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Kepler-Hochhaus: Der Abriss beginnt

Bauarbeiter bereiten seit heute Mittag die Abbrucharbeiten vor. Foto: Bothner

Kommende Woche beginnen die Abbrucharbeiten am Wirsing-Bau. Aktuell wird das Areal gerade eingezÀunt. Die Bushaltestelle wird ab Montag nicht mehr bedient.

Von der Stadt ist im Moment keine Auskunft zu bekommen, allerdings bestĂ€tigen uns Bauarbeiter, die seit heute Mittag am Ernst-Reuter-Platz beschĂ€ftigt sind: Noch in dieser Woche wird das Kepler-Hochhaus komplett eingezĂ€unt. Kommende Woche soll dann mit den Abbrucharbeiten begonnen werden. Ein Aushang an der Bushaltestelle informiert bereits darĂŒber, dass diese ab dem 15. Juli – Montag – nicht mehr angefahren werde.

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Damit zerschlagen sich die letzten Hoffnungen des BĂŒndnisses, das bis zuletzt versucht hatte, das GebĂ€ude zu retten und dagegen sogar Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht hatte – am Ende erfolglos. Auch der Architekturkreis Regensburg hatte sich eingeschaltet, um zumindest eine PrĂŒfung zu erreichen, ob das GebĂ€ude nicht stattdessen saniert werden könne. Doch auch dieser Appell stieß auf taube Ohren.

UrsprĂŒnglich hatte die Stadt das Areal in Erbpacht von der Evangelischen PfrĂŒndestiftung erworben, um dort ein Kultur- und Kongresszentrum zu errichten. Doch das wurde bei einem entsprechenden BĂŒrgerentscheid mit fast Zwei-Drittel-Mehrheit abgelehnt. Nun soll die freiwerdende FlĂ€che als Interimslösung fĂŒr den Busbahnhof dienen, wĂ€hrend der Bereich um Albertstraße und Hauptbahnhof zu einem neuen Zentralen Omnibusbahnhof umgebaut wird.

Die Abbrucharbeiten des GebĂ€udes, das in den 70ern von dem Architekten Werner Wirsing errichtet wurde, werden angesichts der Schadstoffbelastung in den WĂ€nden – Asbest – von Experten als sehr aufwĂ€ndig eingeschĂ€tzt.

Sobald wir weitere Informationen erhalten, werden wir diesen Artikel ergÀnzen.

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Kommentare (21)

  • dĂŒnnster KĂŒnstler

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    Eine Sanierung wÀre ökologischer gewesen (graue Energie):
    http://europabrunnendeckel.de/?p=7608

    Schade, dass aus einem Arbeiten an einem 1/1 Modell nichts geworden ist: http://europabrunnendeckel.de/download/Bautafel_DSC03654_1000kl.jpg

    Eine Zwischennutzung bis zur Sanierung hÀtte den Stadtraum kulturell und sozial belebt:
    http://europabrunnendeckel.de/download/spendenkampagne/plateauebene_wirs-142-8.jpg

    Das gezielte Entmieten, Absperren der GebĂ€ude und Herunterkommenlassen des umliegenden Stadtraums zu einem “Angstraum” (in dem die Polizei nun auf Verdacht kontrollieren darf…) war die Strategie der Stadtregierung zur Baufeldfreimachung.
    Kunstwerke in der Umgebung wurden schon lange entfernt, Klos nie gebaut, das Peterskirchlein vom Liegenschaftsam nie als Sozialraum der katholischen Kirche freigegeben…. (Es ist wie mit dem Europabrunnendeckel: Über Trostlosigkeit-Ideenlosigkeit-Angst-Stillstand-Schandfleck-ZUM ERFOLG: Endlich irgendwas!)

