzunehmen, mich fachlich zu beraten, mir notwendigerweise intellektuell unter die Arme zu greifen und wichtige Infos für zivilgesellschaftliches Engagement und Opposition mitzunehmen und breit zu streuen. Dieses Regierungs-Modell ist nicht ideal hat jedoch gemeinschaftliches Potenzial.

    Kreativwirtschaft vor dem provinziellen Abkacken bewahren:

    Zumindest kulturell könnten durch freie Kulturprojekte nachhaltig effektiver gesellschaftliche Fortschritte erzielt werden als durch eine zwanghaft kreuzbrav gehaltene Kreativwirtschaft am Tropf von Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing oder einer durch das Kulturreferat unpolitisch und provinziell gehaltenen Kunstszene. Die Kreativwirtschaft darf gerne bleiben und etwas wilder und lustiger werden, verliert jedoch zur ihrem eigenen Glück den Status einer überkonformen Leit-&Dominanzkultur, für den Sie von Wolbergs, Huber & Co instrumentalisiert wurde, wofür sie nichts kann. Um auch künstlerisch kreativ zu werden sollte sich die Kreativwirtschaft aus der konservativen Zwangsumarmung lösen, mitunter widerborstig werden und sich teilweise desintegrieren.

    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
    CU am Samstag bei der Ribisl-Partie in Burgweinting (siehe oben)

  • Hosenträger

    |

    Mit wie viel Tonnen Grünabfall kann ich Ihren Wahlkampf unterstützen, Herr Friedl?
    Wollen Sie dann gleich alles auf einen Haufen?

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