Ersatztrasse: 80 Seiten Hochglanz

Harmonische Montage der Westtrasse. Doch wo ist die Abfahrt? Fotos: Stadt Regensburg

Eine Überraschung ist es nicht: Das von der Stadt in Auftrag gegebene Gutachten zur „Welterbeverträglichkeit“ (WEV) einer Ersatzrasse bestätigt: Eine Ersatztrasse ist welterbeverträglich. Zwei Münchner Gutachterbüros haben gemeinsam mit dem Planungsreferat der Stadt Regensburg die Schokoladenseiten der beiden Brücken herausgearbeitet. Die UNESCO hat das 80 Seiten starke Konvolut, das eher einer bunt bebilderten Hochglanzbroschur denn einem Gutachten gleicht, bereits seit Ende Mai und wird es ab 25. Juli bei der Sitzung des Welterbekomitees in Brasilia diskutieren. Am kommenden Donnerstag bekommen es nun auch die Stadträte im Planungsausschusses zu sehen – nicht nur einzelne Sätze oder Auszüge, nein: Sie erhalten die komplette Untersuchung. Ein Novum in der langen Geschichte von Gutachten zur Ersatztrasse. Wie mehrfach berichtet, bleiben die Untersuchungen zum Artenschutz strengstens unter Verschluss. Doch das nur am Rande.

Fällt kaum auf: Die Osttrasse. Fotomontage: Stadt Regensburg

Die „ausführlichen Untersuchungen zu den visuellen Auswirkungen“ der beiden Brücken hätten das Ergebnis gebracht, dass die Trassenführungen „in der dargelegten Form keine massiven Störungen des Stadtbilds oder der Wirkung des Altstadtensembles entfalten“ heißt es nun in dem WEV-Gutachten. Die angesprochenen „visuellen Auswirkungen“ sind denn auch durch mehrere, zum Teil recht stimmungsvolle Fotos bzw. Fotomontagen belegt, auf denen sich die Brücke harmonisch ins Stadtbild einfügt. Die Auswahl der Standorte, von denen aus die Brücken zu sehen sind, ist freilich recht selektiv ausgefallen. Die Problembereiche wurden ausgespart. Das fällt insbesondere bei der Westtrasse auf. Wo und wie Brücke auf der Altstadtseite in die Holzlände einmünden soll, ist nicht zu erkennen. Es seien Eingriffe notwendig, die zu erheblichen Veränderungen führen, räumen die Gutachter im Begleittext ein. Diese hätten aber „keine massiven, unverträglichen Veränderungen im Höhenprofil des Stadtraums“ zur Folge.

Die Westtrasse, verdeckt vom Eisernen Steg. Wie kommen Busse wieder von der Brücke runter? Fotomontage: Stadt Regensburg

Bereits die Stadt selbst hatte bei ersten Modellen die Rampe auf der Altstadt-Seite ausgespart. Auch Bayerns oberster Denkmalpfleger, Generalkonservator Egon Greipl, hatte sich angesichts dessen immer wieder gegen die Westtrasse ausgesprochen. Nun scheinen auch die externen Gutachter keine akzeptable Darstellung dieser Rampe zustande gebracht zu haben. Damit wird das – wohl am schwierigsten zu lösende Problem der Westtrasse – weiter auf den Architektenwettbewerb verschoben. Immerhin scheint – dem Gutachten zufolge – schon klar zu sein: Die Brückenrampen liegen etwa „drei Meter über dem Niveau des angrenzenden Stadtraums, was ungefähr der Höhe eines Wohngeschosses entspricht“. An diesen Brückenrampen fehlt in der Simulation übrigens noch der Hochwasserschutz. Da eine „konkreten Ausgestaltung (…) erst dann sinnvoll ist, wenn feststeht, ob eine der beiden Brückenoption realisiert werden wird, sind in den Simulationen (…) keine Elemente des Hochwasserschutzes integriert“ heißt es dazu lapidar in dem Gutachten. Und manchmal stellt sich manch schöne Fotomontage bei näherer Betrachtung nicht unbedingt als realisierbar dar. Unter der simulierten Brückenrampe am Schopperplatz hätte allenfalls noch ein ambitionierter Bobby-Car-Fahrer Platz (Foto unten).

Als Fazit der Untersuchung bleibt aber auch festzuhalten: Die Osttrasse wäre – aus Welterbe-Gesichtspunkten – in zwölf Metern Breite völlig problemlos zu realisieren. Hier spielen eher Umwelt- und Artenschutz und die damit verbundenen, unter Verschluss gehaltenen Untersuchungen eine Rolle. Favorit bleibt aber, auch das liest man aus dem Gutachten heraus, die Westtrasse mit einer veranschlagten Breite von elf Metern. Generell spielen die Auswirkungen einer neuen Brücke auf das direkte Umfeld bei der gutachterlichen Bewertung keine Rolle. Die freie Sicht aufs Altstadt-Ensemble ist es, worauf’s ankommt. Und die scheint – ausweislich des Gutachtens – bei beiden Brücken gegeben.

Die Brücken seien geeignete „Maßnahmen, um die Lebensfähigkeit der Altstadt nachhaltig zu stärken“, heißt es im Schlusswort der Gutachter. Das ist wenig überraschend: So argumentiert die Stadt seit Jahren. Bleibt noch die Frage, weshalb externe Büros beauftragt werden mussten, um ein Gutachten zu erstellen, dass auf städtischen Untersuchungen fußt, städtisches Bildmaterial und ebensolche Software verwendet und zu Ergebnissen kommt, die von städtischer Seite so seit Jahren vorgetragen werden und bei denen von ausführlich kaum die Rede sein kann, geschweige denn von vollständig. Wie hoch die Kosten für das WEV-Gutachten waren ist im Detail nicht zu erfahren. Immerhin so viel: Für das laufende Jahr sind 250.000 Euro in Zusammenhang mit den Ersatztrassen-Planungen im städtischen Investitionsprogramm veranschlagt.

Kann man da noch nein sagen? Die Westtrasse bei Nacht. Fotomontage: Stadt Regensburg

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Kommentare (41)

  • Fonse

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    Gut, dass ich schon ausgewandert bin (habe jahrelang in der Andreasstrasse gewohnt). Meine damaligen Nachbarn hatten angekündigt, dass im Falle der Realisierung der „Ost-Trasse“ die Barrikaden brennen würden. Vielleicht komme ich dann ein paar Tage zum „Urlaub-Machen“ nach Regensburg…

  • numerius

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    In welche Richtung der Artikel gehen soll zeigt sich schon an einer einzigen
    Passage:

    „Und manchmal stellt sich manch schöne Fotomontage bei näherer Betrachtung nicht unbedingt als realisierbar dar. Unter der simulierten Brückenrampe am Schopperplatz hätte allenfalls noch ein ambitionierter Bobby-Cart-Fahrer Platz“

    Warum sollte da eigentlich jemand unter der Brückenrampe durchfahren müssen? Der Parkplatz (Schopperplatz) kann doch sicher wie auf der Fotomontage unschwer zu sehen nördlich der Brückenrampe angefahren werden. Eine Lösung, die sich angesichts der notwendigen Umgestaltung der Parkplatzfläche geradezu anbietet.