    Andere Standort-Optionen fĂŒr den !interims!-Busbahnhof, der ein paar Jahre lang 14 Landbuslinien ersetzt, sind wohl von der Verwaltung nicht entsprechend geprĂŒft worden. (Tiefgaragen juhee!) Auf welcher Informationsgrundlage konnten die StadtrĂ€te entscheiden? http://zukunft-keplerareal.de/interims-bahnhof

    Die Alberstraße muß schon spĂ€ter schon alleine deshalb verlegt werden um die ZugĂ€nglichkeit eines NachfolgegebĂ€udes auf dem Keplerareal zu garantieren….

    Verwendung der Wirsing PlĂ€ne fĂŒr die Spendenkampagne des BĂŒndnis Zukunft Keplerareal mit freundlicher Genehmigung der Pinakothek der Moderne. Der Text bringt die nun vertanen Chancen fĂŒr eine gelungenere Stadtentwicklung auf den Punkt: http://europabrunnendeckel.de/?p=7475

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  • Hansemann52

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    Die Abbrucharbeiten sind die grĂ¶ĂŸten, politischen Fehlentscheidungen der rot-grĂŒnen Koalition in Regensburg.
    Gerade die GrĂŒnen wĂ€ren jetzt gefordert gewesen.
    Aber wie so oft, haben die Regensburger GrĂŒnen gar nichts, aber auch gar nichts “gemeinsames” mit Ihren Bundesparteigenossen.
    Verfehlte Stadtplanung, verkehrte Infrarstruktuplanung (ÖPNV)€ der rot-grĂŒnen Politik in Regensburg.
    Ich bin, nach wie vor der Meinung, dass ein etwaiger Busbahnhof nicht zum Hauptbahnhof Regensburg gehört, weil wir dort nicht den nötigen Platz haben und je finden werden.
    Das Omnibusunternehmen Watzinger macht es doch uns vor, Sie haben Ihren Busbahnhof nach Pentling verlagert. Der RVB hat seinen Fuhrpark in der Bajuwarenstrasse. Die Post am Bahnhof wollte Ihren Fuhrpark zum Bahnhof verlagern, aber die Planung der Post war eine krasse Fehlkonstruktion, kein Bus, kein LKW konnte den Postbau anfahren.
    Geht’s noch, haben die Stadtoberen daraus, ja wirklich gar nichts gelernt.
    Betonieren und grĂŒne Alleen zunichtemachen, das können Sie.
    Was fĂŒr eine Wahnsinn, von einigen, wenigen Politikern Regensburg’s.

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  • Musonius

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    Geile Sache, dann haben wir mitten in der Stadt 20 Jahre oder lÀnger eine Brache wie seinerzeit am StobÀusplatz.

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  • Mathilde Vietze

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    Es ist ja Zeit geworden, daß dieser potthĂ€ĂŸliche Kasten endlich wegkommt. Und Gott
    sei Dank haben sich die Verantwortlichen dieses Mal nicht wieder von irgendwelchen
    selbst ernannten “Experten” beeinflussen lassen.

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  • Thoralf

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    Weg mit dem Schandfleck!
    Ja, es mag GrĂŒnde geben, das GebĂ€ude zu sanieren.
    Optisch ist das GebĂ€ude eine Beleidigung fĂŒr das Auge.
    Ich weine ihm also keine TrÀne nach.

    Aber: ein Wie auch immer geartetes Veranstaltungszentrum möchte ich dort keinesfalls sehen.

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  • Doris Kerber

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    Wenn mehrere 1000 stinkende Diesel-Busse am Tag schöner und ökologisch sinnvoller sind, als eine reaktivierte Allee dann schlaft weiter liebe Verwaltung.

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  • dauerbreitester KĂŒnstler

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    ich finde es optisch auch hĂ€ĂŸlich und daher langfristig nicht erhaltenswert, aber das ist ein einfach wieder mal typisch Regensburg. lieber den BĂŒrger vor vollendete Tatsachen stellen und dafĂŒr 20 Jahre eine Brache am Eingangsbereich der Stadt rumstehen haben, als sich erstmal Zeit lassen, fundierte PlĂ€ne entwickeln und in der Zwischenzeit der Regensburger Subkultur das marode GebĂ€ude in Eigenverantwortung runterrocken / entwickeln lassen. Danke. und mal wieder : “Keine Chance Regensburg” ..

