Show zum SPD-Wahlkampfauftakt

Gimmicks und Gaukler

„Wetten, dass“ Joachim Wolbergs Oberbürgermeister wird. Der Wahlkampf-Auftakt der SPD am Samstag glich einer gut inszenierten Fernsehshow.
"Er kniet sich rein." "Große Pläne für Regensburg." "Wolbergs macht's." "Mit voller Kraft und Leidenschaft." Die momentanen Schlagworte für den SPD-Wahlkampf. Foto: as

„Er kniet sich rein.“ „Große Pläne für Regensburg.“ „Wolbergs macht’s.“ „Mit voller Kraft und Leidenschaft.“ Die momentanen Schlagworte für den SPD-Wahlkampf. Foto: as

Knapp zwei Stunden dauert es, bis am Samstagabend derjenige die Bühne betritt, um den es heute gehen soll und dessen Gesicht den gut 300 Anwesenden allgegenwärtig entgegenlächelt. Auf Plakaten, Aufklebern und Taschenflugblättern, ja selbst auf Müsli-Riegeln prangt das Konterfei eines hantelstemmenden Joachim Wolbergs. Die Stadtratskandidaten und Unterstützer sind zum größten Teil in Wolli-Fan-Shirts gewandet. Am Ende kommen dazu noch hellblaue, qualitativ recht hochwertige Schals, bestickt mit dem zentralen Wahlkampf-Slogan („Er kniet sich rein.“).

Klotzen statt kleckern

Die österreichische Agentur „Platzl Zwei“ hat den nunmehr auch offiziellen Auftakt des SPD-Kommunalwahlkampfs im rot ausgeleuchtetem großen Saal des Kolpinghauses inszeniert wie eine Fernsehshow: ein bisschen Promis, ein bisschen Musik. Zwei Talkrunden und eine Akrobatik-Einlage mit Jonglage. Das Publikum darf sich derweil an Freibier und neckisch angerichteten bayerischen Tappas gütlich tun. Es wird geklotzt, nicht gekleckert. Und kurz bevor der OB-Kandidat das Wort ergreift, werden Daumen-Hoch-Pappschilder im Facebook-Stil unter den Anwesenden verteilt, damit diese nicht nur virtuell den Wolli-Gefällt-Mir-Button drücken können. Auch das passende Musikstück fehlt nicht: Zum Einzug des Kandidaten wird zwar nicht der Defiliermarsch, aber immerhin „Bayern des samma mia“ von Haindling abgespielt.
Musste zwei Stunden auf seinen Auftritt warten: Joachim Wolbergs. Foto: Staudinger

Musste zwei Stunden auf seinen Auftritt warten: Joachim Wolbergs. Foto: Staudinger

Den Markus Lanz an diesem Abend gibt TVA-Moderator Matthias Walk. Mit Stichwort-Kärtchen bewaffnet befragt er etwa den Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly, der „in Wikipedia nachgelesen“ hat, dass er und sein „Weggenosse“ Wolbergs einige Gemeinsamkeiten aufzuweisen haben. Von Maly erfährt man auch, dass es kein ideales Alter gibt, um Oberbürgermeister zu werden.

Die Unterstützer werden befragt

Walk plauscht mit Wolbergs‘ Ehefrau Anja, die „den Humor“ ihres Mannes als seine liebenswerteste Eigenschaft bezeichnet und sicher ist, dass er die Stadt „mit voller Kraft und Leidenschaft“ führen würde – ein weiterer Slogan, der von „Platzl Zwei“ für diesen Wahlkampf kreiert wurde. Und Walk moderiert die Talkrunden, bei denen sich durchaus prominente Unterstützer hinter den SPD-Kandidaten stellen.
Schätzt den Humor ihres Mannes: Anja Wolbergs. Foto: Staudinger

Schätzt den Humor ihres Mannes: Anja Wolbergs. Foto: Staudinger

Unter anderem der Jazz-Musiker Axel Prasuhn („Ich finde ihn stark.“), Journalistin Julika Hanekker („Bei der CSU ist alles Fassade.“) und Fußballtrainer-Legende Karsten Wettberg („Eine historische Chance.“) zeigen Gesicht für Wolbergs. Sein Hausarzt Dr. Yavuz Şahin („Er ist gut für Regensburg.“) ist gekommen und Zivilcourage-Preisträgerin Birgit Beck, die Wolli schon kannte, als er noch langhaariger Schülersprecher war und die ihn für „sehr glaubwürdig“, „empfindsam“ und einen „guten Zuhörer“ hält.
Der innere Kreis mit Schal: Norbert Hartl, Christa Meier, Margit Wild und Familie Wolbergs. Foto: Staudinger