    Wer nicht das Glück des Herrn Aigner hat in Kumpfmühl zu wohnen sondern eine Bleibe im Stadtnorden sein eigen nennen darf, weiß, warum man die Ersatztrasse braucht.

    Manchmal hat man den Eindruck, dass sich das reichstädtische Denken, dass die nördlich der Donau keine Regensburger sind auch 200 Jahre nachdem Regensburg zu Bayern gekommen ist immer noch nicht aus den Köpfen verflüchtigt hat.
    Es wird nach dem Motto verfahren die nördlich der Donau brauchen keine optimale Busanbindung, sind doch selber schuld, wenn sie nicht im gemütlichen Kumpfmühl, im noblen Stadtwesten, im aufstrebenden Burgweinting oder in der quierligen Altstadt wohnen. Sollen sie doch in die Grüne Mitte oder in Sugar-City-Schmack ziehen.

    Dass der Eiserne Steg, dieses unästetische steilrampige Folterwerkzeug für alle Kinderwageneigner/innen, Stöckelschuhträgerinnen, Radfahrer/innen, Bobbycar-Piloten und Rollator-Senioren/Senioreninnen im Zuge der Westtrassenlösung beseitigt und durch ein zudem sogar rollstuhltagliches Donauüberquerungsangebot abgelöst würde wird auch gerne verschwiegen.

    Man sollte auch mal drüber nachdenken, das es für diese Personengruppe (siehe vorheriger Absatz) zwischen dem Pfaffensteiner-Wehrübergang und der Steinernen Brücke heute keine bzw. keine bequeme Donauquerungsmöglichkeit gibt.

    Manche verkennen, dass sich eine lebendige Stadt ständig verändert. wo es keine Veränderung mehr gibt stirbt eine Stadt und wird zum Freilichtmuseum – wollen wir das wirklich?

    PS: Das Ding heißt übrigens Bobby Car wie jeder Familienvater und jede/r 2-Jährige weiß (und nicht Bobby-Cart) .

  • Britt

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    Wie schwerwiegend das Problem der fehlenden Brücke ist merkt man auch an dem Riesenaufschrei der durch den ganzen Stadtnorden geht. Die Altstadt pfeift ja auch schon auf dem letzten Loch. Gut, dass wir eifrig Geld für Gutachten aus dem Fenster werfen, die nichts, aber auch gar nichts neues bringen. Wie wird die Rampe gebaut? Ungefähr wenigstens? Das weiß die Stadt nicht. Die Gutachter wissen es auch nicht, aber wenn wir jetzt nochmal ein paar 100000 Euro für einen feinen Wettbewerb ausgeben, dann weiß man es (vielleicht, bitte, hoffentlich …) Wen wollen die eigentlich verarschen?

  • Saupreiß

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    Regensburg muss der BI Donaumarkt auf Knien danken, dass sie die Stadthalle verhindert hat. Was das Geld spart! Auch hier wäre Geld sinnlos verpulvert worden. Wie beispielsweise für das neue „gläserne“ Rathaus, das nicht einmal vom Großteil der Verwaltung angenommen wird. Palazzo Prozzo!
    Ich bin sicher, die nächste BI scharrt schon mit den Hufen, zu verhindern dass Ost- oder Westtrasse kommen, Letztere soll ja ohnehin nur „Wegbereiter“ sein für eine Bebauung des RT-Geländes und des Wöhrds. Wetten?

  • grace

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    Auf den Grafiken vermisse ich wunderkerzenschwingende glückliche Bürger, die ihre Portemonnaies aufreissen, um den ganzen Zauber zu finanzieren. Potemkin wäre begeistert .
    Immer nur ein Heiden-Geld für so einen Unfug zum Fenster rausschmeissen, nur weiter so.
    Ist ja nicht das eigene Geld.

  • Fonse

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    @numerius:

    Du hast es immer noch verstanden, oder? Es geht doch nicht darum, dass irgendjemand irgendeinem anderen eine „bequeme Donauquerungsmöglichkeit“ nicht gönnt, sondern darum, an welcher Stelle man diese zusätzliche Brücke über die Donau schlägt und für wen diese Brücke dann gedacht ist. Ich gebe Dir völlig Recht, dass der Eiserne Steg ein „steilrampiges Folterwerkzeug“ ist und es würde sich garantiert nicht ein einziger „reichsstädtischer“ Anwohner mit auch nur einem Wort darüber beschweren, wenn man diesen durch eine moderne FUSSGÄNGER- und RADFAHRER-Brücke ersetzen würde. Aber was „die da oben“ wollen, ist, dass da BUSSE und AUTOS drüberfahren sollen, über diese ERSATZ-Brücke und zwar ganz viele. Und da wo ganz viele Autos und Busse fahren, da ist viel Lärm und Gestank und da werden auch schon mal Kinder totgefahren, vor allem, wenn da gleich eine Grundschule (Andreas-Schule!) praktisch neben der neuen Brücken-Rampe liegt. Und da möchtest Du selber auch bestimmt nicht wohnen, oder? Dann doch lieber in Deinem beschaulichen „nördlich der Donau“ mit seiner sauberen Luft und seinem geringen Verkehrsaufkommen. Hey, schon mal „Am Gries“ gewohnt? Am „Rockzipfel“ während des Bürgerfestes einen drauf gemacht? Ein Traum! Da kommt jetzt DEINE Brücke hin!
    Aber den „Reichsstädtern“ vorwerfen, Sie wären 200 Jahre zu spät dran!
    Dem Individual- und öffentlichen Personen-Nah-Verkehr aus „nördlich der Donau“ ist es doch völlig wurscht, an welcher Stelle er über die Donau gelangt, um „in die Stadt“ zu kommen (die einfach an der Stadt vorbei in den Süden wollen, nehmen sowieso die Pfaffensteiner-Autobahnbrücke), auch wenn er dazu zuerst (über eine Brücke!) auf eine Insel (Stadtamhof) fahren muss und nur über eine w e i t e r e Brücke von dieser Insel wieder runterkommt, um „in die Stadt“ zu fahren. Das ist doch komplett hirnrissig! Da haben die Regensburger und Stadtamhoferer zusammen seinerzeit vor Jahren durch einen Bürgerentscheid endlich den Individualverkehr von der Steinernen Brücke gebracht und fangen sich jetzt zum Dank dafür eine „Ersatztrasse“ ein (egal ob Ost- oder West-„Lösung“), die diesen Bürgerentscheidung über kurz oder lang gegenstandslos machen wird. Die normative Kraft des Faktischen wird es den Politikern schlichtweg verbieten, eine nagelneue, sündhaft teuere Brücke auf dem neuesten Stand der Technik nur von BUSSEN befahren zu lassen – das macht doch keinen Sinn, das wäre doch Verschwendung von öffentlichen Geldern! Also wird die ERSATZ-Brücke auch für den Individualverkehr zugelassen und genau das ist das, was „die da oben“ wirklich im Schilde führen. Die brauchen und wollen eine AUTO-Brücke unmittelbar in die Altstadt! Deshalb ist mir auch jedesmal die Galle hochgekommen, wenn „Meister“ Schaidinger den Stadtamhoferern „Partikular-Interessen“ vorwarf. Aber solange Leute wie Du, lieber numerius, nicht merken, wie sie von „denen da oben“ manipuliert und instrumentalisiert werden, solange wird es immer wieder „Mehrheits-Entscheidungen“ geben, über die man keine Generation später nur verwundert den Kopf schüttelt.
    Ich wollte Dich echt nicht beleidigen, lieber numerius, sondern Dich zum Nachdenken anregen.
    Nur so ist dieser Schwachsinn mit einer „Ersatz-Brücke“ von Stadtamhof aus in die Altstadt noch zu verhindern.
    Grüsse an die alte Heimat aus Spanien!