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  • Dominik MĂŒller

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    @Hansemann52: Watzinger ist nach Pentling, aber nicht aus er Innenstadt raus, sondern von Bad Abbach weg.
    Auch handelt es sich nur um den Betriebshof, nicht um einen Busbahnhof mit Umsteigemöglichkeiten. Also lassen Sie den Unfug.

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  • Mathidle Vietze

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    Es wird nach dem Abriß eben keine Brache entstehen, sondern der dringend benötigte
    zentrale Omnibus-Bahnhof.

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  • Hansemann52

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    @Dominik MĂŒller
    Wie soll ich Ihre Aussage deuten?
    Nichtsdestotrotz gehört ein Zentraler Omnibusbahnhof nicht dorthin.
    Das Chaos ist jetzt schon vorhersehbar, auf Kosten der Alleen und BĂ€ume.
    Die Alleen und BÀume haben eben gerade das Bild von Regensburg geprÀgt.
    Sagen und zeigen Sie, mir eine Stadt in unserer Republik, wo Sie das vorfinden.
    Also, was soll Ihr Geschwafel und Gerede.
    Es geht sicher auch anders.

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  • Markus Frowein

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    @ Mathidle Vietze (11. Juli 2019 um 20:35)

    Zitat: “Es wird nach dem Abriß eben keine Brache entstehen, sondern der dringend benötigte zentrale Omnibus-Bahnhof.”

    War das nicht als reine Zwischenlösung geplant? Wissen Sie da mehr?

    Im ĂŒbrigen kann ich mir gut vorstellen, dass in 20 Jahren wieder ein Obdachloser
    kommen muss, um der Stadt zu zeigen, was man aus MĂŒllhaufen machen könnte.

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  • Lutherer

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    Wir sollten ĂŒberlegen ob wir Regensburg nicht in Schilda umbenennen sollten. Die Brache haben wir uns ja selbst besorgt: Planungsstop durch BĂŒrgerbegehren.

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  • Dominik MĂŒller

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    @Hansemann
    Ein Busbahnhof ist dazu gedacht, dass dort FahrgĂ€ste ein- aus- und umsteigen. Freilich ist der Hauptbahnhof ideal geeignet, dort auch zwischen Zug und Bus umzusteigen. Schauen Sie sich dagegen Watzinger in Pentling an, auf das GelĂ€nde dĂŒrfen gar keine FahrgĂ€ste, es ist ein Betriebshof zum Instandhaltung und Abstellen der Fahrzeuge.
    Die nĂ€chste Haltestelle wird zur Hauptverkehrszeit von einer einzigen Linie im Stunden takt bedient, Wer diese Haltestelle als Vorbild fĂŒr einen ZOB sieht, sollte ehrlich sagen, dass er den Busverkehr abschaffen will.
    Eine Stadt mit einem ZOB in der NĂ€he des Hauptbahnhofs z.B. Passau. Schauen Sie sich die Skizze des geplanten Busbahnhofs an, wie viele BĂ€ume sollen da noch gefĂ€llt werden? Fallen Sie nicht auf Kittel rein, der sogar auf der anderen Straßenseite der Maximilianstr. Baumpaten-Schilder hinhĂ€ngen ließ.

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  • dĂŒnnster KĂŒnstler

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    Es ist geplant vor dem Bahnhof vorsorglich TiefgaragenplĂ€tze fĂŒr ein NachfolgegebĂ€ude auf dem Keplerareal zu graben. Als AusgleichsflĂ€che u.a. fĂŒr diese bevorstehende Groß-Baustelle wird der Abriss der Wirsing-Bauten auf dem Keplerareal fĂŒr einen Interims-ZOB notwendig. Ob die paar Landbusse, die bisher vor dem Bahnhof abfahren, ĂŒbergangsweise auch in der Maxstraße und am Ernst-Reuter-Platz halten könnten?
    Übrigens: Unter dem bestehenden Keplercampus existiert bereits eine unausgelastete Tiefgarage, die ohne großen Aufwand schon besser genutzt werden könnte, z.B. fĂŒr schöne Kloanlagen.