Der innere Kreis mit Schal: Norbert Hartl, Christa Meier (unbeschalt), Margit Wild und Familie Wolbergs. Foto: Staudinger

Insgesamt kommen sieben der, so Walk, „über 180 Unterstützer“ zu Wort, die sich mit Statement und Gesicht auf der Wolbergs-Homepage versammelt haben. Vor der Saaltür warten „unsere freundlichen Damen“, um jene in Empfang zu nehmen, die sich nach diesem Abend entschließen wollen, es ihnen gleich zu tun. Zwischendrin betritt der Jongleur „Mad Hias“ die Bühne und lockert die Stimmung ein wenig auf.
"Don't stop me now." Markus Engelstätter lieferte den Soundtrack zur Wahlparty. Foto: as

„Don’t stop me now.“ Markus Engelstädter lieferte den Soundtrack zur Wahlparty. Foto: as

Dann, nachdem der für diesen Abend engagierte Markus Engelstädter seine Version des Queen-Songs „Don’t stop me now“ zum Besten gegeben hat, betritt schließlich Wolbergs selbst die Bühne. Walk verschwindet in den Backstage-Bereich. Der Kandidat braucht keinen Moderator. Er legt ganz ohne Fragen los und erzählt davon, dass dies „ein richtig schöner Tag“ gewesen und Regensburg eine weltoffene Stadt sei. Dass er es war, der die Route des NPD-Trucks im August veröffentlicht hatte und dass er gedenke, dies auch in Zukunft zu tun. Ein guter Einstieg, der für Applaus und eine erste Verwendung der Daumen-Piktogramme sorgt.
Showeinlage: Jongleur "Mad Hias". Foto: Staudinger

Showeinlage: Jongleur „Mad Hias“. Foto: Staudinger

Vieles aus seiner Rede hat man schon gehört, wenn man Wolbergs bei der einen oder anderen Veranstaltung getroffen hat: Ein Plädoyer für mehr Ganztagsschulen, das Hohelied auf den Wert der öffentlichen Sicherheit, Wolbergs‘ Furcht davor, dass das unter seiner Kompetenz geleitete Jugendamt irgendwann zu spät kommen und man ein Kind tot in einer Wohnung finden könnte. Unterlegt wird das Ganze mit einer traurigen Anekdote über einen Jungen, den sein Vater „täglich grün und blau geschlagen“ habe und den man dank Schulsozialarbeit aus seiner Familie habe holen können.

Geschäftspolitik der Stadtbau: „Damit werde ich Schluss machen.“

Die (landläufig stets der CSU zugeschriebene) Wirtschaftskompetenz nimmt Wolbergs auch für die SPD in Anspruch. Schließlich seien die wesentlichen Entscheidungen dazu in den letzten Jahren stets gemeinsam gefallen. Er wolle sich in Zukunft vor allem um die „Schlüsseltechnologien“ Kreativwirtschaft, Gesundheitswirtschaft und Sozialwirtschaft bemühen. Bemerkenswert und vom wohl lautestem Beifall des Abends begleitet ist Wolbergs‘ Ansage in Richtung Stadtbau GmbH. Diese städtische Tochter werde derzeit geführt wie ein Privatunternehmen. „Damit werde ich Schluss machen.“

Gutes bleibt gut, alles andere wird besser

Gut hört sich auch der Slogan an, demzufolge Arbeit etwas mit der Würde des Menschen zu tun habe und die Feststellung, dass man sich dank der SPD entschieden habe, in Regensburg Pflegeheime wie den Sauren Gockel in Kumpfmühl in kommunaler Trägerschaft zu halten. Schließlich, so Wolbergs, habe ein Privater andere Interessen („Der will etwas verdienen.“) als eine Kommune und entsprechend müsse man hier als Stadt in die Bresche springen. Dann darf man hoffen, dass die SPD nach der nächsten Kommunalwahl die tarifliche Bezahlung der Mitarbeiter in diesen Heimen nicht mehr auf dem Altar der Koalitionsverhandlungen opfern wird. wolli9750Regensburg, so Wolbergs gegen Ende seiner kämpferisch vorgetragene Tour de Force durch alle Themen, die in einer Kommune zum Tragen kommen und ihre Bürger beschäftigen könn(t)en, sei eine „gigantisch tolle Stadt“ und „für mich ist eine Stadt kein Konzern mit einem Vorstand, sondern ein Gemeinwesen“. Anders ausgedrückt: Alles, was gut ist, bleibt so wie es ist, alles andere wird besser, sozialer. wolli9826Das Publikum ist begeistert. Die Wolli-Daumen bleiben dabei auf den Sitzen. Zustimmung lässt durch minutenlange Standing Ovations besser ausdrücken als mit irgendwelchen Wahlkampf-Gimmicks. Scheinwerfer werfen SPD-Spots an Decken und Wände. Vor der Tür drücken „unsere freundlichen Damen“ den Gehenden die hellblauen Wolli-Schals in die Hand.

