SOZIALES SCHAUFENSTER

Montag geht es los

Kepler-Hochhaus: Der Abriss beginnt

Bauarbeiter bereiten seit heute Mittag die Abbrucharbeiten vor. Foto: Bothner

Kommende Woche beginnen die Abbrucharbeiten am Wirsing-Bau. Aktuell wird das Areal gerade eingezäunt. Die Bushaltestelle wird ab Montag nicht mehr bedient.

Von der Stadt ist im Moment keine Auskunft zu bekommen, allerdings bestätigen uns Bauarbeiter, die seit heute Mittag am Ernst-Reuter-Platz beschäftigt sind: Noch in dieser Woche wird das Kepler-Hochhaus komplett eingezäunt. Kommende Woche soll dann mit den Abbrucharbeiten begonnen werden. Ein Aushang an der Bushaltestelle informiert bereits darüber, dass diese ab dem 15. Juli – Montag – nicht mehr angefahren werde.

Damit zerschlagen sich die letzten Hoffnungen des Bündnisses, das bis zuletzt versucht hatte, das Gebäude zu retten und dagegen sogar Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht hatte – am Ende erfolglos. Auch der Architekturkreis Regensburg hatte sich eingeschaltet, um zumindest eine Prüfung zu erreichen, ob das Gebäude nicht stattdessen saniert werden könne. Doch auch dieser Appell stieß auf taube Ohren.

Ursprünglich hatte die Stadt das Areal in Erbpacht von der Evangelischen Pfründestiftung erworben, um dort ein Kultur- und Kongresszentrum zu errichten. Doch das wurde bei einem entsprechenden Bürgerentscheid mit fast Zwei-Drittel-Mehrheit abgelehnt. Nun soll die freiwerdende Fläche als Interimslösung für den Busbahnhof dienen, während der Bereich um Albertstraße und Hauptbahnhof zu einem neuen Zentralen Omnibusbahnhof umgebaut wird.

Die Abbrucharbeiten des Gebäudes, das in den 70ern von dem Architekten Werner Wirsing errichtet wurde, werden angesichts der Schadstoffbelastung in den Wänden – Asbest – von Experten als sehr aufwändig eingeschätzt.

Sobald wir weitere Informationen erhalten, werden wir diesen Artikel ergänzen.

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Kommentare (21)

  • dünnster Künstler

    |

    Eine Sanierung wäre ökologischer gewesen (graue Energie):
    http://europabrunnendeckel.de/?p=7608

    Schade, dass aus einem Arbeiten an einem 1/1 Modell nichts geworden ist: http://europabrunnendeckel.de/download/Bautafel_DSC03654_1000kl.jpg

    Eine Zwischennutzung bis zur Sanierung hätte den Stadtraum kulturell und sozial belebt:
    http://europabrunnendeckel.de/download/spendenkampagne/plateauebene_wirs-142-8.jpg

    Das gezielte Entmieten, Absperren der Gebäude und Herunterkommenlassen des umliegenden Stadtraums zu einem „Angstraum“ (in dem die Polizei nun auf Verdacht kontrollieren darf…) war die Strategie der Stadtregierung zur Baufeldfreimachung.
    Kunstwerke in der Umgebung wurden schon lange entfernt, Klos nie gebaut, das Peterskirchlein vom Liegenschaftsam nie als Sozialraum der katholischen Kirche freigegeben…. (Es ist wie mit dem Europabrunnendeckel: Über Trostlosigkeit-Ideenlosigkeit-Angst-Stillstand-Schandfleck-ZUM ERFOLG: Endlich irgendwas!)

    Andere Standort-Optionen für den !interims!-Busbahnhof, der ein paar Jahre lang 14 Landbuslinien ersetzt, sind wohl von der Verwaltung nicht entsprechend geprüft worden. (Tiefgaragen juhee!) Auf welcher Informationsgrundlage konnten die Stadträte entscheiden? http://zukunft-keplerareal.de/interims-bahnhof

    Die Alberstraße muß schon später schon alleine deshalb verlegt werden um die Zugänglichkeit eines Nachfolgegebäudes auf dem Keplerareal zu garantieren….