    @angeblichbreitesterKĂŒnstler “ich finde es optisch auch hĂ€ĂŸlich und daher langfristig nicht erhaltenswert”: Es gĂ€be sicherlich viele Möglichkeiten die GebĂ€ude (BetonstĂ€nder-Bauweise) z.B. mit Holzkonstruktionen zu ergĂ€nzen, umzubauen, zu begrĂŒnen und zu verschönern. Warum nicht Himbeeren auf die DĂ€cher pflanzen und diese mit BrĂŒcken verbinden? TemporĂ€re Architektur, also fliegende Bauten (z.B. Kioske), könnten im Keplerareal hergestellt, auf der Terrasse ausgestellt und in entlegeneren Winkeln des Stadtgebiets aufgestellt werden um diese zu erforschen – oder umgekehrt. Hier unten im Blog eine Zeichnung von einem begrĂŒnten GebĂ€ude von Rainer FĂŒrst: http://zukunft-keplerareal.de/buergerhaus

    Visionen:
    Durch eine Öffnung und Verzahnung des von allen Seiten zugĂ€nglichen und sehr zentral gelegenen GebĂ€udekomplexes mit dem umliegenden Stadtraum und gemeinschaftlich organisierte soziale und kulturelle Nutzungen, könnten mit Architekten taugliche Konzepte fĂŒr Sanierung, Umbauten und zukĂŒnftige Nutzungen entwickelt werden. WĂ€hrend einer Sanierung könnte der so entstandene soziokulturelle Organismus zwischenzeitlich in die Stadtteile ausweichen, sich auch dort verstetigen und weiterhin wertvolle Impulse liefern.
    Um diesen Gedanken zu vermitteln habe ich beim Gassenfest 2018 u.a. zwei Etagen des Keplerhochhauses nachgebaut und dort Fotos vom Campus ausgestellt: http://europabrunnendeckel.de/?p=7317

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  • dauerbreitester KĂŒnstler

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    @Dominik: “Eine Stadt mit einem ZOB in der NĂ€he des Hauptbahnhofs z.B. Passau”. MĂŒnchen ebenso.. da bin ich am Di. von SĂŒden aus kommend mit der quietschgrĂŒnen Fernbuslinie angekommen.. und erstmal von Pasing (?) glaub ich, eine Stunde lang im Stau gestanden.. Anschluss-Bus verpasst, dann die 3x so teure Bahn nehmen dĂŒrfen.. naja.. und da komm ich dann auch wieder zurĂŒck auf mein erstes Posting – es wird nur reagiert anstatt das mal versucht wird, neue Wege zu gehen, oder grĂ¶ĂŸer zu denken. man siehts doch ĂŒberall, ob in Muc, oder wo auch immer, da können noch so viel Spuren zusĂ€tzlich bereitgestellt werden. die Autofahrer reagieren und der Stau ist in kĂŒrzester Zeit wieder derselbe, nur vielleicht in Stoßzeiten 200m kĂŒrzer.. was ein Erfolg.. da hilft mMn. nur eins: Schrittweise den individualisierten KFZ-Verkehr in der Innenstadt reduzieren mittels (initial) Vorgaben wie Hybrid, E-Autos,.. und zudem die Regionalbusse aus der Stadt an vorgelagerte Verkehrknotenpunkte/kreuze (P&R, S-bahn, Strassenbahn, Bus) enden lassen. funktioniert natĂŒrlich nur bei gleichzeitiger Erweiterung der ÖPNV sowie P&R-Angebote fĂŒr die Pendler und BĂŒrger. Den durch die dann obsoleten ParkplĂ€tze freiwerdenden Raum kann dann mit der Zeit fĂŒr die Erweiterung von FussgĂ€nger- und Fahrradwegen, etc. genutzt werden. WĂŒrde nicht nur Raum sparen, sondern sich in vielen anderen Bereichen des Lebens niederschlagen : Gesundheit ( LĂ€rm, Abgase, NervositĂ€t ), Kosten ( Fassadenanstrich bsw. ),.. und sicher noch viel viel mehr, aber dafĂŒr bin ich jetzt in KĂŒrze viel zu breit um darĂŒber noch weiter nachdenken zu können.. ;-|