  • Veits M.

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    Es brauchte wohl wirklich einer Stimme aus Spanien – Fonse – der zurecht nicht nur seinen Unmut zum Ausdruck brachte (es kann nicht darum gehen, den durch den Bau jeglicher Ersatz-Brücke entstehenden Schaden damit zu rechtfertigen, der Bus-Benutzer „spare“ sich einige wenige Minuten – als ob das den OB interessieren könnte ….), sondern auch mit guten Gründen, denen ich mich anschließe, ausführte, dass es in einer manipulierenden Weise, erneut unter „Spaltung der Bürgerschaft“ um nichts anderes als die verkehrliche E R S C H L I E S S U N G des Unteren Wöhrd geht, um:

    1. diese grüne Insel weiters zuzubauen
    2. eine leichte Erreichbarkeit des Donaumarktes (!) sicherzustellen (RKK? und wirtschaftliche Interessen)
    3.
    4.
    5.

    „… und keiner wacht auf “ – so lautet ein Artikel der ZEIT vom 10. Juni. Die Parallelen zu R. liegen auf der Hand.

  • Regensburger

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    @Fonse und Herrn Veits

    wo steht jetzt, dass außer Bussen auch noch Autos über die Brücke fahren sollen? Sollen etwa durch die Alternative der Freien Wähler (Tunnel) auch normale Autos durchfahren?
    Das Argument mit den Kindern, die angeblich ständig von Bussen tot gefahren werden, ist unsachlich und falsch. Busfahrer sind Profis und gut ausgebildet. Wie viele Unfälle zwischen Bus und Kindern hat es denn in Regensburg in den letzten Jahren gegeben?
    Die Menschen im Stadnorden brauchen endlich wieder eine vernünftige Busanbindung in die westliche Altstadt und die weiteren westlichen Stadtteile. Dafür muss eben irgendwie die Donau (nur für die Busse) überquert werden.

  • numerius

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    @ fonse

    Bleib in Spanien und erzähl hier nicht solchen Blödsinn von autos, die über diese Brücke fahren werden.

    @ Veits

    zu den Problemen von Senioren, Müttern (und Vätern) mit Kinderwagen oder gar Rollstuhlfahrern fällt Ihnen nix ein.

    Bloß Polemik gegen die Stadtverwaltung im allgemeinen und gegen Schaidinger (den ich übrigens auch nicht besonders mag) im Besonderen.

    Mit Fakten und Argumenten konnten Sie noch nie dienen, nur Allgemeinplätze.

    Machen Sie doch einen Selbstversuch. Setzen sie sich am Schopperplatz in einen Rollstuhl und versuchen Sie zum Arnulfsplatz zu kommen, vielleicht regnet es dann neue Erkenntnisse für Sie.

  • Veits M.

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    Was ist eine „vernünftige“ Busanbindung?

    Jede von mir abgelehnte Ersatzbrücke über die Wöhrde könnte zukünftig umgewidmet werden und folglich zukünftig als „normale“ Brücke eben auch für den Motorisierten Individualverkehr (MIV) dienen. Zuständig hierfür wäre immer der Stadtrat … keiner kann die Zukunft bestimmen, sie bleibt offen …

    Was ich feststelle während meines Weges vom Schelmengraben in die Altstadt (etwa 2-3 km ; 30-40 Min zu Fuß), ist die Tatsache, dass die Annahme des Parkangebots am Protzenweiher/Dultplatz stetig zunimmt. Der fargliche Bürger geht den Rest über die STEINERNE zu Fuß und erfreut sich wohl auch des Anblicks des WELTERBES, wofür Abertausende jährlich viele Mühe aufwenden, um es einmal zu Gesicht zu bekommen. Dafür stehen Sie möglch 15 Minuten eher auf, tun dabei etwas für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden.

    Sicherlich auch eine „vernünftige“ Art und Weise, die Altstadt zu erreichen.

    Dergleichen wäre von Radfahern zu schildern; noch besser, wenn es eine Radlbrücke vom Grieser Spitz hinüber nach Steinweg geben würde; aber die dortigen Investoren etc. haben, was mir berichtet wurde, gerade eine solche sich anbietende Fuß- und Radlbrücke abgelehnt, wodurch eine Chance vertan wurde, dass der STADTNORDEN auch mit Rad jenseits der viel befahrenen Nibelungen-Brücke eine angenehmes Streckenangebot erhalten hätte. An dieser Stelle wäre kraftvoll zu interveniren, meinen Sie sich auch, Herr „Regensburger“?

    Es geht um die unterschiedliche Ereichbarkeit der Altstadt und darum, alteingespieltes Verhalten zu überdenken und ggf. zu ändern. Im Sinne der Schutzwürdigkeit des Ganzen und auch der eigenen Interessen, die größer sind als „eingesparte“ Zeit.

    Es ist – allgemein gesprochen – die „Beschleunigung“ des modernen Lebens, die Mensch und Natur zerstört, wobei die Natur auf uns nicht angewiesen ist.

    Herr „Numerius“: Setzen Sie sich kraftvoll ein dafür, dass die fragliche Rad- und Fußgängerbrücke den von Ihnen zurecht geschildeten Bedürfnissen angepasst wird. Frei nach Margaret Maed:
    „Unterschätze nie die Fähigkeit einer kleinen Gruppe engagierter Menschen, die Welt zu verändern. Tatsächlich ist dies das einzige, was je etwas bewirkt hat.“ Vielleicht fangen Sie einfach damit an, Ihre Vorstellungen etwas freundlicher zu formulieren; ich bin mir sicher, Sie werden dann gewiss viele MitstreiterInnen überzeugen, damit die von Ihnen angesprochenen Hindernisse beseitigt werden – besser als jede Ersatzbrücke (zunächst nur) für den ÖPNV, die nur gewachsene Strukuren, Lebensqualität und Raum für städtische Naherholung zerstören würde.

    Es geht darum, die Erreichbarkeit der Altstadt in vielen Varianten anzudenken – es gibt keinen „Hebel zum Umlegen“. Aber es gibt die Notwendigkeit zu reflektieren, sich darüber zu verständigen, welcher Art der Verkehr sein soll, der in 5, 10 oder 20 Jahren die Menschen in die schützenenswerte Altstadt (1 km x 2 km) bringen wird.