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Kommentare (24)

  • PKern

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    Wer bezahlt eigentlich solche Inszenierungen, die hier z.B. für 300 Leute abgehalten werden? Der Kandidat? Oder die Partei? Oder die Öffentlichkeit?
    Und warum muss es eine Werbefirma aus Östereich sein? Ich weiß ja, dass die Österreicher kulturell dem Bayernvolk weit überlegen sind (das ist keine Häme), aber gibt es hier im näheren Umkreis keinen Werber, der das zustande gebracht hätte? Spots an den Wänden und fb-Daumen?
    Ich versteh das alles nicht.

  • Dolittle

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    Es ist ja nicht so, dass ein SPD-Kandidat in Regensburg chancenlos wäre. Große Bürgermeister dieser Stadt kamen aus der Sozialdemokratie. Und nach arroganten 20 Jahren Scheidinger, in denen in dieser Stadt vorrangig der Kommerz zählte und sich die Staatspartei CSU selbst zerlegte, wäre mal wieder Zeit für einen anderen Politikstil, andere Inhalte, andere Gesichter.
    Ob Wolbergs die Regensburger überzeugen kann? Eher opportunistisch wirkte er dem geneigten Leser als Adlatus Schaidingers. Wenig klare Kante (sieht man mal von der Bekanntgabe der NPD-Kundgebung ab) und kaum einen „Markenkern“. Und die Mannschaft um Wolbergs besteht seit 1995 aus den noch immer selben Gesichtern um die Ex-OBin, die schon damals von den Wählern abgestraft worden waren und seitdem nicht an Überzeugungskraft gewonnen haben.
    Jetzt soll es Wahlkampf im Ude-Stil richten. Worte werden nicht gehalten, aber Hanteln. Sehr innovativ. Ob das die Zweifel zerstreuen kann? Ich wünsche dem Wolli viel Glück – er kann es brauchen.

  • Bernd Henneberg

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    Gott sei Dank waren die Bier vor ihm noch zu. Sonst hätten wir noch was erlebt

  • Capital-Soziale-Union

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    Was dürfte das gekostet haben, und woher hatte die Partei des kleinen Mannes das Geld dafür?
    Julika Hanekker, bitte diesbezüglich ein Blick „hinter die Fassade“!

  • Andreas

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    Habe auch mal eben auf Wikipedia nachgelesen, da ich den Mann nicht kenne.

    Im Wikipedia-Eintrag scheint mir etwas zu fehlen: Mit dem Abitur endet die Beschreibung seines Ausbildungsweges; danach kommen direkt seine wohl eher wenig interesssanten Tätigkeiten für die SPD.

    Kann mal jemand das Fehlende nachtragen?

  • Jochen Schweizer

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    Zumindestens wurde der Kandidat der SPD für den Oberbürgermeisterposten nicht als Jagdhund und Bluthund bezeichnet, wie der Kandidat der CSU auf der Nominierungsversamlung von der Pressesprecherin des CSU-Kreisverbandes! Das ist zumindestens in Beziehung auf die Umgangsformen schon ein Fortschritt!

  • Lenzerl

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    Wenn Wolbergs das so macht, wie es sich jetzt anhhört – Bravo. Genau das, was Regensburg braucht. Wenn alles sich nach der Wahl in Klein-Klein und Marketing-Getue auflösen sollte (was ich nicht hoffe) – armes Regensburg! Seine Chance hat er verdient!

  • Bürgerblick

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    wenn die SPD (Wolbergs) ein Werbeunternehmen braucht das sich „Platzl zwei“ nennt, um ihn bekannt zu machen, dann kann man sich auf dem „Platzl eins“ einen OB ohne PR-Power vorstellen.

  • Tom

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    @ Andreas

    Nein, der Wikipediaeintrag ist nicht unvollständig!

    Nach dem Abitur endet der Ausbildungsweg des OB-Kandidaten. Oder ist erfolgloser Geschäftsführer eine Ausbildung….?