    @dĂŒnnster KĂŒnstler: bezgl. Sanierung : das wĂ€r glaub ich, im Vergleich zu Abriss und Neubau, ein noch tieferes Millionengrab als die Gorch Fock-Restauration..

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  • dĂŒnnster KĂŒnstler

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    @dauerbreitester KĂŒnstler: „bezgl. Sanierung : das wĂ€r glaub ich, im Vergleich zu Abriss und Neubau, ein noch tieferes Millionengrab als die Gorch Fock-Restauration..“ Glauben hilft hier nicht weiter.

    Die zentrale Forderung des BĂŒndnisses Zukunft Keplerareal war, nach dem gewonnenen BĂŒrgerentscheid gegen ein RKK, die Erstellung eines Sanierungsgutachtens das dem Abrissgutachten zur Seite gestellt wird um objektiv die Kosten von Abriss ((/InterimsZOB/Abriss/Neubau)) vs. Sanierung((/Umbau)) abwĂ€gen zu können. So könnten auch Gewissheiten darĂŒber erlangt werden, wie lange das GebĂ€ude aus ökologischen und finanziellen Aspekten noch stehen bleiben und genutzt werden sollte. Ein Arbeiten mit den Gegebenheiten böte auch viele weitere soziale und kulturelle Chancen fĂŒr die Stadt (siehe unsere Kommentare oben).

    Die Stadt schafft vollendete Tatsachen, das kostet der Allgemeinheit sehr viel Geld.

    Ein Beispiel aus Regensburg:
    Das Altenheim Johannesstift an der Vitusstraße in Regensburg, ebenso wie der Keplercampus, nach einem Entwurf von Werner Wirsing von 1966 bis 1970 (fast zeitgleich mit dem Keplercampus und mit denselben Materialien) errichtet, wurde Anfang 2000 vom evangelischen Siedlungswerk ESW (das nun fĂŒr die PfrĂŒndestiftung den Abriss fĂŒr die pachtende Stadt Regensburg organisiert) umfangreich saniert und weiter als Altenheim nutzbar gemacht. (Betreiber des Altersheim ist die evangelische WohltĂ€tigkeitsstifting in Regensburg EWR). Stadt, evangelisches Siedlungswerk und Peinthner Architekt rĂŒcken leider keine Unterlagen zu der Sanierung des mit dem Keplerareal vergleichbaren Johannisstifts heraus.

    Die Sanierung des nicht denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€udes war hier wohl billiger als ein Neubau und ganz nebenbei ökologischer. (graue Energie)

    Ein paar Infos dazu z.B. hier: http://zukunft-keplerareal.de/sanierung-nutzung

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  • Hansemann

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    Wir brauchen keinen “ZOB”, weder am Standort Hauptbahnhof Regensburg noch an irgendeinem anderen Standort (=Walhallbahnhof).).
    Man könnte doch den ZOB “outcourcen” z. B. an den sĂŒdlichen Stadtrand von Regensburg. Das hĂ€tte dann den Vorteil, dass die unterschiedlichen Buslinien von dort aus, je nach dem Takt Ihres Fahrplanes den Hauptbahnhof anfahren.
    Der Vorteil ist, wir hĂ€tten keinen ZOB am Standort Hauptbahnhof, keine großen VerĂ€nderungen am Hauptbahnhof vorzunehmen und der Bestand der Alleen und BĂ€ume wĂŒrden in Ihrem jetzigen Zustand weiterhin bestehen bleiben.
    Geht’ doch, oder???