  • domiNO

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    Na Herr Veits, da schreiben Sie es ja selber, ohne Ersatztrasse für die Busse verkommt Stadtamhof mit Protzenweiher und Dultplatz in zunehmendem Maße zum Großparkplatz, da die Busanbindung gerade aus dem nordwestlichen Landkreis zur Altstadt unattraktiv ist. Ich komme aus Richtng Süden, bin also nicht so direkt betroffen, wünsche mir aber auch aus Richtung Nordwesten einen attraktiveren ÖPNV, der dann auch angenommen würde.

  • Weber

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    „GARANTIERT“??? Statt einer „Garantie“ eines Spaniers, der bei uns gern Barrikaden anzünden möchte, würden selbst formulierte Beiträge hiesiger Plangegner zur Entwirrung der Ablehnung beitragen und Chancen auf NEUE Ideen fördern.
    Zu pauschal sind „… gute(n) Gründe(n), denen ich mich anschließe“ Veits, M. 6. Juli 2010 um 7:36 Uhr zu Fonse 5. Juli 2010 um 18:57 Uhr
    Die Diskussion anderer als der folgend zitierten Gründe stelle ich zurück.

    „Es geht doch nicht darum, dass irgendjemand irgendeinem anderen eine ,bequeme Donauquerungsmöglichkeit’ nicht gönnt, sondern darum, an welcher Stelle man diese zusätzliche Brücke über die Donau schlägt und für wen diese Brücke dann gedacht ist. Ich gebe Dir völlig Recht, dass der Eiserne Steg ein ,steilrampiges Folterwerkzeug’ ist und es würde sich garantiert nicht ein einziger ,reichsstädtischer’ Anwohner mit auch nur einem Wort darüber beschweren, wenn man diesen durch eine moderne FUSSGÄNGER- und RADFAHRER-Brücke ersetzen würde.“

    Was die „Garantie“ wert ist, wird die Anzahl der kurzen Beiträge hierzu zeigen (zunächst bitte nur zu dieser „Garantie“).

  • Veits M.

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    DAS MASS DES MENSCHEN IST DER FUSS

    Ja doch, Herr domiNO: Man sollte endlich darüber nachdenken, den Dultplatz – ganzjährig – zum Park-Ride-Platz auszubauen, verbunden mit einigen Strukturen zur Naherholung.

    Der Rechtsreferent K. der Stadt R. hatte bereits in den 80er-Jahren vorgeschlagen, die Dult zu verlegen – zum Pürkl-Gut, das durch die geplante Straßenbahn-Linie Ost gut angebunden wäre.

    Beim alten Eisstadion bietet sich der Bau eines modernen Parkhauses an. Noch aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg rühren Pläne her, von dort aus eine Fußgänger-Brücke hinüber zur Königlichen Villa zu bauen.

    Und der Dinge mehr ….

    All das wären Maßnahmen, die nicht dem MIV, sondern dem „Maß des Menschen“ (Fuß, Fahrrad) Vorrang einräumten – und ich werbe dafür, dass in den kommenden Jahren sich folgender Grundsatz in den Städten und Köpfen der Menschen durchsetzen würde:

    Die Ziele der CO2- und Lärmreduzierung, der Schaffung von mehr Wohn- und Aufenthaltsqualität werden dadurch realisiert, dass mit der zunehmenden Annäherung an das Zentrum (Regensburg: an die historische Altstadt) die Wege für den MIV erschwert bis gesperrt werden (mit Ausnahme der notwendigen logistischen Versorgung). Die Bürger werden ihr Mobilitätsverhalten entsprechen anpassen, es einüben – und am Ende selbst davon profitieren.

    Man vergegenwärtige sich nur die Verhältnisse in der Innenstadt noch in den 70er-Jahren. Wer weiß davon aus eigener Erfahrung zu berichten – als die PKWs noch über die Engstelle am Kassiansplatz (Heute: Obst- und Gemüsegeschäft) zur Fröhlichen Türken Straße fuhren?

    2010 wäre ein solcher MIV in der Altstadt undenkbar.

    Die Frage bleibt:

    Wird Regensburg nochmals 30 Jahre brauchen, um den MIV aus dem 1km x 2 km großen Zentrum herauszunehmen – wissend, dass die Vorteile für alle überwiegen?

  • Fonse

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    nochmal @ numerius von gestern mittag:

    „Dein“ Rollstuhlfahrer wird sich bedanken, wenn er zusammen mit BUSSEN über die „neue“ Brücke die Donau queren soll, womöglich auf der selben Fahrbahn, weil kein Geld für eine separate Spur da war. Mir hat das immer schon gereicht, bei Busverkehr mit dem Radl über die Steinerne Brücke fahren zu müssen. Das Rollstuhlfahrer-Problem ist ein Problem der viel zu steilen Auffahrtsrampe des Eisernen Steges, aber dieses Thema hatten wir ja schon und lenkt bloss vom Thema „BUS-Brücke“ ab.
    Ansonsten fällt mir zu Deinen verbalen Querschlägen bloss noch Oscar Wilde ein:

    „Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.“

    Und – keine Sorge: Ich werde b.a.w. in Spanien bleiben.

  • Fonse

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    @ Weber:

    Sie haben mich gründlich missverstanden: Ich selber würde natürlich keine Barrikaden anzünden, ich mache als friedliebender Domokrat nur mit Worten Krawall und nehme mein Demonstrations-Grundrecht in Anspruch. Aber ich kann mir lebhaft vorstellen, was passiert, wenn dann am Grieser Spitz wirklich die Bagger anrollen und Hundertschaften Polizisten, wie seinerzeit in Wackersdorf, Sitzblockaden auflösen und friedlich protestierende Bürger womöglich mit dem Schlagstock diszipliniert werden. Ich glaube kaum, dass „die da oben“ überreissen, welch heftiger Widerstand der Anwohner in Stadtamhof der tatsächlichen Realisierung einer „ERSATZ-Brücke“ entgegen schlagen würde. Ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt und werde diese „aus der Ferne“ mit grösstem Interesse verfolgen.

  • numerius

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    @ fonse

    merke: Wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt mit mindestens 3 Fingern auf sich selbst zurück.

    In diesem Sinne mach ruhig weiter mit deinen Beleidigungen, auch in Zitatform sind Sie eine flegelhafte Ungezogenheit.

    Ich äußere mich doch auch nicht über deinen IQ, wie käme ich auch dazu. Also verkneif dir vielleicht deine Beleidigungen in diesem Forum.

  • Fonse

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    @ numerius:

    Es liegt mir fern, Dich zu beleidigen, das habe ich schon gestern in meinem ersten Beitrag am Ende geschrieben. Und damit werde ich von meiner Seite aus die „Diskussion“ mit Dir beenden, weil Du sowieso keinerlei Argumenten zugänglich zu sein scheinst.
    „Komm mir bloss nicht mit Tatsachen, ich habe schon eine Meinung…“

  • domiNO

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    @Veits
    Unter Park-and-Ride Plätzen versteht man, mit dem eigenen KFZ anreisen, parken und mit dem öffentlichen Nahverkehr weiterfahren. Dazu muss der P+R-Platz auch mit Bus- oder Bahnlinien erschlossen werden, was ich aus Ihren Postings bisher nicht als Ihre Position erkannt häbe. Ohne Busanbindung sind es am Dultplatz nur Parkplätze, von denen man die Altstadt auf kurzem, aber v.a. mit Kinderwagen beschwerlichem Weg über den Eisernen Steg, oder idyllisch, aber mit Umwegen, über die bald instand gesetzte Steinerne Brücke fußläufig erreichen kann.