    Verwendung der Wirsing Pläne für die Spendenkampagne des Bündnis Zukunft Keplerareal mit freundlicher Genehmigung der Pinakothek der Moderne. Der Text bringt die nun vertanen Chancen für eine gelungenere Stadtentwicklung auf den Punkt: http://europabrunnendeckel.de/?p=7475

  • Hansemann52

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    Die Abbrucharbeiten sind die größten, politischen Fehlentscheidungen der rot-grünen Koalition in Regensburg.
    Gerade die Grünen wären jetzt gefordert gewesen.
    Aber wie so oft, haben die Regensburger Grünen gar nichts, aber auch gar nichts „gemeinsames“ mit Ihren Bundesparteigenossen.
    Verfehlte Stadtplanung, verkehrte Infrarstruktuplanung (ÖPNV)€ der rot-grünen Politik in Regensburg.
    Ich bin, nach wie vor der Meinung, dass ein etwaiger Busbahnhof nicht zum Hauptbahnhof Regensburg gehört, weil wir dort nicht den nötigen Platz haben und je finden werden.
    Das Omnibusunternehmen Watzinger macht es doch uns vor, Sie haben Ihren Busbahnhof nach Pentling verlagert. Der RVB hat seinen Fuhrpark in der Bajuwarenstrasse. Die Post am Bahnhof wollte Ihren Fuhrpark zum Bahnhof verlagern, aber die Planung der Post war eine krasse Fehlkonstruktion, kein Bus, kein LKW konnte den Postbau anfahren.
    Geht’s noch, haben die Stadtoberen daraus, ja wirklich gar nichts gelernt.
    Betonieren und grüne Alleen zunichtemachen, das können Sie.
    Was für eine Wahnsinn, von einigen, wenigen Politikern Regensburg’s.

  • Musonius

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    Geile Sache, dann haben wir mitten in der Stadt 20 Jahre oder länger eine Brache wie seinerzeit am Stobäusplatz.

  • Mathilde Vietze

    |

    Es ist ja Zeit geworden, daß dieser potthäßliche Kasten endlich wegkommt. Und Gott
    sei Dank haben sich die Verantwortlichen dieses Mal nicht wieder von irgendwelchen
    selbst ernannten „Experten“ beeinflussen lassen.

  • Thoralf

    |

    Weg mit dem Schandfleck!
    Ja, es mag Gründe geben, das Gebäude zu sanieren.
    Optisch ist das Gebäude eine Beleidigung für das Auge.
    Ich weine ihm also keine Träne nach.

    Aber: ein Wie auch immer geartetes Veranstaltungszentrum möchte ich dort keinesfalls sehen.

  • Doris Kerber

    |

    Wenn mehrere 1000 stinkende Diesel-Busse am Tag schöner und ökologisch sinnvoller sind, als eine reaktivierte Allee dann schlaft weiter liebe Verwaltung.

  • dauerbreitester Künstler

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    ich finde es optisch auch häßlich und daher langfristig nicht erhaltenswert, aber das ist ein einfach wieder mal typisch Regensburg. lieber den Bürger vor vollendete Tatsachen stellen und dafür 20 Jahre eine Brache am Eingangsbereich der Stadt rumstehen haben, als sich erstmal Zeit lassen, fundierte Pläne entwickeln und in der Zwischenzeit der Regensburger Subkultur das marode Gebäude in Eigenverantwortung runterrocken / entwickeln lassen. Danke. und mal wieder : „Keine Chance Regensburg“ ..

  • Dominik Müller

    |

    @Hansemann52: Watzinger ist nach Pentling, aber nicht aus er Innenstadt raus, sondern von Bad Abbach weg.
    Auch handelt es sich nur um den Betriebshof, nicht um einen Busbahnhof mit Umsteigemöglichkeiten. Also lassen Sie den Unfug.

  • Mathidle Vietze

    |

    Es wird nach dem Abriß eben keine Brache entstehen, sondern der dringend benötigte
    zentrale Omnibus-Bahnhof.

  • Hansemann52

    |

    @Dominik Müller
    Wie soll ich Ihre Aussage deuten?
    Nichtsdestotrotz gehört ein Zentraler Omnibusbahnhof nicht dorthin.
    Das Chaos ist jetzt schon vorhersehbar, auf Kosten der Alleen und Bäume.
    Die Alleen und Bäume haben eben gerade das Bild von Regensburg geprägt.
    Sagen und zeigen Sie, mir eine Stadt in unserer Republik, wo Sie das vorfinden.
    Also, was soll Ihr Geschwafel und Gerede.
    Es geht sicher auch anders.