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  • Dominik MĂŒller

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    @Hansemann
    Nochmal die Frage, wie viele BÀume Ihrer Meinung nach noch gefÀllt werden sollen.
    FĂŒr den Interims-ZOB jedenfalls scheinen mir die BaumfĂ€llarbeiten schon lange abgeschlossen, hier zu Ihrer Kenntnisnahme ein wohl nur temporĂ€rer Link
    https://srv19.regensburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036252215383/252215383/00278647/47-Anlagen/01/Anlage1_Planungskonzept_InterimsZOB.pdf
    Sie können das Dokument finden als Vorlage – VO/19/15243/61 zur Sitzung vom 19.3.2019 des Ausschusses fĂŒr Stadtplanung, Verkehr und Wohnungsfragen.
    Daraus könnten Sie entnehmen, dass die Anzahl der BusstellplÀtze und Abfahrtsstellen im Vergleich zum derzeitigen Stand im Bahnhofsumfeld sogar reduziert wird und sich die verlegten Haltestellen und -StellplÀtze doch auf die jetzt schon zubetonierte FlÀche des Keplerareals beschrÀnkt.

    Nach wie vor scheinen Sie den ZOB mit einem Busparkplatz zu verwechseln.

    @Dauerbreitester KĂŒnstler
    Ja, entgegen der öffentlichen Diskussion sind die Fernbusse oft noch unpĂŒnktlicher als die Bahn. Und das Konzept, die FahrgĂ€ste zwischen Regensburg und dem Autobahnrasthof Pentling mit einem Shuttle zu befördern, statt mit dem Bus durch die Stadt durchzufahren, wurde mangels Akzeptanz aufgegeben.

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  • TomTornado

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    Ich finde es gut, endlich gehtÂŽs los!

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  • Musonius

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    Die hier geĂ€ußerten unterschiedlichen Ansichten zum ZOB sprechen gerade fĂŒr die 20-jĂ€hrige Dauerbrache. Unstreitig ist hier nur, dass wir uns allenfalls in der Planungsphase befinden. Und wie schnell durch ein BĂŒrgerbegehren eine konkrete Planung verhindert werden kann, hat @Lutherer ja bereits angesprochen.

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  • dĂŒnnster KĂŒnstler

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    @Lutherer: Wie kommen sie denn darauf? “Wir sollten ĂŒberlegen ob wir Regensburg nicht in Schilda umbenennen sollten. Die Brache haben wir uns ja selbst besorgt: Planungsstop durch BĂŒrgerbegehren.”
    @Musonius: Wie schnell wĂ€re denn ihrer Ansicht nach das RKK gebaut worden? Es steht der Stadtpolitik und der Verwaltung frei ĂŒber Nutzungen des Keplerareal ohne den Bau eines RKK`s nachzudenken und eine entsprechende öffentliche Debatte zu fĂŒhren. Sie tun es (noch) nicht.
    @Tornado: …endlich geht`s los!…. HURRA! HURRA! HURRA! – RKK? HURRA! BrĂŒcke am Grieß? HURRA! Haben Sie einen Eid auf die Linie der Stadtverwaltung geschworen?

    Um es so klar und deutlich zu sagen, wie unsere BĂŒrgermeister unmittelbar nach dem BĂŒrgerentscheid: Die Planungen fĂŒr einen ZOB laufen unverĂ€ndert weiter nur eben ohne ein “RKK” genanntes NachfolgegebĂ€ude auf dem Keplerareal.

    Die Stadtverwaltung zieht keine Konsequenzen aus dem BĂŒrgerbegehren und geht mit dem ĂŒbereilten Abriss der Wirsingbauten ohne Sanierungsgutachten bei der Konzeption der ZOB_Baustelle genauso alternativlos vor, wie ursprĂŒnglich mit einem RKK-Bau geplant. Was auch vom Architekturkreis kritisiert wurde.