    Ich plädiere dafür, P+R-Plätze ins Umland zu verlegen, wenigstens aber bis an die Stadtgrenze, damit nicht über 90% der Strecke mit dem MIV und nur die letzten paar Meter mit dem ÖPNV zurückgelegt werden.
    Nebenbei: Ohne Ersatztrasse würde der Bus vom Dultplatz über das Donau-Einkaufszentrum zur westlichen Altstadt wesentlich länger unterwegs sein als ein Fußgänger. Das hat mit atraktivem P+R nichts mehr zu tun. Wo die optimalen Punkte sind, ergibt sich daraus, wo sich Verkehrsströme ohne allzu großen Umweg bündeln lassen, beispielsweise Obertraubling, Donaustauf, Regenstauf, Lorenzen, Etterzhausen.

  • Veits M.

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    @ domiNO

    Danke. Nehmen Sie für mein Beispiel: PARK and GO.

    Ich Übrigen stimme ich Ihren Vorschlägen zu.

    Schicken Sie diese doch an die Landkreis-Bürgermeister und den Landrat.

    Vielleicht findet sich beim zuständigen Förder-Topf der EU eine
    Möglichkeit die so zu gestaltende Entlastung des KULTURERBES samt
    Schutz der Bausubstanz vor Immissionen etc. finanziell zu fördern.
    Da gibt es ja in der Stadt R. eine professionell tätige Stelle.

    Anregung:
    Googeln „die stadt von morgen und das kulturelle erbe“

    Siehe zum Beispiel unter Leitaktionen Ziff IV
    Dort heißt es:

    – Vergleichende Bewertung und kostengünstige Umsetzung von Strategien für nachhaltige Verkehrssysteme im städtischen Umfeld

    Ziel: Förderung nachhaltiger, kostengünstiger, benutzerorientierter und in den städtischen Gesamtrahmen integrierter Verkehrsstrategien und -lösungen für eine drastische Verringerung der Belastungsniveaus (Lärm und Emissionen) und der Verkehrsstaus in den Städten zu erschwinglichen Preisen für den Benutzer bei gleichzeitiger Sicherstellung des effizienten Funktionierens, der Lebensqualität, einschließlich sozioökonomischer Aspekte, und der Erhaltung des kulturellen Erbes.

    Weitere Einzelheiten auf
    http://cordis.europa.eu/eesd/src/d-oj-de4.htm

  • numerius

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    @ fonse

    keine Lösung für das Rollstuhlfahrerproblem haben aber schwadronieren.

    Wenn du mich nicht beleidigen willst, warum dann das Oskar Wild Zitat?

  • grace

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    Das Neueste:
    Mann hackt sich beide Beine ab:
    „Jetzt kann ich aufrecht unter der Auffahrt durchgehen!“

  • Fonse

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    @numerius:

    Wenn ich Dich wirklich hätte beleidigen wollen, hätte ich andere Begriffe oder Zitate verwendet. Solltest Du Dich aber von dem Wilde-Spruch trotzdem beleidigt fühlen, entschuldige ich mich hiermit dafür.

  • gifthaferl

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    @ numerius

    Ich finde es allerdings auch beleidigend, wie du versuchst Rollstuhlfahrer/ Behinderte zu instrumentalisieren.

    Schon dass du meinst alle unter einen Hut bringen zu können, zeigt ja wie gut du dich auskennst.
    Für diverse Rollstuhlfahrer ist die Entfernung weniger Problem als für Fußgänger, dann soll es Rollstuhlfahrer geben, die auch Autos fahren, welche die immer fremdbewegt werden müssen, womit auch immer, ………….
    Es gibt nicht DEN Rollstuhlfahrer, der DAS Problem hat.

    Welcher Regensburger Behinderten Verein fordert eine Ersatztrasse?

    Außer dem Eisernen Steg gibt es zudem unzählige andere Stellen in dieser Stadt, die vor behinderten – und kinderfreundlichkeit praktisch „überborden“, vom ÖPNV ganz zu schweigen.

    High heels Trägerinnen übrigens, können ihr Problem wo immer sie es haben ziemlich einfach selbst lösen.

  • Altstadtfreund

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    Weitere Falschmeldung?
    Aigner: „Immerhin scheint – dem Gutachten zufolge – schon klar zu sein: Die Brückenrampen liegen etwa „drei Meter über dem Niveau des angrenzenden Stadtraums, was ungefähr der Höhe eines Wohngeschosses entspricht“.

    Wurde hier ein Bruchstück des Gutachtens aus dem Zusammenhang gerissen? Ich bitte um Beleg dafür, dass die Visualisierung von 3m nicht den unwahrscheinlichen, aber gerade noch denkbar ungünstigen Fall wiedergibt, sondern wirklich das, was „dem Gutachten zufolge schon klar“ ist.

    Mit solch realitätsfernen, brutal finsteren Visionen quälen sich Busgegner lustvoller:
    http://www.regensburg-digital.de/wp-content/uploads/2009/01/07/simulation-holzland.jpg.
    Realistischere Gutachtenperspektiven, -farben und -größenverhätnisse dürfen diese Lust nicht stören!

    http://srv19.regensburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=5311&options=2 Hier ist das 80seitige Gutachten zu finden. Dort ist diese Aussage nachzulesen (ebenso wie in anderen Zeitungsartikeln und der Stellungnahme von Prof. Greipl). Die Redaktion

  • Bert

    |

    Weitere Falschmeldung?

    „79 Seiten Hochglanz“
    Erwarte Beleg dafür, dass das Gutachten auf Hochglanzpapier gedruckt wurde.

    Weitere Falschmeldungen?

    Erwarte Belege dafür, dass sämtliche Zitate Zitate und keine Erfindungen sind.

  • gifthaferl

    |

    @ Altstadtfreund

    Worüber regst du dich eigentlich so auf?

    Immer noch nicht mitgekriegt, dass dieses Gutachten vollkommen irrelevant für einen konkreten Bau ist?

    Rechtlich zählt alleine was das Landesamt für Denkmalschutz (Greipl) dazu sagt, auch wenn das Welterbekomitee keine Einwände hätte, was ja noch ganz, ganz lang nicht raus ist, aber sogar dafür ist dieses Gutachten der Stadt nur Firlefanz.
    Meldung: Es wird keine Ersatztrasse gebaut, diese nicht und jene nicht :shock:

  • Altstadtfreund

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    Die lustvoll finstere Vision wurde wohl zunächst vom Zentralverein der Busgegner veröffentlicht und unkritisch von der Redaktion als realistisch übernommen (nicht von den Gutachtern).