  • Markus Frowein

    |

    @ Mathidle Vietze (11. Juli 2019 um 20:35)

    Zitat: „Es wird nach dem Abriß eben keine Brache entstehen, sondern der dringend benötigte zentrale Omnibus-Bahnhof.“

    War das nicht als reine Zwischenlösung geplant? Wissen Sie da mehr?

    Im übrigen kann ich mir gut vorstellen, dass in 20 Jahren wieder ein Obdachloser
    kommen muss, um der Stadt zu zeigen, was man aus Müllhaufen machen könnte.

  • Lutherer

    |

    Wir sollten überlegen ob wir Regensburg nicht in Schilda umbenennen sollten. Die Brache haben wir uns ja selbst besorgt: Planungsstop durch Bürgerbegehren.

  • Dominik Müller

    |

    @Hansemann
    Ein Busbahnhof ist dazu gedacht, dass dort Fahrgäste ein- aus- und umsteigen. Freilich ist der Hauptbahnhof ideal geeignet, dort auch zwischen Zug und Bus umzusteigen. Schauen Sie sich dagegen Watzinger in Pentling an, auf das Gelände dürfen gar keine Fahrgäste, es ist ein Betriebshof zum Instandhaltung und Abstellen der Fahrzeuge.
    Die nächste Haltestelle wird zur Hauptverkehrszeit von einer einzigen Linie im Stunden takt bedient, Wer diese Haltestelle als Vorbild für einen ZOB sieht, sollte ehrlich sagen, dass er den Busverkehr abschaffen will.
    Eine Stadt mit einem ZOB in der Nähe des Hauptbahnhofs z.B. Passau. Schauen Sie sich die Skizze des geplanten Busbahnhofs an, wie viele Bäume sollen da noch gefällt werden? Fallen Sie nicht auf Kittel rein, der sogar auf der anderen Straßenseite der Maximilianstr. Baumpaten-Schilder hinhängen ließ.

  • dünnster Künstler

    |

    Es ist geplant vor dem Bahnhof vorsorglich Tiefgaragenplätze für ein Nachfolgegebäude auf dem Keplerareal zu graben. Als Ausgleichsfläche u.a. für diese bevorstehende Groß-Baustelle wird der Abriss der Wirsing-Bauten auf dem Keplerareal für einen Interims-ZOB notwendig. Ob die paar Landbusse, die bisher vor dem Bahnhof abfahren, übergangsweise auch in der Maxstraße und am Ernst-Reuter-Platz halten könnten?
    Übrigens: Unter dem bestehenden Keplercampus existiert bereits eine unausgelastete Tiefgarage, die ohne großen Aufwand schon besser genutzt werden könnte, z.B. für schöne Kloanlagen.

    @angeblichbreitesterKünstler „ich finde es optisch auch häßlich und daher langfristig nicht erhaltenswert“: Es gäbe sicherlich viele Möglichkeiten die Gebäude (Betonständer-Bauweise) z.B. mit Holzkonstruktionen zu ergänzen, umzubauen, zu begrünen und zu verschönern. Warum nicht Himbeeren auf die Dächer pflanzen und diese mit Brücken verbinden? Temporäre Architektur, also fliegende Bauten (z.B. Kioske), könnten im Keplerareal hergestellt, auf der Terrasse ausgestellt und in entlegeneren Winkeln des Stadtgebiets aufgestellt werden um diese zu erforschen – oder umgekehrt. Hier unten im Blog eine Zeichnung von einem begrünten Gebäude von Rainer Fürst: http://zukunft-keplerareal.de/buergerhaus

    Visionen:
    Durch eine Öffnung und Verzahnung des von allen Seiten zugänglichen und sehr zentral gelegenen Gebäudekomplexes mit dem umliegenden Stadtraum und gemeinschaftlich organisierte soziale und kulturelle Nutzungen, könnten mit Architekten taugliche Konzepte für Sanierung, Umbauten und zukünftige Nutzungen entwickelt werden. Während einer Sanierung könnte der so entstandene soziokulturelle Organismus zwischenzeitlich in die Stadtteile ausweichen, sich auch dort verstetigen und weiterhin wertvolle Impulse liefern.
    Um diesen Gedanken zu vermitteln habe ich beim Gassenfest 2018 u.a. zwei Etagen des Keplerhochhauses nachgebaut und dort Fotos vom Campus ausgestellt: http://europabrunnendeckel.de/?p=7317