  • Margarete von Thal

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    Sorry, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das ein OB Wolbergs als Vertreter der Stadt die Eröffnung des Katholikentags am 28. Mai 2014 mitbegleitet.

    http://www.katholikentag.de/

  • ehemaliges CSU-Mitglied

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    Sorry Magarethe von Thal, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das ein Mitverfasser von dem Dossier über seine Parteifreunde unter dem Titel „Rechte Umtriebe in der Regensburger CSU“ wie Herr Christian Schlegl, als Vertreter der Stadt die Eröffnung des Katholikentags am 28. Mai 2014 mitbegleitet.

  • Dr. No

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    War die Show so gefährlich das Wolis Leibarzt direkt hinter ihm 8 geben muß :-)

  • Capital-Soziale-Union

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    @ Tom 21.10.2013, 14:52h
    „… erfolgloser Geschäftsführer“: von welcher Geschäftsführungstätigkeit, bitte? Details, bitte!
    Falls Sie das Rauschen des Regensburger Pressewaldes in II/2007 meinen (1. „Die Rgbger Stadtzeitung“, August 2007, Seiten 8/9 „Wolbergs-Affäre: Genosse, jetzt wird’s eng!“ und 2. „MZ“, 02.07.2007 „Schwere Vorwürfe gegen Wolbergs“) in Sachen Kultur- u. Begegnungszentrum Alte Mälzerei e.V. und/oder Speicher Event GmbH/Kulturspeicher GmbH, dann war das damals ein Schuß in den Ofen.
    Oder haben Sie neue bislang unbekannte Erkenntnisse mit skandalösester Druchschlagskraft rechtzeitig zum bevorstehenden OB-Wahlk(r)ampf ausgegraben? Dann lassen Sie uns daran teilhaben und teillaben: die Telefonnummer eines pressemächtigen Herrn K. werden Sie selbst finden.

  • Taxifahrer

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    sorry, aber die Diskussion über die Ausbildung ist spießbürgerliche Kacke…mir war ein Taxifahrer names Joschka Fischer tausendmal lieber als Außenminister als ein Dr. der Juristerei namens Dr. Guido Westerwelle…

  • Albert

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    @ Taxifahrer

    stimme dir voll zu.

    Lieber einen Praktiker mit gesundem Menschenverstand,
    der sich auch mal traut als selbständiger Unternehmer tätig zu sein wie Wolbergs als ein lebensfremder Diplom oder Master Irgendwas, der nach dem Studium möglichweise nichts auf die Reihe bringt.

    Merkwürdig ist – oder auch wieder nicht, dass gerade auch aus der Linken und Alternativen Ecke viele sich am beruflichen Werdegang von Wolbergs stören.
    Offenbar sind die Salon-Alternativen und Salon-Linken in der Hinsicht rückständiger, ja konservativer als
    viele die vermeintlich Konservativen selbst.

    Übrigens einer der reichsten und dabei noch sozial engagiertesten Menschen der Welt ist auch Studienabbrecher und selbständiger Unternehmer, dieser
    Typ heißt Bill Gates, Mr. Microsoft.

  • Gondrino

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    @Albert: Wolbergs mit Bill Gates vergleichen – ich werf mich weg….

  • SPD-Mitglied

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    Joachim Wolbergs ist gläubiger evangelischer Christ.
    Warum sollte er die Eröffnung des Katholikentages nicht
    mitbegleiten?
    Wir haben doch Katholiken wie Evangelische Christen
    nur einen Herrgott, oder?

  • Baron Münchhausen

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    @SPD-Mitglied,
    lesen sie auch Texte die sie kommentieren?

    No’mal, Margarete von Thal sagte: „..ein OB Wolbergs..“

  • SPD-Mitglied

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    Zu „Baron Münchhausen“: Woher wissen Sie denn,
    daß ich n i c h t lesen kann?

  • oTTo

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    wenn schon ostfriese, dann bitte das original :-)

  • Mr. T

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    Gibt es eigentlich in Regensburg keine Plakatierverordnung, die das Aufhängen von Wahlplakaten auf eine bestimmte Zeit vor den Wahlen beschränkt?
    Etwas Mäßigung täte Not. Ich weiß ja nicht, wie es anderen ergeht, aber meine Wahlentscheidung wird durch solche Plakataktionen eher negativ beeinflusst.

    Ansonsten ist es schwer bescheuert, jemandem eine Qualifikation als Oberbürgermeister auf Grund einer fehlenden Berufsausbildung abzusprechen. Da gibt es tausende bessere Gründe dafür. Ich kenne sehr viele Leute, die trotz Ausbildung, Studium oder gar akademischen Titeln in keinster Weise als Bürgermeister geeignet wären.

  • Franz

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    mich nerven die immer noch nicht weggeräumten Plakate von der letzten Wahl. Zum Kotzen.

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