    Nach Durchsicht der Langfassung des Gutachtens – danke, Herr Aigner, für den Link – halte ich obiges „SCHEINT … klar zu sein“ für eine noch zulässige Interpretation. Nur die Welterbeverträglichkeit je einer unterstellten Variante beider Trassen, nicht unterschiedliche technische und rechtliche Möglichkeiten zur Südwestrampe, war allerdings Gegenstand des Gutachtens: Welche techn.-rechtl. Prüfungen es bislang gab, ist unveröffentlicht. Ergeben diese oder der Planerwettbewerb günstigere Möglichkeiten, festigt das die Welterbeverträglichkeit.

    Greipls Kritik ist gleich mehrfach unhaltbar. Vor allem trifft auf seine eigene Argumentation zu, was er anderen vorwirft.

  • gifthaferl

    |

    „Greipls Kritik ist gleich mehrfach unhaltbar. Vor allem trifft auf seine eigene Argumentation zu, was er anderen vorwirft.“
    Altstadtfreund

    Das wird Greipl sicher bis ins Mark erschüttern, wenn ihm jemand wie du, der weder das eine noch das andere auch nur im Ansatz versteht, Inkompetenz vorwirft, und der anscheinend meint, Denkmalschutz sei so etwas wie ein persönliches Hobby von Herrn Greipl, in dem er natürlich auch seine höchst eigenen Kriterien setzt.

    „Welche techn.-rechtl. Prüfungen es bislang gab, ist unveröffentlicht. Ergeben diese oder der Planerwettbewerb günstigere Möglichkeiten, festigt das die Welterbeverträglichkeit.“

    : lachtot :

  • Regensburger

    |

    Gifthaferl:
    „Rechtlich zählt alleine was das Landesamt für Denkmalschutz (Greipl) dazu sagt, auch wenn das Welterbekomitee keine Einwände hätte, was ja noch ganz, ganz lang nicht raus ist, aber sogar dafür ist dieses Gutachten der Stadt nur Firlefanz.“

    Kann mir mal jemand von den Juristen hier im Forum erklären, wo das steht, dass das Landesamt für Denkmalschutz hier entscheidet? Wäre echt nett. Danke.

  • gifthaferl

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    @ Regensburger

    Wie bei einer beabsichtigten Veränderung von Baudenkmälern zu verfahren ist, findet sich im Bayerischen Denkmalschutzgesetz.
    Dort finden sich auch Begriffsbestimmungen, wie z.B. Ensemble.
    Selbstverständlich ist der Denkmalschutz auch nicht auf mittelalterliche Bausubstanz und früher beschränkt, wie die von der Stadt beauftragten Gutachter zu glauben scheinen und Ensemble ist auch was anderes als die meinen, oder wie sie es jedenfalls darstellen.

    Entscheidungen fällen dann im Zweifelsfall Gerichte, Bürgerbegehren …………….

    Vorab muss aber der Denkmalschutz eine Erlaubnis erteilen – was er definitiv zur Westtrasse nicht macht, das steht ja nun mal bereits fest.

  • Regensburger

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    @Gifthaferl

    Vielen Dank für den Hinweis. Habe gerade mal nachgelesen und stelle fest, dass das Landesamt für Denkmalschutz zumindest nach dem von Ihnen genannten Gesetz ganz andere Aufgaben hat und überhaupt nicht gefragt wird. Es muss auch keinesfalls zustimmen!!! Zuständig sind die untere Denkmalschutzbehörde (Stadt), die Höhere Denkmalschutzbehörde (Regierung) und das Ministerium. Das Landesamt ist nicht zuständig.

    Die Vorschriften lauten:
    Bayerisches Denkmalschutzgesetz:
    V. Verfahrensbestimmungen
    Art. 11
    Denkmalschutzbehörden
    (1) 1 Untere Denkmalschutzbehörden sind die Kreisverwaltungsbehörden. 2 Soweit kreisangehörigen Gemeinden die Aufgaben der Unteren Bauaufsichtsbehörden übertragen sind oder übertragen werden, gilt diese Übertragung auch für die Aufgaben der Unteren Denkmalschutzbehörden. 3 Art. 115 Abs. 2 der Gemeindeordnung1) gilt entsprechend.
    (2) Höhere Denkmalschutzbehörden sind die Regierungen.
    (3) Oberste Denkmalschutzbehörde ist das für das Denkmalschutzrecht zuständige Staatsministerium.
    (4) 1 Soweit nichts anderes bestimmt ist, sind die Unteren Denkmalschutzbehörden für den Vollzug dieses Gesetzes zuständig. 2 In den Fällen des Art. 73 Abs. 1 BayBO treten die Höheren an die Stelle der Unteren Denkmalschutzbehörden.
    (5) Die Aufgaben der Denkmalschutzbehörden sind Staatsaufgaben; für die Gemeinden sind sie übertragene Aufgaben.
    Art. 12
    Landesamt für Denkmalpflege
    (1) 1 Das Landesamt für Denkmalpflege ist die staatliche Fachbehörde für alle Fragen des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege. 2 Es ist dem Staatsministerium unmittelbar nachgeordnet.
    (2) 1 Dem Landesamt für Denkmalpflege obliegen die Denkmalpflege und die Mitwirkung beim Denkmalschutz. 2 Die Denkmalpflege umfasst auch die Erforschung der Denkmäler, soweit solche Vorhaben mit den sonstigen Aufgaben des Landesamts für Denkmalpflege in unmittelbarem Zusammenhang stehen und mit diesen vereinbar sind. 3 Insbesondere hat es folgende Aufgaben:
    Mitwirkung beim Vollzug dieses Gesetzes und anderer einschlägiger Vorschriften nach Maßgabe der hierzu ergangenen und ergehenden Bestimmungen;
    Herausgabe von Richtlinien zur Pflege der Denkmäler unter Beteiligung der kommunalen Spitzenverbände;
    Erstellung und Fortführung der Inventare und der Denkmalliste;
    Konservierung und Restaurierung von Denkmälern, soweit die Konservierung und die Restaurierung nicht von anderen dafür zuständigen staatlichen Stellen durchgeführt werden;
    fachliche Beratung und Erstattung von Gutachten in allen Angelegenheiten des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege;
    Überwachung der Ausgrabungen sowie die Überwachung und Erfassung der anfallenden beweglichen Bodendenkmäler;
    Fürsorge für Heimatmuseen und ähnliche Sammlungen, soweit diese nicht vom Staat verwaltet werden.
    4 Das Staatsministerium kann dem Landesamt für Denkmalpflege weitere einschlägige Aufgaben zuweisen.

  • gifthaferl

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    @ Regensburger

    Genau, die Stadt genehmigt sich den Bau selber nicht zuletzt durch Weisung des ausgewiesenen Denkmalschutzexperten Unger………………

    Das Landesamt hat sich vollkommen unnötig Arbeit gemacht, und weiß nicht, dass es überhaupt nichts zu sagen hat zu dieser Sache – und das, wo es sich um eine Behörde handelt, deren Mitarbeiter es in der Regel als ihre allererste Pflicht sehen, blitzschnell zu erkennen, wo sie keinesfalls zuständig sind, man will’s nicht glauben, aber so ist es dann wohl, wenn du das sagst.