  • dauerbreitester Künstler

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    @Dominik: „Eine Stadt mit einem ZOB in der Nähe des Hauptbahnhofs z.B. Passau“. München ebenso.. da bin ich am Di. von Süden aus kommend mit der quietschgrünen Fernbuslinie angekommen.. und erstmal von Pasing (?) glaub ich, eine Stunde lang im Stau gestanden.. Anschluss-Bus verpasst, dann die 3x so teure Bahn nehmen dürfen.. naja.. und da komm ich dann auch wieder zurück auf mein erstes Posting – es wird nur reagiert anstatt das mal versucht wird, neue Wege zu gehen, oder größer zu denken. man siehts doch überall, ob in Muc, oder wo auch immer, da können noch so viel Spuren zusätzlich bereitgestellt werden. die Autofahrer reagieren und der Stau ist in kürzester Zeit wieder derselbe, nur vielleicht in Stoßzeiten 200m kürzer.. was ein Erfolg.. da hilft mMn. nur eins: Schrittweise den individualisierten KFZ-Verkehr in der Innenstadt reduzieren mittels (initial) Vorgaben wie Hybrid, E-Autos,.. und zudem die Regionalbusse aus der Stadt an vorgelagerte Verkehrknotenpunkte/kreuze (P&R, S-bahn, Strassenbahn, Bus) enden lassen. funktioniert natürlich nur bei gleichzeitiger Erweiterung der ÖPNV sowie P&R-Angebote für die Pendler und Bürger. Den durch die dann obsoleten Parkplätze freiwerdenden Raum kann dann mit der Zeit für die Erweiterung von Fussgänger- und Fahrradwegen, etc. genutzt werden. Würde nicht nur Raum sparen, sondern sich in vielen anderen Bereichen des Lebens niederschlagen : Gesundheit ( Lärm, Abgase, Nervosität ), Kosten ( Fassadenanstrich bsw. ),.. und sicher noch viel viel mehr, aber dafür bin ich jetzt in Kürze viel zu breit um darüber noch weiter nachdenken zu können.. ;-|

    @dünnster Künstler: bezgl. Sanierung : das wär glaub ich, im Vergleich zu Abriss und Neubau, ein noch tieferes Millionengrab als die Gorch Fock-Restauration..

  • dünnster Künstler

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    @dauerbreitester Künstler: „bezgl. Sanierung : das wär glaub ich, im Vergleich zu Abriss und Neubau, ein noch tieferes Millionengrab als die Gorch Fock-Restauration..“ Glauben hilft hier nicht weiter.

    Die zentrale Forderung des Bündnisses Zukunft Keplerareal war, nach dem gewonnenen Bürgerentscheid gegen ein RKK, die Erstellung eines Sanierungsgutachtens das dem Abrissgutachten zur Seite gestellt wird um objektiv die Kosten von Abriss ((/InterimsZOB/Abriss/Neubau)) vs. Sanierung((/Umbau)) abwägen zu können. So könnten auch Gewissheiten darüber erlangt werden, wie lange das Gebäude aus ökologischen und finanziellen Aspekten noch stehen bleiben und genutzt werden sollte. Ein Arbeiten mit den Gegebenheiten böte auch viele weitere soziale und kulturelle Chancen für die Stadt (siehe unsere Kommentare oben).

    Die Stadt schafft vollendete Tatsachen, das kostet der Allgemeinheit sehr viel Geld.

    Ein Beispiel aus Regensburg:
    Das Altenheim Johannesstift an der Vitusstraße in Regensburg, ebenso wie der Keplercampus, nach einem Entwurf von Werner Wirsing von 1966 bis 1970 (fast zeitgleich mit dem Keplercampus und mit denselben Materialien) errichtet, wurde Anfang 2000 vom evangelischen Siedlungswerk ESW (das nun für die Pfründestiftung den Abriss für die pachtende Stadt Regensburg organisiert) umfangreich saniert und weiter als Altenheim nutzbar gemacht. (Betreiber des Altersheim ist die evangelische Wohltätigkeitsstifting in Regensburg EWR). Stadt, evangelisches Siedlungswerk und Peinthner Architekt rücken leider keine Unterlagen zu der Sanierung des mit dem Keplerareal vergleichbaren Johannisstifts heraus.