    Das BĂŒrgerbegehren gegen ein RKK hatte also bedauerlicherweise gar keine Konsequenzen fĂŒr die ART UND WEISE und den Ablauf der Planungen fĂŒr Interims-ZOB und ZOB, die nach wie vor nur mit dem Abriss des Wirsingcampus gedacht wurden.

    Die Planung von Interims_ZOB und ZOB, sowie dem beabsichtigten RĂŒckbau der Albertstraße und dem Bau von TiefgaragenplĂ€tzen unter dem Bahnhofsvorplatz fĂŒr ein mögliches NachfolgegebĂ€udes auf dem Keplerareal (RKKK?) vollzieht sich UNVERÄNDERT NACH DEM 2017 VORGESTELLTEN ZEITPLAN FÜR DEN BAU EINES RKK – mit dem Unterschied, das am Ende der Stadtumbauten fĂŒr einen ZOB statt einem RKK ein noch nicht definiertes anderes GebĂ€ude, fĂŒr das 800 TiefgaragenplĂ€tze und freie ZugĂ€nglichkeit ĂŒber die Alberstraße notwenig sind, möglich ist und gebaut werden kann….

    Aber ja: Die Planungen fĂŒr ein “RKk” genanntes Kongresszentrum, mit entsprechendem Raumprogramm, liegen nach dem BĂŒrgerentscheid mindestens bis September auf Eis.
    Die Stadtverwaltung und die Stadtpolitik könn(t)en sich gerade durch den BĂŒrgerentscheid statt mit einem RKK-Raumprogramm mit anderen Nutzungsoptionen beschĂ€ftigen. Das sollte vor dem möglicherweise unnötigen Abriss des Keplercampus, des widersinnigen Aufgebens der Albertraße (hier können Busse doch sehr gut von der GalgenbergbrĂŒcke her kommend Abbiegen…!) und der Planung von möglicherweise unnötigen TiefgaragenplĂ€tzen am Bahnhofsvorplatz passieren!
    Nicht zuletzt weil verfehlte Plaungen der Allgemeinheit viel Geld kosten.

    Und: Die Stadtverwaltung konnte seit dem BĂŒrgerentscheid im September 2018 selbstverstĂ€ndlich weiterplanen, nur eben nicht am RKK selbst, das bisher jedoch als Platzhalter in den ZOB Planungen bestehen bleibt.

    Nochwas: Die ZOB Planungen verlaufen unverĂ€ndert nach Zeitplan: Europaweite Ausschreibung, mit der ein BĂŒro fĂŒr ein Freiraum- und Verkehrskonzept gefunden werden soll…. Architekturwettbewerb fĂŒr einen ZOB.

    Das das ESW erst ein Abrissgutachten fĂŒr dem Keplercampus erstellen und eine Abriss-Firma finden mußte – ja mei! Bei den Geplanten Großbaustellen wird es noch in den kommenden 20 Jahren noch einige kleine Verzögerungen geben.

    Aber Hauptsache der von der Stadtverwaltung durch gezieltes Verwahrlosen lassen selbstgeschaffene Angstraum wird endlich durch eine Baustelle beseitigt.

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    Übrigens: Der Europabrunnen hĂ€tte, als betreuter öffentlicher Ort und sozialer Organismus, mit sich alltĂ€glich weitergenierender Kunst am Bau bestens als kleine AusgleichsflĂ€che fĂŒr die großangelegten Planungen und Baustellen dienen können, wurde jedoch !wĂ€hrend! des Planungsdialogs 2015 zugunsten der Bodensprenkleranlage aus dem ZOB-Umgriff herausgelöst.
    http://europabrunnendeckel.de/download/hirn/Presseerklaerung_FUF_2.3.15_ZOB_Ausgleichsflaeche.pdf
    vergl.: http://europabrunnendeckel.de/?p=4617

    Die blödsinnigen stÀdtischen Planungen wurden hier nicht korrigiert. Das so teure wie belanglose Ergebnis kann hier bestaunt werden: (IdentitÀrer Touristenrömerrastplatz mit Bodenpinkler) http://europabrunnendeckel.de/?p=7673

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