    Stell doch eine Anfrage ans Ministerium, was das soll, oder beschwere dich dort über diesen übereifrigen obersten Denkmalschützer.

    Vielleicht weiß auch im Ministerium keiner, wie das richtig zu laufen hat, dann sind die dir sehr dankbar, wenn du sie aufklärst.

    Weißte, Beschwerden bei mir bringen wenig in der Angelegenheit, obwohl ich natürlich keine Sekunde bezweifle, dass du den gesamten Sachverhalt vollumfänglich erfasst, und letztgültig ausgelegt hast.

  • grace

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    Vielleicht gelingt es der Propaganda ja, Aufsichtsbehörden und Gerichte von einer ubiquitären amtlichen Rechtsgültigkeit dieses „Welterbegutachtens“ zu überzeugen. Und von einer inkludierten Baugenehmigung oder gar einem quasi „von dene da überm Teich zwangsweise angeordneten“ Bauauftrag…mei, mia miass ma ja etzt…

    Wundern täts mich nicht; beim vermuteten Grossteil der Leute, der immer glücklich ist, wenn er was von der Politik geschenkt bekommt, scheints zu wirken.

  • Altstadtfreund

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    2. Falschmeldung gegen die Ersatztrasse und Ute Hick, Leiterin des städtischen Planungsamtes —

    Neben der in http://www.regensburg-digital.de/ersatztrasse-ii-denkmalpflege-nicht-eingebunden/09072010/ ausdiskutierten Falschmeldung “Wesentlicher Punkt: Die Gutachter haben die kritischste Stelle – die Abfahrtsrampe der Brücke zur Altstadt – in ihrer Visualisierung ausgespart.“ ist eine zweite Falschmeldung Aigners die Aussage „Ute Hick, Leiterin des städtischen Planungsamtes, hat sich gar zu der Aussage verstiegen, dass der Hochwasserschutz an dieser Stelle genau so hoch werden müsse wie eine eventuelle Brückenrampe.“ im gleichen Thread.

    Sicherlich wurde Hicks Aussage, nämlich dass die Rampe kaum höher nötig ist als der Hochwasserschutz sein muss, umgedreht. Dafür spricht im Werkbericht 2007 des Planungs- und Baureferats das Gesamtkonzept Hochwasserschutz Regensburg, gemäß dem der Südrampenbereich zum Abschnitt O gehört. Dort wurde der Hochwasserschutz kombiniert aus ortsfesten und mobilen Elementen bereits konzipiert – VÖLLIG UNABHÄNGIG VON BRÜCKEN, vgl. http://www.regensburg.de/sixcms/detail.php/32293.

    Ein Journalist mit bezahlter Zeit zur Recherche (hat Aigner wohl leider nicht) hätte demnach wissen müssen, dass er falsch berichtet. Die Feststellung der 2. Falschmeldung hätte ich bis zur Urlaubsrückkehr Aigners verschoben, wäre sie nicht sachlich schon lange unwidersprochen, vgl. 10. Juli 2010, 18:13 Uhr,
    http://www.regensburg-digital.de/ersatztrasse-ii-denkmalpflege-nicht-eingebunden/09072010/
    und nun nur zusätzlich belegt worden.

    Die von Aigner gewünschte Visualisierung der Südrampe ohne Steg halte ich für richtig, auch wenn bereits anhand Gutachtenseite 43 Probleme ausgeschlossen werden können.

    Die Höhe der Brückenrampe wurde in Abhängigkeit vom 100-jährigen Hochwasser HW100 konzipiert, wie das Verträglichkeitsgutachtens zeigt, und nicht in Abhängigkeit von der Schifffahrt, wie Experte Hubel (ICOMOS) irrend befürchtete, vgl. S. 13 „Ankunftshöhe Rampe: ca. 335,50 müNN (HW 100 = 333,80 + FB 0,30 m + Konstr. ca. 1,40 m)“.

    Den Abstand der Ankunftshöhe der Südrampe zum Hochwasserschutz im Verträglichkeitsgutachten vergrößerte am 14.07.2010 eine Tageszeitung irrig von 1,70m auf 3m – eine weitere eindeutige Falschmeldung. Stimmen mag die Zeitungsdarstellung, DESHALB lehnten einige Denkmalschützer (nicht DER Denkmalschutz) die Rampe ab, also wegen eines Faktenirrtums!

    Gleich falsch ist http://www.regensburg-digital.de/wp-content/uploads/2009/01/07/simulation-holzland.jpg.
    Als ein Mitglied im Busgegnerverein diese „Spielerei“ (eigene Beschreibung laut Wochenblatt) erstellte, dürfte zudem obige Gesamtkonzeption Hochwasserschutz bekannt gewesen sein (Werkbericht 2007!). Die Gesamtkonzeption bot nie einen Grund, die Uferbegrünung durch brutale Asphalt- und Maueralbträume zu ersetzen. Immer sollte das grüne Ufer erhalten werden.
    Trotzdem schürt der Busgegnerverein online weiterhin mit dieser Horrorspielerei Ängste.

    Greipls Kollegenvorwürfe der „Verharmlosung“ sind widerlegt auf http://www.regensburg-digital.de/ideenwettbewerb-fur-bruckenrampe/03082010/#comment-13103 5. August 2010 um 16:37 Uhr. Greipls Verschlimmerung und Unsachlichkeit sind belegt. Mehr bei Bedarf, analog zu Dr. Morsbach.

    Realistisch sind nach allem die „79 Seiten Hochglanz“.

  • Altstadtfreund

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    2. Falschmeldung gegen die Ersatztrasse (und Ute Hick, Leiterin des städtischen Planungsamtes) –Teil 1 —
    Neben der in http://www.regensburg-digital.de/ersatztrasse-ii-denkmalpflege-nicht-eingebunden/09072010/ ausdiskutierten Falschmeldung “Wesentlicher Punkt: Die Gutachter haben die kritischste Stelle – die Abfahrtsrampe der Brücke zur Altstadt – in ihrer Visualisierung ausgespart.“ ist eine zweite Falschmeldung Aigners die Aussage „Ute Hick, Leiterin des städtischen Planungsamtes, hat sich gar zu der Aussage verstiegen, dass der Hochwasserschutz an dieser Stelle genau so hoch werden müsse wie eine eventuelle Brückenrampe.“ im gleichen Thread.

    Sicherlich wurde Hicks Aussage, nämlich dass die Rampe kaum höher nötig ist als der Hochwasserschutz sein muss, umgedreht. Dafür spricht im Werkbericht 2007 des Planungs- und Baureferats das Gesamtkonzept Hochwasserschutz Regensburg, gemäß dem der Südrampenbereich zum Abschnitt O gehört. Dort wurde der Hochwasserschutz kombiniert aus ortsfesten und mobilen Elementen bereits konzipiert , wie der Vergleich zu anderen Abschnitten zeigt VÖLLIG UNABHÄNGIG VON BRÜCKEN,
    vgl. http://www.regensburg.de/sixcms/detail.php/32293.
    Ein Journalist mit bezahlter Zeit zur Recherche (hat Aigner wohl leider nicht) hätte demnach wissen müssen, dass er falsch berichtet. Die Feststellung der 2. Falschmeldung hätte ich bis zur Urlaubsrückkehr Aigners verschoben, wäre sie nicht sachlich schon lange unwidersprochen, vgl.
    10. Juli 2010 um 18:13 Uhr, http://www.regensburg-digital.de/ersatztrasse-ii-denkmalpflege-nicht-eingebunden/09072010/
    und nun nur zusätzlich belegt worden.