    Die Sanierung des nicht denkmalgeschützten Gebäudes war hier wohl billiger als ein Neubau und ganz nebenbei ökologischer. (graue Energie)

    Ein paar Infos dazu z.B. hier: http://zukunft-keplerareal.de/sanierung-nutzung

  • Hansemann

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    Wir brauchen keinen „ZOB“, weder am Standort Hauptbahnhof Regensburg noch an irgendeinem anderen Standort (=Walhallbahnhof).).
    Man könnte doch den ZOB „outcourcen“ z. B. an den südlichen Stadtrand von Regensburg. Das hätte dann den Vorteil, dass die unterschiedlichen Buslinien von dort aus, je nach dem Takt Ihres Fahrplanes den Hauptbahnhof anfahren.
    Der Vorteil ist, wir hätten keinen ZOB am Standort Hauptbahnhof, keine großen Veränderungen am Hauptbahnhof vorzunehmen und der Bestand der Alleen und Bäume würden in Ihrem jetzigen Zustand weiterhin bestehen bleiben.
    Geht‘ doch, oder???

  • Dominik Müller

    |

    @Hansemann
    Nochmal die Frage, wie viele Bäume Ihrer Meinung nach noch gefällt werden sollen.
    Für den Interims-ZOB jedenfalls scheinen mir die Baumfällarbeiten schon lange abgeschlossen, hier zu Ihrer Kenntnisnahme ein wohl nur temporärer Link
    https://srv19.regensburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036252215383/252215383/00278647/47-Anlagen/01/Anlage1_Planungskonzept_InterimsZOB.pdf
    Sie können das Dokument finden als Vorlage – VO/19/15243/61 zur Sitzung vom 19.3.2019 des Ausschusses für Stadtplanung, Verkehr und Wohnungsfragen.
    Daraus könnten Sie entnehmen, dass die Anzahl der Busstellplätze und Abfahrtsstellen im Vergleich zum derzeitigen Stand im Bahnhofsumfeld sogar reduziert wird und sich die verlegten Haltestellen und -Stellplätze doch auf die jetzt schon zubetonierte Fläche des Keplerareals beschränkt.

    Nach wie vor scheinen Sie den ZOB mit einem Busparkplatz zu verwechseln.

    @Dauerbreitester Künstler
    Ja, entgegen der öffentlichen Diskussion sind die Fernbusse oft noch unpünktlicher als die Bahn. Und das Konzept, die Fahrgäste zwischen Regensburg und dem Autobahnrasthof Pentling mit einem Shuttle zu befördern, statt mit dem Bus durch die Stadt durchzufahren, wurde mangels Akzeptanz aufgegeben.

  • TomTornado

    |

    Ich finde es gut, endlich geht´s los!

  • Musonius

    |

    Die hier geäußerten unterschiedlichen Ansichten zum ZOB sprechen gerade für die 20-jährige Dauerbrache. Unstreitig ist hier nur, dass wir uns allenfalls in der Planungsphase befinden. Und wie schnell durch ein Bürgerbegehren eine konkrete Planung verhindert werden kann, hat @Lutherer ja bereits angesprochen.

  • dünnster Künstler

    |

    @Lutherer: Wie kommen sie denn darauf? „Wir sollten überlegen ob wir Regensburg nicht in Schilda umbenennen sollten. Die Brache haben wir uns ja selbst besorgt: Planungsstop durch Bürgerbegehren.“
    @Musonius: Wie schnell wäre denn ihrer Ansicht nach das RKK gebaut worden? Es steht der Stadtpolitik und der Verwaltung frei über Nutzungen des Keplerareal ohne den Bau eines RKK`s nachzudenken und eine entsprechende öffentliche Debatte zu führen. Sie tun es (noch) nicht.
    @Tornado: …endlich geht`s los!…. HURRA! HURRA! HURRA! – RKK? HURRA! Brücke am Grieß? HURRA! Haben Sie einen Eid auf die Linie der Stadtverwaltung geschworen?

    Um es so klar und deutlich zu sagen, wie unsere Bürgermeister unmittelbar nach dem Bürgerentscheid: Die Planungen für einen ZOB laufen unverändert weiter nur eben ohne ein „RKK“ genanntes Nachfolgegebäude auf dem Keplerareal.