    Die von Aigner gewünschte Visualisierung der Südrampe ohne Steg halte ich für RICHTIG, auch wenn bereits anhand Gutachtenseite 43 Probleme ausgeschlossen werden können.

  • Altstadtfreund

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    Teil 2 FALSCHmeldungen gegen die Ersatztrasse – RICHTIG ist die von Aigner gewünschte Visualisierung der Südrampe ohne Steg, auch wenn bereits anhand Gutachtenseite 43 Probleme ausgeschlossen werden können.

    (Da die Moderation zu 10. August 2010 um 16:20 Uhr aussteht, bitte ich nur das 2-teilige Update mit dann aktuellem Datum freizugeben: Nach Fehlermeldungen splitte ich das Posting) –

    Die Höhe der Brückenrampe wurde in Abhängigkeit vom 100-jährigen Hochwasser HW100 konzipiert, wie das Verträglichkeitsgutachtens zeigt, und nicht in Abhängigkeit von der Schifffahrt, wie Experte Hubel (ICOMOS) irrend befürchtete, vgl. S. 13 „Ankunftshöhe Rampe: ca. 335,50 müNN (HW 100 = 333,80 + FB 0,30 m + Konstr. ca. 1,40 m)“.

    Den Abstand der Ankunftshöhe der Südrampe zum Hochwasserschutz im Verträglichkeitsgutachten vergrößerte am 14.07.2010 eine Tageszeitung irrig von 1,70m auf 3m – eine weitere eindeutige FALSCHMELDUNG. Stimmen mag die Zeitungsdarstellung, DESHALB lehnten einige Denkmalschützer (nicht DER Denkmalschutz, vgl. Regensburger 20. Juli 2010 um 13:20 Uhr) die Rampe ab, also wegen eines Faktenirrtums!
    Horrorspielerei ist http://www.regensburg-digital.de/wp-content/uploads/2009/01/07/simulation-holzland.jpg vgl. http://www.regensburg-digital.de/ideenwettbewerb-fur-bruckenrampe/03082010/#comment-13133 10. August 2010 um 17:48 Uhr
    Wider besseren Wissens schürt das Busgegnerbündnis damit online Ängste.

    Greipls Kollegenvorwürfe der „Verharmlosung“ sind widerlegt auf http://www.regensburg-digital.de/ideenwettbewerb-fur-bruckenrampe/03082010/#comment-13103 5. August 2010 um 16:37 Uhr. Greipls Verschlimmerung und Unsachlichkeit sind belegt. Mehr bei Bedarf, analog zur Rabulistik des Dr. Peter Morsbach.

    Realistisch sind nach allem die „79 Seiten Hochglanz“.

  • Britt

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    @altstadtfreund

    Bei Ihrer Suche nach Falschmeldungen haben Sie wohl übersehen, dass Frau Hick diese „Falschmeldung“, nach der Sie so haarspalterisch suchen, selbst von sich gegeben hat.

    Vgl. Interview mit Ute Hick am 9. Juli in der Mittelbayerischen Zeitung:

    Frage:

    „Über eine mögliche Höhe (der Brückenrampe) kann man also
    gar nichts sagen?“

    Antwort Frau Hick:

    „Nur so viel: Auch wenn keine Brücke
    kommt, muss es an dieser Stelle einen
    Hochwasserschutz geben. Und der wird
    genauso hoch, wie die Brückenrampe
    würde.“

    Darüber hinaus: Wenn der Hochwasserschutz schon fertig ist, wie sie behaupten, weshalb wird dann der fehlende Hochwasserschutz als Argument dafür verwendet, dass die Brückenrampe noch nicht adäquat visualisiert werden kann?

    Frau Hick zur MZ:

    „An dieser Stelle hängt noch vieles vom Hochwasserschutz ab. Dieser Schutz ist notwendig, aber man weiß noch nicht, wie er aussehen wird. Auf jeden Fall muss man ihn auf dem Wege der Rampe lösen. Aus Gründen des Hochwasserschutzes muss die Unterkante der Brücke eine gewisse Mindesthöhe haben, damit das Hochwasser durchfließen kann. Das ist das Entwurfsbestimmende an dieser Stelle.“

    Aber vielleicht weiß eine Leiterin des Stadtplanungsamts, die definitiv dafür bezahlt wird, nichts von alledem, was Sie hier ausführen oder, was wahrscheinlicher ist: Die Regensburger werden schlicht angelogen.

  • Altstadtfreund

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    @Britt: Danke für ergänzende Belege. Hochwasserschutz kommt demnach definitiv auch ohne Brücke.

    Der Hochwasserschutz könnte technisch am südl. Brückenlager und am südl. Ende des Brückenunterbaus noch Chancen bieten für Optimierungen, die im vorsichtigen Gutachten noch nicht enthalten sind.
    Angesichts der extremen Ausnahmesituation (fast) ohne nötigen Schiffsverkehr und mit (optimierbarer?) Barriere für Hochwassertreibgut durch das Wehr wäre auch rechtlich zu prüfen, ob eine Einengung des Flussraums auch dadurch vermieden werden darf, dass zusätzliche Ausbaggerung im südlichen Flussbett ein 100-jährliches Eintauchens des äußersten Südendes des Brückenunterbaus ins Hochwasser ausgleicht, oder ob technisch+rechtlich andere Ausnahmelösungen gefunden werden (Anklappen, hängendes Brückensegment, etc.). Erst nach RESULTIERENDER Rampenhöhe sind Details der Hochwasserschutzgestaltung an der Rampe selbst zu planen, für die noch keine Sorgen konkretisiert wurden.

    Von derartigem geht Hick wohl in ihren ANDEUTUNGEN aus, noch nicht aber das Gutachten (S.13) ; denn dazu sind die Wettbewerbsideen gefragt.

    Die Horrorspielerei des Hochwasserschutzes WESTLICH der Rampe wieder veröffentlicht vom Wochenblatt als finstere Betonwüste, wo in Wahrheit Ufergrün bleibt, ist keinesfalls Folge einer Brücke. Als falsches Brückenbild „schmückt“ sie aber auch die Seiten des Busgegnervereins.

  • Stadt gibt Ersatztrasse kaum noch Chancen | Regensburg Digital

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    […] Regensburg, nun doch noch die Zustimmung der UNESCO zum Bau einer Ersatzbrücke zu bekommen: Das umstrittene Gutachten zur Welterbeverträglichkeit der Brückenvarianten in Ost und West wurde überarbeitet und soll nun – sofern die Stadträte im Planungsausschuss […]

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