    Die Stadtverwaltung zieht keine Konsequenzen aus dem Bürgerbegehren und geht mit dem übereilten Abriss der Wirsingbauten ohne Sanierungsgutachten bei der Konzeption der ZOB_Baustelle genauso alternativlos vor, wie ursprünglich mit einem RKK-Bau geplant. Was auch vom Architekturkreis kritisiert wurde.

    Das Bürgerbegehren gegen ein RKK hatte also bedauerlicherweise gar keine Konsequenzen für die ART UND WEISE und den Ablauf der Planungen für Interims-ZOB und ZOB, die nach wie vor nur mit dem Abriss des Wirsingcampus gedacht wurden.

    Die Planung von Interims_ZOB und ZOB, sowie dem beabsichtigten Rückbau der Albertstraße und dem Bau von Tiefgaragenplätzen unter dem Bahnhofsvorplatz für ein mögliches Nachfolgegebäudes auf dem Keplerareal (RKKK?) vollzieht sich UNVERÄNDERT NACH DEM 2017 VORGESTELLTEN ZEITPLAN FÜR DEN BAU EINES RKK – mit dem Unterschied, das am Ende der Stadtumbauten für einen ZOB statt einem RKK ein noch nicht definiertes anderes Gebäude, für das 800 Tiefgaragenplätze und freie Zugänglichkeit über die Alberstraße notwenig sind, möglich ist und gebaut werden kann….

    Aber ja: Die Planungen für ein „RKk“ genanntes Kongresszentrum, mit entsprechendem Raumprogramm, liegen nach dem Bürgerentscheid mindestens bis September auf Eis.
    Die Stadtverwaltung und die Stadtpolitik könn(t)en sich gerade durch den Bürgerentscheid statt mit einem RKK-Raumprogramm mit anderen Nutzungsoptionen beschäftigen. Das sollte vor dem möglicherweise unnötigen Abriss des Keplercampus, des widersinnigen Aufgebens der Albertraße (hier können Busse doch sehr gut von der Galgenbergbrücke her kommend Abbiegen…!) und der Planung von möglicherweise unnötigen Tiefgaragenplätzen am Bahnhofsvorplatz passieren!
    Nicht zuletzt weil verfehlte Plaungen der Allgemeinheit viel Geld kosten.

    Und: Die Stadtverwaltung konnte seit dem Bürgerentscheid im September 2018 selbstverständlich weiterplanen, nur eben nicht am RKK selbst, das bisher jedoch als Platzhalter in den ZOB Planungen bestehen bleibt.

    Nochwas: Die ZOB Planungen verlaufen unverändert nach Zeitplan: Europaweite Ausschreibung, mit der ein Büro für ein Freiraum- und Verkehrskonzept gefunden werden soll…. Architekturwettbewerb für einen ZOB.

    Das das ESW erst ein Abrissgutachten für dem Keplercampus erstellen und eine Abriss-Firma finden mußte – ja mei! Bei den Geplanten Großbaustellen wird es noch in den kommenden 20 Jahren noch einige kleine Verzögerungen geben.

    Aber Hauptsache der von der Stadtverwaltung durch gezieltes Verwahrlosen lassen selbstgeschaffene Angstraum wird endlich durch eine Baustelle beseitigt.

    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

    Übrigens: Der Europabrunnen hätte, als betreuter öffentlicher Ort und sozialer Organismus, mit sich alltäglich weitergenierender Kunst am Bau bestens als kleine Ausgleichsfläche für die großangelegten Planungen und Baustellen dienen können, wurde jedoch !während! des Planungsdialogs 2015 zugunsten der Bodensprenkleranlage aus dem ZOB-Umgriff herausgelöst.
    http://europabrunnendeckel.de/download/hirn/Presseerklaerung_FUF_2.3.15_ZOB_Ausgleichsflaeche.pdf
    vergl.: http://europabrunnendeckel.de/?p=4617

    Die blödsinnigen städtischen Planungen wurden hier nicht korrigiert. Das so teure wie belanglose Ergebnis kann hier bestaunt werden: (Identitärer Touristenrömerrastplatz mit Bodenpinkler) http://europabrunnendeckel.de/?p=7673

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